In Zeiten der
täglichen Rückschläge für Freiheit und Demokratie und des gegenläufigen Erstarkens
von Realitätsflucht und Pseudohumanismus
erscheint jede gegenläufige Nachricht wie ein Zusammenfallen von Weihnachten
und Lottogewinn. Doch was die Antifa-Sektion von „Conne-Island“, eines selbstorganisierten Jugendtreffs in
Leipzig, kürzlich ins Netz stellte, ist mehr als das: Es ist die Wiedergeburt der Wirklichkeit im
Herzen der Finsternis. Während das deutsche Milieu der Selbstdarstellungswohltäter
sehnsüchtig auf neue Flüchtlinge wartet, die mit Teddybären beworfen werden
können, haben die Genossen aus der Antifahochburg Leipzig-Connewitz am eigenen
Leibe die Problematik eines ungesteuerten Kulturtransfers erfahren, schließlich
gegengesteuert und die für sie sicherlich besonders schmerzlichen Erkenntnisse zur
Diskussion gestellt. Wenn man weiß, wie lapidar in diesen Kreisen normalerweise
ideologische Virtualität an die Stelle der Realität gesetzt wird und wie dort
Abweichlern der moralisch-ideologische Prozess gemacht wird, ist hier höchster
Respekt zu zollen.
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Donnerstag, 20. Oktober 2016
Kustos kopiert: Antifa mal wunderbar
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Samstag, 5. März 2016
Gewalt(ige) Lügen
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| Karikatur: wiedenroth-karikatur.de |
Wir waren kurzfristig erleichtert, ließ uns das
Bundeskriminalamt über die Bild-Zeitung doch mitteilen, dass die
Asylkriminalität nicht nur vergleichsweise gering ist, sondern immer weniger
wird. Lächerliche 458 Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen durch
Flüchtlinge habe es in Deutschland 2015 gegeben, lächerlich deshalb, weil diese
Zahl gegenüber den 47.000 Sexualdelikten (2014) der Restbevölkerung tatsächlich
kaum ins Gewicht fiele. Doch schon hier wurden wir skeptisch: Traumatisierte
Menschen aus eher gewaltbereiten und frauenfeindlichen Kulturen, vornehmlich
Männer im vergewaltigungsaffinen Alter und zudem von legalen Möglichkeiten zu
heterogeschlechtlicher Betätigung weitgehend abgeschnitten, sollen sich so
vorbildlich verhalten haben? Da konnte doch was grundsätzlich nicht stimmen.
Parallel häuften sich die Meldungen über bewusste Täuschungen der Allgemeinheit
in „übergeordnetem Interesse“. Nun sind wir also gar nicht mehr erleichtert,
sondern verunsichert. Wir stehen weitgehend hilflos einer diffusen Gefahr
gegenüber, deren wahres Ausmaß wir nicht erfassen können, weil unsere
Regierung, also unser Staat, für sich das Recht in Anspruch nimmt, uns zu unserem
angeblich eigenen Nutzen zu belügen. Vielleicht ist die neue Gefahr tatsächlich
nicht so groß, was wir bei einer demokratisch-korrekten Berichterstattung
seitens der Behörden gerne glauben würden. So aber blüht die Paranoia und das
Schisma wächst.
Samstag, 27. Februar 2016
Die Einfalt der Gewalt
Gewalt an sich braucht keinen moralischen Vektor. Im
Gegensatz zu Gut und Böse, rechts und links, fortschrittlich und konservativ, deutsch
und nichtdeutsch, Freund und Feind bedarf es keiner Wertung, um in einer
zivilisierten Gesellschaft Gewalt als negativ und unerwünscht einzuordnen.
