Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 3. Januar 2015

Gutvernetzte Volksverhetze

Bildquelle: pravda-tv.com
Als allererstes steht hier ein locker zu leistender Kotau vor der veröffentlichten Meinung: Tatsächlich müssen wir alles Mögliche für jene Menschen tun, die in fremden Ländern akut und unverschuldet in eine existenzbedrohende Situation und deshalb zu uns gekommen sind, also für viele jener Flüchtlinge, die gerade Deutschland überschwemmen. Das ist trotz aller Vorbehalte ein Essential in der Argumentation, weil es gilt, einem moralischen und intellektuellen Anspruch zu genügen sowie wegen des kybernetischen Primats, eben in jeder Sache zu differenzieren. Ebenso darf der Kotau leider nicht fehlen, weil es notwendig geworden ist, sich gegenüber den Unterstellungen der Vereinfacher abzusichern, damit die Argumente nicht als unerhört verteufelt werden und dann ungehört verhallen. Dennoch bleibt es argumentativ eine leichte Übung, den Medien, welche in dieser Sache in punkto Einseitigkeit und Manipulation besonders hervortreten, mit Fakten und Wahrhaftigkeit die Stirn zu bieten, denn schließlich bedeutet der entschiedene Eingangssatz zugunsten von Flüchtlingen doch keineswegs, sich für selbstverschuldete oder nicht in ihrer Existenz bedrohte oder das hiesige Sozialsystem ausnutzenwollende Einwanderer einzusetzen. Und er impliziert vor allem, dass die zu gewährende Hilfe von der Gesellschaft auch zu verkraften sein muss.

Über all diese Zusammenhänge wird bald in einigen kommenden Posts zu schreiben sein, doch diesmal geht es ausschließlich um das Verhalten der Medien, die ursprünglich einem journalistischen Anspruch verpflichtet waren und diesen nun auf der selbst ins riesenhafte vergrößerten Mitleidswelle surfend gegen das niedere Bedürfnis auf Macht, Erfolg und Selbstbestätigung eingetauscht haben.

„Belehren, ausblenden, diffamieren. Medien werden heute so wahrgenommen, wie wir es eigentlich nur noch aus der DDR kennen“, schreibt Roland Tichy, der grundsätzlicher Systemkritik unverdächtige ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche und heutige Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung in seinem Blog. Um das zu merken braucht es keines Tichy, man achte nur auf die Diktion in beliebigen Beispielen zum Thema Flüchtlinge oder Pegida. Etwa so: „In Dresden kamen rund 17.500 Menschen zusammen, um gegen eine vermeintliche „Überfremdung“ Deutschlands mobilzumachen.“

Das völlig unjournalistische, nämlich meinungsbefördernde „vermeintlich“ reicht dem Autor nicht, weswegen auch noch die „Überfremdung“ in Anführungsstriche gesetzt werden muss. Und um ganz sicher zu gehen, damit alle Leser 17.500 Menschen, die ihr Grundrecht auf Demonstration wahrnehmen, für gemeingefährliche Irre halten, wird deren angeblich aggressiver Charakter noch mit einer „Mobilmachung“ in Verbindung gebracht. Kein Wunder, sind die Proteste „der Islam-Hasser, der sogenannten Patrioten“ (Tagesspiegel), doch grundsätzlich „islamfeindlich“, also feindlich an sich, also in unserer so friedlichen Welt unerwünscht.

Seine Version von „Armes Deutschland" lieferte das ZDF in seiner Kabarettsendung „Die Anstalt“. Beim Thema Flüchtlinge war plötzlich Schluss mit lustig oder kritischem Nachdenken, diesmal gab es unfreiwillige Satire in der Satire-Sendung. In einer unglaublich peinlichen Art wurde auf die Tränendrüse gedrückt. Triefender Pathos, Appelle ans Stammhirn und Verzicht auf jede Information waren anscheinend legitim, um mehr Deutschen mehr Flüchtlinge ins Herz zu schmeicheln. Und selbst der von einem weinerlichen Flüchtlingschor vorgetragene Schlusssong war eher ein Rausschmeißer zum Fremdschämen.

