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Samstag, 12. Dezember 2015

Mitleid, Mitleid über alles…


"Hab Mitleid mit Mäusen,
sonst setzt es was..."
Bildquelle: Ziggenheimer
Psychologie und Psychose einer Bewegung
Die gute alte Lichterkette ist wieder da. Ganz nach dem Motto  „Zeichen setzen“ sollte Mitte Oktober eine 30 Kilometer lange menschliche Ost-West-Kette für die „Willkommenskultur“ durch die Hauptstadt reichen. Unter so viel Gleichgesinnten kann man sich sonst ja auch nur beim Public Viewing oder im Ballermann wohl fühlen. Die gute Nachricht ist, dass dieses Zeichensetzen für die Ausgrenzung anderer Meinungen und eigener Vernunft schlichtweg scheiterte. Noch erfreulicher war die Begründung für die Aktion: Die Akzeptanz der Deutschen für Flüchtlinge bröckele ganz stark. So gesehen wurden an diesem Tag tatsächlich Zeichen der Hoffnung gesetzt, doch es gibt so viele andere Zeichen, die nicht viel Hoffnung übriglassen. Ausgrenzung von Andersdenkenden und na(r)zisstisches Sichselbstfeiern gehört inzwischen für „die Bewegung“ zur Tagesordnung. Normal ist das nicht: Begeben wir uns auf die mentale Spurensuche.


Besonders die sogenannte „Intelligenz“ des Landes vom Oberschüler über den Künstler und Journalisten bis zum Verwaltungsangestellten oder Funktionär bastelt trotz inzwischen unübersehbarer Gegenargumente zum Helfen um jeden Preis weiter an ihrer heilen Scheinwelt. Ein Auslöser dürfte das starke Mitleid sein, das wir wohl alle angesichts der schlimmen Situation zumindest jener Menschen empfinden, in deren Heimat Tod und Verderben regieren. Jenseits dieser auffälligen Fixierung ist Mitleid als alleiniges Motiv in jedem Fall zu kurz gegriffen und darf nicht zur alleinigen Grundlage intellektueller Erkenntnisse und politischer Entscheidungen dienen. Diese müssen ja gerade frei von Emotionen sein, um den Blick auf Notwendigkeiten nicht zu verstellen.

Manipulation durch anonyme Mächte im Hintergrund oder die üblichen Verdächtigen von Bilderbergern bis Weltimperialisten wäre der einfachste Erklärungsansatz – und wie jede einfache Antwort griffe auch diese viel zu kurz. Es mag solche Kräfte geben, doch ihr Vorsatz bedeutet nicht, dass es gelingt, die Menschen auch dazu zu bringen, gegen ihre ureigensten Interessen zu handeln. Kein Hypnotiseur ist in der Lage, seine Klienten sich selbst Schaden zufügen zu lassen. So etwas glauben nur Verschwörungstheoretiker.

Auch Geltungsdrang ist nur für einige Trittbrettfahrer ein Motiv, die Vernunft auszublenden. Kürzlich schafften es immerhin 40 ehemalige DDR-Bürgerrechtler mit dem Thema Flüchtlinge (wie sonst?) noch einmal in die Presse: „Wir wollen keine Zäune errichten, die wir für uns selbst vor mehr als 25 Jahren niedergerissen haben". Einmal davon abgesehen, dass diese 40 Typen keineswegs eigenhändig die Mauer gesprengt haben, sondern wenn, dann eher das Volk, aber doch vor allem die als System gescheiterte DDR selbst. Schlimmer als die Arroganz dieser selbsterklärten „Niederreißer“ ist aber ihre Ignoranz: Damals freute sich ein ganzes Land über das Verschwinden einer widernatürlichen Grenze, die die Nation teilte. Heute verschwinden die Grenzen, um Deutsche in ihrem eigenen Land bedrängen zu können.

Die modernen Totengräber unserer Kultur reklamieren für sich selbst meist das Mitleid als treibende Kraft, bisweilen nennen sie das auch ungerechtfertigterweise „Verantwortung“. Tatsächlich ist Mitleid sehr wohl ein Teil unserer Moral und damit eine tragende Säule unserer Gesellschaft. In der Entwicklung dieses Gefühls im Rahmen der sozialen Evolution über Jahrtausende diente es aber immer zum Schutz der Schwachen in der eigenen Kleingruppe und nicht zum Schutz potentieller Konkurrenten. In einer Welt, in der Konkurrenz eine wesentliche Grundlage von Erfolg, Weiterentwicklung und gegebenenfalls Überleben darstellt, kann die größtmögliche Gruppe für solche Solidarität höchstens die Nation oder ein multinationales Bündnis sein. Was wir erleben, ist das Gegenteil. Eine natürliche Schicksalsgemeinschaft wird aufgekündigt, gemeinsame Interessen und Erfahrungen, genetische Gemeinsamkeiten sowie eine gewachsene soziale und geistige Kultur wird geleugnet, um exakt gegenläufige Ziele anzustreben. Da muss tatsächlich etwas grundsätzlich im Kopf falsch verdrahtet sein.

