Kustos kommentiert nicht mehr -
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Samstag, 21. Februar 2015

„Danke, liebe Antifa!“

Danke, liebe Cholera! Was haben wir der Seuche nicht alles zu verdanken: Vermeidung von Überbevölkerung, evolutionäre Stärkung des Genpotentials, weniger hungrige Mäuler. Ganz zu schweigen davon, was die Krankheit selbst für einen Spaß beim Austoben hat, wenn man sie lässt. In diesem Geiste hat Sebastian Leber vom Berliner Tagesspiegel einen Artikel „Danke, liebe Antifa!“ geschrieben, nur dass es darin nicht um die Cholera, sondern um etwas sehr ähnliches, nämlich die Antifa, ging. Also nach normaler Lesart eine Bande ideologisch Verwirrter, die sengend und plündernd durchs Land zieht und sich selbst als der militante Arm der Gerechtigkeit sieht. Doch als Heilsbringer nimmt sie auch Herr Leber wahr, dessen Pamphlet „Danke, liebe Antifa!“ (mit Ausrufungszeichen!) durch den Umgang mit dem bürgerlichen Ungehorsam der Pegidas, Legidas und anderen Egidas plötzlich traurige Aktualität gewonnen hat. Auch wenn es jeden Demokraten schmerzen wird, kann ein genauerer Blick auf dessen brachiale Unbedarftheit uns die Augen öffnen. Er zeigt, was im bundesrepublikanischen Diskurs inzwischen möglich ist und mit welchen Verkürzungen und Verfälschungen gearbeitet wird, vor allem aber welche gefährliche neue Moral gerade definiert wird.
Nur wenige zaghafte Relativierungen zu den Untaten der Antifa enthält der Text, der ansonsten nicht nur in der Überschrift eine Liebeserklärung an Gewalt und den ideologisch legitimierten Bruch der Gesetze ist. Er erklärt uns, die vermeintlichen Chaoten „ermöglichen uns ein Leben, in dem Rechtsextreme die Rolle spielen, die ihnen zusteht: nämlich keine.“ (Schreibfehler korrigiert) Ohne jeden Beleg oder selbst Anklang von Nachvollziehbarkeit unterstellt er, dass linksradikale Gewalt Rechtsradikalität einzudämmen vermöchte. Damit befindet er sich auf dem geistigen Niveau der Barrikadenkämpfer der Weimarer Republik, die so lange den Staat gerecht attackierten, bis Hitler an der Macht war.

Diesen Gedanken, der den ganzen Artikel durchzieht, liegt ein psychologischer Dyslogismus zugrunde: Wenn man etwas gegen Rechtsradikalismus tun wolle, ist jede Tat gut getan, und wer sich dabei der Gewalt bedient, macht das Ergebnis noch gewaltiger. Deshalb wird die Gewalt hier auch verniedlicht, etwa dürfe man jene, die jeden 1. Mai „nerven“ nicht als „hirnlose Krawallmacher abstempeln“. Schließlich:Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.“

Das schlechte Image der Antifa ist im Leberschen Wahn-Universum nicht auf ihr objektives Verhalten, sondern darauf zurückzuführen, dass sievermutlich die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit dieses Planeten“ betreibe. Sie erkläre uns einfach nicht genug, warum sie in Wirklichkeit zu den Guten gehört. Ja, wenn sie uns nur ihre Gewalt gegen Unschuldige und Unbeteiligte sowie die Brechung fast aller Gesetze richtig vermitteln würde, sähe das sicher alles anders aus.

Der Leber-Wahn mündet dann fast zwangsläufig in der Aussage: „Ich bin trotzdem sehr froh, dass es sie gibt.“ Die redundante Erklärung dafür kennen wir schon, nämlich „weniger Nazis“ und so. Was für ein Leber-Käse. Linke wie rechte Radikale wachsen in Wirklichkeit aus einem als unzulänglich empfundenen System und individuellen Defiziten heraus und nicht, weil man vergessen hat, sie zu verprügeln. Allerdings mit einem kleinen Unterschied. Während die Rechte traditionell eher an das Gefühl (Bodenständigkeit, nationale Werte) appelliert, ist es bei der Linken der Intellekt. Letzteres klingt an sich gut, doch weil in den Köpfen vieler Menschen zu oft zu wenig ist, kommt dabei meistens eben nichts Gescheites heraus.

