Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 26. Oktober 2013

„Alles muss rein“

Glaubt man den jeweiligen offiziellen Verlautbarungen, dann ist jedes Land das schönste und freundlichste und verfügt über die angenehmsten Lebensbedingungen der Welt. Ausgerechnet die Briten wollen nun anscheinend aus der Schar der Selbstbeweihräucherer ausscheren - und zwar paradoxerweise aus Sorge um die nationale Souveränität: Es heißt, die britische Regierung prüfe, mit einer Negativkampagne gegen den Migrantenzuzug vorzugehen. Egal, wie weit diese Pläne noch konkretisiert werden, in Deutschland ist selbst das Nachdenken über so etwas undenkbar. Die Propagandamaschine der Einflussreichen arbeitet unentwegt daran, uns die Vorzüge einer Zuwanderung von jungen, kultivierten, gut ausgebildeten Menschen schmackhaft zu machen, die sich an den Landesgrenzen nur so zu drängeln scheinen, doch die, die kommen, sind größtenteils die, denen selbst zuhause keiner nachweint.

Samstag, 19. Oktober 2013

Post-Post


Früher konnte „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ durchaus eine Verheißung darstellen, zumindest, wenn es sich um Jack Nicholson und einen Kinofilm handelte. Die meisten Leute gaben sich aber auch schon damit zufrieden, wenn die Post einmal klingelte und pünktlich erschien. Heute, angesichts einer wachsenden Bedeutung des Postwesens durch den Internethandel, kann man heilfroh sein, wenn überhaupt jemand vom entmonopolisierten Zustellwesen klingelt. Denn besonders beim Paketservice ist es inzwischen reine Glücksache, ob einen das Bestellte erreicht. Das hat Gründe, und die liegen im hier schon oft beschworenen Niedergang begründet. Fast hatten wir gelernt, damit zu leben, doch die Dreistigkeit, mit der die postalischen Serviceunternehmen in den vergangenen Wochen das Blaue vom Himmel versprachen, erfordert nun einen Post zur Post.

Samstag, 12. Oktober 2013

Verbiestert verbieten

Die Zeiten sind schwer, und deshalb können sich die Menschen nur noch um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Wenn also in den USA jemand auf die Idee kommt, ein neuer Teekessel könne aussehen wie Adolf Hitler, dann ist es Zeit für einen Shitstorm, dem es dann tatsächlich gelingt, den Hersteller zu veranlassen, das edle Designgerät vom Markt zu nehmen. Unnötig zu erwähnen, dass die Kanne mit Hitler so viel Ähnlichkeit hat wie Goofy mit Barack Obama. Doch dieser Fall ist kein einzelner und auch nicht auf Amerika beschränkt: das Bier nach Feierabend, das Rauchen in der eigenen Wohnung, das Essen von Fleisch - vieles was wir für selbstverständlich gehalten haben, ist von einer neuen, „fortschrittlichen“ Verbotskultur bedroht. Natürlich nur „in unserem eigenen Interesse“.

Samstag, 5. Oktober 2013

Importe krimineller Sorte

"Sei kein Ausländerfeind -
und bring mit neue Handy morgen!"
Die schwedische Polizei hat also, wie gerade zu erfahren war, geheime Datenbanken geführt, in denen ausschließlich Roma geführt wurden. Ausgerechnet die fortschrittlichen Schweden taten dies, und handelten sich natürlich Ärger ein. Die Polizeiführung und Politiker aller Provenienz waren schockiert und leiteten Untersuchungen ein. Keiner allerdings fragt, warum die Polizei das getan hat. Alles nur Vorurteile? Amtliche Willkür? Oder nur eine übertriebene und in der Tat problematische Reaktion auf reale Probleme? Fakt ist, dass die Dateien in Zusammenhang mit einem Konflikt mehrerer krimineller Gruppen angelegt wurden. Fakt ist auch, dass die geradezu hektische Grenzöffnungspolitik in der Europäischen Union zu einer erheblichen Zunahme sowohl der Armutsmigration als auch des Kriminalitätstourismus geführt hat. Und da sind nicht nur die Schweden betroffen.