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Samstag, 1. Juni 2013

Migranten-Varianten

Im glücklichen, wohlhabenden Schweden, weitab von allen Krisenherden dieser Welt, in diesem Fluchtziel romantischer Auswanderer brennen plötzlich die Autos, und es gab mindestens vier Brandanschläge auf Polizeistationen. Verursacher waren jugendliche Migranten, die in den Plattenbaugettos Stockholms ihre soziale Unzufriedenheit und ihre kulturelle Frustration auslebten. Da passt es vortrefflich, dass zur selben Zeit in Berlin der 6. Integrationsgipfel der Bundesregierung Hof hielt. Die diversen Lobbyisten diskutierten gewollt zielmeidend nicht ob oder wieviel Migration sinnvoll wäre, sondern wie möglichst vielen neuen Migranten der Zuzug ermöglicht werden kann.

Angela Merkel schlug gleich zu Beginn virtuellen Schaum und forderte eine Abkehr von „alten Vorurteilen“ gegenüber Zuwanderern (können wir also unsere neuen Vorurteile behalten?). „Wir wollen ein Integrationsland sein“, fuhr sie anmaßend fort. Wir? Wir können, wir sollen, wir dürfen, alles wäre möglich gewesen, aber ein Land kann nicht wollen, es sei denn, man hat seine Bürger dazu befragt und die hätten sich mehrheitlich geäußert. Und das ist in unserer Demokratie eine bewährte Unpraxis.

Richtig hieße es also, Frau Merkel persönlich will, dass Deutschland ein Integrationsland ist. Es bleibt faszinierend, wie geschmeidig und unwidersprochen sich die CDU den PoCo-Positionen der Grünen angeschlossen hat. Oder handelt man nur nach der christlichen Maxime „Ihr Kinderlein kommet“? Wer’s glaubt, wird selig. Merkels aktuelle Aussage jedenfalls zeigt faktisch, dass natürlich nicht nur sie derart integrativ ist, sondern auch ihre Regierung und die Kräfte, die dahinter stehen. Zu letzteren wird es demnächst an dieser Stelle noch einiges zu sagen geben.

Alle Gipfelstürmer waren sich jedenfalls einig, Deutschland müsse seine interkulturelle Kompetenz ausbauen. Das ist zwar durchaus richtig, doch wurde verschwiegen, dass Zuwanderung nicht auf Kosten der momentanen Identität eines Landes geschehen darf, ohne schwerwiegende ideelle und materielle Probleme zu verursachen. Probleme waren auf dem Gipfel ohnehin tabu, jedenfalls soweit die Medien dies uns nahelegen. Anscheinend glaubte man auch hier, Vorurteile nur überwinden zu können, indem man die darin enthaltenen begründeten Urteile ignoriert. Da ist sie also wieder, die virtuelle Methode: Solange man sich nur die Bettdecke über die Ohren zieht, gibt es keine Monster unter dem Bett.

Dazu später noch etwas mehr, klar sollte uns aber schon jetzt sein, dass eine differenzierte Problemlage nicht mit monokausalen Argumentationen beherrschbar ist. Davon unberührt ging es bei dem Gipfel der Gesellschaften, Stiftungen und Medien, der Politiker und Wirtschaftsführer dennoch hauptsächlich um Profanes wie etwa effektivere Methoden, „Migrantinnen und Migranten“ in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, um das Land nach außen attraktiver zu machen. Indirekt räumt man damit natürlich dann doch ein, dass es Probleme gibt…

7 Millionen Ausländer leben schon jetzt in Deutschland, die eingebürgerten nicht mitgerechnet. Das sind rund 9% der Bevölkerung, die meisten davon sozial benachteiligt, was immer das auch heißen mag. Rund eine Million Menschen zogen allein im vergangenen Jahr zu – so viele wie zuletzt vor knapp 20 Jahren. Ein „Glücksfall", wie es Sozialministerin Ursula von der Leyen findet. Sie stört es auch nicht, dass im Dezember laut der Bundesagentur für Arbeit jeder dritte unter den Arbeitslosen einen Migrationshintergrund hatte.