Man wollte meinen, selbst engagierte Migrationsversteher würden sich hier peinlich berührt abwenden, doch mitnichten. Das Studiopublikum tobte vor Begeisterung und erhob sich zur stehenden Ovation. Tränen des Mitleids flossen, der Intellekt hatte Sendepause. Da scheint Migration tatsächlich langsam als einzige Lösung: Auswandern aus dem Land der ehemaligen Dichter und Denker! Unter den Kommentaren zur Sendung schoss Gudrun den Vogel ab „…und wenn ich es mir noch 3 x anschaue, werde ich noch 3 x weinen!“ (Schreibfehler korrigiert).

Aber was wurde die arme Gudrun auch schon zuvor von den Medien weichgeklopft. Als weiteres Beispiel mag ein Auszug aus dem Nachruf für eine in Berlin stadt- und polizeibekannte Polit-Aktivistin dienen. Obwohl selber kein Flüchtling, war Mimi in jedem relevanten illegalen Flüchtlingscamp eine Wortführerin, zuletzt in der seit Monaten besetzten Hauptmannschule in Kreuzberg (Link), einem Zentrum der neuen und alten Kriminalität und der Verwahrlosung. Bei der Berliner Morgenpost liest sich das aus Anlass einer „Mahnwache“ dann so: „Sie leistete erbittert Widerstand gegen die Polizei, suchte aber immer auch nach Frieden… Wie so oft (liest sich wie: „viel zu oft“) bewachen Polizisten den Eingang. …Dazu knattert der Motor eines nah geparkten Mannschaftswagens in die Stille. Rücksicht sieht anders aus. …. Als Polizisten im Juni in die Schule eindrangen, um sie zu räumen, stellte sich Mimi ihnen entgegen. Sie blieb, mit weiteren 40 Flüchtlingen. ... Ihre Mitstreiter sagten in einer Erklärung: „Als unermüdliche Kämpferin bleibt sie wach." Recht und Unrecht werden bei diesem Wortzauber ungestraft ins Gegenteil verkehrt, weil das Wort diesen Leuten der jeweils zu befördernden Botschaft dienen muss und nicht der möglichst wahrhaftigen Information.

Unbestraft blieb wohl auch der auf einer Pegida-Demo „verdeckt recherchierende“ RTL-Reporter, der dem NDR vor Panorama-Kameras die Rolle seines Lebens gab, als er sich als Türken-Hasser präsentierte. Aus glaubwürdiger Quelle wurde dem Verfasser auch zugetragen, dass Demonstranten miterlebten, wie die Antifa und wohl auch die NPD ihren Auftritt telefonisch mit dem Fernsehteam des ZDF abstimmten.

Sowieso straffrei, aber den Verfall journalistischer Tugenden in Deutschland flächig demonstrierend, ist die manipulative Wortwahl und das rechthaberische Selbstverständnis in den sowieso nur noch für naive Gemüter scheinbar objektiven Berichten. „Was haben die Deutschen nur gegen Flüchtlinge?“ wird scheinheilig gefragt, wo die Wirtschaft doch „über potenzielle Fachkräfte entzückt sei, und die Bundesregierung das starre Asylrecht reformiert“. „Doch im (dummen) Volk wächst (trotz aller Bemühungen von Herrschenden und Medien) die Fremdenangst.“ Schade, dass man das Volk noch nicht abschaffen kann, aber man arbeitet daran.

Pegida liest sich bei der Morgenpost so: „Wie ein dunkler Koloss schieben sich die Massen durch die Straßen, abgeschirmt von stämmigen Burschen in schwarzen Trainingsjacken… Was die Demonstranten in Dresden eint, ist ein unbestimmter Frust.“ Was sie eint, ist vielmehr eine intuitive Erkenntnis, der sich die Medien verschließen müssen, weil damit weder Macht und Einfluss noch öffentliche Anerkennung zu gewinnen sind. Es wird getadelt: „Einwanderer, vor allem Muslime und Flüchtlinge, gehören nicht zu diesem Volk dazu.“ Natürlich tun sie das nicht, das sagt doch schon der Wortsinn, sonst brauchten sie ja nicht erst einzuwandern. Streiten könnte man doch nur darüber, wie lange es dauert und welche Bemühungen es erfordert, bis einer zum Volk dazugehört.

