Kustos kommentiert nicht mehr -
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Samstag, 9. März 2013

Freiwild gekillt

„Frei.Wild" sind Freiwild. Das ahnten die Musiker aus Südtirol schon, jetzt wissen sie’s. Ihre Nominierung für den deutschen Musikpreis Echo wurde auf Druck konkurrierender Musiker, darunter die Berliner Band „Mia“, zurückgezogen, Diese vorgeblichen Gutmenschen behaupteten, Frei.Wild verträten „rechtes Gedankengut“. Ein Nachweis wurde nicht angetreten, dennoch cancelte der veranstaltende Bundesverband Musikindustrie die Einladung der Südtiroler – ein einmaliger bzw. besser erstmaliger Vorgang. Nicht die Gesinnung von Musik wird hier zensiert, sondern die Behauptung einer Gesinnung reicht schon für solche Zensur. An solchen Beispielen zeigt sich die Niedergangsgesellschaft immer offener als ein proto-totalitäres System. Das ist makaber, denn das System verleumdet seine Gegner in allerbester Spiegeltechnik genau mit den Vorwürfen, die auf es selbst zutreffen.

Konrad Kustos hört zuhause weder Mia noch Frei.Wild. Jetzt hat er sich das sozusagen „dienstlich“ angetan, und mit ziemlichen Schaudern bald wieder abgewendet. Die musikalische und textliche Qualität der beiden Kontrahenten siedelt im unteren Mittelfeld, und es wäre einen eigenen Post wert, warum solche Musik soviel Erfolg hat. Während Mia als alternde Frau dümmliche Girlie-Texte singt, haben Frei.Wild aber wenigstens einen Anspruch: Sie singen über die Liebe zu Heimat und Familie. Das gilt im absurden PoCo-Deutschland anscheinend inzwischen als „rechts“. Armes Deutschland.

So weit, so schlecht, doch gibt es einen Unterschied zwischen dem verlautbarten problematischen Demokratieverständnis einer Berliner Szeneband und daraus folgender problematischer gesellschaftlicher Wirklichkeit. Noch am Donnerstag hatte der Bundesverband Musikindustrie erklärt, Frei.Wild stehe zweifelsfrei die Nominierung zu, weil sie eines der bestverkauften Alben in der Kategorie Rock/Alternative National veröffentlicht habe und offensichtliche keine Gründe für einen Ausschluss von den Charts vorgelegen haben.

Am Freitag folgte dann doch der Ausschluss. „Um zu verhindern, dass der Echo zum Schauplatz einer öffentlichen Debatte um das Thema der politischen Gesinnung wird, hat sich der Vorstand nach intensiven Diskussionen dazu entschlossen, in die Regularien des Preises einzugreifen und die Band Frei.Wild von der Liste der Nominierten zu nehmen“, lautete die Begründung durch den Geschäftsführer des Verbandes. D.h., man folgte ausdrücklich nicht den Vorwürfen, sondern beugte sich aus Angst vor einem Boykott rechtsbrechend dem Druck des politisch-korrekten Pöbels.

Das wird Schule machen. Will ich einen Konkurrenten aus dem Weg räumen, muss ich mir nur einen politisch-korrekten Vorwurf einfallen lassen – und der findet sich angesichts der Aufgeputschtheit der Szene so leicht wie in jeder historischen Diktatur. Im konkreten Vor-Fall bleibt nur zu wünschen, dass die volkstümlichen Musiker dem Apparat jetzt mit einer Schadenersatzklage entgegentreten und noch genug Restrechtsstaat vorhanden ist, um damit Erfolg zu haben.

Wo es hinführt, wenn unpolitische Felder für politische Ziele missbraucht werden, dafür gibt es Beispiele. Man denke nur an den Boykott erst der Olympischen Spiele in Moskau und dann, zur Strafe, in Los Angeles. Und wer gerade Druck ausüben kann, der tut es. Das ist nicht nur unsportlich, das ist gegen die demokratischen Spielregeln, schlimmer: Es ist unzivilisiert.

Doch bei den olympischen Boykotten waren mächtige Institutionen im Spiel, während nun in Deutschland mehr und mehr eine ideologisierte Minderheit nicht institutionelle, sondern strukturelle Machtpositionen besetzt. Der neue Totalitarismus braucht keine charismatischen Führer, keine ihm hörigen Gerichte und keine Geheimpolizei, denn die Unterdrückung findet jetzt im Kopf statt. Der Große Bruder hat, wenn auch mit 30 Jahren Verspätung, sein Ziel erreicht.

