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Sonntag, 7. August 2011

Prima Klima

Ende Juli, also mitten in einem schon wieder ausgefallenen Sommer, meldete der Deutsche Wetterdienst, das erste Halbjahr sei deutlich zu warm ausgefallen. Das klang logisch, denn wir hören ja von überall, dass es eine Klimaerwärmung gibt. Warum sollten wir uns also von einigen Skeptikern und unserer eigenen Wahrnehmung das Frieren verleiden lassen? Und um Ostern herum, gab es ja wirklich eine Art Sommer. Was man mit Statistik so alles machen kann.

Im August 2010 meldete Welt-online, dies könnte das heißeste Jahr aller Zeiten (seit Beginn der Wetteraufzeichnungen) werden. Das klang logisch, wurde es doch gemeldet, als der insgesamt vier Wochen lange Sommer gerade stattfand. Selbst in Sibirien ist der Sommer normalerweise länger, aber das nur nebenbei. Gemeint waren natürlich die weltweiten Temperaturen. Das ist auch praktisch, denn wenn wir merken sollten, dass es bei uns gar nicht wärmer wird, sondern in den letzten Jahren sogar immer kälter wurde, könnte jemand ja am Heiligen Gral „Klimaerwärmung“ zweifeln. Das darf nicht sein, denn daran hängen mächtige Interessen, und zwar weniger (aber auch) finanzielle als solche der Macht und des Einflusses.

Also wird es dann irgendwo anders wärmer, wie Welt-online jenseits der reißerischen wie irreführenden Schlagzeile unterstellt? Vielleicht. Aber kein normaler Mensch weiß wirklich, wo und wie aufgrund welcher Parameter und mit welchen Vergleichs- oder Mittelwerten da gerechnet wird. Bekannt ist zum Beispiel, dass früher Wettermesspunkte bewusst außerhalb von (verfälschend wärmeren) Siedlungen angelegt wurden. Durch die Urbanisierung sind viele dieser Stationen inzwischen „eingemeindet“, also zivilisatorisch statt klimatisch erwärmt worden.

Doch erstmal zurück zu den Rekorden. Gleich unter dem medienwirksam hochgerechneten Wetterrekord der ideellen Gesamtwelt findet sich bei Google die zweite Rekord-Prognose, diesmal vom 27. Dezember 2010 und diesmal bezogen auf Kälterekorde: „Sehr wahrscheinlich wird die letzte Woche 2010 noch einmal teils 100-jährige Rekorde brechen können.“ Das klang nachvollziehbar, denn in Indien erfroren gerade Hunderte. Im subtropischen Süd-Florida maß man wiederholt minus 5 Grad. Die südkoreanischen Beamten (und damit ein echtes Problem im Systemvergleich mit den nordkoreanischen Brüdern habend) erhielten die Aufforderung, mit warmer Unterwäsche zum Dienst anzutreten, weil nie gekannte minus 17,8 Grad erforderten, die Heizungen zu drosseln. Da werden die Orte langsam knapp, an denen die Erwärmung zuschlägt. Vielleicht in der Arktis, wo das Eis so doll schmilzt, dass sich die Eisbärenpopulation in den letzten 50 Jahren verfünffacht hat?

Halb Europa versank zum Jahresende sowieso dauerhaft unter Schneemassen. Wie übrigens schon seit einigen Jahren, also ungefähr solange, wie die Klimaerwärmungshysterie nahezu sämtliche Zweifler mundtot gemacht hat. Letzteres ist nämlich praktisch, denn jetzt kann man endlich meterdicke Hauswände wärme-isolieren, auch wenn die oft arbeitslosen Bewohner dann die teilweise mehr als verdoppelte (Warm-)Miete nicht mehr bezahlen können …

1 Kommentar:

  1. Passend dazu ganz aktuell: Wellington ist eingeschneit. Die wussten bisher gar nicht, was Schnee ist...

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