Dafür arbeitet man an der Ausgrenzung unfügsamer Einheimischer: „Nicht umsonst gibt es in Sicherheitskreisen die Diskussion, dass der Begriff Extremismus neu gefasst werden müsse.“ Aha, dann sind bald Andersdenkende nicht nur für die Medienhetzer Extremisten, sondern ganz offiziell. Der in diesem Blog auch schon andernorts beklagte Verfall der Demokratie nimmt rasant Fahrt auf. Und noch ein letztes Zitat: „…allein in den ersten drei Quartalen zählte das Bundeskriminalamt 86 gegen Flüchtlinge und Ausländer gerichtete gewalttätige Straftaten – doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr.“ 86! Ganze! Was für eine erschütternde Zahl. Ein Journalist alter Prägung hätte, nur zur Information, vielleicht die Zahl der linksradikalen Gewalttaten gegen politisch oder sonstwie Missliebige dagegengestellt?

Während die Morgenpost den Leser noch mit dem Florett von hinten sticht, nimmt der Tagespiegel die Keule. Seinem Scharfmacher Albrecht Meier ist keine journalistische Tugend mehr heilig, aber es geht ihm ja auch um eine „gute“ Sache. Die trotz etlicher Provokationen von Polizei und Antifa weitgehend friedliche Kölner „Hogesa"-Demonstration von 5000 Bürgern beschreibt er so: „Eine grobe Mischung aus Hooligans und Neonazis, randalierte in der Domstadt Köln“ (Rechtschreibung korrigiert). Später richtig in Schwung gekommen, heißt es dann sogar „In Wirklichkeit war es der größte und somit erfolgreichste Neonazi-Aufmarsch in Deutschland in den vergangenen Jahren.“ Selbst die Polizei hatte nach der Demonstration von einem extrem niedrigen Anteil von Neonazis gesprochen. Noch Fragen?

Nein, aber ungefragte Antworten von Herrn Meier: „In Dresden ist es mittlerweile schwierig, einzelne Neonazis in der Masse der „Pegida"-Demonstranten ausmachen zu wollen. Zu sehr ist hier der unpolitische Wutbürger mit dem strammen Rechtsradikalen verschmolzen.“ Kein Verständnis hat er deshalb für den sächsischen Landesbischof („Wir sollten die persönliche Sorge der Menschen, die auf die Straße gehen, ernst nehmen") und kommentiert kopfschüttelnd: „Einige bringen sogar Verständnis auf.“ Und völlig absurd sind für ihn „Verschwörungstheorien, die die Runde machen, denen zufolge die Medien von den Parteien gekauft wurden, um das Bündnis zu diffamieren“. Mensch Meier, wenn es doch nur so wäre, dabei betreiben die Medien die Gehirnwäsche in Wirklichkeit doch tatsächlich unentgeltlich.


(Gleich am kommenden Sonnabend wird es im Anschluss darum gehen, wie es mit den Medien soweit kommen konnte.)

Kommentare:

  1. Unabhängig von meiner eigenen Meinung zur Einwanderungsdiskussion kann ich dir darin zustimmen, dass zwischen der veröffentlichen Meinung in den Massenmedien und dem Meinungsspektrum im "Volk" (in Anführungszeichen, weil es ein sehr schwammiger Begriff ist) einen deutlichen Unterschied gibt. Das ist kein Geheimnis, neben der täglichen Erfahrung geben das auch genügend Umfragen wieder. Insofern kann man schon von "Manipulation" durch die Medien sprechen.

    Das ist allerdings absolut nichts neues. Ich wüsste keinen historischen Zeitraum, in dem die Mainstream-Medien genau das Meinungsbild der Bevölkerung abgebildet haben. Abgesehen von bewusster politischer Einflussnahme, die mal stärker und mal schwächer ist, ergibt sich das auch völlig natürlich daraus, dass Medienmacher in der Regel schon aus beruflichen Gründen eine klare Meinung ausbilden müssen. Ich stelle es mir innerhalb eines Medienunternehmens so vor wie in einem Druckkessel - aufgrund der Hierarchie und der Konkurrenz mit den Kollegen, aufgrund der notwendigen Übersteuerung und Zuspitzung und vielleicht auch aufgrund von externen wirtschaftlichen oder politischen Einflüssen entwickeln sich diese Meinungen zu einem Gesamtresultat, dass sich naturgemäß vom Schnitt bzw. der Bandbreite der weniger intensiv entwickelten Meinungen der Gesamtgesellschaft unterscheiden muss.