Die Frei.Wild-Texte sind – so wie die Mias - wirr, platt und voller schüttelnmachender Schüttelreime, nur eins sind sie nicht: rechts (was immer das überhaupt sein mag). Und schon gar nicht sind sie rechtsradikal, undemokratisch oder kriminell. Sie sind aber Ausdruck einer Gegenkultur, die sich mit der Scheinwelt des Niedergangs nicht abfinden will. Natur, Lebensfreude jenseits des Kicks, Verbundenheit mit den Mitmenschen, das sind die Themen von Frei.Wild, die sie auf in der Tat schlichtester Ebene vertreten. Deshalb füllen sie auch die größten Hallen, und deshalb ist es wohl auch kein Zufall, wenn der herrschende ideologische Komplex jetzt zurückschlägt und gegen sie mobil macht.

Gegenkultur? - Das geht aber gar nicht, wo sich doch gerade diese wunderbare Anpassungskultur etabliert hat oder hat etablieren lassen: Linker Habitus in Verbindung mit asozialem Individualismus ist eine neue „Kultur“, die sich an Nebensächlichkeiten abarbeitet und den Mächtigen die Welt als Spielwiese überlässt. Deshalb beleidigt diese „neue Linke“ ganz nebenbei gesagt auch die wirklich Linken (falls es sie denn noch geben mag), die für eine gerechtere Gesellschaft eintreten.

Besonders erschütternd über die Tatsache solcher ideologischen und auch noch erfolgreichen Machtpolitik hinaus, ist die Rolle der anscheinend nur noch scheinbar demokratischen Öffentlichkeit. Argumentationsfreiheit in Verbindung mit einem PoCo-Vorwurf ist sowohl der Musikszene als auch den Medien genug.

Die Zeitungen berichten voller Häme und völlig einseitig über das Geschehen. Sie fragen nicht, ob Frei.Wild wirklich rechtsgerichtet ist, denn der Vorwurf alleine reicht heutzutage schon aus, verurteilt zu werden. Schon gar nicht fragen sie die betroffene Band, wie es das ABC des Journalismus verlangt, nach deren Position zu den Vorgängen. Wie einfach wäre es wenigstens, wie es auch Konrad Kustos getan hat, sich im Internet ein paar Lieder und Songtexte runterzuladen und sich ein eigenes Bild zu machen. Stattdessen reicht es aus, sich ungeprüft im Wohlgefühl des Mitschwimmens mit dem Mainstream einen runterzuholen.

Die, die gegen den Vorfall protestieren, weil sie einfach die Musik mögen oder aber eine Gefahr für die Freiheit wähnen, werden in dieser Berichterstattung automatisch als „rechtsorientierte Fans“ und Idioten diskriminiert. „Rechte finden sich nicht im Internet zurecht“, höhnt der Tagesspiegel, weil einige Fans sich bei einer anderen Mia-Band beschwert hatten. Als wenn es zur Allgemeinbildung gehörte, auch nur eine dieser beiden Angriffe auf den guten Geschmack kennen zu müssen. Man fragt sich angesichts dieser flächendeckenden Verblendung der veröffentlichten Meinung, ob Frei.Wild nicht doch hellsichtiger schreiben, als es erst den Anschein hatte: „Land der Vollidioten“ heißt einer ihrer Hits.

Kommentare:

  1. Konrad, was der Freiwild-Frontmann für ein Heini ist, war seit Jahren bekannt; da gilt es bloß zu überlegen, ob man ihm seinen Wandel nun glaubt oder nicht.

    Und sowohl Mia als auch Kraftklub haben nicht Konkurrenten aus dem Feld geräumt, sondern beide schlicht auf ihre Nominierung verzichtet.
    https://www.facebook.com/MIA.rockt.Berlin/posts/10151302955041510
    https://www.facebook.com/kraftklub/posts/10151453314944754
    Es muss einem Künstler erlaubt sein, selbst zu entscheiden, mit wem man auf einer Bühne stehen will.

    Die sehr verkrampfte Reaktion der ECHO-Leute und das Hyperventilieren der Netzöffentlichkeit sind dann natürlich eine andere Sache ...

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    1. Erstens: Ich muss dem Frontmann gar nichts glauben, ich muss mir nur das angucken, was er jetzt macht. Nur das kann zur Debatte stehen. Falls ich da bei meinen Stichproben nicht alles gefunden habe, lasse ich mich überzeugen - sonst sind es eben diese aufrechten Künstler, die hyperventilieren, und nicht die Echo-Truppe, die berechtigte Angst um ihre Show hat. Und zweitens ging es offensichtlich auch nicht nur um persönliche Überzeugungen, sondern um eine konzertierte Aktion: Auch andere Künstler (Ärzte etc.)haben mit einer Boykottanmutung den Echo unter Druck gesetzt. Für Mia und Konsorten gilt also: Wenn sie jetzt nicht nachträglich doch anreisen, war das Kollegen-Mobbing vielleicht tatsächlich gutmenschlich motiviert, ansonsten haben sie objektiv einen Konkurrenten aus dem Weg geräumt. Davon unbenommen, verspricht man sich mit einer solchen Aktion natürlich in jedem Fall zusätzliche Popularität. Und drittens: Natürlich überlasse ich als Demokrat jedem Künstler die Entscheidung, mit wem er auf der Bühne stehen will. Aber das hindert mich nicht daran, ihm eine unerträgliche politische Intoleranz zu attestieren.

