Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Sonntag, 13. November 2011

Kunst verhunzt

Es gibt eine neue Fettecke! Die alte war ja schon 1986 einer putzenden Kulturbolschewistin zum Opfer gefallen. 40.000 Mark musste damals, als ein gesunder Menschenverstand fünf Kilo zum Kunstwerk deklarierte ranzige Butter entsorgt hatte, das Land Nordrhein-Westfalen in zweiter Instanz an den geistigen Erben der deutschen Nachkriegskunstinstanz, Joseph Heinrich Beuys, bezahlen.
Weil Künstler bekanntlich kreativ sind, ist die neue Ecke nun keine Ecke mehr und auch nicht aus Fett, sondern eine verkalkte Plastikwanne.

Donnerstag, 10. November 2011

Beobachtungen 7

Plötzlich drei Grad tagsüber und Lichtverhältnisse wie in Mordor. Na ja, irgendwann musste es ja so kommen. Wenigstens liegt das am wenigsten am Niedergang, sondern an der Jahreszeit. Erstaunlicherweise kriegt diesen ruppigen Wechsel manch einer nicht mit, oder besser manch eine. Junge Mädchen im Frühling des Lebens schaukeln scharenweise ihre Dekolletes unter knappen Hemdchen weiter durch die Gegend als gäbe es nicht schon seit Wochen Schokoladenweihnachtsmänner bei Aldi. Statt Schmunzeln oder Stirnrunzeln soll das Anlass sein, mal wieder über kybernetisches Denken nachzudenken.

Sonntag, 6. November 2011

Milliarden-Monopoly

Zeichnung: Nick Anderson
Das Geld für Griechenland ist aufgebraucht, bevor es ausgegeben ist, der Rettungsschirm genauso und natürlich auch alle anderen Schirm-Hebel und Krückstöcke. So weit, so schlecht. Aber im Windschatten der Milliarden-Jonglage findet auf mehreren Ebenen noch ein anderes Spiel statt und das heißt „Umverteilung“. In der Kurzanleitung geht das so: Europäische Länder leben über ihre Verhältnisse und Deutschland und ein paar andere Dumme bezahlen das. Warum ist das eigentlich so, und warum wird dagegen nichts unternommen?

Sonntag, 30. Oktober 2011

Verstockte Aufstocker

Zum Vergrößern klicken.
Im Ringen um den Euro und das vereinte Europa purzeln beinahe täglich die Milliardenrekorde. Nur gut, dass alles in Euro gerechnet wird, sonst würden wir noch viel mehr durcheinanderkommen. Einen Vorteil hat der Euro also doch. Allein Griechenland braucht zur Schuldendeckung nach neuesten Additionen, die zuvor scheinbar keinem der Politiker und Experten möglich waren, 360 Milliarden Euro. Es können aber auch 551 Milliarden Euro werden, heißt es. Also, da sollten wir jetzt nicht kleinlich werden, schließlich kann man ja mit dem „Hebel“ aus Milliarden auch Billionen machen.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Neuro Euro

Konrad Kustos versteht nicht viel von internationalen Wirtschaftsstrukturen. Das hat er gemeinsam mit all den Wirtschaftsexperten, deren Aufgabe es ist, diese komplexen Abläufe zu interpretieren und im Interesse der Allgemeinheit zu steuern. Im Gegensatz zu Konrad Kustos haben die aber eine ganz andere Selbstwahrnehmung. Aufwertung, Abwertung, Rettungsschirm und Schuldenschnitt – selbstbewusst jongliert man mit Milliarden, als sei es Monopoly-Geld, selbstgerecht verkündet man immer originellere Rettungspakete, als könne man das Einmaleins und die Schwerkraft gleichzeitig durch das Murmeln von Absichtserklärungen außer Kraft setzen oder aushebeln wie es ja wohl demnächst heißen muss. Konrad Kustos hat jedoch, obwohl oder weil ihm das Fachwissen abgeht, ein kybernetisches Gespür dafür, wenn Absurdes als alternativlose Losung ausgegeben wird.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Anschluss Ausschluss

Wenn Ihr Euch schon mal gefragt habt, warum es Euch dauernd passiert, dass Ihr in einer Telefonwarteschlange verhungert, dass Ihr die dringend erwartete Post nicht bekommt, weil der Absender nachhaltig die Adresse falsch schreibt, oder dass die Autowerkstatt nur die Sachen repariert, die schon vorher funktioniert haben (diese Aufzählung bitte beliebig ergänzen), dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Euch: 1) Ihr seid nicht allein. 2) Daran wird sich nichts ändern.
Was die meisten bisher wohl für persönliches Pech halten, ist ein zwangsläufiges Strukturelement der Niedergangsgesellschaft. Aus vielen Gründen, die ich in meinem Buch beschreibe, kommt Chaos ins System, wird systematisch Chaos erzeugt. Je weniger die Strukturen in der Lage sind, zivilisatorische Aufgaben zu erledigen, desto mehr müssen die Verantwortlichen behaupten, sie hätten alles im Griff. Sie hoffen sogar, mit diesen virtuellen Leistungs“beweisen“ die Düpierten überzeugen zu können, dass alles in bester Ordnung sei.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Beobachtungen 6

Immer wieder zu beobachten sind nicht zu beobachtende, weil nämlich fehlende Wörter in den Posts von Konrad Kustos. Das liegt nun nicht daran, dass dafür nicht genug Platz wäre oder der Autor mit dem Schreiben ganzer Sätze Probleme hätte (hat). Leider gibt es aber eine unheimliche Verweigerungshaltung des Blogspot-Systems hinsichtlich mancher Links. Wir bitten, das zu entschuldigen, und arbeiten unverdrossen gegen dieses Chaos mit System.