Mitleid in seiner unkorrumpierten Form dient, wie gesagt, naturgesetzlich dem Schutz der eigenen Gruppe. Deshalb wäre es normal und zivilisiert, den Fremden zwar mit Sympathie, aber vorsichtiger Distanz zu begegnen. Ihnen zivilisiert zu helfen, wo es möglich ist, aber ohne die Selbstverpflichtung, eigene Nachteile relevant in Kauf zu nehmen. Und nicht zu vergessen, wenn wir gerade über Gruppensolidarität sprechen: Xenophobie ist in diesem Zusammenhang ein ebenso selbstverständlicher Schutzreflex. Kleine Mengen Fremder erhalten in allen Kulturen Gastfreundschaft, weil dies für die Gastgeber bewältigbar und den Austausch an Information vorteilhaft ist, doch bei größeren Gruppen, die beispielsweise gar nicht adäquat versorgt werden können und die vielleicht sogar eine Bedrohung darstellen, kommt aus gutem Grund in einer gesunden Kultur eine furchtgesteuerte automatische Abwehrreaktion. Wer das nicht glaubt, vergegenwärtige sich als Beispiel einfach mal die Gefühle beim Anschauen von Hitchcocks  „Die Vögel“, wo aus einzelnen süßen Piepmätzen in der Masse eine bedrückende Bedrohung wird.  

Doch das demonstrierte Mitleid und mit ihm der allgegenwärtige Humanitätsdünkel bleibt trotz solcher notwendiger Relativierungen das hippe Schaufenstergefühl der Gesellschaft des Niedergangs. Die Gründe dafür, und hier kommen wir den Antworten zur Eingangs gestellten Frage näher, liegen, wie sollte es anders sein, im psychologischen Bereich: Wir alle kennen die Welt immer weniger aus eigener Erfahrung, stattdessen wird sie  uns von Medien und Experten nach deren Interessen und deren verkürzten Modellen erklärt und aufbereitet. Vielleicht sogar, weil diese Welt zu komplex für unseren Primatenverstand wurde, wächst und wächst fatal der in der Aufklärung ideologisch begründete, uneinlösbare fremd- und eigeninduzierte Anspruch, alles wissen, können und begreifen zu müssen.

Aus diesem Gegensatz von Wille und Wirklichkeit entsteht eine zunehmende Verunsicherung des Individuums, das diese einerseits mit der Stärkung seiner Individualität gegenüber der eigenen Gruppe und andererseits mit scheinbar positiven Gefühlen für anonyme Andere zu kompensieren versucht. Ganz nach dem Motto: „Ich bin zwar ein Arsch, der auf andere keine Rücksicht nimmt, aber seht doch, ich wünsche den Armen alles Gute.“ Das macht sich gut, und kostet (scheinbar) wenig. Dem Niedergangsindividuum steht der Fremde näher als der Nachbar, weil ersterer keinen Anspruch erhebt, das Individuum möge sich auch um die Allgemeinheit kümmern. Je mehr das Individuum in seiner unterbewussten Wahrnehmung dies als Selbsttäuschung erkennt desto mehr braucht es die Pose zur Stärkung seines Selbstwertgefühls.

In einer schönen, wenn auch ziemlich übersteigerten und fälschlicherweise auf das Thema Neidgesellschaft fixierten Glosse hat Gereon Breuer einige dieser Mechanismen beschrieben. Die gesellschaftliche Gruppe der von ihm so genannten „Schmarotzer“ werde „vor allem von denen gebildet, die viel Erfahrung damit haben, anderen auf der Tasche zu liegen. Erst waren das ihre Eltern und dann haben sie sich an der Universität oder einer anderen Institution ein Schmarotzerdiplom erworben, das ihnen ein Leben lang einen halbwegs sicheren Platz auf den Taschen von Arbeitern, Handwerkern, Ärzten, Unternehmern und vielen anderen hart für ihr Geld arbeitenden Menschen sichert.“ Breuer zählt undifferenziert Richter, Lehrer, Staatsanwälte und Politiker zu dieser Gruppe der „Unproduktiven“, man könnte ebenso gut noch unter anderem Sozialarbeiter, Kirchenmitarbeiter, Autoren, Arzthelfer und Büroangestellte zur neuen Klasse der Jobfrustrierten dazunehmen. „Ganz egal, wie sich ihr Beruf auch nennt, sie vereint, dass sie mehrheitlich nicht in der Lage wären, von ihrer Hände Arbeit zu leben.“

Das ist tatsächlich ziemlich überspitzt, aber es hat einen elementar wahren Kern. Wer nur Akten hin und her schiebt, also einer entfremdeten Arbeit nachgeht, hat nie das Erfolgserlebnis, entweder ein fertiges Werkstück in der Hand zu halten oder den Profit in der Kasse klingeln zu hören. Erfolge können meist nur noch im virtuellen oder eben emotionalen Bereich erzielt werden. Dies führt zur unterschiedlich starken, aber in jedem Falle unmaßstäblichen Überhöhung von Emotionen und Wunschvorstellungen im Denken sowie zur arroganten Geringschätzung des Konkreten.

Und deshalb kommen laut Breuer die Millionen der Einwanderer diesen Verunsicherten gerade recht, denn nun können sie ihre „moralisch in der eigenen Wahrnehmung sowieso schon überlegene Position gegenüber allen Ärzten, Unternehmern oder Handwerkern in ungeahnte Dimensionen ausbauen. … Sie helfen den Flüchtlingen aus einem Akt der eigenen Überheblichkeit.“

Für labile Psychen ist es sicher auch unterbewusst verlockend, mit den Einwanderern eine neue Schicht der Unterprivilegierten zu schaffen, denen man die eigene Überlegenheit nicht permanent beweisen muss. Es geht eben keineswegs nur um Neid, wie Breuer meint, sondern um Verunsicherung und moralische Desorientierung. Die im Niedergang abseits des Konkreten gewachsenen Wertegerüste sind virtuell und damit weder sinnvoll noch belastbar. Deshalb ist auch inzwischen der Begriff  „Asylbewerber“ out und der „Flüchtling“ in. Die Verlierermentalität verkehrt nämlich die Push-und Pull-Faktoren. Für die Wahrnehmung der Schaufensterguten kommen nicht Leute, die etwas von uns wollen, sondern solche, denen wir etwas schulden. Schulden, weil es uns Deutschen offensichtlich besser geht, und diese Leute sich nicht vorstellen können, dass es etwas mit einer erbrachten (Kultur-)Leistung zu tun haben könnte.

