Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Mittwoch, 16. September 2015

Kustos kopiert: Flüchtiger Meinungswandel

Nachtragende Vorbemerkung: Wie auch in den Kommentaren zu dem unten zitierten Text ersichtlich wird, kann inzwischen nicht mehr ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um ein böswilliges Fake handelt. Entsprechende Recherchen polnischer Medien legen das nahe. Wenn er allerdings doch wahr ist, wäre es falsch, diese Beobachtungen zu zensieren. Deshalb bleibt er hier stehen, aber mit der Bitte an den Leser, ihn mit aller gebührenden Skepsis zu studieren. Sicher ist danach nur eins: Man kann wohl keinem mehr trauen, weder der Lügenpresse noch der Opposition.

Manchmal finden sich Texte im Internet oder anderswo, die einfach zu gut sind, um sie den Lesern dieses Blogs vorzuenthalten. In unregelmäßiger Reihenfolge werden wir deshalb künftig solche Beiträge veröffentlichen und hoffen, damit keinem Copyright auf den Schlips zu treten. Diesmal geht es um einen Polen, der angesichts seiner Erlebnisse mit dem Flüchtlingschaos an der deutsch-österreichischen Grenze die Seiten gewechselt hat. Vorher laut Selbstdarstellung auf Facebook „Weltbürger, Weltreisender und homosexuell“, also so etwas wie ein Zeitgeist-Linker, inzwischen angesichts eigener Erlebnisse ein besorgter Bürger Europas. Als Reiseleiter begleitete er eine polnische Pilgergruppe, die aus Italien kam. Mit seinem Reisebericht vom 4. September auf eigenem Blog hat Kamil Bulonis in polnischen Medien ein großes Echo gefunden, ein Echo, das in deutschen Medien so undenkbar wie nicht existent ist. Wir lernen, dass wir nicht erst den Import von Terroristen fürchten müssen, wo es doch schon genügt, das Archaische zu importieren.


„Vor etwa anderthalb Stunden habe ich zwischen Italien und Österreich (auf der Staatsstraße 621 Richtung Nationalpark Hohe Tauern) mit eigenen Augen die riesigen Immigrantenhorden gesehen... Trotz aller Solidarität, die ich mit Menschen empfinde, die in einer schwierigen Situation sind, muss ich sagen, dass das, was ich gesehen habe, Schrecken einflößt ... Diese riesige Menge - ich bedaure, das so schreiben zu müssen - ist von absolut grausamer Wildheit ... Vulgäre Worte, Flaschenwürfe, Schreie: "Wir wollen nach Deutschland" - ist Deutschland heute ein Paradies? Ich habe gesehen, wie sie das Auto einer alten Dame eingekreist haben, die Dame an den Haaren aus dem Auto gezerrt haben und mit ihrem Auto wegfahren wollten. Sie versuchten, den Bus, in dem ich mich mit meiner Gruppe befand, hin- und her zu wippen. Sie bewarfen uns mit Scheiße, schlugen mit aller Kraft gegen die Tür, damit der Fahrer ihnen öffnen sollte, sie spuckten auf die Busfenster ... Nun frage ich: mit welchem Ziel? Wie sollen diese Wilden sich in Deutschland assimilieren? Einen Augenblick lang hatte ich das Gefühl, im Krieg zu sein. Ich bedaure diese armen Leute wirklich, aber wenn sie nach Polen kämen, glaube ich nicht, dass sie bei uns auf Verständnis stoßen würden. Drei Stunden waren wir an der Grenze blockiert, wir konnten sie dann doch nicht passieren. Unsere Gruppe wurde unter Polizeischutz wieder nach Italien zurückgebracht. Unser Bus war zerstört, mit Fäkalien bedeckt, zerkratzt, die Fenster eingeschlagen. Und das soll nun die Lösung der demographischen Krise sein? Diese Horden von Wilden? Unter ihnen waren weder Frauen noch Kinder. Die ganz große Mehrheit waren junge, aggressive Männer ... Gestern noch, als ich die Neuigkeiten auf allen möglichen Internetseiten las, empfand ich unbewusst Mitleid und sorgte mich um ihr Schicksal. Heute, nachdem ich all das gesehen habe, da habe ich Angst und bin zugleich froh, dass sie nicht unsere Heimat als Reiseziel ausgewählt haben. Wir Polen sind kulturell und finanziell ganz einfach nicht soweit, diese Leute aufzunehmen. Ich weiß auch nicht, wer überhaupt soweit ist. Das, was da in die EU kommt, das ist so pathologisch, wie wir es noch nie gesehen haben. Und verzeihen Sie mir, wenn einige Leute, die das lesen, dadurch beleidigt sind ... Ich möchte noch hinzufügen, dass Fahrzeugen mit Hilfsgütern eingetroffen waren - vor allem Nahrungsmittel und Wasser - , und die haben diese Autos einfach umgeworfen ... Die Österreicher haben ihnen mit Megaphonen mitgeteilt, dass sie die Erlaubnis hätten, die Grenze zu passieren. Sie wollten sie registrieren und sie ihre Reise fortsetzen lassen. Aber die haben überhaupt nichts verstanden von dem, was man ihnen sagte. Und das war das Entsetzlichste an der ganzen Sache. Von allen den tausenden, die da waren, verstand nicht ein einziger italienisch oder englisch oder deutsch, weder russisch, noch spanisch ... Das einzige, was zählte, war die Sprache der Fäuste ... Sie schlugen sich, weil sie die Erlaubnis zur Weiterreise wollten, aber sie verstanden gar nicht, dass sie diese Erlaubnis schon hatten! In einem Bus mit Franzosen haben sie die Gepäckfächer geöffnet. Alles, was darin war, wurde augenblicklich gestohlen, ein Teil der Sachen lag auf der Erde ... In meinem kurzen Leben habe ich solche Szenen noch niemals gesehen, und ich habe das Gefühl, dass das erst der Anfang ist. Ich möchte damit enden, dass ich noch sage, dass Helfen eine gute Sache ist, aber nicht um jeden Preis."