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    2. "Auch andere Künstler (Ärzte etc.)haben mit einer Boykottanmutung den Echo unter Druck gesetzt."

      Nein, Konrad. Die Ärzte nun gerade nicht. Sie haben nach eigener Aussage noch nie an einer Echo-Veranstaltung teilgenommen.
      http://www.bademeister.com/v9/news/news.php?b=1&c=2

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    3. Sie (und andere) hatten sich aber zum aktuellen Fall entsprechend geäußert, wenn man diversen Medien Glauben schenkt....

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    4. Apropo Ärzte in diesem Zusammenhang: Sie selbst hatten schon in 1987/88 Probleme mit der Mainstream-PoCo. Es wurden ihnen daraufhin ganze Alben vom Markt weg-indiziert, mit der Folge eines Fast-Konkurses der Band. Ganz klassisch: Auf diese Weise sind eben auch diese ehemals "radikalen" Jungs komplett sozialisiert und gefügig gemacht worden. Ich hatte ehr gehofft, dass sie Frei.Wild zur Seite stehen würden, in schlechter Erinnerung an den Boykott der eigenen Erfahrungen damals. Aber dann würde ihnen wohl ganz schnell wieder die Öffentlichkeit genommen werden und somit auch der Geldhahn zugeschraubt. So ist das halt im Totalitarismus. Und mal konsequent Nachgedacht, gab es doch eigentlich nie eine andere Gesellschaftsform. In noch schlimmeren Phasen gabs dann sogar Tote auf Seiten der Aufbegehrenden. Na, warten wir's mal ab.

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    5. Huch, ich dachte, es könne nur das zur Debatte stehen, was jemand jetzt tue, und ums Glauben geht es gerade nicht?

      Egal. Ich halte fest: Die beiden Bands Mia und Kraftklub haben auf ihre Nominierung verzichtet, die Ärzte wollten sowieso nicht kommen. (Quellen habe ich dir geliefert.) Die Toten Hosen, in anderen Kategorien nominiert, haben sich nicht zurückgezogen, sondern nur "eine akzeptable Lösung" vorgeschlagen: "Wie wäre es zum Beispiel mit der Einführung einer neuen Kategorie 'Rechte gegen Nazis', wo man in Zukunft Bands und Interpreten unterbringen kann, die mal rechts waren, aber heute garantiert 'unpolitisch' sind…"
      http://www.dietotenhosen.de/neuigkeiten-news-neues-vom-echo.php

      Wie man trotz dieser Fakten auf eine "konzertierte Aktion" - also auf ein durch Übereinstimmung aller Partner erzieltes gemeinsames Vorgehen - schließen und gleichzeitig behaupten kann, mit seinem Blog "zu 100% frei von Verschwörungstheorien" zu sein, ist mir ein Rätsel.

      Vielleicht schreibst du in Zukunft besser: "zu 99% frei von Verschwörungstheorien". Ist ja auch schon schick! Und liest sich irgendwie kybernetischer ...

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    6. Lieber Frank, tut mir leid, dass ich Deiner Künstlerseele auf den Fuß getreten bin. Ich bin jedenfalls Deinen Argumenten mit Interesse gefolgt, habe daraufhin meine Quellen zu den Ärzten in Zweifel gezogen. Aber wenn Du jetzt argumentierst, ich dürfte keine Medieninformationen mehr zu meinem Weltbild heranziehen, weil ich denen ja grundsätzlich nicht glauben dürfte, bist Du (in dem Fall!!!) so unsachlich wie die PoCo-Mainstreammedien. (z.B.: http://www.spiegel.de/kultur/musik/frei-wild-wie-rechts-ist-die-suedtiroler-band-wirklich-a-887594.html)Und was sollen wir jetzt mit der "akzeptablen Lösung" der Toten Hosen anfangen? Gehe mal lieber auf mein Argument zu Deinem eigentlichen Thema ein, dass jahrzehntealte Fehltritte des Sängers zu seiner heutigen Beurteilung kein bisschen beitragen können. Wir haben uns doch alle verändert, gell?

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    7. Na, Konrad, du kennst mich doch, mein alter Freund: Ich arbeite immer lieber einen Aspekt nach dem anderen ab; sonst geht das Gespräch durcheinander, und man verzettelt sich immer mehr.

      Aber vielleicht können wir den Aspekt "Gab es eine konzertierte Aktion der Künstler?" ja jetzt abschließen: Kommen da von dir noch Belege, dass es sich eben doch um eine solche gehandelt habe, oder können wir das jetzt unter Märchen bzw. Polemik abheften?