Das ist Leber natürlich Wurst, weil er selber zu den vom Defizit Betroffenen gehört, obwohl zu befürchten ist, dass er sich selbst für geistreich hält. „Wollen Nazis“ (oder alle anderen, deren Meinung mir nicht passt) „heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt“, freut er sich. Spätestens da wird bewusst, wie brandaktuell seine mediale Brandrede ist. Für ihn sind sicherlich auch die Egidas Ansammlungen von Rechtsradikalen, und so merkt er nicht, dass er totalitär argumentiert, nämlich für eine massive, gewalttätige und illegale Einschränkung des legalen Rechts zur Demonstration. Eine Einschränkung, die in aller Schlichtheit damit legitimiert wird, dass man eben nach eigener Einschätzung auf der richtigen Seite steht.

In Wirklichkeit aber steht er arrogant auf der Seite der Macht, die mit demokratischen Rechtsvorstellungen schon immer ein Problem hatte. Mit einer Handbewegung wischt er Jahrhunderte demokratischer Entwicklung beiseite, die uns eigentlich hatten erkennen lassen, dass, weil es mit dem Recht haben so eine Sache ist, die Ausübung von Gewalt besser staatlichen, in einer Demokratie also demokratischen Institutionen überlassen wird.

Doch Sebastian philosophiert stattdessen frei von der Leber weg, die Polizeiabsperrungen bewirkten, Passanten von den Aufmärschen so weit wegzuhalten, dass Hetzparolen ungehört verhallten. Wie muss es um sein Menschenbild aussehen, wenn er glaubt, dass diese Passanten so dumm sind, vor Parolen oder auch Hetzparolen geschützt werden zu müssen? Und sein Glaube, Behinderungen durch die Polizei schreckten Rechtsradikale ab, ist derart dem Wunschdenken verpflichtet, dass man aus dem Fremdschämen nicht mehr herauskommt. Jeder Idiot weiß inzwischen, dass die Rechtsradikalen solche Situationen geradezu suchen, um aus ihrer Bedeutungslosigkeit kurzfristig aufzutauchen.

Überall schwingt bei Lebers Versagen die Aufforderung zur „gerechten“ Gewalt mit. Für ihn ist die Antifa das Vademecum, missliebige Meinungsäußerungen zu unterdrücken, beispielsweise das „Verteilen von Flugblättern“. Oder was soll sonst nach seiner Intention mit dem nicht antifa-konformen Flugblattverteiler geschehen, der der Schlägertruppe in die Hände fällt?

Die Frage, die sich aufdrängt, ist, wie viel (linke) Meinungsfreiheit nötig und möglich ist, damit eine solche Ode an die Gewalt in einer ehemals seriösen Zeitung veröffentlicht werden darf? Und Konrad Kustos kommt nicht umhin, hier persönlich anzumerken, dass er die untolerierbare Dummheit des Autors als sogar noch schmerzlicher empfindet.

Argumentieren oder diskutieren ist für Leber jedenfalls ein Schaden.Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ auseinandersetzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.“ Von der dabei durchklingenden Wessi-Arroganz des gebürtigen Rheinländers einmal abgesehen - was wäre denn seine strategische Alternative zum miteinander reden? Milizen organisieren? Den sozialistischen Dschihad nach Ostdeutschland tragen? Wie wäre es denn stattdessen, es mit dem Rechtsstaat und seinen Regeln zu versuchen? Also jene Rechtsorientierten, die nicht nur eine andere Meinung haben, sondern tatsächlich gegen Gesetze verstoßen, dingfest zu machen und zu bestrafen? Nein, und da ist Leber in einem leider weitreichenden Konsens, bei Rechten darf, ja muss es schon das Faustrecht sein.

Für ihn sind die Menschen, die als Zeichen des Widerstandes friedlich Menschenketten bilden, die Falschen, „die in der Tagesschau gefeiert“ werden, es sollte besser die Antifa sein, die schließlich zu folgenreichen Blockaden aufruft. Und wenn sie „Mülleimer anzündet oder Bushaltestellen demoliert“, sei das zwar ärgerlich und falsch, „aber auch zu verkraften“. Spätestens hier hätte die Staatsanwaltschaft beim Tagesspiegel anklopfen müssen, aber mit den Jungs geht der Lebermann wahrscheinlich nach Dienstschluss im Szeneghetto eigene Heldentaten feiern.