Wir sollten nicht verhehlen, dass auch eine gute Portion Naivität und Dummheit in solchen Welterklärungsmodellen zuhause ist. Gerade weil echte gesellschaftliche Erfahrungen fehlen, konstruiert man sich ein Patchwork aus fremdbestimmten, gut klingenden Denkhülsen, das zunehmend weniger mit der wirklichen Welt zu tun hat. Wohlgemerkt fehlt es diesen Menschen nicht an Intelligenz oder Wissen, ihre Dummheit bezieht sich allein auf fehlendes Weltverständnis - übrigens nicht nur in den großen Zusammenhängen, sondern auch im Alltag. Perspektivisches und zusammenhängendes Denken ist da Fehlanzeige: Es wird linear an Äußerlichkeiten und Phrasen entlanggedacht.

Für diesen Zusammenhang kennt die deutsche Sprache den Begriff „treudoof“ und schon Wilhelm Busch notierte „Oft vereinigt ein Gemüte Dämlichkeit mit Herzensgüte!” Henrik M. Broder adaptierte das auf die aktuelle Situation: „Wer angesichts der Bilder von Flüchtlingen kein Mitleid empfindet, hat kein Herz. Wer aber nur Mitleid empfindet, hat keinen Verstand.“ Emotionen, psychische Probleme und Beschränktheit wirken also zusammen, ergänzen sich unselig gegenseitig.

Diese eingeschränkten Menschen wohnen in einer virtuellen, nur für sie selbst heilen kleinen Welt und sind damit die eigentlichen Verlierer des Niedergangs. Doch sie werden immer mehr. Für sie spielen Fakten und Vernunft vernachlässigbare Rollen. Das Offensichtliche wird ausgeblendet, das Anstreben des Gutklingenden reicht aus, ohne der Machbarkeit oder den Folgen des Tuns einen Gedanken schenken zu müssen. Eine große Mehrheit von 80% der Bundesbürger findet es wohl deshalb erfreulich, dass „der Wolf wieder Bestandteil von Natur und Landschaft ist“. Schäfer und Rotkäppchen gehören da wohl nicht dazu. 54% verbinden mit dem Raubtier positive Gefühle, berichtete der NABU auf einer „internationalen Wolfskonferenz“. Bei uns kann eben jeder kommen, und selbst die Bissigen lösen positive Gefühle aus.

Man sorgt sich um Pandas und das Weltklima, spendet für das Gewissen, wenn es nicht zu teuer wird, und kauft Ablässe mit fairem Handel und Emissionsscheinen - aber zuhause wird schon alles so weiterlaufen, wie es immer gelaufen ist, auch wenn man dem Chaos nicht entgegentritt. Geborgen in Bequemlichkeit und zu weltfremd, um zu begreifen, dass Dinge sich verändern können und dass unsere Taten oder Nichttaten unsere Existenz bestimmen. Sie spielen die Altruisten, bis es ihnen selber an den Kragen geht. Sie merken nicht, dass sie sich selber zum Opfer machen. Das nennt man auch Stockholm-Syndrom, und sollte dringend behandelt werden.

Beginnend mit einem gewissen Jesus, der bekanntlich gerne die andere Wange hinhielt und für andere am Kreuz gestorben sein soll, hat sich diese Philosophie des Zurückweichens, des Gewinnens durch Verlieren kontinuierlich entwickelt. In einer archaischen, gewalttätigen, im Grunde ungeregelten Welt hatte dies durchaus seinen Wert, heute ist es ins Irreale gewachsen und schlicht dysfunktional.

Die alten Religionen brauchten noch einen allmächtigen Gott, um ihre Anhänger zu einem kooperativen Verhalten untereinander zu motivieren. Im Zeitalter des Individualismus wird das Mitleid und die Unterwerfung aber zur eigenständigen Religion, die ohne Götter auskommen muss, weil diese von den (gefühlt) gottgleichen Individuen nicht mehr neben sich geduldet werden (auch so ein problematisches Erbe der Aufklärung). Heiler Schein statt Heiligenschein, lautet das neue Motto.

Aus all diesen kleinen individuell beschränkten Welten erwächst in der Masse ein Wahn, der  sich in Allmachtsphantasien, Sendungsbewusstsein, Aggressivität, weiterem Realitätsverlust und intellektueller Abschottung gegen andere Meinungen ausdrückt. All das sind bekannte klinische Kriterien einer ernsthaften psychischen Erkrankung. Die alten Politaktivisten der Linksradikalen, eigentlich schon ein Auslaufmodell der Geschichte, profitieren davon, werden sogar zu Schwertträgern aufgewertet, sozusagen zum militanten „bewaffneten Arm“, der Gutmenschen im „Kampf gegen Rechts“. Parallel wird das Staatswesen und der Polizeiapparat zur politischen Stabilisierung des Wahngefüges ausgerichtet, und neue „geistige Führer“ bringen sich in Stellung.

All dies, all diese hilflosen wie mächtigen Versuche, die Welt in ein Wolkenkuckucksheim zu verwandeln und dabei mental oder im Einzelfall materiell zu profitieren, lassen sich auf Dauer gegen die Kraft der Vernunft im Lande nur durch eine völlig neue Form der gesellschaftlichen Unterdrückung durchsetzen: durch die Moralische Diktatur.