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    8. Heften wir es doch unter "missverständlich" ab. Eine bewusste Absprache wird es wohl nicht gegeben haben, auch wenn man die trotz Deiner Einlassungen sowenig ausschließen wie belegen kann. Was ich gemeint hatte, war ein aus dem PoCo-Zeitgeist erwachsener, intuitiver, sich aufschaukelnder Schulterschluss. Den kann ich freilich erst recht nicht belegen, ohne Gedankenleser zu sein. Sowas schließt man, wenn man will und kann, aus reflektierten Erfahrungen oder wie es Konrad Kustos nennt: kybernetisch. Und nun sehe ich mit Freude Deinen Relativierungen der anderen Themen entgegen ;-).

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    9. Also keine konzertierte Aktion, sondern ein intuitiver, sich aufschaukelnder Schulterschluss - gut, den kann man da sehen, durchaus.

      Die ebenfalls nominierten Unheilig haben sich übrigens, falls ich nichts übersehen habe, aus diesem Konflikt komplett rausgehalten; das ist ja auch mal eine Erwähnung wert. Wahrscheinlich die einzige beteiligte Band, die wirklich unpolitisch agiert.

      Zum Freiwild-Sänger sage ich wahrscheinlich erst morgen mehr. Wie du weißt, höre ich gern auch Folk und verfolge nebenbei diverse Volksmusiken; da ist mir Burger in den letzten vier, fünf Jahren immer mal wieder aufgefallen. Diese Nachrichtensplitter im Nachhinein zu bündeln, wird schon ein Stündchen dauern.

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  2. Es ist doch absurd, Texte zur Heimatliebe, zur deutschen Sprache und zum Brauchtum mit bundesrepublikanischer Ignoranz zu messen und das ganze dann noch als Nähe zum Rechtsradikalismus zu werten. Hier geht es um Südtirol und eine Volksgruppe, die sich seit fast hundert Jahren gegen die italienische Fremdherrschaft wehrt. Die Kritik an diesen Texten zeigt, wie wenig die selbsternannte bundesrepublikanische Kultur-Elite von Geschichte versteht und nicht imstande ist, über ihren Tellerrand zu schauen. Sie blamiert sich, ohne dass es jemand - von Konrad Kustos einmal abgesehen - aufspießt.
    Am Beispiel Frei.Wild, deren Musik ich vorher auch nicht kannte, zeigt sich leider, in welch totalitäre Strukturen unser Staat der selbsternannten Toleranten abrutscht. Wenn diese Deutsch-Rocker die Kriterien erfüllen, müssen sie für den Echo nominiert sein. Und dann gehören eben auch Texte dazu, die dem linken Mainstream nicht gefallen. Aber nein, da werden einfach die Regeln gebrochen und ausgeschlossen. Der angedrohte Boykott von Mia, Kraftklub, Ärzten ist genauso widerwärtig und undemokratisch, weil er ausdrückt, keine anderen Meinungen zuzulassen. Unsere achso aufgeklärte Gesellschaft hat sich am Beispiel Frei.Wild wieder einmal geoutet. Es ist sehr, sehr miefig in diesem Land geworden.

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  3. Seltsamer Zufall. Ich habe mir letztes Jahr ebenfalls die Liedtexte von Frei.Wild angeschaut, und bin zum selben Ergebnis gekommen wie Konrad. Anlass war nicht irgendein abstruser Medienpreis, bei dem sich die Medieneliten Deutschlands selber feiern, sondern (für mich wesentlich relevanter) ein Mini-Skandal um positive Äußerungen von Doro Pesch (DORO) zu Frei.Wild.

    Ob der Mainstream in Deutschland jetzt links oder rechts oder wasauchimmer ist, weiss ich nicht, aber ein deutschsprachiger, heimatverbundener Separatismus macht alle Seiten nervös. Vermutlich ist das auch der Schlüssel zum Erfolg der Band - Ablehnung durch den Mainstream ist gute Werbung. Insofern ist eine Zensur von Bands durch die Medienpreis-Veranstalter genauso klug wie Bücherverbote des Papstes.

    Einen Schritt weiter gedacht - vielleicht ist eine politisch korrekte Zensur durch links genauso wie eine sittlich-religiöse Zensur durch rechts gar nicht so schlecht - sie wirkt wie ein Alarm; sobald sie greift, wird man auf das zensierte aufmerksam und kann darüber diskutieren.

    Danke noch für den Gruß aus der Heimat der Dingos... nur was eine Südtiroler Band mit den Three Sisters, Katoomba, New South Wales zu tun hat, ist mir nicht ganz klar?

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  4. Faschisten mögen die Musik, wieso eigentlich?