Als wenn überhaupt Einwanderungszahlen selbst ein Glücksfall sein könnten. Erst die menschliche, moralische und geistige Qualität einer Zuwanderung erlaubt eine Wertung, und natürlich muss auch ein Bedarf für die Volkswirtschaft vorausgesetzt werden. Aber wenn man erstmal an die eigene Lüge von der Notwendigkeit von Wachstum und Überbevölkerung glaubt, schließen sich je nach Intellekt weitere Lügen oder Irrtümer nahtlos an.

Dann muss man tatsächlich der ganzen Welt zeigen, wie gut es sich bei uns für jedermann leben lässt. Maria Böhmer, ihres Zeichens Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, möchte deshalb auch die Ausländerbehörden nicht mehr als kritische Instanz verstehen, wo über den gesellschaftlichen Nutzen einer Einwanderung entschieden wird, sondern sie möchte sie zu „Servicecentern“ ausbauen. Ein herzliches Willkommen an die Wirtschaftsflüchtlinge dieser Welt sozusagen. Da kann man nur hoffen, dass es dort ähnlich freundlich zugehen wird wie in den einst ähnlich euphemistisch verkauften Arbeitsagenturen. Außerdem will Frau Böhmer „Rechtsansprüche auf Integrationskurse“ durchsetzen und „Angebote machen“, Deutsch zu lernen. Na prima, so einfach kommt die Integration in Schwung.

Der Einfallsreichtum im Sinne der MMM (diese Kurzform für das immer wieder stereotyp heruntergeleierte, politisch-korrekte Wortmonstrum „Menschen mit Migrationshintergrund“ sei hier aus Gründen der Lesbarkeit erlaubt) kennt keine Grenzen. Nun sucht man sie „für die Arbeit im öffentlichen Dienst etwa als Lehrer oder Polizist zu begeistern“. Für missgünstige oder misstrauische Leser sei eigens noch der so erklärende wie selbstverständliche Satz hinzugefügt, dass es schon jetzt natürlich hervorragende MMM in Lehrer- und Polizeifunktion gibt und weitere eine Bereicherung sein können. Nur müssen Bewerber sich vordringlich für solche verantwortungsvollen Position interessieren und qualifizieren statt erst „dafür begeistert“ werden zu müssen. Sollte es also angesichts solcher zentralen Funktionsstellen des Gemeinwesens nicht besser heißen, sie für diese Arbeit „zu befähigen“?

Ist es nicht schon jetzt problematisch genug, dass in vielen Kitas die Erzieherinnen nur rudimentär Deutsch sprechen und damit einer ganzen Generation migrantischer und deutscher Kinder die Zukunft erschweren? Nun sollen also auch noch Deutschlehrer ohne Vorbildfunktion und Polizisten mit sprachlichen Orientierungsschwierigkeiten in neue Aufgaben hineinbegeistert werden? Für die SPD ist das natürlich keineswegs ein Problem, denn sie stellt bereits eine MMM-Quote für den öffentlichen Dienst in Aussicht, die sie vorerst noch schüchtern als „Zielmarkierung“ tarnt. Das ist nun wirklich der Gipfel!

In der Tat ist eine qualifizierte Zuwanderung besser als eine unqualifizierte. Aus diesem Allgemeinplatz zu schließen, eine qualifizierte Zuwanderung wäre automatisch ein Gewinn für ein Land, ist allerdings zumindest fahrlässig, wenn nicht unredlich. Wenn sich über Jahrtausende Kulturen herausbilden, in denen die Menschen eine gemeinsame Sprache sprechen, ähnliche Moralvorstellungen haben und sich die Vorstellung eines erfolgreichen gesellschaftlichen Ablaufs teilt, dann ist das das Ergebnis einer sozialen Evolution, deren Ziel friedliches und effektives Zusammenleben ist.

Viele Konflikte entstehen aus Missverständnissen und Kooperationsunfähigkeit, umgekehrt ermöglichen eine möglichst präzise von möglichst allen gesprochene und verstandene Sprache und allgemein akzeptierte gesellschaftliche Normen ein sinnvolles und angenehmes Miteinander. Da ist der Verzicht auf einen solchen kulturellen Konsens geradezu die Aufforderung, Frieden und Effektivität zu vernachlässigen. Dieses hohe Gut jetzt mit dem nachrangigen und zudem fragwürdigen Argument zusätzlicher Arbeitskräfte in Gefahr zu bringen, ist eine ideologische Verirrung mit fatalen Folgen.

