Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 1. Oktober 2016

kurz geklagt: Dominanzpenetranz

Woher auch immer die Damen und Herren des Vereins Tempelhofer Berg meine E-Mail-Adresse hatten, vermutlich unguter und datenschutzunverträglicher Weise direkt von der Senatsverwaltung, sie haben mir ganz schön den Tag versaut. Schließlich musste ich lernen, dass es um die Dinge im Land immer noch ein Stück schlimmer steht, als man vergeblich zu verdrängen versucht. Konkret ging es um eine viertägige Veranstaltung unter dem schnittigen Titel „Reflexion von eigenem Handeln, von Rassismus und Dominanzkultur“. Dies seien die üblichen Blasenphrasen des neuen Milieus , dachte ich kurz, stutzte dann aber: Dominanzkultur! Ein Begriff, ich gestehe es, der noch nicht zu meinem Sprachschatz gehörte, obwohl er schon 1995 von Birgit Rommelspacher kreiert wurde. Ein Begriff, der die ganze Perfidie der neuen Globalisten aufleuchten lässt.

Samstag, 10. September 2016

Fisch und Pfusch

"Ungenießbar"
Quelle: www.ttbaits.de
Die politische Lüge als Systemerscheinung
Manchmal wird das virtuelle Milieu der Niedergangsrepublik durch die schnöde Realität aufgerüttelt. Wenn die Menschen nämlich nicht mehr das machen, was ihre selbst erklärten Vordenker offiziell für sie für richtig halten. Wenn also beispielsweise die AfD in Mecklenburg-Vorpommern trotz allem Hass, trotz aller Hetze und trotz allen zugefügten Unrechts einen triumphalen Wahlerfolg feiert. Man hatte seitens der Systemparteien so etwas ja schon geahnt und deshalb vorsorglich die Schlagzahl der unlauteren Propaganda im Vorfeld der Wahl erhöht. Beispielsweise im sogenannten Kulturbereich: Dort zeigte sich in Rostock und an Rostock, was Hass und Hybris zum allgemeinen Schaden und persönlichen Nutzen Weniger anzurichten vermögen.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Kopfrechnen mit Angela

Wir können uns zwicken, solange wir wollen – der Alptraum will nicht weichen. Könnten wir nicht wenigstens von einem ganz normalen Willkürsystem regiert werden, und nicht von einem, von dem so viele Träumer glauben, es gehe alles mit rechten Dingen zu? Ja, der Glaube versetzt Berge: Menschenberge. Heute glauben die Verkünder der wahren Leere schon, sie könnten jedem jeden Blödsinn erzählen, ohne dass es auffällt. Besonders beliebt ist dabei die moderne Zahlenmystik aus Fälschen, Verdrehen und Weglassen. Das hat unseren Gastautor Jon Schnee so geärgert, dass er in einem Punkt mal öffentlich nachgerechnet hat:

Samstag, 30. Januar 2016

WAHN ohne SINN


Die Pflege der Krise zerstört die Demokratie
Angesichts der Flüchtlingspolitik von Regierung und Globalisierern unter tätiger Mithilfe einer bedauerlicherweise entschieden zu großen Zahl von Sympathisanten in der Bevölkerung schwinden den Skeptikern mehr und mehr die Sinne. Immer schwieriger wird der Versuch, einen, und sei er noch so niederträchtig, Sinn hinter dem Geschehen zu erkennen. Natürlich wissen wir inzwischen, dass die Postkapitalisten mehr an- und den Sozialstaat abschaffen wollen. Wir haben die Dekadenz- und Niedergangsprozesse erkannt und beschrieben. Aber alle diese Erkenntnisse helfen uns nicht wirklich, mit dem täglichen Wahnsinn des Geschehens umgehen zu können. Nur eine Regel scheint sicher: Je mehr sich die Politik von der Vernunft entfremdet, desto repressiver agiert das System.