    In diesem Sinne ist Manipulation durch die Medien ein völlig natürlicher Vorgang. Wenn man heutzutage das Gefühl bekommt, dass diese Manipulation immer plumper und deutlicher wird, dann kann das auch ein Effekt des Internets werden, das dem "Volk" eigene kleine Druckkessel zur Verfügung stellt, in denen verschiedene Gruppen ihre eigenen Meinungen zusammenkochen und härten können. Das macht nicht nur den Kontrast sichtbarer, sondern lässt die Medienmacher vielleicht auch eher zum Holzhammer greifen, um dagegenzusteuern.

    Aber wer sich über die Manipulation beklagt und "klare Worte" vermisst, sollte sich vielleicht anschauen, was passiert, wenn sich aus diesen Internet-Diskussionen tatsächlich Parteien herauskristallisieren, die auf eine gefilterte Gesamtmeinung verzichten. Solche Parteien neigen zur schnellen Selbstzerstörung und schaffen es selten zur Regierungsfähigkeit. Auf der Ebene von Staaten ist ein bewusster Verzicht auf Manipulation durch die Medien, wie auch immer organisiert, erst recht nicht vorstellbar. Das Ironische ist ja, dass diejenigen, die die Medien-Manipulation besonders laut beklagen, bewundernd aufsehen zu solchen Staaten wie Russland und Ungarn, bei denen die Medien nahezu vollständig manipuliert und kontrolliert werden.

    Insofern kann man sagen - ja, wir werden manipuliert (und manipulieren selber), und das ist auch gut so! Wenn der Abstand zwischen der realen und der Medienmeinung zu groß wird, gibt es eben einen Bruch, manchmal eine Revolution. Dann muss das Volk mit den Folgen seiner eigenen Meinungen und Wünsche klarkommen, und das geht nicht immer gut. Aber das ist eine ganz andere Diskussion.

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    2. Vielen Dank für Deine feinen Beobachtungen, die teilweise sehr ähnlich dem Teil des Posts sind, der erst am nächsten Sonnabend erscheint. Grundsätzlich durchzieht Dein Denken aber das Manko, dass Du den historischen Vektor nicht erkennst. Nur, weil es alles schon mal gegeben hat, heißt das doch nicht, es könne nicht in einer Rasanz schlimmer werden, dass es qualitativ umschlägt. Ich denke, dass ist bei Dir und anderen kein kognitives, sondern eher ein psychologisches Problem. Aber ich gönne Euch auch, dass Ihr Euch nicht so elend fühlen müsst wie ich, wenn ich sehe, dass ein Tagesspiegel die Antifa verteidigt ("Liebe Antifa") oder die TAZ Sarrazin ein baldiges Verenden am nächsten Schlaganfall wünscht. Eine solche "Kultur" in den Medien hat es zu unseren Lebzeiten nie gegeben und ist kein Niedergang mehr, sondern schon der Untergang.

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  2. Super! Danke! Geniale Analyse! Auf jede differenzierte Betrachtung des kulturellen Unbehagens, folgt stets eben jene "Vereinfachung" um die Zuordnung des Meinungsträgers in allgemein unliebsame Schubladen zu ermöglichen.
    Miese Masche, aber zieht nicht mehr (oder immer weniger) - auch Dank Äüßerungen, wie den Ihren...

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    1. Danke für das Mutmachen. Kann ich gerade gebrauchen. Was sich derzeit abspielt, ist schlimmer, als was ich jemals antizipieren konnte - und das war schon schlimm genug.

