Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 25. Januar 2014

Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit

Bild: "Vertreibung aus dem Paradies"
© Lise Noergel, www.photocase.de
Gott sei Dank hat die Freie Universität Berlin mithilfe ihrer Computer den Beweis angetreten, dass Gott existiert. Allerdings nur in einem Denkgebäude, das sich so weit im Virtuellen bewegt, dass es sich um die Realität keine Gedanken mehr zu machen braucht. Für uns wird da eher der Beweis angetreten, dass seriöse Wissenschaft, oder was wir immer noch naiv für eine solche halten, nicht mehr existiert. Bei der Spezialdisziplin „Soziologie“ könnte man noch sagen, dass es sich gar nicht mehr um Wissenschaft handelt, wo sie herausfindet, dass Dänen besonders kinderfreundlich sind und Deutsche in diesem Ranking ganz hinten liegen. Jedenfalls dann, wenn sich erweist, dass die Forscher ausschließlich das Selbstbild der Befragten zugrundelegten. Geht es noch unwissenschaftlicher? Aber selbstverständlich: Anknüpfend an den Zuspruch für den Post der vergangenen Woche beweist dies die Art und Weise, wie herrlich dämlich sich eine Baseler Hochschul-Philosophin des Themas „Gender“ angenommen hat. So wird offenbar, dass sich große Teile der Wissenschaft längst in den Dienst des neuen Herrschaftswissens der „politisch korrekten“ Ideologie und Indoktrination gestellt haben.

Samstag, 18. Januar 2014

Gender Blender

In Amerika hat ein männliches Wesen ein weibliches geküsst. Das soll vorkommen, selbst bei Sechsjährigen. Was nicht vorkommen sollte, ist, dass der Junge für diesen Handkuss vom Unterricht suspendiert wird, was aber in Colorado/USA so geschehen ist. In seiner Schulakte bekam der kleine Hunter (nomen est omen) zudem einen Eintrag wegen „sexueller Belästigung“, obwohl das kleine Mädchen von der Geste sehr angetan gewesen sein soll. Hunter reagierte auf die Disziplinierung zeitgemäß:Ich habe etwas falsch gemacht, und es tut mir leid." Wenn institutionelle sexuelle Selbstgerechtigkeit tollwütig über die natürlichsten Sachen der Welt herfällt, bleibt eben nur der Kotau. Das betrifft nicht nur das Mutterland der Prüderie, sondern auch Deutschland, wo gerade das Gender Mainstreaming (fortan GM) zum Mainstream wird. In Hamburg beispielsweise wird ein Pixi-Buch, dass junge Staatsbürger heranziehen soll, als sexistisch und rassistisch angefeindet, weil darin mehr Jungen als Mädchen vorkommen; in Berlin sollen geschlechtsgerechte Kinderspielplätze eingerichtet werden. Das ist aber nur die Spitze des Müllbergs.

Samstag, 11. Januar 2014

Wieder Mist gebaut

"City-Cube: Quadratisch ja,
doch Praktisch? Gut?"
„Quadratisch - Praktisch - Gut.“ Der Werbespruch für die Ritter-Sport-Schokolade hat sich Generationen eingeprägt. Dieses QPG gilt aber auch als Credo jener Spezies von unsportlichen Raub-Rittern, die mit nichts weniger als der Aufgabe betraut sind, unser Lebensumfeld zu gestalten: Architekten. Deren stetig wachsendes Sündenregister wird merkwürdigerweise öffentlich weniger diskutiert, als der Geschmack und die Inhaltsstoffe von Schokolade, dabei ist die Umgebung, in der wir leben und arbeiten, ein ungleich wichtigeres Lebensmittel. Wenn ein Politiker sich räuspert, sind die Medien voll davon, wenn ein Architekt für Hunderte von Millionen Euro eine Innenstadt mittels grauer Beton- oder Granit- oder Glaswürfel vernichtet, ist das eine Randnotiz in der Lokalpresse. Die Tatsache, dass Berlin nun auch noch einen City Cube der Marke QPG erhält, ist wenigstens für Konrad Kustos Anlass, das Wirken einer besonderen Spezies von mehrheitlich gefährlichen Ideologen in Augenschein zu nehmen.

Samstag, 4. Januar 2014

Ideologie zum Essen

Vegetarier leben gesünder - sagt wenigstens die sogenannte Oxford-Studie zu diesem Thema. Diese Aussage lässt zwei Interpretationen zu: Entweder sind Vegetarier solche, die gesünder leben, oder sie leben gesünder, weil sie Vegetarier sind. Dies zeigt die Crux solcher Untersuchungen, die gerne ein komplexes Phänomen auf das reduzieren, was sie beweisen wollen. Im konkreten Fall  wurden deshalb auch die Auswirkungen der sonstigen Lebensführung unterschlagen. Vegetarier sind von ihrem Lebensstil her eher keine Raucher, keine Trinker und sie treiben Sport. Inwieweit soviel Korrektheit auch problematisch sein könnte, ist eine andere Frage. Hier können wir also den Vegetariern nur zu ihrer gesunden und leider auch begrenzt lustigen Lebensführung gratulieren, doch müssen wir konstatieren: Eine akzeptierte Studie, ob der Verzicht auf Fleisch nun der Gesundheit dient, egal ist oder schadet, existiert nicht. Es gibt aber kaum einen Bereich des öffentlichen und privaten Lebens, der so von Ideologie durchsetzt ist, wie das korrekte Essen. Gesund ist das nicht.