Manche Wissenschaftler sprechen von Memen, die analog zu den Genen des Körpers für die Funktionsfähigfähigkeit eines kollektiven Organismus erforderlich sind. Durch Einwanderungen im Stile einer Völkerwanderung wird dieser Mempool empfindlich aus dem Gleichgewicht gebracht.

Natürlich haben Kulturen immer auch von äußeren Einflüssen profitiert, aber gerade in dem Sinne, dass aus einer stabilen Grundsituation heraus sich bewährende Einflüsse assimiliert werden konnten. Durch den euphemistisch Integration genannten über Jahrzehnte anhaltenden massenhaften Zuzug fremder und in der Regel rückschrittlicher Einflüsse ist die Situation aber längst destabilisiert, so dass dieses Werten und Verwerten fremder Einflüsse nur noch begrenzt geleistet werden kann.

Wenn die Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft überlastet wird, so wie es in Deutschland seit Jahrzehnten in problematischem Ausmaß geschieht, können nur chaotische Prozesse die Folge sein. In einer solchen labilen Situation die Einwanderung zu forcieren, ist schlicht kultureller Selbstmord.

Das ist, als wenn man kalte Milch in heißen Kaffee gießt: Bei zuviel Milch wird das ganze lauwarm. So profitieren sicherlich viele engagierte Migranten vom hiesigen Kulturniveau und ihnen gelingt weitgehend die Integration, doch umgekehrt zerfasert in diesem Prozess auch die originäre Substanz einer über Jahrhunderte gewachsenen Kultur. Irgendwann ist diese kulturelle Matrix dann so geschwächt, dass sie zur Integration gar nicht mehr ausreichend fähig ist - selbst bei bestem Willen der Zuwanderer.

Dieser „Point of no return“ hat bei uns übrigens schon längst stattgefunden, was aber nicht groß auffiel, weil es sowieso schon bergab ging. Das heißt aber nicht, dass es nicht noch schneller schlimmer werden kann.

Den Alteingesessenen ist damit also so wenig geholfen wie den Einwanderern. Alle leiden unter Entfremdung, kulturellen Konflikten und dem Verlust der kollektiven Effizienz. Und auch für die Entsenderländer hat diese Migration fatale Auswirkungen, was von hiesigen Humanisten gerne verschwiegen wird. Wenn diese Länder ihrer arbeitsfähigen und besser ausgebildeten Menschen beraubt werden, schafft dies auch dort instabile Verhältnisse und internationale Konflikte.

Genau deshalb sprechen sich gerade linke Ökonomen gegen eine solche Einwanderung aus (und auch gegen die massenhafte Einwanderung an sich, weil sie merken, dass eine Unterwanderung der deutschen Sozialsysteme das sozialpolitische Gefüge im eigenen Lande destabilisiert). Währenddessen forcieren die „Konservativen“, die sich eigentlich um den Erhalt der Werte kümmern sollten, im Interesse der Wirtschaft geradezu hysterisch die Einwanderung. Was für eine verkehrte Welt! Unter dem Strich hat in dieser Geschichte jeder seinen Winkeladvokaten, nur nicht Deutschland und die hier verwurzelten Menschen.

Kommentare:

  1. Was ist die Identität eines Landes? Ich weiß es nicht. Wenn ich meine Mitbewohner (Deutsche) im Haus sehe, weiß ich, dass ich (Deutsche) eine völlig andere Identität habe, als die. Ist die gemeinsame Identität eine des Aufrämens? Des Ordnunghaltens? Des Pünktlichseins? des Freitag-Sauber-Machens-vor-dem Haus? Des 2-cm-Rasens-ohne-Gänseblümchen? Des BILD-lesens? Alles nicht mein Ding. Nicht meine Identität. Mich verbindet mit vielen Deutschen nur noch die deutsche Sprache, sonst nicht allzuviel mehr. Bin ich nun auch Deutsche? Mir wurde schon die Ausreise empfohlen. Meine Identität ist nicht national. Meine Identität orientiert sich am Humanismus und an vielen guten Dingen, die mir andere Völker, egal wo, voraus haben. Die habe ich gern übernommen. Meine Identität setzt sich aus Europa zusammen. Ich weiß nicht, wer meine Vorfahren waren, ob ich überhaupt aus diesem Gebiet, wo ich heute wohne, stamme. Wer kennt schon seine Wurzeln. Eine deutsche Indentität gibt es im völkerverwanderten Europa letztendlich nicht. Sie ist auch im Mittelalter noch nicht üblich gewesen und erst eine "Erfindung", als sich kapitalistische Nationalstaaten herausbildeten. Kapitalismus ist auch nicht meine Identität, das nur am Rande.