Schon anders sieht es mit der Gegengewalt aus, also der zur individuellen wie
territorialen Verteidigung ausgeübten oder der, die dem Staat zur Aufrechterhaltung
der Ordnung zusteht. Wäre unsere Gesellschaft wirklich zivilisiert, würde sich
wohl auch diese Gegengewalt minimieren. Wie steht es nun aber mit einer Staatsführung,
die durch ihre Flüchtlingspolitik mehr oder weniger formal legal Verhältnisse
schafft, die zu zusätzlicher massiver Gewalt führen müssen? Sie übt eine
negative institutionelle Gewalt aus - und diese Gewalt hat sehr wohl einen
Vektor, und geht mit Sicherheit nicht mehr vom Volke aus. Auf dieser Meta-Ebene
ist es dann auch völlig unerheblich, von wem dann die konkrete verbale, nonverbale und als „Ultima Ratio“
die physische Gewalt letztlich ausgeht. Flüchtlinge, Bürger oder
radikale Wirrköpfe - sie alle sind dann Opfer einer katastrophalen politischen
Weichenstellung. Die wahre Parole heißt dann: „Die schaffen uns.“
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Mittwoch, 24. Februar 2016
Nach-Gedacht: Frommes Willkommen
Gäste werden eingeladen und stellen nicht den Fuß in die Tür
- aus welcher Not auch immer. Und nur Idioten machen die Tür noch weiter auf,
wenn einer den Fuß in die Tür stellt. Das gilt insofern auch für die Flüchtlingssituation, weil eine große Zahl der Anspruchsteller Wohlstandsflüchtlinge sein dürften und dennoch moralische und rechtliche Forderungen geltend machen. Warum sich viele Deutsche in der
aktuellen Flüchtlingskrise dennoch so naiv undifferenzierend anstellen, wurde vor wenigen Tagen hier untersucht. In der Kurzform ist es - unter individuellen
Gesichtspunkten - ein psychologisches Problem, bei dem einerseits die heile
Welt erhalten und andererseits atavistische Bedürfnisse befriedigt werden
müssen. Schon im Oktober hatten wir das Thema am Wickel, was bei Geolitico zu zwei sehr klugen Kommentaren führte, die das
Problemverständnis vertiefen helfen. In beiden Fällen geht es um die
Veränderung des moralischen Empfindens unter dem Einfluss der modernen
Gesellschaft.
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Donnerstag, 18. Februar 2016
Kaugummis und Zombies
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Dienstag, 9. Februar 2016
Kuchen, Köln und Karneval
Die Flüchtlingskrise als Happening
Was eine Studentin aus Köln so denkt, kann Aufschluss darüber geben, wie es um den geistigen Zustand unserer künftigen (und derzeitigen) Führungsebene so aussieht. Die Studentin heißt Stefanie Neuhaus und kam kurz mit ihrer Sicht auf die Flüchtlings(un)problematik in der Berliner Zeitung zu Wort. Unserem Gastautor Jon Schnee fielen daraufhin beim Lesen zuerst die Essensreste aus dem Gesicht und dann drei Optionen ein, wie er damit umgehen könnte. Er entschied sich für die augenzwinkernd wissenschaftliche Variante, vielleicht, weil sich selbst der Wahnsinn mit Humor besser ertragen lässt?
Was eine Studentin aus Köln so denkt, kann Aufschluss darüber geben, wie es um den geistigen Zustand unserer künftigen (und derzeitigen) Führungsebene so aussieht. Die Studentin heißt Stefanie Neuhaus und kam kurz mit ihrer Sicht auf die Flüchtlings(un)problematik in der Berliner Zeitung zu Wort. Unserem Gastautor Jon Schnee fielen daraufhin beim Lesen zuerst die Essensreste aus dem Gesicht und dann drei Optionen ein, wie er damit umgehen könnte. Er entschied sich für die augenzwinkernd wissenschaftliche Variante, vielleicht, weil sich selbst der Wahnsinn mit Humor besser ertragen lässt?
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Samstag, 6. Februar 2016
Schießbefehl auf AfD
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| Bildquelle: Toonpool.com |
Samstag, 30. Januar 2016
WAHN ohne SINN
Angesichts der Flüchtlingspolitik von Regierung und Globalisierern unter tätiger Mithilfe einer bedauerlicherweise entschieden zu großen Zahl von Sympathisanten in der Bevölkerung schwinden den Skeptikern mehr und mehr die Sinne. Immer schwieriger wird der Versuch, einen, und sei er noch so niederträchtig, Sinn hinter dem Geschehen zu erkennen. Natürlich wissen wir inzwischen, dass die Postkapitalisten mehr an- und den Sozialstaat abschaffen wollen. Wir haben die Dekadenz- und Niedergangsprozesse erkannt und beschrieben. Aber alle diese Erkenntnisse helfen uns nicht wirklich, mit dem täglichen Wahnsinn des Geschehens umgehen zu können. Nur eine Regel scheint sicher: Je mehr sich die Politik von der Vernunft entfremdet, desto repressiver agiert das System.