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  3. Nun, was Sie Manipulation nennen, heißt für mich ganz einfach nur: einen Standpunkt beziehen, der auch argumentiert wird.
    Das ist ein Stückchen der Wirklichkeit, das erschlossen wird - möglicherweise mit bestimmten Absichten, aber immerhin plausibel.
    Wenn diese Standpunkte nicht die Ihren sind, werter Herr Kustos, mag Sie das ärgern und empören.
    Aber die Demokratie funktioniert nun mal so, dass unterschiedliche Auffassungen und Sichtweisen und Standpunkte usw. verhandelt werden.

    Ich jedenfalls bin froh und dankbar dafür, dass es Medien wie die Öffentlich-Rechtlichen gibt und dass ich nicht auf die Informationen kleiner Grüppchen angewiesen bin, die sich ihr eigenes Süppchen nach Ihrem Gusto kochen, mit Emotionen würzen und das so verkaufen, als sei genau das keine Manipulation.

    Herzliche Grüße aus dem 7gebirge

    Annette S. aus K.


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    1. Hallo Annette S., schön von Ihnen zu hören, auch wenn der Ton rauer geworden ist. Ich bedauere auch sehr, auf Informationen kleiner Grüppchen angewiesen zu sein, weil die ÖR und anderen Leitmedien ihren journalistischen Auftrag so sehr verraten. Aber Sie sind zu intellektuell, zu klug und auch zu fair, um auf Dauer nicht jenseits aller Themen, Behauptungen und Sympathien für bestimmte dieser Positionen die Strukturen der Manipulation, der Parteilichkeit für das offensichtlich Unrechte (z.B. linksextreme Gewalt, s.o.) und inzwischen auch des Hasses und der Unterdrückung zu erkennen. Das zu erkennen gelingt offensichtlich weniger gebildeten Menschen inzwischen ganz gut, ist ja angesichts des Ausmaßes der Lügen und Kampagnen auch nicht wirklich schwer. In Zeitungen findet man es leichter, weil man hier schon über die Diktion fündig wird und das Medium die Analyse erleichtert. Plausibel jedenfalls ist egal wo inzwischen nichts mehr. Wer dieses Erkennen auf Dauer verweigert, der will nicht.
      So grüße ich hoffend ebenso herzlich zurück ins 7gebirge,
      Ihr KK

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    2. Werter Herr Kustos, mir scheint, dass Sie meinen Post nicht richtig gelesen oder zumindest sehr eigenwillig gedeutet haben.
      Meine Wahrnehmung der Wirklichkeit deckt sich dann doch eher mit den Standpunkten der Öffentlich-Rechtlichen. Meine Werte übrigens auch.
      Was Sie Lügen nennen, sind, wie gesagt, Aspekte der Wirklichkeit. Und die Darstellung dieser Wirklichkeit in den ÖR entspricht meinem Gusto dann doch mehr als die Polemik, die ich außerhalb dieser Medien häufig mitbekomme.
      Aus meiner Sicht ist die Argumentation der Öffentlich-Rechtlichen selbstverständlich plausibel - zumindest kann ich diese Argumente und deren Beweisführung anhand von Quellen und Fakten prüfen und nachvollziehen.
      Hier wird nicht spekuliert und behauptet und offengelassen, sondern ein Standpunkt dargelegt. Und in der Regel auch wasserdicht recherchiert. Mehr kann kein Mensch tun.
      Mir fällt es schwer, nachzuvollziehen, wie jemandem, der sich mit Konstruktionen von Wirklichkeit beschäftigt, das Wort Lüge so einfach über die Lippen bzw. über die Tasten kommt, wenn er doch genau weiß oder wissen sollte, dass es keine alle seligmachende Wahrheit gibt und auch nicht geben kann.
      Wie gesagt: Es gibt unterschiedliche Standpunkte, und die große (menschliche) Leistung ist es, diese zu verhandeln und nicht, sie mundtot zu machen oder gar zu diffamieren.
      Ich fürchte, dass ich Ihre in mich gesetzten Hoffnungen wieder mal enttäusche(n muss).

      Annette S. aus K.