Samstag, 10. Oktober 2015

Mit Phrasen auf Flucht-Kurs

Grafik: C.Pontenagel
Hass ist ein Gefühl, das aus der Mischung eigener Hilflosigkeit und dem Bruch von Spielregeln durch andere entsteht. So sind die Verantwortlichen für Hass eigentlich die, die andere durch ihr Fehlverhalten in eine emotionale Situation bringen, in der sie Äußerstes fühlen. Wenn die Bundesregierung mit ihrer Flüchtlingspolitik entgegen jeder Vernunft soziale und ökonomische Verhältnisse herstellt, die für fast alle Beteiligten eine mittelfristig objektiv und oftmals dramatisch schlechtere Lebensqualität bedeuten, erwächst bei denen, die die Veränderungen im Lande am eigenen Leibe wahrnehmen oder diese antizipieren, zuerst die Sorge, dann die Angst und schließlich, in der Tat, Hass. Doch die Schuld liegt bei denen, die diese Situation erzeugen. Kein Wunder, dass sie keinen schmutzigen Trick auslassen, um ihre Taten im Licht der Moral und der Vernunft erscheinen zu lassen.

Samstag, 3. Oktober 2015

Zensur mit Struktur


Frau Merkel hat kürzlich den Begriff der Toleranz neu definiert: „Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die nicht bereit sind, zu helfen.“ Aha! Helfen ist jetzt also nicht mehr wie bisher eine freiwillige gute Tat, sondern eine verordnete Staatsbürgerpflicht. Schlimmer noch: Wer sich dieser Pflicht nicht beugt, kann keine Toleranz erwarten - und das in einer Gesellschaft, die ansonsten, und nicht nur in der Flüchtlingsfrage, gerade an ihrer überbordenden Toleranz zugrundegeht. Was bedeutet es nun aber, wenn sie nicht etwa mangelndes Verständnis seitens der Gutmenschen anordnet, sondern ausdrücklich den Entzug der wichtigsten Reliquie der Niedergangsgesellschaft, der Toleranz? Es ist die Ankündigung, dass in diesem neuen Merkelland undemokratische Repression nicht nur auszuüben ist, sondern diese jetzt schon weltanschaulich abgesichert wird. In der Tat gibt es bereits fatale Zeichen dieser neuen Repression. Wie lange wird das Land dem noch widerstandslos, ja applaudierend, zuschauen?

Samstag, 6. Juni 2015

Doppelpass mit Phrasenhass

Als der spanische Fußballklub FC Malaga durch zwei späte Tore von Borussia Dortmund aus der Champions League flog, war für den Klubchef, Scheich Abdullah Al-Thani, die Schuld klar: „Das ist kein Fußball, sondern Rassismus." Als es in Neuruppin gewaltsam „gelang“, eine Demonstration der „Nationalen Laubenpieper“ zu verhindern, freuten sich Presse und Verhinderer: „Neuruppin bleibt bunt und demokratisch“. Schlichte Gemüter können sich mit einem solchen parteiischen Standpunkt auf jeden Fall subjektiv, manchmal aber auch schon objektiv Vorteile verschaffen. Die Lüge und die Heuchelei dominieren mehr und mehr die politische Auseinandersetzung im „antifaschistischen Kampf“, aber wo geheuchelt wird, da gilt es auch, etwas zu verschleiern. Auch hier wird „gespiegelt“, also dem Gegner eine böse Absicht unterstellt, die man selber hegt. Deshalb stehen hinter dem aufgeregten Kampf gegen ein bemüht konstruiertes Rechts-Verständnis eindeutige Machtinteressen - und die haben wenig zu tun mit dem, was kundgetan wird.