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  5. Faschisten mögen auch Erdbeereis. Macht Erdbeereis faschistisch, oder ist Erdbeereis gar faschistisch? Für Deinen Denkfehler habe ich in meinem Buch eigens das Wort "Dyslogismus" erfunden.

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    1. "Hitler malte Rosen", wie Harlan Ellison mal so schön gesagt hat. Und "Dyslogismus" gehört in die Lexika aufgenommen!

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  6. "Diese vorgeblichen Gutmenschen behaupteten, Frei.Wild verträten „rechtes Gedankengut“." Danke. Ich bin auch so ein Gutmensch. Und ja, wer lesen kann, der lese: Sie vertreten rechtes Gedankengut mit dumpfen Blut und Boden. Es ist nachlesbar, wenn man denn wollte.

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    1. Liebe PeWi, ich will sehr wohl neue Informationen kennenlernen. Nenne mir also bitte ein zwei Stellen, die das mit dem Blut und Boden zeigen. Vielleicht erklärst Du aber auch noch parallel, was Du unter Blut und Boden verstehst. Aber bitte nicht verwechseln mit Stolz auf die Heimat, den gönnt sich jede Kultur auf der Welt, nur nicht die deutschsprachige. An dem Mechanismus der Unterdrückung anderer Meinungen, der den Fall Frei.Wild kennzeichnet, ändert das aber auch nichts.

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  7. Ich will hier gar nicht wieder anfangen mitzudiskutieren - dafür lebe ich in einem Universum, das allzu anders beschaffen ist als das von Konrad Kustos. Aber da der Artikel sich mal wieder um den PC-Begriff dreht, möchte ich wenigstens einen Artikel verlinken, der kurz und knapp eine Menge Aufklärung über zwei Buchstaben liefert, über die enorm viel Unsinn verbreitet wird:
    http://www.annotazioni.de/post/1084

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    1. Hallo Jakob, vielen Dank für den Gruß aus einer anderen Welt, wie Du es nennst. Den Link habe ich mir also reingezogen. Du bist zu jung dazu, aber ich kann Dir versichern, dass ich diese Art der Argumentation genauso aus meiner Unizeit von den sogenannten „Revis“, wie wir „richtigen“ Kommunisten die DDR-Gefolgsleute nannten, kenne. Belesen, gut informiert – und Thesen nicht auf Argumentation aufbauend, sondern praktisch rückwärts nach dem Motto „Da wir ja recht haben, müssen die anderen böse sein und vor allem unrecht haben“. Solche tautologischen Strukturen brauchten sie auch, denn wie hätten sie sonst einen Unrechtsstaat wie die DDR und seine ideologischen Grundlagen unterstützen können?
      Ich will damit nur sagen, dass dieser Erdl wirklich einer der besseren Ideologen ist, sich am Anfang auch noch über seine Diktion und handverlesenen Fakten geschickt wissenschaftlich tarnt, und dadurch auch besonders gefährlich ist (jedenfalls da, wo er überhaupt gelesen wird, also in der Szene der „linken“ Bauchpinsler). Zumindest bei den peinlich zuliefernden Fragestellungen dieses „Interviews“ hätte Dir der ideologische Charakter des Textes auffallen müssen. Originalton „Aktuelle Kamera“ eben, aber diese Fragen dürfte er sich ja auch selber gestellt haben.
      Da ich an Phänomene kybernetisch und nicht wissenschaftlich herangehe, darf ich auch die Wirklichkeit in meine Überlegungen einbeziehen. Da stöhnt beispielsweise die moderne USA unter einer flächendeckenden Last von PoCo-Regulierungen, während, da sind wir uns dann vielleicht einig, dies zum Feigenblatt genommen wird, an den wichtigen Stellen Menschenrechte zu brechen, wo es nur geht. Für Erdl aber in seiner Wirklichkeitsleugnung ist es ein Faktum, das gar nicht mehr bewiesen werden muss, dass die PoCo nur die Fiktion einiger rechter Vordenker sei, die damit eine Strategie verfolgen. Verschwörungstheorie also auch noch.
      Auch in Deutschland sind Quotendenken, Sprachpanschereien und andere Angriffe auf sich evolutionär, also frei entwickelnde sozialgesellschaftliche Funktionalität längst nicht Domäne einiger „Rechter“, sondern mittlerweile Bestandteil des veröffentlichten Denkens und sogar der institutionellen Strukturen sowie der Gesetzgebung.
      Es erschüttert mich immer wieder, dass kluge Menschen wie Du, nur weil sie Teil einer (gar nicht mehr so) unterdrückten Minderheit sind, sich einfach so bedingungslos auf die Seite der Unfreiheit stellen, schlimmer, diese „Gegenunterdrückung“ gar nicht mehr als solche wahrnehmen. Immerhin schaust Du noch bei Konrad Kustos rein, also besteht Hoffnung. 