Ein einziger kritischer Alibihalbsatz findet sich in diesem Zusammenhang, dennjede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar“. Attacken auf Flugblattverteiler oder Zugverbindungen, körperliche Angriffe auf Polizisten und Andersdenkende - welche „andere Form von Gewalt“ lehnt denn sogar Herr Leber ab? Den Mord? Wenn Leute wie er die Hemmschwelle gegen Gewalt weiter senken und sie ideologisch rechtfertigen, wird es bald wieder(!) so weit sein.

Und einen Leberhaken hat er noch für uns Demokraten:Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungshoheit übernehmen.“ Sein „Kiez“, das ist das Umfeld der Bergmannstraße, also die Berliner Yuppie-Location, bei der selbst der Prenzlauer Berg vor Neid erblasst. Hier also sorgt die Antifa für seine Vorstellung von Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, die auf Gewaltaktionen verschwindend kleiner Minderheiten fußt. Hat er dabei wirklich übersehen, dass die Kreise, auf die er baut, unter dem Stichwort ‚Gentrifizierung’ längst ein neues Feindbild ausgemacht haben, für das er und seinesgleichen die perfekte Zielgruppe darstellen?

Spätestens hier wird ersichtlich, dass Herr Leber möglicherweise selbst kein krimineller Unterstützer ist, sondern einfach nur mainstreamverseucht und schlichtweg dumm. Dummheit ist ja nicht strafbar, im Gegenteil, sie ist im neuen Deutschland erwünscht. Konrad Kustos versucht also, all diesen gewaltverherrlichenden Zynismus unter Mitleid abzuheften und nicht als ausgleichende Gerechtigkeit zu fordern, irgendwelche Neofaschisten mögen der Type die Jacke bürsten, bis er nicht mehr Antifa sagen kann. Nein, das ist nicht der Stil der Demokraten. Aber manchmal fällt das verdammt schwer.

Für Leber ist sicher auch Thilo Sarrazin ein Rechtsradikaler, doch der durfte immerhin im Tagesspiegel in einem Leserbrief auf den Artikel eingehen. „Der Autor äußert seine Genugtuung darüber, dass die Antifa mit Gewalt gegen Meinungsäußerungen aus der rechten Ecke vorgeht. Er freut sich also ganz offen über die Rolle einer gewalttätigen linken SA, die jene Bereinigung des Meinungsspektrums erzwingt, welche der Rechtsstaat nicht leisten kann, will er sich nicht selbst aufgeben.“ Vielleicht war zur Zeit dieser Äußerung noch nicht so zu erkennen, dass die Antifa sich keineswegs „auf rechte Ecken“ beschränkt, sondern längst das Bürgertum (inklusive all den Lebers dieser Welt) im Visier hat.

Bei Sarrazin kommt nicht zum Ausdruck, dass jeder einzelne Satz Lebers ein zynischer Angriff auf die Demokratie, unser Rechtssystem und den gesunden Menschenverstand ist. Der Artikel atmet eine aggressive Unreife, wie sie im mitteleuropäischen Journalismus jenseits von Kampfblättern oder Schülerzeitungen bisher undenkbar war. Und dafür wird der Mann auch noch bezahlt, ganz im Gegensatz zur Antifa (jedenfalls, so weit wir wissen!), denn „diese Menschen machen das ehrenamtlich“. Das, Herr Leber, ist so amtlich, wie ein Ehrenmord.

Kommentare:

  1. Werter Herr Kustos,

    ich wundere mich – hatte ich früher den Eindruck, dass es Ihnen tatsächlich um eine Art Diskussion zwischen den Fronten geht, verstärkt sich mein Eindruck immer mehr, dass Sie schlicht polarisieren möchten. Und das mit einer gleichermaßen geschickten wie gefährlichen Mischung aus Fakten, Spekulation und daraus resultierenden unzulässigen Schlüssen.
    Dieser Artikel sagt aus meiner Sicht mehr über Sie als über Herrn Leber oder die Antifa aus. Ob Ihnen das nun zum Vorteil gereicht, mag jedeR für sich entscheiden.

    Entschiedene Grüße aus dem 7gebirge

    von Annette S. aus K.