Samstag, 2. Mai 2015

Migranten-billiger und Profi-tEUre

Ein Zitat: „Von seinem neuen Azubi ist der Leiter eines Penny-Markts ganz begeistert. ‚Super! Wenn wir von der Sorte noch mehr bekommen würden, das wäre toll.’ … Der Wunsch könnte bald in Erfüllung gehen. Denn Hunderttausende potenzieller neuer Mitarbeiter haben sich bereits auf den Weg gemacht. … Das neue Mitglied der Penny-Familie heißt Mohammed Rahmati und stammt aus Afghanistan…. 20.000 Dollar hat seine Familie dafür an einen Schleuser gezahlt, eine Investition in die Zukunft.“ Das alles stand in einer herzergreifenden Reportage im Dezember in der Berliner Morgenpost - und, ehrlich, es war keine Glosse. So dreist nämlich funktioniert Propaganda und moderner Presse-Lobbyismus inzwischen. Unsere Zukunft liegt also in illegalem Menschenhandel und Hunderttausenden von (zumindest anfangs) willigen Lohnsklaven als Regaleinräumer und Teil der Penny-Family. Die dahinterstehenden Motive und Befindlichkeiten wurden hier erst kürzlich gesprochen, aber die Frage blieb da noch offen, warum es den Herrschenden so leichtfällt, uns übers Ohr zu hauen. Wie so oft führt die Spurensuche zu einem kybernetischen Cocktail des Schreckens.

Samstag, 25. April 2015

Das Herz schlägt links

„Es wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn eine Gruppe von Bereitschaftspolizisten bei einer Demonstration durch eine Benzinlache läuft und dann einen Molli, also einen Brandsatz, fängt." Solche Sätze aus einem linken Netzforum sind tragisch, aber Bestandteil bundesdeutscher Wirklichkeit. Wir gehen in der Regel darüber hinweg, weil wir dies für die Ansichten einiger Irrer halten, die zu jeder Gesellschaft dazugehören, wie die Fleischvergiftung zu Gammelfleisch. Auch die Verfassungsschutzberichte, die von steigenden Unterstützerzahlen und zunehmenden Gewaltaktionen im Bereich des Linksextremismus künden, werden von vielen ignoriert, teilweise auch, weil die Medien sich beim inszenierten „Kampf gegen Rechts“ wirkungsvoll überschlugen. Mit dieser gefährlichen Ruhe muss es jetzt vorbei sein. Eine Studie der nicht gerade für konservativen Überschwang bekannten Freien Universität hat herausgefunden, dass Linksradikalität und sogar Linksextremismus in Deutschland von der Gesellschaft Besitz ergreift und längst zu einem Massenphänomen geworden ist.

Samstag, 3. Januar 2015

Gutvernetzte Volksverhetze

Bildquelle: pravda-tv.com
Als allererstes steht hier ein locker zu leistender Kotau vor der veröffentlichten Meinung: Tatsächlich müssen wir alles Mögliche für jene Menschen tun, die in fremden Ländern akut und unverschuldet in eine existenzbedrohende Situation und deshalb zu uns gekommen sind, also für viele jener Flüchtlinge, die gerade Deutschland überschwemmen. Das ist trotz aller Vorbehalte ein Essential in der Argumentation, weil es gilt, einem moralischen und intellektuellen Anspruch zu genügen sowie wegen des kybernetischen Primats, eben in jeder Sache zu differenzieren. Ebenso darf der Kotau leider nicht fehlen, weil es notwendig geworden ist, sich gegenüber den Unterstellungen der Vereinfacher abzusichern, damit die Argumente nicht als unerhört verteufelt werden und dann ungehört verhallen. Dennoch bleibt es argumentativ eine leichte Übung, den Medien, welche in dieser Sache in punkto Einseitigkeit und Manipulation besonders hervortreten, mit Fakten und Wahrhaftigkeit die Stirn zu bieten, denn schließlich bedeutet der entschiedene Eingangssatz zugunsten von Flüchtlingen doch keineswegs, sich für selbstverschuldete oder nicht in ihrer Existenz bedrohte oder das hiesige Sozialsystem ausnutzenwollende Einwanderer einzusetzen. Und er impliziert vor allem, dass die zu gewährende Hilfe von der Gesellschaft auch zu verkraften sein muss.