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  8. Nun, dann wüsste ich aber doch gerne, unter welchen PC-Verordnungen die USA stöhnen - das wäre doch ein Mindestmaß von Einbezug der Wirklichkeit. Die Behauptung allein macht das noch nicht zur Tatsache, ebensowenig wie das Bauchgefühl, dass man einer PC-Inquisition ausgesetzt sei.
    Lustigerweise spiegelt das Interview mit Erdl recht treffend meine Erfahrung und mein Bauchgefühl wieder (deshalb vermute ich auch, dass ich in einem anderen Universum lebe): Wo immer jemand sich kritisch über Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus äußert und dabei nur ein winziges bisschen härter ins Gericht geht, als der (gegenüber Rassismus, Antisemitismus und Sexismus sehr nachsichtige) Common Sense, wird er sogleich von einer lautstarken Fraktion zum Moralapostel, Zensor oder Dummkopf gestempelt; er oder sie ist gar eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und Vertreter eines neuen Totalitarismus. Gerade im WWW wird mit diesem hysterischen Gelärme noch jede linke Position heruntergebügelt; Insofern: Ja, ich halte den Anti-PC-Diskurs für ein politisches Projekt der neuen Rechten und seine lautstarken Vertreter für die bewussten oder unbewussten Erfüllungsgehilfen eines rassistischen und sexistischen Rollbacks, der derzeit in zahlreichen demokratischen Gesellschaften stattfindet. Ironisscherweise ist gerade das schrille Geschrei über die brandgefährliche PC-Polizei selbst unerträglich moralinsauer; ein Argument über dem Niveau einer Stammtischparole ist mir in dem Zusammenhang noch nicht begegnet.
    Immerhin HAT Erdl sich mit der Herkunft und Verwendung des PC-Begriffs in der Wirklichkeit auseinandergesetzt; und er legt offen, dass er von einer linken Position her argumentiert und daher bei seiner wissenschaftlichen Auseinandersetzung ein bestimmtes Erkenntnisinteresse zugrundelegt, ein emanzipatorisches nämlich. Anders ausgedrückt: Es ist erkennbar, dass er etwas in Erfahrung bringen will, weil ihm an der Freiheit (von Angst, von Diskriminierung) und dem Recht ALLER Menschen gelegen ist, nicht nur an der Freiheit von rechtsradikalen Bands, für Preise nominiert zu werden.
    Ihm gerade seine Wissenschaftlichkeit als Blenderei vorzuhalten und dagegen den Popanz der "Kybernetik" zu stellen, der, soweit ich das hier erlesen kann, einzig und allein die Rechtfertigung dafür ist, jede Meinung, die einem gerade mal so in den Kopf kommt, als Erkenntnis auszugeben, ist schon ein starkes Stück.

    Ganz ehrlich: Da bin ich doch lieber ein Linker, der sich wenigstens halbwegs um wissenschaftliche Durchdringung bemüht, als ein politisch bewusstloser Neurechter, der sich in sein absolut mainstreamgerechtes Schwadronieren gegen jede emanzipatorische Kritik der Verhältnisse (das ist meistens die Kritik, die wehtut, weil sie das eigene Selbstverständnis in Frage stellt) den Weltgeist hereinphantasiert.

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  9. Zu den "politisch bewusstlosen Neurechten" gehört dann wohl auch Konrad Kustos. Es tut mir leid für Dich, dass Du in einer so unnötig schmerzvollen virtuellen Welt lebst, aber die gute Nachricht (für Dich) ist, dass Du die Geborgenheit Deiner ideologischen Nische gefunden hast und dass mit Deiner Hilfe aus dem jetzigen Proto-Totalitarismus mit großer Wahrscheinlichkeit ein echter werden wird. Wie das dann aussieht mit Neusprech und Gedankenkontrolle haben wir ja beide schon bei Herrn Orwell gelesen.

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  10. Ach, ich wäre eigentlich schon glücklich, wenn nicht immer der Sozialist Orwell als Gewährsmann für den Mythos vom PC-Terror herhalten müsste ... gibt es nicht genügend konservative Warner, die es auch tun würden? Der arme Mann muss doch inzwischen im Grab rotieren.
    Dieses Opfergetue, dieses Gefühl, von einem (Proto-)Totalitären System unterdrückt zu werden, nur weil sich einer erdreistet, eine andere Meinung zu haben und die auch zu äußern, zeugt (wie Erdl es so schon formuliert hat) doch von einem sehr begrenzten Begriff von Meinungsfreiheit. Hermann L. Gremliza hat es auch mal sehr schön etwa so formuliert: Die Empörung über die Zensur ist eigentlich der Ruf nach ihr. Man will sagen: "Es sollte verboten werden, dass jemand etwas gegen den von mir verzapften Unfug vorbringt."
    Gegen die Wirklichkeitsresistenz dieser Haltung lässt sich leider weder mit Argumenten noch mit Aufklärung etwas ausrichten, denn sie speist sich ja nicht aus einem Irrtum, sondern aus einem Gefühl der Kränkung, das in den Rang der objektiven Realität erhoben wird. Da kann nur Selbstreflektion helfen ...