Diese Diktatur neuer Prägung stützt sich möglicherweise jetzt oder sogar mittelfristig auf eine Mehrheit der Bevölkerung. Sie kommt am Anfang auch weitgehend ohne Geheimpolizei aus, weil ihre Anhänger das Bespitzeln und Bekämpfen Andersdenkender für ihre moralische Pflicht und die Abkürzung zum Erfolg halten und das unentgeltlich und weitgehend unorganisiert erledigen. Humanitäre Phrasen helfen diesen IM der neuen Diktatur, in der neuen Unfreiheit zu den Gewinnern zu gehören. Zu den Guten zu gehören verhilft dazu, die kleine Existenz in einer unüberschaubaren Welt zu etwas größerem werden zu lassen.

Weil also die Welt so unübersichtlich geworden ist, werden die Heilslehren im Gegenzug immer schlichter, immer weniger begründet, immer plakativer. Dabei bedarf es unserer Welt keineswegs der Migration, um zugrunde zu gehen. Sie stürzt angesichts von Individualismus, Überforderung und Virtualität ohnehin in den Abgrund. Aber die diesen Prozess noch beschleunigende Migration, oder besser der Umgang mit ihr, ist ein aussagekräftiges Szenario, wie weit dieser Niedergang schon fortgeschritten ist.

Kommentare:

  1. Oh man. Ich hoffe Ihnen ist Ihre eigene Überheblichkeit auch beim Schreiben dieses Beitrages bewusst geworden. Schön, dass Sie schon mal erkannt haben, dass die Gemengelage so komplex ist, dass unser (respektive auch Ihr) Primatengehirn nicht in der Lage ist, sie zu durchschauen. Und genau weil auch Sie über ein Primatengehirn verfügen, dass eben, wie alle Anderen auch, simplifiziert, um die komplexe Thematik irgendwie für sich verständlich zu erklären, stecken Sie Helfer in Ihre simple Gutmenschenschublade und dreschen mit Ihrer Hobbypsychologie auf alle Menschen ein, die sie dort hinein gepresst haben. Doch so einfach ist das nicht.
    Auch Menschen, die in der aktuellen Situation ihre Hilfe anbieten, denken nicht einfach nur überheblich, dass sie helfen müssten um sich besser zu fühlen. Sie helfen nicht unbedingt, weil sie das deutsche Kulturgut zerstören wollen. Es gibt so viele Gründe zu helfen, wie es Helfer gibt und sie alle über einen Kamm zu scheren ist typisch für die deutschnationalen Hinterwäldler, die noch immer nicht begriffen haben, dass wir im Jahr 2015 leben, wo Nationen keine bedeutende Rolle mehr spielen (sollten). Meine Schicksalgemeinschaft ist die Menschheit und kein geistig verkümmertes deutsches Volk, das glaubt eine geimeinsame Kultur von Ausgrenzung und Fremdenhass hoch halten zu müssen. Ich bin Druide. Ich weiß, was keltische und germanische Kultur ist und mit dem, was man auf NPD- und Afd-Demos zu hören bekommt, hat sie nichts zu tun. Unsere Ahnen würden, wenn sie noch leben würden, diesen Idioten mal krätig den Arsch versohlen, dass sie so auf die wahren Wurzeln dieser Kultur spucken.

    Je öfter ich diese ganzen Rechtfertigungen, seien sie noch so intelligent, höre und lese, die einzig dazu dienen, seinen Fremdenhass irgendwie zu legitimieren und nach Gleichgesinnten im Netz zu fischen, um so mehr möchte ich, dass viele Ausländer in dieses Land kommen und den inzestuösen Genpool dieser "Herrenrasse" mal schön durchmischen. Wer in Biologie aufgepasst hat weiß nämlich, dass genau diese genetische Druchmischung zu einer gesunden Rasse führt. Und diese Rasse heißt "Menschheit" und nicht "Deutschheit".

    Man kann gut und gerne die Einwanderungspolitik kritisieren. Das tue ich auch und es ist ziemlich eindeutig, dass hier gegen die Interessen des Volkes gehandelt wird. Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Nur, wenn ich sehe, was durch diese ganzen pseudointellektuellen Beiträge erreicht wird, muss ich sagen, dass die Kritiker besser einfach die Schnauze halten sollten. Wenn es am Ende nicht eindeutig heißt, dass man offen und bedingungslos aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen und Religionen ist und sich die begründete Wut gegen die Asylpolitik nicht zu hundert Prozent ausschlißelich gegen die Entscheidungsträger zu richten hat, sind und bleiben solche Beiträge nichts als geschickt getarnte Hetze, die zu Fremdenhass unter dem Deckmantel der deutschnationalen Political-Correctness aufruft. Denn so intelligent man auch sein mag und so humanistisch man seine Aussagen auch gestaltet. Man darf nie vergessen, wer solche Artikel benutzt, um sein eigenes, hasserfülltes Weltbild damit zu untermauern - und diese Menschen sind weit von Intelligenz entfernt.

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    1. Sehr geehrter "Vorschreiber",
      Man könnte ihre Ausführungen zur Biologie teilen, wenn - in aller Dummheit-man davon ausgeht, dass die Migranten - denn nur der kleinste Teil sind wirkliche Flüchtlinge - die uns derzeit unaufhaltsam übervölkern, gebildete, aufgeklärte Menschen sind, die eine große Schnittmenge -haben Sie in Mathematik auch aufgepasst?- mit unseren (denn in unsere Land reisen sie ja ein, um hier zu leben) Werten und unserem Menschenbild haben.
      Die Schnittmenge geht allerdings, angesichts der Kölner Vorfälle nur allzu deutlich, gegen Null.
      Ihre Ausführungen zur Biologie, die sie einen promovierten Biologen besser nicht hören lassen, haben Sie selbst widerlegt, denn die Schiege kann sich ebenso wenig reproduzieren, wie das Maultier.
      Wer hat in Biologie aufgepasst?