Kommentare:

  1. Hast du das mal recherchiert?

    Meine Recherche lief nämlich ins Leere.

    Angeblich handelt es sich um den polnischen Reiseblogger Kamil Bulonis. Sogar sein Blog wird verlinkt. Rufe ich es jedoch auf, ist da kein solcher Beitrag zu sehen. Der letzte Eintrag ist von 2014.
    http://bulonis.blogspot.de/

    Auch auf youtube ist sein letzter Eintrag ein halbes Jahr her.

    Das sieht mir doch sehr nach einem Internet-Fake aus.

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  2. ... durchforste ich die englischen Seiten, finde ich Hinweise darauf, dass es sich um einen Fake oder eine Lüge handelt. Leider kann ich kein Polnisch, aber angeblich wird in den polnischen Medien über eine Manipulation diskutiert.

    Beispielhaft ein Kommentar:
    "This blog post by Mr Bulonis was a lie. Police in Italy and Austria had no evidence of any issues on this road and autor’s further interview contains different facts. This was widely described in Polish media today."
    Quelle:
    https://themuslimissue.wordpress.com/2015/09/06/polish-blogger-reveal-that-muslim-refugees-spit-and-threw-feces-at-europeans-dragged-female-driver-by-the-hair/#comments

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  3. erst wenn das letzte Haus besetzt, der letzte Baum gerodet, die letzte Frau vergewaltigt und der letzte € verschenkt wurde - werdet Ihr feststellen, daß man "Grün" nicht wählen durfte....
    (nicht das die anderen Blockparteien besser wären)

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  4. ' Frank. Heutzutage muss man in der Tat mit allem rechnen, allerdings scheint mir der Text von der Diktion her ziemlich glaubwürdig. Die Quelle ist nicht die sympathischste, aber lügen ist bei denen ja eine Sünde. Und schließlich kann der Mann auch einen neuen Blog haben, den man aus welchem Grund auch nicht findet. Dennoch haben mich Deine Zeilen besorgt gemacht, sollte es weitere Hinweise für ein Wahrheitsproblem geben, werde ich den Post sofort vom Sender nehmen. Danke für den Skeptizismus.

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  5. Okay, zwei frühere Quellen gefunden:
    Polnisch
    http://niezalezna.pl/70607-granica-z-austria-wstrzasajaca-relacja-polaka-z-autokaru-napadnietego-przez-imigrantow
    Englisch
    http://newobserveronline.com/third-world-invasion-eye-witness-description-september-5-2015/
    Das ist natürlich noch kein Beweis, vor allem, da ich die polnische Version nicht einordnen kann, aber ich denke, das verdichtet die Wahrheitswahrscheinlichkeit.

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  6. Ich fand die Diktion im Gegenteil seltsam, weil sie typische linke und rechte Begriffe kombiniert - das fand ich unglaubwürdig und war der Grund, einmal die Links zu verfolgen.

    Bis heute hat kein englischsprachiges Medium abseits einiger Blogs die Sache aufgegriffen. Das lässt mich skeptisch bleiben.

    Und ob wirklich die gesamte deutsche Presse sich diese Meldung verkniffen hätte, bezweifle ich auch. Unschöne Dinge werden ja durchaus gemeldet - hier mal ein aktuelles Beispiel; ähnliches fand sich in der Jungen Freiheit sowie in der Zeit:
    http://www.huffingtonpost.de/maximilian-von-thalen/fluchtlinge-als-freiwild-sexuelle-ubergriffe-in-asylbewerberheimen_b_8121116.html

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  7. Hier noch ein interessanter Kommentar zur allgemeinen Berichterstattung in der Neuen Zürcher Zeitung:

    http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/berichterstatter-als-stimmungsmacher-1.18615593

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  8. Kurz und knapp der Hox ist eine giftige Kröte des Systems
    http://einarschlereth.blogspot.de/2015/09/erlebnisbericht-von-der-grenze.html?showComment=1443554046633#c6991019887516588236

    Gefahr Achtung Alarm, Red Herring alert !!!
    Red Herring bezeichnet ein Ablenkungsmanöver, das auf eine falsche Fährte führen soll. Besser ist die Beschreibung in der englischsprachigen Wikipedia:
    "A red herring is something that misleads or distracts from a relevant or important issue. It may be either a logical fallacy or a literary device that leads readers or audiences towards a false conclusion. A red herring might be intentionally used, such as in mystery fiction or as part of a rhetorical strategies (e.g. in politics), or it could be inadvertently used during argumentation."

    Was sollte also Produkte der transatlantischen Think Tanks (Denkfabriken) bewirken? Eine wichtige Aufgabe dürfte es sein die Kritik an der transatlantischen Politik zu schwächen, die Kritik an der transatlantischen Politik insgesamt unglaubwürdig zu machen und letztendlich jede Kritik an der transatlantischen Politik zu vernichten!

    Was tun, ist hier die Frage.
    Den Kritikern einen giftigen, einen vergifteten Köder schenken welcher augenscheinlich die Kritik mehr als bestätigt.
    Sobald dieser Köder von einer Kritischen Seite geschluckt wurde haben die Herrschaften von der Regierung bzw. deren Anhängsel von NGOs die optionale Möglichkeit den Köder als Unwahr-Lüge-Übertreibung-VT zu entlarven und somit auch alle anderen präsentierten Belege als “Verschwörungstheorie” zu diskreditieren und lächerlich zu machen.

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