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    3. Nun, in der Tat ist die Wirklichkeit schwer zu definieren, aber manche Lügen sind sehr einfach zu durchschauen. Dahingehend ging meine Hoffnung.
      Beispielsweise hatte ich weder früher noch heute große Sympathie für Herrn Putin, doch die Lügen und die plumpe Propaganda der Medien, die mir als Journalisten geradezu ins Gesicht sprangen, haben mich dann zum Nachdenken gebracht. Allein aus der Art der Lügen kann man die aggressive Strategie des Westens erkennen. Und aus der Tatsache, dass die Medien wie in sozialistischer Gleichschaltung das Treiben der Politik und ihrer Lobby-Herren befördern, zeigt, in welcher Verfassung die 4.Gewalt ist.

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    4. Welche Art von Lügen - ich verwende jetzt mal den von Ihnen gewählten Begriff - meinen Sie konkret?

      fragt sehr interessiert Annette S. aus K., die immer noch behauptet, dass andere Standpunkte nicht mit Lügen gleichzusetzen sind - auch wenn diese Polarisierung natürlich den nächsten Schritt vereinfacht, nämlich jedeN, der oder die nicht die gewünchte Meinung vertritt, zu verunglimpfen.

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    5. Wir drehen uns im Kreis. Lesen Sie doch einfach mal meinen Post, oder warten Sie auf die demnächst kommenden. Aber ich habe schon verstanden, dass es Ihnen inzwischen nur noch um das Provozieren geht. Ihr Satz nach dem Spiegelstrich beispielsweise betrübt mich schon sehr angesichts des Ihnen möglichen Niveaus. Der Hass und die Unterstellung hat auch Sie erreicht. Schade.

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    6. Werter Herr Kustos, selbstverständlich habe ich Ihren Post gelesen. Auch Ihre Antworten, auf die ich mich während unserer "Diskussion" beziehe, habe ich sehr genau gelesen.
      Wenn Sie meine Bitte, Ihre Aussagen zu konkretisieren, als Provokation auslegen, dann ist Ihr Verständnis von fairem Umgang miteinander aus meiner Sicht in der Tat getrübt.

      Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Sie haben das Wort "Lüge" gebraucht. Wer dieses Wort gebraucht, suggeriert, dass er selbst im "Besitz" der Wahrheit ist, die es nun mal nicht gibt.
      Ich unterstelle Ihnen, dass Sie das wissen.
      Und wenn Sie das wissen, ist es aus meiner Sicht unzulässig, das Wort „Lüge“ so leichtfertig zu verwenden, wie Sie das tun.
      Sollten Sie das nicht wissen, empfehle ich Ihnen, sich mit dem Thema zu befassen und die Zusammenhänge zu reflektieren.

      Ich wünsche Ihnen viele wichtige Erkenntnisse dabei und grüße aus dem sonnigen 7gebirge

      Annette S. aus K.

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  4. Mein Tip:
    Ab und zu mal hoch vom Sofa und raus in die Stadt. Die Pleitestadt Nr. 1 in NRW, in der ich wohne hat mehrere Stadtteile mit enorm hohem Anteil an ausländischen Mitbewohnern.
    Wer da tagsüber durchgeht (also nicht in der Dunkelheit und nicht Auto fahren), weiss, was ich meine.
    Zu meinen eigenenen Beobachtungen vor Ort habe ich noch eine Bekannte, die in der örtlichen Stadtverwaltung als Leiterin eines Bürgeramtes arbeitet, gefragt, wie hoch der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist.
    Sie bestätigte meine Vermutungen (mehr als 50% in einigen Stadtteilen) im Gespräch. Sie betonte aber, dass dieses so in der Öffentlichkeit nicht verbreitet wird bzw. werden soll.
    Das ist es, was ich meine und die unzähligen Kioske (Familienbetriebe, die garantiert keine bzw. kaum Sozialabgaben zahlen; geschweige denn Gewerbesteuer). Desweiteren die hohe Anzahl an Kindern (die armen Frauen...).
    Usw. usw. usw.

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  5. Dazu vielleicht einige interessante Links:

    http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/kampfbefehle_allahs_im_koran.pdf

    http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2015/01/08/das-hat-mit-dem-islam-nichts-zu-tun

    Mir selber bleibt die Spucke weg und mir fehlen die Worte...

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