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  2. Ich glaube beide Beiträge sind einwenig daneben.
    Keine untersucht die Ursache .Da es leider so ist sollte
    auch keine nachschießen.
    Bevor man losschießt mal eine gute Analyse dieser Fluchtwelle machen.Das Multikulti hat es in Europa auch vorher nicht gegeben.Mal in die Städte gehen.jede Kultur öffnet sich nur so weit gegenüber einer anderen solange sie davon profitiert.

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  3. ZITAT dann vom Beitrag: "BOOHA ! Was für "Unterbelichtete hier posten !!!"......

    "Schmarotzerdiplom erworben, das ihnen ein Leben lang einen halbwegs sicheren Platz auf den Taschen von Arbeitern, Handwerkern, Ärzten, Unternehmern und vielen anderen hart für ihr Geld arbeitenden Menschen sichert.“
    .... AHM,... also Beitrag eines Sozial-Schmarotzers ! ...
    Ärtzte bedürfen nach mind. 5-6 Jahren Studiums einer ,-APPROBITATTION !!! -PRÜFUNG der jeweiligen Ärzte-Kammer des Landes !!! - Derweil sind auch ettliche Betrüger dann ,- Entlarft worden !!!
    UNTERNEHMER sind evtl.,- Handwerker,- also lehrlings Ausbildung,- Gesellen-Brief- Meister- Brief... Meist dutzende zusatz-Ausbildungen...!!!
    Dem Verfasser ist scheinbar durch eigenen Mangel an Ausbildung dies ALLES nicht bekannt !!!
    Nebenbei bemerkt, sind die Diplom Soz.Päd. die schlechtes bezahlten ABsolventen Diplomanten der BRD...!!!--- Also kein Wunder das keine mehr dann: ErzieherInn im Kindergarten werden will ( noch mehr negative Finanzielle Konsequenzen).
    Nur hier würde Ich dem Verfasser dann Recht geben !!!

    Aber die "SCHROTTFLINTE" ist dann wahrlich lächerlich !
    Letztendlich,- Discreditiert dies nur die Sache- ...Wohl dem Verfasser nicht Verständlich !


    Breuer zählt undifferenziert Richter, Lehrer, Staatsanwälte und Politiker zu dieser Gruppe der „Unproduktiven“, man könnte ebenso gut noch unter anderem Sozialarbeiter, Kirchenmitarbeiter, Autoren, Arzthelfer und Büroangestellte zur neuen Klasse der Jobfrustrierten dazunehmen. „Ganz egal, wie sich ihr Beruf auch nennt, sie vereint, dass sie mehrheitlich nicht in der Lage wären, von ihrer Hände Arbeit zu leben.“

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  4. UNGLAUBLICHER ...NONSENS....!!! HA, HA, HA. EIN DRUIDE...meldet sich zu Wort:
    " die noch immer nicht begriffen haben, dass wir im Jahr 2015 leben, wo Nationen keine bedeutende Rolle mehr spielen (sollten). Meine Schicksalgemeinschaft ist die Menschheit und kein geistig verkümmertes deutsches Volk, das glaubt eine gemeinsame Kultur von Ausgrenzung und Fremdenhass,- hoch halten zu müssen. Ich bin Druide. Ich weiß, was keltische und germanische Kultur ist und mit dem, ..." --- NÄÄÄH dann doch nicht wirklich ?!
    DU BIST EIN DRUIDE ...??? ! - LACHHAFT !!!
    I. Beschreib dann doch mal die Keltische Kultur ! - Insbesondere die Druiden ... (Sozial-Kulturell-Religiös)
    II. Beschreib doch mal die Germanische-Kultur..!
    III. Wie Erklärst Du Dir dann die Anglo-Sächische Eroberung von Brittanien ???--- Dortig lebten doch immerhin auch so einige,---DRUIDEN ???
    IV. Die Romaner- Also Oberschicht der räto-Romaner (Grund-besitzer);- Bestehend aus einem Völker-Gemisch...! Slawier-Pikten-Römer-Griechen-Araber,...etc.... im Laufe der Jahrhunderte...!!!
    GEN-TECHNIKER haben doch schon längst herausgefunden, das wir Alle von Africanischen Stämmen (Gen-Pool- dann Stammen ).

    .............................

    "LEBENSBORN" ist dann Deine Traum-Kulisse...!!! --- Du als der "Befrüchter" von Vielen Jung-frauen dann..!!! - Wie Krank muß Dein Hirn dann sein !!!
    O.K., haste ja dann geschrieben...!!!
    ZITAT vom KAPUTTNIK:
    "...um so mehr möchte ich, dass viele Ausländer in dieses Land kommen und den inzestuösen Genpool dieser "Herrenrasse" mal schön durchmischen.
    Häähm,- lebt der Verfasser im Hochgebirge...???
    ......................................
    Wer in Biologie aufgepasst hat weiß nämlich, dass genau diese genetische Druchmischung zu einer gesunden Rasse führt. Und diese Rasse heißt "Menschheit" und nicht "Deutschheit".
    .... Aha !!!....
    Man kann gut und gerne die Einwanderungspolitik kritisieren.(AHA)

    Das tue ich auch und es ist ziemlich eindeutig, dass hier gegen die Interessen des Volkes gehandelt wird. ( Der Autor erklärt das dann nicht ! ...)

    Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Nur, wenn ich sehe, was durch diese ganzen pseudointellektuellen Beiträge erreicht wird, muss ich sagen, dass die Kritiker besser einfach die Schnauze halten sollten. Wenn es am Ende nicht eindeutig heißt, dass man offen und bedingungslos aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen und Religionen ist und sich die begründete Wut gegen die Asylpolitik nicht zu hundert Prozent ausschlißelich gegen die Entscheidungsträger zu richten hat, sind und bleiben solche Beiträge nichts als geschickt getarnte Hetze, die zu Fremdenhass unter dem Deckmantel der

    .........HÄMMM,- "Pseudo-Interlektuelle..."--KRITIKER - sollen die "Schnauze halten"... Ich füge dann Anbei: Historiker & Religion-Wissenschaftler....!

    Dem Selbst-Ernannten Druiden würd Ich dann ein TEE-SUBSTRAT Marke Baldric dann empfehlen...!--- Insbesondere ALKOHOL- ENTZUG !!!

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  5. UNGLAUBLICHER ...NONSENS....!!! HA, HA, HA. EIN DRUIDE...meldet sich zu Wort:
    " die noch immer nicht begriffen haben, dass wir im Jahr 2015 leben, wo Nationen keine bedeutende Rolle mehr spielen (sollten). Meine Schicksalgemeinschaft ist die Menschheit und kein geistig verkümmertes deutsches Volk, das glaubt eine gemeinsame Kultur von Ausgrenzung und Fremdenhass,- hoch halten zu müssen. Ich bin Druide. Ich weiß, was keltische und germanische Kultur ist und mit dem, ..." --- NÄÄÄH dann doch nicht wirklich ?!
    DU BIST EIN DRUIDE ...??? ! - LACHHAFT !!!
    I. Beschreib dann doch mal die Keltische Kultur ! - Insbesondere die Druiden ... (Sozial-Kulturell-Religiös)
    II. Beschreib doch mal die Germanische-Kultur..!
    III. Wie Erklärst Du Dir dann die Anglo-Sächische Eroberung von Brittanien ???--- Dortig lebten doch immerhin auch so einige,---DRUIDEN ???
    IV. Die Romaner- Also Oberschicht der räto-Romaner (Grund-besitzer);- Bestehend aus einem Völker-Gemisch...! Slawier-Pikten-Römer-Griechen-Araber,...etc.... im Laufe der Jahrhunderte...!!!
    GEN-TECHNIKER haben doch schon längst herausgefunden, das wir Alle von Africanischen Stämmen (Gen-Pool- dann Stammen ).

    .............................

    "LEBENSBORN" ist dann Deine Traum-Kulisse...!!! --- Du als der "Befrüchter" von Vielen Jung-frauen dann..!!! - Wie Krank muß Dein Hirn dann sein !!!
    O.K., haste ja dann geschrieben...!!!
    ZITAT vom KAPUTTNIK:
    "...um so mehr möchte ich, dass viele Ausländer in dieses Land kommen und den inzestuösen Genpool dieser "Herrenrasse" mal schön durchmischen.
    Häähm,- lebt der Verfasser im Hochgebirge...???
    ......................................
    Wer in Biologie aufgepasst hat weiß nämlich, dass genau diese genetische Druchmischung zu einer gesunden Rasse führt. Und diese Rasse heißt "Menschheit" und nicht "Deutschheit".
    .... Aha !!!....
    Man kann gut und gerne die Einwanderungspolitik kritisieren.(AHA)

    Das tue ich auch und es ist ziemlich eindeutig, dass hier gegen die Interessen des Volkes gehandelt wird. ( Der Autor erklärt das dann nicht ! ...)

    Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Nur, wenn ich sehe, was durch diese ganzen pseudointellektuellen Beiträge erreicht wird, muss ich sagen, dass die Kritiker besser einfach die Schnauze halten sollten. Wenn es am Ende nicht eindeutig heißt, dass man offen und bedingungslos aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen und Religionen ist und sich die begründete Wut gegen die Asylpolitik nicht zu hundert Prozent ausschlißelich gegen die Entscheidungsträger zu richten hat, sind und bleiben solche Beiträge nichts als geschickt getarnte Hetze, die zu Fremdenhass unter dem Deckmantel der

    .........HÄMMM,- "Pseudo-Interlektuelle..."--KRITIKER - sollen die "Schnauze halten"... Ich füge dann Anbei: Historiker & Religion-Wissenschaftler....!

    Dem Selbst-Ernannten Druiden würd Ich dann ein TEE-SUBSTRAT Marke Baldric dann empfehlen...!--- Insbesondere ALKOHOL- ENTZUG !!!

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  6. Anonym: Ausgrenzung und Fremdenhass?
    Eine Bande steigt in mein Haus ein...
    Ist meine Ablehnung von Einbruch Ausgrenzung und Fremdenhass?
    Bin ich Druide oder Kelte?
    Bin ich als Druide oder als Kelte oder als Friese oder als Neger oder Halber (als Fifty-fifty, als Semit) geboren worden?
    Wo hat Gott mir das Leben geschenkt?
    In Frankreich, in Bayern, in Friesland, in Negerland?
    Ach so, er hat mir das Leben in Frankreich-Bayern-Friesland-Negerland geschenkt und meine Hauptstadt heißt Antwerpen-Brüssel-Maastricht und ich bin ein Mensch mit großer Zukunft, eine Zukunft so groß wie die geplünderte Welt des Nato-EU-USRAHELL-Jet-Sets, an der ich im GEZahlt-Lügenfunk teilhaben darf.
    Wieso hat Gott mir das Leben im Land der Kelten geschenkt?
    Damit ich in meiner Macht nach Afrika gehe, um die Neger zu übervorteilen oder den Negern "zu helfen"?
    Wer gibt Anderen das Recht Andere auf Kosten Anderer "teilhaben" zu lassen?
    Im Übrigen gibt es keine Integration! Integration ist Lüge und/oder Illusion (Propaganda). Das ist die persönliche, schmerzliche Erfahrung eines ehemals Außerlandes-Kelten, der weis, was es bedeutet ein Türke zu sein und Kustos' Aufsatz den Daumen nach oben zeigt.