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    1. Es gibt eine nationale Identität, auch wenn Du sie hier wegrelativieren willst. Versuch mal in Brasilien eine pünktliche Verabredung zu treffen oder in den USA ein tieferes Gespräch zu führen. Für unendlich viele weitere Beispiele fehlt hier schlicht der Platz. Das muss man nicht einmal hierarchisch sehen. Deutsche in einem arabischen Land sind genauso Fremdkörper, nur sind sie dort in ihrer geringen Zahl integrierbar. Durch Masseneinwanderung bei uns hervorgerufene soziale Probleme, Gettostrukturen und Konfliktpotenziale willst Du aber nicht wegdiskutieren, oder doch?

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    2. Unpünktlichkeit? Oh, das kenne ich auch aus Deutschland zur genüge. Überall in der Welt, wo Bürger ausländischer Wurzeln leben, ballen die sich zusammen und bilden Schattenwelten. Deutsche in Thailand ebenso, wie Thailänder in Deutschland, nur ein Beispiel. Alle zieht es zu denen, die die eigene Muttersprache sprechen. Die einzelnen Viertel in NY sind auch dort ein Beleg dafür. Die sozialen Probleme sind bei uns nicht durch die sogenannte Masseneinwanderung entstanden, die es nicht so gab, sondern sie wurden gewollt geschürt. Wenn Politiker wie Sarazzin von einem ausländischen Gen wissen und wenn ein Boot voll ist usw.usf. - nur 2 Aussagen von sehr vielen - muss man sich nicht wundern, dass schlichte Naturen das für bare Münze nehmen. Es geht den Menschen in Deutschland deutlich schlechter und die Zukunft ist unsicher. Das liegt aber nicht an dem Afrikaner oder an dem Türken oder dem Russen oder wem auch immer. Nur, den Leuten wird das ganz toll eingeredet und die sind so doof zu glauben, dass sie einen Cent mehr sehen würden, wenn absolut niemand mehr von außen in dieses Land käme. Ausländer sind die Sündenböcke dafür, dass hier die Löhne gedrückt werden können. Und das ist für die wenigen Familien, die alles besitzen sehr bequem. Niemand spricht über sie, die wahrhaften Urheber der sozialen Misere überall in der Welt. Und wir sind so dämlich und lassen uns aufeinanderhetzen mit solchen Slogans, dass wir Deutsche eine ganz bestimmte Mentalität hätten, die nur wir haben. Alles Spinne. Deutschland ist geschichtlich gesehen erst eine Randnotiz, existiert noch nicht sehr lange. Geh mal nach Portugal und du denkst du sitzt im alten Preußen. Du kannst sicherlich auch in den USA ein tieferes Gespräch führen, wenn du die entsprechenden, gebildeten Leute findest. Meist liegt es daran, dass die Bildung so verdammt schlecht dort ist und die mit nichts etwas anfangen können. Andererseits, versuche mal mit einem 0-8-15-Deutschen ein tiefgründiges Gespräch zu führen. Also ich komme da sehr schnell an die Grenzen. Es ist kaum möglich, falls man sich nicht über Mario Barth austauschen will oder über GZSZ und GNTM oder die Gartenbeete u.ä. Die Schulbildung/Allgemeinbildung hat auch hier rasant abgenommen. Es ist aber so, und nur da werde ich dir Recht geben, dass bestimmte Gesellschaften geschlossener sind, als unsere. Die gesellschaftlichen Entwicklungen liegen in der Welt sehr weit auseinander. Mit Mitgliedern von Stammesgesellschaften trennen einen Welten. Auch sind die ökonomischen Probleme sehr unterschiedlich und ein Bauer in Marokko konnte eben nicht verstehen, dass wir keine Hühner, keine Kuh und keinen Esel besitzen. Aber darum geht es letztendlich nicht, weil wir hier in Deutschland die gleichen Grundlagen mehr oder weniger teilen. Es gibt sowas von idiotischen und spießigen Deutschen, wie es so viele idiotische und spießige Türken gibt oder setze eine andere Nationalität ein, ist egal. Mich verbindet mit den einen genauso wenig, wie mit dem anderen. Ich bin Europäerin, weil wir Europäer eine in einem gewissen Maße einheitliche Entwicklung hatten. Ich nehme da ganz willkürlich mal das Römische Reich her und setze fort mit den mittelalterlichen großen Königreichen. Das hat uns Europäer geprägt. Nur damals waren wir weltoffener als heute, mussten wir sein, weil jedes Gebiet mal zu dem Königreich und mal zu jenem Königreich kam. Das hatte uns damals eigentlich flexibel gegenüber anderen gemacht. Wir haben uns nur gegenseitig die Köpfe eingeschlagen, wenn die hohen Herrn es wollten und Unterschiede bewusst geschürt haben. Genau wie heute.

