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Donnerstag, 5. Dezember 2013

kurz-geklagt: Show-Rassismus

Die Debatte zum Rassismus krankt unter anderem daran, dass es keine vernünftige Definition gibt, was das eigentlich sein soll. Unterstellt wird ein irgendwie weiter gültiger Rassenbegriff der Nazis, doch wissenschaftlich gibt es gar keine Rassen mehr - höchstens noch in Form von Rassekatzen o.ä.. „Rassismus“ ist stattdessen mehr und mehr zum ideologischen Kampfbegriff geworden und schließt nationale, xenophobe und kulturelle Konflikte kurzerhand ein. Dennoch kann ein präzise verwendeter Begriff „Rassismus“ helfen, weitverbreiteten Ungerechtigkeiten gegen andere Kulturen und deren Mitglieder entgegenzutreten. Das funktioniert allerdings nur solange, wie der Begriff nicht weiter für absurde Ränkespiele missbraucht wird. Den bisherigen Höhepunkt in dieser Disziplin beschreiben die Vorgänge um die FIFA-Party am kommenden Freitag. Der FIFA, dem Weltfußballverband und damit Vertreter von knapp 300 Millionen Sportlern, wird tatsächlich vorgeworfen, rassistisch zu sein, weil die geplanten Moderatoren der Show hellhäutig sind.

Ausgerechnet die FIFA hat es also erwischt, als ein in ihren Führungsgremien offensichtlich höchst korruptes Milliardenunternehmen, das seit Jahren versucht, von seinen eigentlichen Problem abzulenken, indem es die schwarzen, weißen und bunten Fußballfans dieser Welt mit einem aufgesetzten „Kampf gegen den Rassismus“ nervt. Die aktuelle Kritik richtet sich gegen die Entscheidung, bei der anstehenden Auslosung der Weltmeisterschaftsgruppen im Reichen-Badeort Costa do Sauípe das nichtfarbige Schauspieler-Duo Fernanda Lima und Rodrigo Hilbert ausgewählt zu haben. Sogar ein Staatsanwalt in Sao Paulo ermittelt bereits.

Nun gut, viele Brasilianer, in deren Land die Weltmeisterschaft stattfinden wird, sind dunkelhäutig, andere aber nicht. Nach wie vor ist Fußball weltweit eine weiße Domäne, was sich sowohl an der Anzahl der aktiven Profispieler als auch an der Dominanz weißer Mannschaften bei internationalen Turnieren zeigt. Die FIFA hat ihren Sitz in Zürich, wo mehrheitlich Weiße leben, und der Name dieser Organisation kommt aus dem Französischen, das ebenfalls mehrheitlich von Weißen gesprochen wird.

Das Besondere an diesem Skandal ist, dass es nicht einfach wie bisher um politisch korrekte Befindlichkeiten geht, sondern nun exemplarisch eine ökonomische Dimension gewinnt. Es geht nicht mehr nur darum, von eigenen Leichen im Keller abzulenken oder sich als Edelmensch zu präsentieren, sondern es geht um direkte Vorteilsbeschaffung. Die Verteilung von Pfründen soll neu geordnet werden, nach dem Muster, weniger Leistung und Qualität zugrundezulegen als „rassische“ Zugehörigkeit. Mit den Mitteln der Political Correctness sollen nun Weiße diskriminiert werden. Der Begriff Rassismus erhält eine neue, ungeahnte Bedeutung.

Kommentare:

  1. Ach Rassen gibt es nicht mehr? Was für ein Glück! Dann sind also Asiaten, Indianner, Eskimos und Aborigines auch alles nur schnöde Europäer?!
    Endlich bekommt Australien auch was vom europäischen Rettungsschirm ab. Das find ich toll!

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  2. Das Pronblem ist hier nicht, ob es Rassen gibt oder nicht. Sondern mit wie viel Respekt sich die verschiedenen Rassen gegenüberstehen. Respekt ist aber leider etwas, was die Menschheit erst mal lernen müsste. Und das wiederum wird leider nie geschehen, da Menschen von der Grundveranlagung viel zu egoistisch sind.

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