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  7. @ Konrad Kustos
    "Es mag solche Kräfte geben, doch ihr Vorsatz bedeutet nicht, dass es gelingt, die Menschen auch dazu zu bringen, gegen ihre ureigensten Interessen zu handeln."

    Na,dann sollten Sie einmal "Propaganda" von Edward Berneys, einem Neffen von S. Freud, lesen. Auszug:

    „Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays

    Dadurch wurde auch das Doppeldenk (Neusprech) entwickelt, die Fähigkeit, in seinem Denken zwei widersprüchliche Überzeugungen aufrechtzuerhalten und beide zu akzeptieren.

    Das schließt mit ein: Absichtlich Lügen zu erzählen und aufrichtig an sie zu glauben; jede beliebige Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist, und dann, falls es wieder nötig ist, sie aus der Vergessenheit zurückzuholen; so lange wie nötig die Existenz einer objektiven Realität zu leugnen und gleichzeitig die Realität zu akzeptieren, die man verleugnet. Selbst der Gebrauch des Begriffes Doppeldenk macht die Verwendung des Doppeldenkens erforderlich. Denn schon allein indem man diesen Begriff verwendet, räumt man ein, die Realität zu manipulieren. Durch eine erneute Anwendung des Doppeldenkens jedoch löscht man diese Erinnerung aus, womit die Lüge der Wahrheit fortlaufend einen Schritt voraus ist.

    Wer über diese Art der Manipulation mehr wissen möchte, der lese dann noch die "Kultur der Kritik" des kalifornischen Psychologieprofessors Kevin MacDonald.

    Findet sich als pdf im Netz.


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    1. Alles richtig, nur blendet Berneys, zumindest in diesem Zitat, gleich- und gegenlaufende Strukturen aus (wie es die amerikanische Wissenschaft, aber nicht nur die gerne tut). Reale Erfahrungen sind eine Urkraft, die sich modifizieren, aber nicht wegmanipulieren lässt. Die Versuche dazu gibt es natürlich und sie zeichnen auch Erfolge, da bin ich ganz bei Ihnen. Im Passus zum Doppeldenk ein Ähnliches Phänomen: Diese Struktur, doppelt zu denken, ist im Menschen als Überlebensmechanismus schon angelegt. Natürlich knüpfen dann Manipulateure und andere an diese Schwäche an.

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  8. Die ideologische Grundlage der sogenannten „multikulturellen Gesellschaft“, also des Versuchs, globale Migrationsströme zu entfesseln und alle Hemmungen zu beseitigen, die ihnen im Wege stehen, insbesondere nationale Grenzen, ist eine Utopie, und nicht einmal eine linke, sondern eine neoliberale. Die Linken sind nur die nützlichen Idioten, die man mit sentimentalen Phrasen einlullen kann, und die dann die besten Pferde im Stall genau der Leute sind, für deren Gegner sie sich halten.

    Die ideologische Grundlage der sogenannten „multikulturellen Gesellschaft“ ist die Idee der vollständigen globalen Mobilität aller Produktionsfaktoren; und da von allen Produktionsfaktoren allein der Faktor „Arbeitskraft“ noch nicht global mobil ist, macht man ihm Beine.

    Die Verantwortlichen wissen ganz genau, dass Sozialstaatsmodelle nicht funktionieren können, wenn immer mehr Menschen einströmen, die den Sozialstaat in Anspruch nehmen, und sie sollen auch nicht funktionieren, so wie überhaupt alle Strukturen, die es ermöglichen, dass Menschen sich miteinander solidarisieren, aufhören sollen zu funktionieren: Staaten, Völker, Familien, Recht, Religion.

    Bei dieser Agenda geht es um weitaus mehr als nur um Ökonomie. Es geht den herrschenden Eliten des Westens – und das sind durchaus nicht nur die Politiker, die sich aber als Vollstrecker hergeben – um Macht und deswegen um die Zerstörung machtbegrenzender Strukturen, denn genau das sind Staaten, Völker, Familien, Recht und Religion. Es geht um die Schaffung einer atomisierten Gesellschaft, die die Fähigkeit zur autonomen Problemlösung verloren hat und zugleich die Fähigkeit verloren hat, sich gegen die sogenannten Lösungen der sogenannten Eliten zur Wehr zu setzen. Das typische Merkmal von deren Politik ist die mutwillige Herbeiführung von Problemen, als deren vermeintliche Lösung die weitere Ermächtigung eben dieser selben Eliten angeboten wird, die die Probleme erst herbeigeführt haben.

    Als der Euro eingeführt wurde, wussten die verantwortlichen Politiker genau, dass er nicht funktionieren würde. Wolfgang Schäuble zum Beispiel hat offen zugegeben, dass er und seinesgleichen darauf spekuliert haben, dass der Euro Verwerfungen herbeiführen würde, die dann als Hebel dienen würden, einen Machtzuwachs der Europäischen Union, also eines demokratisch nicht kontrollierbaren Molochs, zu legitimieren, und genau nach diesem Drehbuch wird jetzt verfahren.

