Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 26. September 2015

Ans Rad gebunden

Foto © copyright 2015 Konrad Kustos
Will man in eine wirklich schlimme Zukunft schauen, wählt man entweder einen Kinobesuch beim Terminator oder fährt nach Utrecht. Konrad Kustos hat es kürzlich in diese niederländische Stadt mit gut 300.000 Einwohnern verschlagen. Hier geht es in den Straßen zu wie in einer Mischung aus Manhattan zur Rushhour und dem Showdown bei „Mad Max“, und das verdankt die Stadt wiederum einer scheinbar bürger- und umweltfreundlichen Verkehrspolitik, die seit einiger Zeit auch in Deutschland forciert wird. Das Fahrrad wird unwidersprochen als die umweltfreundliche und effektive Zukunft des Nahverkehrs angesehen und dessen Nutzung dementsprechend forciert. Nach den schockierenden Utrechter Erfahrungen, die man nicht beschreiben kann, sondern selber erleben muss, musste jedenfalls Konrad Kustos zu diesem Thema von skeptischer Sympathie in den Alarmmodus umschalten.

Samstag, 19. September 2015

Vom Fluch des Flüchtens

"Brandbeschleuniger"
Quelle: toonpool.com
Die Warnung kam zur rechten Zeit, aber aus unerwarteter Richtung. Den Flüchtlingen müsse zügig deutlich gemacht werden, „wie unser Gemeinwesen aussieht", forderte nämlich ausgerechnet der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek. Es scheint, dass sich die Alt-Migranten mehr Sorgen um das Zusammenleben in Deutschland machen als die Bundeskanzlerin und ihr Willkommenshofstaat. Mazyek sieht die Gefahr, „dass religiöse Konflikte auch hierzulande ausgetragen würden“. Dem müsse entschieden entgegengetreten werden. „Jene, die meinen, hier in Deutschland ihre Konflikte auszutragen, die haben sofort ihr Recht, hier zu weilen, verwirkt. Die haben hier nichts zu suchen." So starke Worte hätte man sich einmal von deutschen Verantwortlichen gewünscht. Der Vorstoß illustriert aber nicht nur im Vergleich, wie verantwortungslos hierzulande die Völkerwanderung gesteuert oder eben nicht gesteuert wird, sondern auch, dass die zu erwartenden Konflikte sich nicht auf jene zwischen Deutschsozialisierten und neuen Zuwanderern beschränken. Und nicht nur der Blick auf Konflikte zeigt, dass das Leben in Deutschland nie wieder so sein wird, wie es einmal war.

Mittwoch, 16. September 2015

Kustos kopiert: Flüchtiger Meinungswandel

Nachtragende Vorbemerkung: Wie auch in den Kommentaren zu dem unten zitierten Text ersichtlich wird, kann inzwischen nicht mehr ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um ein böswilliges Fake handelt. Entsprechende Recherchen polnischer Medien legen das nahe. Wenn er allerdings doch wahr ist, wäre es falsch, diese Beobachtungen zu zensieren. Deshalb bleibt er hier stehen, aber mit der Bitte an den Leser, ihn mit aller gebührenden Skepsis zu studieren. Sicher ist danach nur eins: Man kann wohl keinem mehr trauen, weder der Lügenpresse noch der Opposition.

Manchmal finden sich Texte im Internet oder anderswo, die einfach zu gut sind, um sie den Lesern dieses Blogs vorzuenthalten. In unregelmäßiger Reihenfolge werden wir deshalb künftig solche Beiträge veröffentlichen und hoffen, damit keinem Copyright auf den Schlips zu treten. Diesmal geht es um einen Polen, der angesichts seiner Erlebnisse mit dem Flüchtlingschaos an der deutsch-österreichischen Grenze die Seiten gewechselt hat. Vorher laut Selbstdarstellung auf Facebook „Weltbürger, Weltreisender und homosexuell“, also so etwas wie ein Zeitgeist-Linker, inzwischen angesichts eigener Erlebnisse ein besorgter Bürger Europas. Als Reiseleiter begleitete er eine polnische Pilgergruppe, die aus Italien kam. Mit seinem Reisebericht vom 4. September auf eigenem Blog hat Kamil Bulonis in polnischen Medien ein großes Echo gefunden, ein Echo, das in deutschen Medien so undenkbar wie nicht existent ist. Wir lernen, dass wir nicht erst den Import von Terroristen fürchten müssen, wo es doch schon genügt, das Archaische zu importieren.

Samstag, 12. September 2015

Ein Wunder-Land, dieses Einwanderland

Bildquelle: toonpool.com
Wer die gegenwärtige Flüchtlingspolitik Deutschlands außerhalb sicherer Räume kritisiert, kann sich sicher sein, von der selbstgerechten Empörung des sogenannten Mainstreams niedergewalzt zu werden. Doch jüngst kam Unterstützung von einer Seite, von der man es nicht erwartet hatte: „Es ist langfristig nicht tragbar, dass nur zwei Länder der EU, Deutschland und Schweden, die Mehrheit der Flüchtlinge aufnehmen“, meinte der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Antonio Guterres. Das störte unsere politische Führung aber keineswegs, die weiterhin unentwegt Mittel und Wege ersinnt, Deutschland für weltweite Flüchtlingsströme attraktiver zu machen. Schon im August kamen erstmals mehr als 100.000 Migranten, fast jeder zweite aus Syrien, also quasi mit Bleibegarantie. Doch die Spirale dreht sich weiter nach oben. Die Frage drängt sich auf, wie der apokalyptische Zustrom finanziell, ökonomisch und sozial verkraftet werden soll.

Samstag, 5. September 2015

Ausgeliefert

Foto: © photocase.com
Nicht einmal das Anrufen Himmlischer Heerscharen hilft gegen die Tücken des Niedergangsalltags. Da hatte doch der Chefredakteur der Berliner Boulevardzeitung BZ, der auf Facebook auch sein privates Wesen präsentiert, im Internet Dichtgummis für seine Waschmaschine bestellt, doch der DHL-Bote blieb aus und die Wäsche schmutzig. Der Mann wünschte sich daraufhin, Gott möge auch einmal etwas im Internet bestellen, worauf dieser in der Folge höchstwahrscheinlich die DHL gerechterweise dem Höllenfeuer überantworten werde. Dass auf Gott kein Verlass mehr ist, hätte er spätestens wissen können, als auf dem evangelischen Kirchentag dessen weltliche Vertreter in ihrer Botschaft an die Gläubigen ungesühnt vom Gebrauch von „Mikrofoninnen und Mikrofonen“ sprechen konnten, aber das nur nebenbei. Heute wollen wir uns einmal auf die Dienstleistungsgesellschaft konzentrieren, und können das Fazit schon vorwegnehmen: Wer sich den deutschen Lieferdiensten ausliefern muss, ist geliefert.