Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Sonntag, 27. November 2011

Verkehr verkehrt

Am vergangenen Sonntag ging es hier ziemlich allgemein um die Profiteure einer zu niederen Zielen instrumentalisierten Umwelthysterie. Dabei war die Rede vom großen ideellen und materiellen Schaden, der aus nur scheinbar gutem Willen erwächst. Die neueste, milliardenteure Chaostheorie der Konstrukteure des Niedergangs betrifft in diesem Zusammenhang das Elektro-Auto. Sparsam, umweltfreundlich, zukunftsweisend soll es sein. Da kann ja nichts mehr schiefgehen...

Sonntag, 20. November 2011

Erträgliche Umwelt

Leute, die durch die Gegend laufen, und sagen, dass sie am liebsten der Umwelt den Garaus machen würden, sind relativ selten. Die Welt zu erhalten, auf der wir leben, ist derart abstrakt gesehen ein Thema, über das es keine zwei Meinungen geben dürfte. Gerade deshalb ist es so erfolgversprechend, auf dem üppig sprießenden Feld der Umweltbesorger persönliche Ernten einzufahren. Aber nur für den, der es schafft, aus all den naturgegebenen Umweltfreunden wie Du und ich herauszuragen. Das ist nicht einfach, denn fantasielos, wie Karrieristen sind, fällt ihnen meist nur die Übertreibung des Problems und die Verkürzung der Zusammenhänge ein. So wird aus Umwelt-Engagement innerhalb dieser Strukturen schnell Umwelt-Fundamentalismus. Und wie wir wissen, kreiert Fundamentalismus am Ende nach dem Aktivistentum den Terrorismus.

Sonntag, 13. November 2011

Kunst verhunzt

"Wenn's anfängt durch die Decke zu tropfen"
Es gibt eine neue Fettecke! Die alte war ja schon 1986 einer putzenden Kulturbolschewistin zum Opfer gefallen. 40.000 Mark musste damals, als ein gesunder Menschenverstand fünf Kilo zum Kunstwerk deklarierte ranzige Butter entsorgt hatte, das Land Nordrhein-Westfalen in zweiter Instanz an den geistigen Erben der deutschen Nachkriegskunstinstanz, Joseph Heinrich Beuys, bezahlen.
Weil Künstler bekanntlich kreativ sind, ist die neue Ecke nun keine Ecke mehr und auch nicht aus Fett, sondern eine verkalkte Plastikwanne.

Donnerstag, 10. November 2011

Beobachtungen 7

Plötzlich drei Grad tagsüber und Lichtverhältnisse wie in Mordor. Na ja, irgendwann musste es ja so kommen. Wenigstens liegt das am wenigsten am Niedergang, sondern an der Jahreszeit. Erstaunlicherweise kriegt diesen ruppigen Wechsel manch einer nicht mit, oder besser manch eine. Junge Mädchen im Frühling des Lebens schaukeln scharenweise ihre Dekolletes unter knappen Hemdchen weiter durch die Gegend als gäbe es nicht schon seit Wochen Schokoladenweihnachtsmänner bei Aldi. Statt Schmunzeln oder Stirnrunzeln soll das Anlass sein, mal wieder über kybernetisches Denken nachzudenken.

Sonntag, 6. November 2011

Milliarden-Monopoly

Das Geld für Griechenland ist aufgebraucht, bevor es ausgegeben ist, der Rettungsschirm genauso und natürlich auch alle anderen Schirm-Hebel und Krückstöcke. So weit, so schlecht. Aber im Windschatten der Milliarden-Jonglage findet auf mehreren Ebenen noch ein anderes Spiel statt und das heißt „Umverteilung“. In der Kurzanleitung geht das so: Europäische Länder leben über ihre Verhältnisse und Deutschland und ein paar andere Dumme bezahlen das. Warum ist das eigentlich so, und warum wird dagegen nichts unternommen?