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  2. Unterhaltsam geschrieben und inhaltlich überzeugend - vielen Dank für diesen lesenswerten Artikel, geschätzter Herr Kustos! Die Kritik von Frau S. aus K. kann ich nicht recht nachvollziehen; vermutlich, da ich ihren Eindruck nicht teile, Sie WOLLTEN polarisieren. Vielmehr scheinen Sie sich immer häufiger dazu GENÖTIGT zu sehen, eben weil die politische und gesellschaftliche Realität selbst abstruseste Vorgänge und Meinungen unwidersprochen akzeptiert, wenn nicht gar fördert.

    Bitte schreiben Sie weiter so frei von der Leber weg!

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  3. Bin gerade auf eine Studie gestoßen, die genau zu diesem Artikel passt. Die FU Berlin hat zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut dimap erforscht, wie die Einstellungen in der Bevölkerung im Spektrum von linken bis linksextremen Meinungen verteilt sind. Die Studie kann man allein schon dadurch nicht als Propaganda einstufen, da ich gefühlsmäßig nicht sagen könnte, für welche Seite sie jetzt Propaganda machen würde.

    http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2015/fup_15_044-studie-linksextremismus/index.html

    Durchaus beunruhigend. Herr Leber ist demnach mit seinen Gedanken gar nicht so weit von einer breiten Strömung im "Volk" entfernt. Das Bild von "den linken Intellektuellen" und "dem bodenständigen Volk" kann man sich wohl knicken. Wobei mir mein Bauchgefühl sagt, dass eine vergleichbare Studie über rechte Themen auch ziemlich erschreckende Ergebnisse bringen würde.

    Anders formuliert - der "Mainstream-Staat" bzw. die "Groko-Republik" balanciert eventuell auf einem ziemlich dünnen Grat. Unter ungünstigen Umständen kann die Unterstützung durch die passive Mehrheit des Volkes schnell wegbrechen, in die eine oder andere Richtung. Weimar reloaded?

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    1. Vielen Dank für den sehr informativen Link. Weimar reloaded? Oder, wie es bei Geolitico immer mehr heißt, "Nürnberg 2.0"? Die Verharmlosung von linksradikalen Wertvorstellungen, getarnt als Kampf gegen Rechts, beschleunigt diesen Trend - wenn sich nicht vorher die kapitalistische Ausbeutungs-Gutmenschen-Diktatur formiert. Ich glaube wie Du, dass eine seriöse Untersuchung des rechten Bewusstseins in unserer Republik ähnlich Niederschmetterndes ans Licht brächte, wenn auch kein so starkes Bekenntnis zum Umsturz und zur Gewalt. Viele der inhaltlichen Kritikpunkte der Linken finden sich schließlich auch bei uns beiden, ebenso gibt es sicher auch zu den Rechten viele Überschneidungen. Zur "Beruhigung": Die Zahlen ergeben auch, dass die Mehrheit noch der Demokratie anhängt - wenn auch leider oft am Nasenring geführt.

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  4. Vielen Dank, für diesen wohl gelungenen Artikel! Es wird wohl immer Kritiker/Innen geben, die übersehen, dass die Gesetze für Jedermann gelten (sollten)! Was die, von Herrn Leber so sehr gelobte, ANTIFA angeht, so kann ich nur auf die Seite: "die Rote Fahne" verweisen. Auch wenn das nun wie Schleichwerbung klingt, so soll es dies nicht sein! Die Herren der RF sind die Einzigen, mir bekannten, LINKEN, die begriffen haben, worum es im "großen Spiel" eigentlich geht! Ohne die Souveränität/Unabhänigkeit von den Besatzern, im Besonderen der USA, wird Deutschland immer den Spielregeln der Internationalisten/Imperialisten ausgeliefert sein, und somit immer Vasall, Knecht, Legionär usw.usf.! Speziell Frau S. aus K. scheint ihr Geschichtswissen noch etwas erweitern bzw aufbessern zu müssen, ansonsten wird sie das "Spiel" der kosmopolitischen Eliten nicht ansatzweise durchschauen. Wir bekommen immer nur die Informationen von den Medien vor die Füsse geworfen, die wir auch bekommen sollen! Also heißt es, immer schön selber nach allen Seiten schauen, vergleichen und Schlußfolgerungen ziehen.
    Das "Teile und Herrsche" wird doch weltweit gespielt,und es wird doch konsequent auf eine"Ordo ab Chao"hin gearbeitet. Man muß nicht studiert haben um das zu erkennen! Aber nur, wenn man die Geschicht der letzten ca.150 Jahre zumindest ansatzweise kennt, speziell der beiden Weltkriege und deren Vor- und Nachgeschichte, wird man den Fahrplan sehen, welcher hier abgespult wird. Warum wohl hat sich denn speziell die USA die vollumfänglichen Rechte über die deutschen Print-,TV-, Radiomedien, und die Schulbildung, bis ins Jahr 2099 gesichert? Die Welt ist im Begriff "VerHandelsRechtlicht" zu werden!! Wer seine Geschichte nicht kennt, ist dazu verurteilt, deren Fehler zu wiederholen! Leider!
    Einen schönen Tag wünscht der Haubentaucher

