Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 29. Oktober 2016

Kustos kopiert: Alle gegen Trump

Quelle:www.tomicek.de
Wir haben von den Medien ja schon so einiges erlebt: Pegida, AfD, Migrantismus, PoCo, Genderismus und artverwandte Wirklichkeitsfälschung, aber nirgends bekommt man die Verrohung des Journalismus derart in Reinkultur vorgeführt, wie bei der Demontage des Donald Trump. Ein Wettrennen um Verzerrungen und Geschmacklosigkeiten. Man denke nur an die Tomicek-Karikatur eines hässlichen Trump von vorne, der im Profil eine Klopapierrolle darstellt. Das ist es, was es ist: Fäkaljournalismus. Dabei erfährt der Leser so gut wie nie, was Trump wirklich sagt und was er will. Das Schlimmste an der Ignoranz der Medien ist deren Grundhaltung, sich lustvoll zügellosem Hass hinzugeben. Der Vordenker des Cicero, Alexander Kissler, hat sich kürzlich mit diesem Phänomen auseinandergesetzt und ist dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen über eine gesteuerte Emotion zugunsten des persönlichen psychologischen Vorteils gekommen.

Samstag, 22. Oktober 2016

Unter die Räder kommen

"Gut für mich"
Kontraproduktive Radfahrer-"Demokratie"
„Fahrradfahrer skalpiert“, meldete kürzlich die Bild-Zeitung, als ein solcher in Berlin schwer verunglückt war. Zwar hatte der Mann den Zusammenstoß mit einem Transporter selbst verursacht, indem er plötzlich über mehrere Spuren nach links zog, doch ist es dennoch traurige Wahrheit, dass Fahrradfahren auch ohne eigenes Verschulden inzwischen lebensgefährlich ist. Allein in der Hauptstadt verunglücken Radfahrer fast täglich schwer oder gar tödlich - die Hälfte davon durch Fremdverschulden. Das muss sich ändern, und es wird dafür tatsächlich zu wenig getan, doch was die Berliner Radfahrerlobby demnächst mit einem Volksentscheid wohl als Gesetz verankern können wird, ist die dreiste Durchsetzung von Partikularinteressen gegen die Allgemeinheit.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Kustos kopiert: Antifa mal wunderbar


In Zeiten der täglichen Rückschläge für Freiheit und Demokratie und des gegenläufigen Erstarkens von Realitätsflucht und Pseudohumanismus erscheint jede gegenläufige Nachricht wie ein Zusammenfallen von Weihnachten und Lottogewinn. Doch was die Antifa-Sektion von „Conne-Island, eines selbstorganisierten Jugendtreffs in Leipzig, kürzlich ins Netz stellte, ist mehr als das: Es ist die Wiedergeburt der Wirklichkeit im Herzen der Finsternis. Während das deutsche Milieu der Selbstdarstellungswohltäter sehnsüchtig auf neue Flüchtlinge wartet, die mit Teddybären beworfen werden können, haben die Genossen aus der Antifahochburg Leipzig-Connewitz am eigenen Leibe die Problematik eines ungesteuerten Kulturtransfers erfahren, schließlich gegengesteuert und die für sie sicherlich besonders schmerzlichen Erkenntnisse zur Diskussion gestellt. Wenn man weiß, wie lapidar in diesen Kreisen normalerweise ideologische Virtualität an die Stelle der Realität gesetzt wird und wie dort Abweichlern der moralisch-ideologische Prozess gemacht wird, ist hier höchster Respekt zu zollen.

Samstag, 8. Oktober 2016

Direkte Idiotie

Demokratie kennt keine Abkürzungen
Ginge es nach dem Kanton Appenzell, gäbe es dort noch immer kein Frauenstimmrecht. Das entsprechende Referendum der (ausschließlich männlichen?) Appenzeller wurde aber zu Recht oder zu Unrecht vom Schweizer Bundesgericht gekippt. So geht es eben mit den Voten der Bevölkerung, wenn die wirkliche Macht andere Vorstellung hat. Die Erkenntnis, Volksentscheide hätten wohl eher einen kosmetischen Charakter, teilen deshalb wohl auch die Leser von Konrad Kustos, denn Posts, die sich mit Plebisziten auseinandersetzen, haben auf diesem Blog die schlechteste Einschaltquote überhaupt. Doch so lapidar ist das Ganze nicht, denn hinter der Frage, ob das Volk sich besser durch eine parlamentarische Demokratie oder durch Volksabstimmungen gängeln lässt, versteckt sich auch die Auseinandersetzung, wie in Zeiten des Niedergangs die Demokratie überhaupt verteidigt werden könnte. Und da müssen wir alle aus Eigeninteresse dranbleiben, auch wenn es derzeit in jeder Hinsicht düster aussieht.

Samstag, 1. Oktober 2016

kurz geklagt: Dominanzpenetranz

Woher auch immer die Damen und Herren des Vereins Tempelhofer Berg meine E-Mail-Adresse hatten, vermutlich unguter und datenschutzunverträglicher Weise direkt von der Senatsverwaltung, sie haben mir ganz schön den Tag versaut. Schließlich musste ich lernen, dass es um die Dinge im Land immer noch ein Stück schlimmer steht, als man vergeblich zu verdrängen versucht. Konkret ging es um eine viertägige Veranstaltung unter dem schnittigen Titel „Reflexion von eigenem Handeln, von Rassismus und Dominanzkultur“. Dies seien die üblichen Blasenphrasen des neuen Milieus , dachte ich kurz, stutzte dann aber: Dominanzkultur! Ein Begriff, ich gestehe es, der noch nicht zu meinem Sprachschatz gehörte, obwohl er schon 1995 von Birgit Rommelspacher kreiert wurde. Ein Begriff, der die ganze Perfidie der neuen Globalisten aufleuchten lässt.