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    3. Wow, und ich dachte schon, ich sei manchmal zu ideologisch. Natürlich gibt es in jeder Kultur alle Erscheinungsformen menschlichen Verhaltens, aber in völlig unterschiedlichen Zusammensetzungen. Wenn man alles so zusammenkleistert, bleibt kein Spielraum mehr für Erkenntnis. Und dann müssen eben die Könige und Kapitalisten an allem Schuld sein. Das ist mir zu einfach.
      Natürlich sind wir alle auch Europäer und Terraner - und da komme ich zum Privaten: Warst Du in Garching? Ich wusste gar nicht, dass wir dieses Hobby teilen. Die Welt ist klein.

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  2. Ist doch vollkommen klar, dass das Merkel will, dass Deutschland ein Integrationsland wird. Denn wenn hier die Hütten brennen, ist ihr das egal, da sie sich ja dann mit der Flugbereitschaft der Deutschen Bundeswehr nach Südamerika absetzt. Und mit ihr wahrscheinlich noch große Teile des Bundestags.
    Aber wir finden sie auch dort!

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    1. Wobei letzteres zu bezweifeln wäre. Also bring Deine Positionen in einer immernoch demokratischen Gesellschaft im Interesse der Allgemeinheit ein und stoße keine haltlosen Drohungen aus. Gewaltfreiheit ist ein Teil einer entwickelten Kultur, die es zu verteidigen gilt. Wer Gewalt als Mittel gutheißt, gehört als erster ausgebürgert.

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  3. Faktencheck: Schweden wird seit 2006 nicht mehr von rotgrünen Weltverbesserern regiert, sondern von einer Mitte-Rechts-Koalition under Fredrik Reinfeld, die zum Teil schmerzhafte Reformen durchgeführt hat. 7 Jahre sind eine lange Zeit. Zumindest in erster Näherung muss man davon ausgehen, dass die nicht so schöne Lage in den Stockholmer Vorstädten eine Folge der Sparpolitik der aktuellen Regierung ist.

    Einwanderung führt zugegebenerweise zu nicht mehr rückgängig zu machenden Veränderungen in einem Land, die von der Politik aufgenommen werden müssen, auch wenn die aktuellen Politiker sich nicht für die Einwanderung verantwortlich fühlen. Aber komplette Blockade aller Migrationsbewegungen führt noch mehr zu Problemen, allein schon mit geistiger Enge und Saturiertheit der "Stammbevölkerung".

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    1. Der letzte Satz ist ein richtiger und wichtiger Hinweis. Der Gedanke sollte eigentlich auch noch im Post verarbeitet werden, doch dann wäre der zu lang geworden. Eine Auffrischung des Mempools hilft tatsächlich auch gegen Dekadenz. Am Ende ist es eine kybernetische Interessennabwägung, doch die Praxis zeigt leider, dass die negativen Einflüsse unter den hierzulande gegebenen Bedingungen leider weit überwiegen.

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