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  11. Ich gebe meinen Senf auch mal dazu,wobei ich mit dem lyrisch hochgestochenen Geplänkel nicht ganz mithalten kann. Die Band Frei-Wild steht doch hauptsächlich unter Beschuss aufgrund der Vergangenheit der Kaiserjäger,die unter Sänger Burger eindeutig gewaltverherrlichende Texte gesungen haben. Interpretationsspieltraum mag bei vielen Passagen gegeben sein, ich will mich hier nicht an "Blut und Boden" aufhängen, aber diese Textstellen der Kaiserjäger sprechen doch für sich:

    "eine Gruppe von Glatzen
    kämpft dagegen an,
    gegen Weicheier wie Raver,
    Hippies und Punks
    reagieren wir heftig"


    Nee überhaupt nicht rechts,ganz normaler Patriotismus, den die armen Deutschen aufgrund ihrer bösen Vergangenheit nicht ausleben können. Oder diese Passage aus einem Lied:

    Ich hasse diese ganze Gesellschaft,
    diese Neger und Yugos,
    werden sesshaft,
    doch den größten Teil der Schuld
    trägt numal ihr,
    weshalb hab'n wir auch
    dieses Gesindel hier!

    DIe Quelle ist folgende: http://antifameran.blogspot.de/p/freiwild.html

    Bin durch Zufall auf diesen Artikel hier gestoßen..es geht doch hauptsächlich darum, dass die Vergangenheit Burgers kritisert wird und nicht der Rock-Pop-Kommerz von Frei.Wild oder verstehe ich da was falsch? Ich würde auch nicht gerne mit so einer Person auf einer Bühne stehen. Lassen wir doch gleich Udo Pastörs bei den Spice Girls singen und wundern uns dann, wenn sich andere Musiker davon distanzieren.

    Der Blog hier ist,so nett er auch geschrieben sein mag sehr unsachlich und verteidigt Frei.Wild an allen Ecken und enden, da wird sich am Begriff "rechts" aufgehangen und "Blut und Boden" da kann ich nichts mit anfangen. Die Böhsen Onkelz sind ein ähnliches Beispiel. Waren Sie mal auf einem Konzert der Onkelz Herr Kustus??? Können sie Erfahrungen im Umgang mit rechten Konzerten aufweisen oder stöbern sie durch Internetartikel und wiegen Quellen gegeneinander auf und diskutieren dann stundenlang auf einem Internetblog wie diesem über Begrifflichkeiten? Ich komme aus der linken Szene,kenne mich gut mit Rechtsextremismusaus und kann dem ganzen hier nicht viel abgewinnen, aber vielleicht klären Sie mich auf? Auf wievielen Demos sind sie gewesen? Wieviele Npdler haben sich mit Ihnen unterhalten? Schonmal bei den Onkelz gewesen? Da wird vorher gesagt, dass rechte Symbole als Tattoo abgeklebt werden müssen und dann schauen Sie mal wer von den Besuchern kein Pflaster auf dem Körper hat, um ein solches Symbol zu verdecken..gleiches gilt für Frei.Wild!

    Besuchen Sie Konzerte der Band, sprechen Sie mit Npdlern und anderen Anhängern dieser Musik,das ist informativer, als hochgestochenes Gerede. Sehen Sie dies bitte nicht als Beleidigung,ich finde es nur merkwüdig, wie jemand seine Meinungen und sein Wissen rein literarisch festmachen will...ich glaube nicht, dass sie auf dem neuesten Stand der Dinge sind, wenn es um die Entwicklung in der linken oder rechten Szene angeht. Belehren Sie mich, ich vermute nur..

    Alles Gute, eine Antwort wäre schön.