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    1. Hallo Gustav, das ist so gut zusammengefasst, dass ich es gerne in meinen Post zum Thema "Herrschaft" einbauen möchte. Irgendwann Anfang Februar. OK? Diese Gründe kommen bisher in meinen Flüchtlingstexten wenig heraus, weil ich die nach Themen differenziere und eine dramaturgische Reihung vorgesehen habe. Gerade haben wir "Psycho", dann kommt im Januar der "Hass", schließlich die Herrschaft und am Ende ist noch etwas zur Rolle von Nationen in der globalisierten Welt zu lesen. Zu diesen Herrschaftsfaktoren habe ich ja auch schon in anderen Posts viel gesagt, meist unter dem Begriff "Postkapitalismus" zusammengefasst. Die Crux ist nur, dass natürlich nicht alle alles gelesen oder im Kopf haben (inklusive mir). Deshalb gibt es auch immer mal wieder Redundanzen oder ich freue mich über so kluge Beiträge wie diesen. Danke. KK

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  9. @ Konrad Kustos

    ".....einbauen möchte. Irgendwann Anfang Februar. OK?"

    OK! GG

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  10. Werter Gustav!

    Ihr Beitrag wurde ja nun vom Meister persönlich geadelt. Um es vorweg zu sagen, Konrad Kustos ist ein Großer, sein Buch ist ein Meisterwerk! Dennoch sitzt auch bei ihm die linke Krankheit so tief, dass wohl nur noch eine Teufelsaustreibung helfen Kann.
    Zur Ihnen, geschätzter Gustav: Wenn Sie Staaten zu den machtbegrenzenden Strukturen zählen, dann muss ich entweder an Ihrer Geisteskraft zweifeln, was angesichts Ihres Beitrages schwer fällt, oder Ihnen böswillige Agitation unterstellen. Werter Gustav und werte Deutsche: Hört endlich mit diesem Staatsblödsinn auf. Der Staat ist der schlimmste Feind jedes Menschen. Jede Mafia ist ein Chorknabenverein dagegen. Sind Sie in der Lage, das endlich einmal zu verstehen?

    Und hören Sie weiterhin auf mit dem albernen Geplapper von den Neoliberalen, oder nennen Sie die von mir aus Neokommunisten, den mit echtem Liberalismus hat das nichts zu tun.

    LG
    Christopher

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  11. @ Christopher

    Kulturen sind nicht nur, aber auch nicht zuletzt, Konsensgemeinschaften, die unter jeweils konkreten und unwiederholbaren Voraussetzungen historisch gewachsen sind und einer je spezifischen inneren Logik folgen. Insbesondere sollte man sich bewußt sein, daß eine freiheitliche Ordnung auf einem äußerst fragilen Gleichgewicht von Freiheit und Bindung, Rechten und Pflichten, Dynamik und Stabilität beruht.

    Sie entstehen und entwickeln sich durch unzählige soziale Wechselwirkungen über lange Zeiträume hinweg, und sie bleiben bestehen, solange sie sich bewähren und ihre Integrität bewahren, wobei sie sich durchaus an veränderte Bedingungen anpassen können. Den großen Strippenzieher und Gesellschaftsingenieur gab es nie, und wer sich in dieser Funktion versuchte, wie etwa die kommunistischen Revolutionäre, mußte stets feststellen, daß sich unerwartete, weil in der Theorie nicht vorgesehene Rückwirkungen einstellten, die dazu führten, daß die Gesellschaft ganz anders funktionierte, als der vermeintliche Ingenieur vorausgesehen hatte, und die seine Theorien ad absurdum führten.

    Die Gesellschaft funktioniert nicht mechanisch, sondern organisch, weswegen es wohl möglich ist, Krankheiten zu diagnostizieren, nicht aber, eine Gesellschaft neu zu erfinden.

    Der Entwurf einer privatrechtlichen Gesellschaft (Hoppe)kann daher in einer organisch gewachsenen Gesellschaft nicht funktionieren. Die Gesellschaft auf dem Reißbrett zu entwerfen gleicht dem Versuch, durch künstliche Synthese eines DNS-Strangs einen lebensfähigen Organismus zu erzeugen.

    Das liberale Gedankenmodell würde ganz hervorragend in einer Welt funktionieren, die nur aus Liberalen bestünde – aber eben nur in einer solchen. Das weltfremde Ignorieren tatsächlich vorhandener Erwartungsstrukturen und tatsächlicher sozialer Voraussetzungen für eine liberale Ordnung hat desaströse Folgen nicht nur für die Völker, die einer liberalen Ideologie folgen, sondern auch für den Liberalismus selbst:

    Wenn man nämlich nicht wahrnehmen und nicht wahrhaben kann, daß die liberale Ordnung alles andere als natürlich ist, vielmehr nur unter bestimmten kulturellen Voraussetzungen entstehen konnte und sich behaupten kann, wenn man also nicht zugeben kann, daß ein Minimum an kultureller Homogenität zu den Existenzbedingungen einer solchen Ordnung gehört, weil man sonst die Prämissen der eigenen Ideologie hinterfragen müßte, dann ist man nicht allein genötigt, mehr oder minder seufzend die immer weiter reichenden Eingriffe abzunicken, die der Staat bereits zur Bekämpfung von immigrationsbedingt ansteigender Kriminalität, Korruption und Terrorismus vornehmen muß.

    Das muß aber auch nicht weiter verwundern, wenn man sich die "Säuligenheiligen" der Liberalen etwas genauer anschaut.

    In den folgenden Darstellungen und Links werden Sie sehen, dass die Ökonomen der Österreichischen Schule von Anfang an ein Teil des angloamerikanischen politischen Netzwerkes waren, mit dem das GB und die USA beherrschende Großkapital (Rockefeller/Morgan etc.) Einfluss auf Kontinentaleuropa nahm.

    http://www.wolfgang-waldner.com/neoliberalismus/

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