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    1. Werter Haubentaucher,

      ich danke Ihnen herzlich für Ihre Erhellungen.
      In der Tat habe ich Ihr Wissen nicht, obwohl ich drei Studiengänge absolviert habe. Aber dennoch bin ich selbstverständlich immer daran interessiert, meine Wissenslücken zu füllen, und ich danke Ihnen im Voraus für eine ernstzunehmende Quelle, die Ihre Aussage belegt, dass sich die USA vollumfängliche Rechte im Hinblick auf quasi sämtliche deutschen Medien und die Schuldbildung (meinen Sie hier die Bildungsträger, die Bildungskonzepte oder was genau?) bis ins Jahr 2099 gesichert haben.

      Ich gebe Ihnen im Übrigen Recht: Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verurteilt, deren Fehler zu wiederholen. Leider!

      Ich freue mich, dass wir hier – wenn sicher auch aus völlig unterschiedlichen Perspektiven – eine ähnliche Erkenntnis gewonnen haben, und grüße verbindlich

      Annette S. aus K.

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    2. Werter Haubentaucher,

      auch nach langer Recherche habe ich Ihre Behauptungen im Hinblick auf die o.g. Rechte der USA nirgends bestätigt gefunden.
      Ich würde mich daher über Ihre Quellenangabe freuen und danke herzlich

      Annette S. aus K.

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  5. Lieber Herr Kustos,

    zu Ihrem hellsichtigen (und amüsanten) Artikel ein Erlebnis von mir:
    Am 3. Oktober wollte ich zum Zug, verreisen.
    Dummerweise haben ein paar Nazis am äußersten Rand der Innenstadt eine Demo angemeldet. Führte dazu, daß die Antifa+SED+SPD+Grüne+alle restlichen Gutmenschen die komplette Innenstadt gesperrt haben. Alle Buslinien unterbrochen.
    Super, bin ich mit meinem Koffer halt gelaufen. Tja, denkste: Die Polizei hatte die Antifa-Schläger mit einer gepanzerten Schlachtreihe von der Straße abgeschirmt. Da kamen nur noch Omis durch; ich als Mann < 60 natürlich nicht. Durfte dann einen Riesenbogen laufen und hätte den Zug verpaßt, wenn der nicht auch verspätet gewesen wäre.
    Wahrscheinlich haben die Z auch noch die Gleise blockiert, damit Nazis von weiter weg nicht rein konnten.

    Daher: Liebe Antifa, verzieht Euch dahin, wo der Pfeffer wächst, und nervt nicht die Normalbürger mit Euren verkappten Gewaltaktionen! Und nehmt die Nazis am besten gleich mit.

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  6. Das Foto oben ist eine Fälschung!
    Immer erst richtig Recherchieren, dann Posten.
    Das habe ich mir als Betreiber einer News-Site auf die Fahne geschrieben.
    Hier das Foto aus 2014:
    http://michael-mannheimer.net/2014/09/15/berlin-anschlag-auf-polizeiauto-durch-linke-autonomen-beweist-wieder-einmal-der-terror-kommt-von-links/

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    1. Hallo Herr Diener, wir haben das Foto korrigiert. Aber mal ehrlich: Das in der "Fälschung" aufgemalte Wappen auf der Jacke dürfte dem Polizisten, der da gerade Dresche kriegt, ziemlich egal sein. Grüße KK

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