Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 26. März 2016

Die Gestalt der Gewalt


Alter Faschismus als Tarnung für den neuen
Wenn es erst gegen leere und dann auch gegen bewohnte Flüchtlingsheime Brandanschläge gegeben hat, fällt es angesichts der Tragweite solcher Verbrechen schwer, weiter über eine linke Radikalisierung unserer Gesellschaft zu schreiben. Doch machen gerade solche Geschehnisse die kybernetischen Zusammenhänge sichtbar: Je mehr das Handeln unserer Gesellschaft sich weg von der Mitte dorthin radikalisiert, wo man früher das Linke vermutet hätte, desto mehr radikale Ausgleichsbewegungen wird es geben. Die Überforderung der Nichtmigranten durch eine Einwanderung kulturfremder Menschen in nie gekannter, nicht erwartbarer und unverträglicher Dimension schafft Irritationen und Zukunftsangst. Die Leugnung der Probleme durch linke Ideologien - inzwischen bis weit in die CDU hinein - schafft bei den Menschen der Mitte ein Gefühl absurder Hilflosigkeit und hinterlässt Wut. Am Ende kann dies bei einer kleinen Gruppe sozial und psychisch instabiler Personen tatsächlich zu persönlichen Gewaltausbrüchen führen, unabhängig davon, ob sie sich dabei organisieren oder nicht. Schlimm allerdings wird es, wenn das einen Massencharakter annimmt. Noch sind die jährlichen Brandanschläge auf bewohnte Unterkünfte an einer Hand abzuzählen, und nachhaltige Folgen für betroffene Menschen hat es praktisch keine gegeben, doch die Gefahr besteht, dass bei wachsenden Problemen mit unkontrollierter Zuwanderung eine verantwortungslose Machtausübung eine neue Rechte quasi aus dem Nichts erschafft.

Samstag, 19. März 2016

Formal legal

Politik, Medien und die Wertigkeit der Gewalt
Nun wissen wir es ganz genau: „Das sind keine Menschen, die sowas tun. Das sind Verbrecher.“ Die Einschätzung, dass Verbrecher keine Menschen sind, und wer alles einen Verbrecherstatus verdient, stammt vom sächsischen CDU-Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich und bezog sich auf die Vorfälle von Clausnitz. Eine aufgebrachte Gruppe von knapp 100 Menschen hatte dort laut skandierend einen Flüchtlingstransport verängstigt. Eine nicht hilfreiche und die Falschen treffende Aktion gewiss, doch anscheinend im gesetzlichen Rahmen, wenn selbst die Systemmedien erst den Tatbestand „Brüllangrifferfinden mussten. Was also treibt einen hohen Funktionär dieses Staates dazu, diese Menschen nicht nur als Verbrecher zu bezeichnen, sondern ihnen den Status des Menschseins abzusprechen? Hier offenbart sich ungescholten durch Medien und Kollegen eine nicht für möglich gehaltene Verrohung, ja Verwahrlosung des bundesdeutschen Diskurses. Es offenbart sich aber auch ein entsetzlicher Niedergang der persönlichen moralischen Kompetenz dieses bestimmten Menschen und vieler anderer Menschen an sich.

Samstag, 12. März 2016

Linke macht rechte Macht


Zeichnung: de.godsboss.org
Ideologische Unterdrückung erzeugt Gegendruck
Dieser Post sollte mit einem YouTube-Video beginnen, in dem gezeigt wird, wie eine 6-8köpfige Gruppe junger Menschen nichtdeutscher Herkunft auf offener Straße eine Frau erst umstellt, sie jeder Fluchtmöglichkeit beraubt und dann in einer unglaublichen Brutalität zusammenschlägt. Doch was nicht sein darf, darf eben auch nicht gezeigt werden: YouTube hat dieses Video entfernt, zuerst mit der Begründung, es habe einen Hasscharakter, und inzwischen interessanterweise mit dem Verweis auf Richtlinien zu Belästigung und Mobbing. Tarnung ist alles. Keiner der drei Vorwürfe lässt sich in irgendeiner Form aufrechterhalten, aber die Zensur funktioniert eben schon prächtig. Mit diesem letztlich staatlich induzierten Vorgehen wird kongenial das Thema dieses Posts unterstrichen: Das System übt immer offener informelle Gewalt aus und schürt damit die Emotionen, gegen die es vorzugehen vorgibt. Die Wahrheit wird als Hass verleumdet, und die Lüge schürt den Hass.

Samstag, 5. März 2016

Gewalt(ige) Lügen

Karikatur: wiedenroth-karikatur.de
Staatliche Missinformation schürt Konflikte
Wir waren kurzfristig erleichtert, ließ uns das Bundeskriminalamt über die Bild-Zeitung doch mitteilen, dass die Asylkriminalität nicht nur vergleichsweise gering ist, sondern immer weniger wird. Lächerliche 458 Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen durch Flüchtlinge habe es in Deutschland 2015 gegeben, lächerlich deshalb, weil diese Zahl gegenüber den 47.000 Sexualdelikten (2014) der Restbevölkerung tatsächlich kaum ins Gewicht fiele. Doch schon hier wurden wir skeptisch: Traumatisierte Menschen aus eher gewaltbereiten und frauenfeindlichen Kulturen, vornehmlich Männer im vergewaltigungsaffinen Alter und zudem von legalen Möglichkeiten zu heterogeschlechtlicher Betätigung weitgehend abgeschnitten, sollen sich so vorbildlich verhalten haben? Da konnte doch was grundsätzlich nicht stimmen. Parallel häuften sich die Meldungen über bewusste Täuschungen der Allgemeinheit in „übergeordnetem Interesse“. Nun sind wir also gar nicht mehr erleichtert, sondern verunsichert. Wir stehen weitgehend hilflos einer diffusen Gefahr gegenüber, deren wahres Ausmaß wir nicht erfassen können, weil unsere Regierung, also unser Staat, für sich das Recht in Anspruch nimmt, uns zu unserem angeblich eigenen Nutzen zu belügen. Vielleicht ist die neue Gefahr tatsächlich nicht so groß, was wir bei einer demokratisch-korrekten Berichterstattung seitens der Behörden gerne glauben würden. So aber blüht die Paranoia und das Schisma wächst.

Donnerstag, 3. März 2016

Kustos kopiert: Merkels Heilsbotschaft

Bild: eurotransport.de
Miss Merkel ist ein Auslaufmodell, aber ihre lange Regentenzeit und ihr kämpferischer Charakter hindern sie daran, die politischen wie die persönlichen Konsequenzen aus ihrem Missverhalten und ihren Misserfolgen zu ziehen. Obwohl es bei einer Ferndiagnose natürlich schwierig ist, muss man auch vermuten, dass kompliziertere Zusammenhänge nicht gerade die Stärke von Leuten sind, die in der Niedergangsgesellschaft entscheidende Positionen erklimmen können. Deshalb ist ihre Politik so eindimensional wie ihre angehängten Rechtfertigungen. Alexander Kissler hat dazu im Cicero eine wunderbare (Psycho)Analyse geschrieben, die sich nahtlos an meinen kürzlich veröffentlichten Post „Das Willkommen der Frommen anschließt und die ich hier in Auszügen weitergeben möchte.