Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 28. März 2015

Randale und Hiebe

Feuer und Flamme für die Polizei
Bildquelle: staseve.wordpress.com
Gleich nach der Sonnenfinsternis kam in Berlin-Friedrichshain der Stromausfall, letzterer allerdings überraschend, nachts um drei Uhr. Überraschend, aber nicht für alle. Innerhalb weniger Minuten reagierten 30 bis 50 Vermummte, von denen sogar der szenefreundliche Tagespiegel glaubt, dass es „Linksradikale“ waren, zündeten blitzschnell im Schutz der Dunkelheit errichtete Barrikaden an, bewarfen Polizisten mit Steinen, zerstörten Bankscheiben und plünderten einen Supermarkt. Das nennt man dann wohl generalstabsmäßig agiert. Das Ganze war aber natürlich keine Hass-Demo und deshalb den Medien nur eine kurze Notiz wert. Viel weniger jedenfalls, als wenn es um die Sorgen der Linken-Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau ging, vor deren Balkon eine Demonstration stattgefunden hatte. Mit Demonstrationen, die nicht von ihnen selber veranstaltet werden, haben die Linken und ihre Mainstream-Medien nämlich so ihre Probleme.

Samstag, 21. März 2015

Der Mechanismus des Humanismus

Auf gutem Weg in eine bessere Welt
Quelle: Waldorfblog
Wir aufgeklärten Menschen der Neuzeit sind selbstverständlich dem Humanismus verpflichtet. Unser Handeln richtet sich nach den Geboten der Menschlichkeit. Wir halten den Frieden für das höchste Gut und weitgehende Toleranz für seine Vorstufe. Also verteidigen wir uns nicht, wenn wir angegriffen werden, und tolerieren jene, die sich auf Kosten der Allgemeinheit Vorteile verschaffen. Wir folgen den Geboten der Menschlichkeit und wissen dabei überhaupt nicht, ob und, wenn ja, wie diese definiert werden können. Vor allem aber bekämpfen wir jeden auf das Unmenschlichste, der sich nicht unserem Humanismus unterwirft. Diesem uneingestandenen Credo folgten die folgenreichen moralischen Debatten und Vorgänge der letzten Monate, was beweist, dass wesentliche Grundpfeiler des Abendlandes keineswegs durch den Islam ins Wanken geraten, sondern selbst auf tönernen Füßen stehen.

Samstag, 14. März 2015

Wandersfrust

Insgesamt sind 190 Nationalitäten in Deutschland vertreten, das ist wahrlich eine bunte Mischung in einem kleinen Land, und der Zuwachs hält an. Kein Wunder, dass die Berliner Morgenpost auf Seite 1 stolz titelte: „Berlin wächst und wird europäischer“, um auch noch den umseitigen Aufmacher mit „Berlin wird immer internationaler“ zu überschreiben. Und anderswo heißt es: „Die Migration macht Berlin bunter.“ Wäre die Presse ausgewogen, läse man auch einmal „Immer weniger Berliner in Berlin“ oder „Immer weniger Deutsche in Deutschland“, doch die Informationslage des Mediennutzers ist nicht ausgewogen. Und eine „bunte Gesellschaft“ kann man positiv oder negativ interpretieren. Ein paar Vögel schließlich sind ein herrlicher Anblick, doch kommen sie in Scharen, ist es schon Stoff für einen Hitchcock-Thriller.

Samstag, 7. März 2015

Geklebte Illusion

Wie weiland in der DDR, einem anderen System, das zum Untergang verurteilt war, eilen wir weiter virtuell von Erfolg zu Erfolg. Wie es sich globalisiert gehört, ist der Niedergang aber inzwischen weltweit umfassend. Das konnte uns in dieser Woche wieder bewusst werden, als wir unter dem Stichwort „Gelebte Inklusion“ hörten, dass Finnland beim nächsten Eurovision Song Contest mit einer Gruppe Mongoloider und Autisten antreten wird. (Achherrjeh, mongoloid darf man ja nicht mehr sagen, sondern es heißt jetzt politisch korrekt Down Syndrom. Na, nun ist es eben passiert.) 36% der Abstimmenden, also mehr als ein Drittel, votierten entsprechend. Der ESC war zwar schon immer die Speerspitze des schlechten Geschmacks, aber wenigstens gab er uns ABBA und 40 Jahre später eine knackige Wurst. Diesmal ist es die vierköpfige Punkband PKN, die exakt eine Minute und 27 Sekunden durchhalten muss, bevor ihre Sozialarbeiter aus dem Orchestergraben springen und weiter ihre Fäden ziehen. Die Musikrichtung ist gut gewählt, denn beim Punk kann man nichts falschmachen, Ort und Art des Auftritts ist allerdings Ausdruck der verkommenen Methoden des Showbusiness und der moralischen Verwirrung des Publikums.