Samstag, 12. April 2014

Enorm konform

Wenn über Kanzlerin Merkel auf Seite eins einer angesehenen Zeitung berichtet wird, sie wolle einen Streit „versachlichen“, weil es in der eigenen Partei „immer schrillere Töne“ gebe, ist das keine politische Information, sondern ein Hinweis auf den Zustand unserer Medien. Ein Artikel, der in seiner Machart nicht als Einzelfall, sondern als Teil des Mainstreams schrill und unsachlich wertet, zeigt, dass der Wertekanon der Presse in eine Krise geraten ist. Unübersehbar dreist wird hier schon in der Wortwahl unverfroren parteigenommen - eigentlich eine Todsünde des Journalismus, jedenfalls dessen, der sich noch an Werte gebunden fühlte. Tatsächlich ging es hier um die Debatte zur Armutseinwanderung, bei der einige Mitglieder der ehemaligen Volkspartei CDU nicht mehr bedingungslos der Führung bei ihrer Einwanderungspolitik folgen wollten. Und deshalb sagt uns dieses Zitat auch noch ein zweites: Der Journalismus hat sich von einer korrigierenden Gegenkraft zur willfährigen Gefolgschaft der Mächtigen entwickelt.

Montag, 10. Juni 2013

Neu Nach-Gedacht: Fukushima

Das war ja eine heftige Reaktion auf mein kürzliches Nach-Gedacht zu den ausbleibenden Fukushima-Toten. In den Kommentaren sind die Meinungsgegensätze ebenso gut abgebildet wie die unterschiedlichen Differenzierungsniveaus der einzelnen. Da hilft jetzt kein Nachkarten, aber die Frage bleibt, warum bei manchen Themen manche Leute so fest glauben, ohne zu wissen warum. Einem famosen Hinweis von Frank nachgehend möchte ich daher beispielhaft an der Position des IPPNW versuchen zu zeigen, wie Manipulation an der Grenze zur Gehirnwäsche funktioniert.

Samstag, 9. Februar 2013

Weggedacht durch Medienmacht

An die Spitze geschrieben ...
Die Brüderle-Affäre bringt immer neue Untaten ans Licht. Die Medien wälzen dafür die Archive, um ihre Kampagne gegebenenfalls mit neuen Brüderles verlängern zu können. Auch wenn die Fundstücke bisher so wenig überzeugen können, wie der Fall Brüderle an sich, gibt es doch einen wirklich herben Vorfall: Im Herbst stand in einem Porträt der CSU-Agrarministerin Ilse Aigner zu lesen: „Bodenständig ist sie geblieben, und dirndltauglich ist sie eh.“ Dass die Autorin dieser Zeilen in der Illustrierten „Stern“ auf den schönen Namen Laura Himmelreich hört, hat die Lawine heuchlerischer Empörung aber nicht dämpfen können. Immer mehr offenbart sich, dass wir es hier tatsächlich mit einem Skandal zu tun haben, doch nicht mit einem sexistischen, sondern mit einem der Medien selbst. Wir sehen, dass die Medien immer weniger Skrupel haben, ihre selbstgestrickte Wirklichkeit den Menschen folgenreich als Wahrheit zu verkaufen. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht.

Sonntag, 8. Januar 2012

Närrische Nebelschau

Foto: ARD
Tom Buhrow, der Möchtegerne-Entertainer von den Tagesthemen, ist ein Medienclown, dem die Information wenig, das eigene Profil viel bedeutet. Allerdings ist er dabei nur eine Spitze vieler Eisberge. Die journalistische Berichterstattung als solche bewegt sich nämlich ziemlich geschlossen unter der Oberfläche und lässt uns kalte Füße kriegen, wenn wir an die Folgen für die demokratischen Strukturen denken. Infotainment scheint das Gebot der Stunde, aber das Problem liegt tiefer: Der Journalismus hat sich verkauft – an die Mächtigen und an die eigene Eitelkeit.