    Tobi

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    1. Lieber Tobi, obwohl ich ordentlich Dresche beziehe, fand ich Deinen Beitrag toll, weil er irgendwie vermittelt, dass Du nicht wie vorher Jakob nur einen ideologischen Stiefel runterreißt, sondern den Gedankenaustausch suchst. Eine Antwort fällt mir schwer, weil Du sehr viele Gesichtspunkte anreißt. Vielleicht ein paar Stichpunkte und ein Grundgedanke. Wenn Du in allen anderen Punkten recht hättest, reicht das doch nicht aus, um Freiwild zu verurteilen. Die Kritik und der Echo-Boykott richtet sich ausdrücklich gegen die Band und nur unausgesprochen gegen Burger. Als ich meinen Text schrieb, wusste ich von seiner Vergangenheit nicht einmal was. Also muss man eben den Freiwildern was nachweisen, und ich habe bei meinen Recherchen nichts gefunden. Ich warte immer noch auf den Nachtrag von Frank B., der entsprechende Infos angekündigt hat. Grundsätzlich muss jeder das Recht haben, sich zu ändern und dann die Chance bekommen, neu beurteilt zu werden. Es hilft auch nicht, alles was rechts von einem selbst ist, in einen Topf zu werfen, damit macht man nur die richtig schlimmen Rechten unsichtbar.
      Ich bin im übrigen auf mehr Demos gewesen als Du zählen kannst; es ist nur eine Weile her, weil ich gemerkt habe, dass da komplexe Probleme mit dem Rasenmäher bearbeitet werden und mehr Schaden als Nutzen rauskommt. Ihr gebt den Rechten nur die Aufmerksamkeit, die sie suchen. Deshalb versuche ich nun mit diesem Blog, auf meine Art meinen Beitrag zu einer besseren, einer nachdenklichen und kooperativen Welt zu leisten.
      Ich muss auch nicht zu allen Konzerten von politischen Idioten rennen, erst recht nicht, wenn mir die Musik gar nicht gefällt. Ich bin doch kein Masochist (falls das jetzt nicht politisch unkorrekt ist, Jakob sag mal...). Ich versuche aus den mir vorliegenden Quellen, meinem Verstand und meiner Lebenserfahrung Schlüsse zu ziehen. Dass ich dabei auch danebenliegen kann, weiß ich. Viele Grüße, Konrad

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    2. Philip Burger 2013:
      "In meinen Sturm-und-Drang-Zeiten zwischen 14 und 16 Jahren hatte ich ein rebellisches Auftreten und habe Grenzen überschritten. Da bin ich in eine falsche Szene geraten – habe aber nach drei Jahren gemerkt, wie scheiße das ist und habe wieder heraus gefunden. Das liegt jetzt 14 Jahre zurück."
      (http://www.berliner-kurier.de/promi---show/echo-skandal-das-sagt-der-frei-wild-saenger,7169226,22047712.html)

      Philip Burger 2012:
      "Nein, das war keine Naziband, sondern eine Band von drei Jugendlichen, die darin ein dreiviertel Jahr lang Akkorde geübt hat. Es ging um Liebe, Freundschaft und Alkohol."
      (http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Freiwild-Saenger-Ich-verachte-Nazis-aufs-Tiefste;art930,1810079)

      Textstellen der Kaiserjäger hat Tobi oben schon genannt.

      Philipp Burger 2010 in dem Song "Südtirol":
      "in der Hölle sollen deine Feinde schmorn"
      (http://www.youtube.com/watch?v=GSFpDPnKWMU)

      2008 war Philipp Burger Mitglied der "Freiheitlichen": "Ich bin aus der Partei wieder ausgetreten, aber nicht etwa, weil ich mit dem Parteiprogramm nicht einverstanden wäre, sondern weil ich eingesehen habe, dass es etwas zwiespältig ist, Parteimitglied zu sein und gleichzeitig Distanz von der gesamten Politik zu nehmen", schrieb er damals auf der Freiwild-Homepage.

      2012 sagt er: "Ich war da nie Mitglied, ich hab da nichts gemacht"
      (Quelle für beides: http://www.berliner-zeitung.de/musik/philipp-burger-von-frei-wild-der-volksmusiker,10809182,21143268.html)

      Dann gibt's noch irgendwo dieses Armer-unverstandener-Skinhead-tritt-auf-Opfer-ein-das-am-Boden-liegt-Video, ebenfalls von Freiwild, ca. 2010, aber das finde ich gerade nicht, und jetzt reicht's mir auch; für mehr ist mir mein kostbares Wochenende zu schade.

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  12. P.S. Sorry für das knappe Aneinanderreihen der Zitate - mir ist ein wohlformulierter Kommentar im Online-Orkus verschwunden. Das Kommentarformular ist nicht das richtige Werkzeug für längere Entgegnungen ...

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  13. Also das ist kein Freispruch mangels Beweisen, das ist ein Freispruch erster Ordnung. Dann können wir ja die Akte schließen.

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  14. "Freispruch"? "Akte"? Ich wüsste nicht, dass wir hier Gerichtsverhandlung gespielt haben.

    Ich habe nur dargelegt, warum ich diesem Heini seinen Wandel nicht glaube.

    Auf deine Aufforderung hin, übrigens - sonst hätte ich mir die Zeit gespart.

    Die Rolle des Staatsanwalts, die du mir hier zuschieben willst, lehne ich daher dankend ab.

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  15. Wie sagte doch Robert Sheckley so schön: Man soll nicht an der Metapher kratzen, das gibt nur bösen Schorf.
    Und vielen Dank nochmal für Deine, wenn auch ergebnislosen Bemühungen :-).

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