Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Verstockte Aufstocker

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Im Ringen um den Euro und das vereinte Europa purzeln beinahe täglich die Milliardenrekorde. Nur gut, dass alles in Euro gerechnet wird, sonst würden wir noch viel mehr durcheinanderkommen. Einen Vorteil hat der Euro also doch. Allein Griechenland braucht zur Schuldendeckung nach neuesten Additionen, die zuvor scheinbar keinem der Politiker und Experten möglich waren, 360 Milliarden Euro. Es können aber auch 551 Milliarden Euro werden, heißt es. Also, da sollten wir jetzt nicht kleinlich werden, schließlich kann man ja mit dem „Hebel“ aus Milliarden auch Billionen machen.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Neuro Euro

Konrad Kustos versteht nicht viel von internationalen Wirtschaftsstrukturen. Das hat er gemeinsam mit all den Wirtschaftsexperten, deren Aufgabe es ist, diese komplexen Abläufe zu interpretieren und im Interesse der Allgemeinheit zu steuern. Im Gegensatz zu Konrad Kustos haben die aber eine ganz andere Selbstwahrnehmung. Aufwertung, Abwertung, Rettungsschirm und Schuldenschnitt – selbstbewusst jongliert man mit Milliarden, als sei es Monopoly-Geld, selbstgerecht verkündet man immer originellere Rettungspakete, als könne man das Einmaleins und die Schwerkraft gleichzeitig durch das Murmeln von Absichtserklärungen außer Kraft setzen oder aushebeln wie es ja wohl demnächst heißen muss. Konrad Kustos hat jedoch, obwohl oder weil ihm das Fachwissen abgeht, ein kybernetisches Gespür dafür, wenn Absurdes als alternativlose Losung ausgegeben wird.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Anschluss Ausschluss

Wenn Ihr Euch schon mal gefragt habt, warum es Euch dauernd passiert, dass Ihr in einer Telefonwarteschlange verhungert, dass Ihr die dringend erwartete Post nicht bekommt, weil der Absender nachhaltig die Adresse falsch schreibt, oder dass die Autowerkstatt nur die Sachen repariert, die schon vorher funktioniert haben (diese Aufzählung bitte beliebig ergänzen), dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Euch: 1) Ihr seid nicht allein. 2) Daran wird sich nichts ändern.
Was die meisten bisher wohl für persönliches Pech halten, ist ein zwangsläufiges Strukturelement der Niedergangsgesellschaft. Aus vielen Gründen, die ich in meinem Buch beschreibe, kommt Chaos ins System, wird systematisch Chaos erzeugt. Je weniger die Strukturen in der Lage sind, zivilisatorische Aufgaben zu erledigen, desto mehr müssen die Verantwortlichen behaupten, sie hätten alles im Griff. Sie hoffen sogar, mit diesen virtuellen Leistungs“beweisen“ die Düpierten überzeugen zu können, dass alles in bester Ordnung sei.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Beobachtungen 6

Immer wieder zu beobachten sind nicht zu beobachtende, weil nämlich fehlende Wörter in den Posts von Konrad Kustos. Das liegt nun nicht daran, dass dafür nicht genug Platz wäre oder der Autor mit dem Schreiben ganzer Sätze Probleme hätte (hat). Leider gibt es aber eine unheimliche Verweigerungshaltung des Blogspot-Systems hinsichtlich mancher Links. Wir bitten, das zu entschuldigen, und arbeiten unverdrossen gegen dieses Chaos mit System.

Radio Gaga

Konrad Kustos mag kein Radio, und wenn er hassen könnte, würde er dieses Medium wahrscheinlich sogar hassen. Einst als erstes elektrisches Massenmedium angetreten, die Welt zu informieren, kümmert es sich heute vornehmlich um das Deformieren im Zuge des Niedergangs. Während TV-Konsum voraussetzt, dass man sich für bestimmte Sendungen mehr oder weniger aufmerksam vor die Kiste setzt und welchen Inhalt auch immer konsumiert, ist das beim Radio gar nicht möglich. Es dient seinem Wesen nach der besinnungslosen Dauerberieselung, meist im Hintergrund und entsprechend tückisch.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Laut Maut

Die ganz Alten unter uns kennen noch die zahnschmerzenverursachende Fernsehquizsendung „Erkennen Sie die Melodie“ aus den 60er und 70er Jahren. Es galt dort Opern- und Operettenmelodien zu erraten, präsentiert von einem zum Sujet passenden Moderator Ernst Stankovski. Die gute Nachricht war: Niemand war gezwungen, das Geknödel einzuschalten.