Samstag, 23. Januar 2016
Polizei auf der Flucht
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| Quelle: Ketzerschriften.net |
Ehrlichkeit gehörte einmal zum Wertekonsens einer entwickelten Gesellschaft. Lediglich in einem moralischen Graubereich existierten sogenannte Notlügen fort. Inzwischen gehören Lügen im Zuge des Niedergangs, wenn man denn damit erfolgreich ist, wieder zum guten Ton. Frech kommt weiter. Die ungeschriebenen Regeln unseres Zusammenlebens werden eben laufend umgeschrieben. Doch wenn es um die geschriebenen Regeln, also die Gesetze, geht, hört der Spaß (?) auf. Vor Gericht nennt man das dann eine Falschaussage oder einen Meineid, und beides ist strafbar. Was ist also davon zu halten, wenn unsere Politiker, unsere Medien und sogar unsere Gesetzeshüter, also die Polizei, das Lügen ganz offen in ihren Werteapparat übernehmen? Entschuldigt es, wenn man, wie im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte jetzt offenkundig wurde, für sich reklamiert, nur das Beste gewollt zu haben? Rechtsbruch ist Rechtsbruch, und in diesem Falle eine Attacke gegen den mündigen Bürger und damit gegen unser demokratisches Selbstverständnis. Es wäre an der Zeit, dass die Gesetzeshüter sich als Gesetzesbrecher selber in Gewahrsam nehmen.
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Samstag, 16. Januar 2016
Deutschland unter dem Schleier
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| "Lügenkorrektur im Affentempo" © 2016 Junge Freiheit |
Die Entscheidung kam den populistischen Linken, egal ob bei der Antifa oder in Teilen der CDU zur rechten Zeit: „Gutmensch“ ist also das Unwort des Jahres. Ausgerechnet dieser wunderbar präzise Begriff, der die psychologische Seite der Hintergründe der gegenwärtigen Katastrophe so treffend und anschaulich beschreibt. Begrifflichkeiten sind aber wie die Kontrolle über die Information ein Teil der Macht, und da lässt das System nichts anbrennen. Wie in jeder ordentlichen Diktatur das Verschleiern der Wirklichkeit zur Kunstform gemacht wird, wird nun auch in unserer Übergangsgesellschaft der Schleier entrechteter Frauen bald zur Wirklichkeit gehören. Zu dieser Schleiertechnik haben wir nach den Vorfällen von Köln etliche Anschauungsbeispiele erhalten, von denen einige im Vergleich die Aktuelle Kamera des DDR-Regimes geradezu so wahrhaftig und unbestechlich wirken ließ wie eine Ziehung der Lottozahlen.
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Samstag, 7. November 2015
Denkst Du noch, oder hilfst Du schon?
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| "Danke, Germany" Quelle: dasjahrbuch.de |
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Samstag, 31. Oktober 2015
Moral auf der Flucht
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"Es kitzelt ja nur..."
Quelle: rainerunsinn.blogspot.de
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Mittwoch, 14. Oktober 2015
Kustos kopiert: Merkels Moral
In der Kürze liegt manchmal ein Widerspruch von Notwendigkeit, Übersichtlichkeit und Verlusten an Bedeutungen. Gut, wenn man Leser hat, die dann zusätzlich in die Tiefe gehen, wo es nottut. Das ist dann ein klassischer Fall für „Kustos kopiert“. In diesem Fall erschien der kluge Text von Gernot Radtke, der Merkels Argumentationskunststücke entlarvt, auf Freie Welt als Kommentar auf meinen Post „Zensur mit Struktur“.
Samstag, 19. September 2015
Vom Fluch des Flüchtens
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| "Brandbeschleuniger" Quelle: toonpool.com |
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Samstag, 12. September 2015
Ein Wunder-Land, dieses Einwanderland
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| Bildquelle: toonpool.com |
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Samstag, 28. Februar 2015
Die humanen Untertanen
Als im islamischen
Pakistan islamische Terroristen ein Massaker in einer Schule angerichtet
hatten, kündigte die Regierung die Vollstreckung bis dahin ausgesetzter
Todesstrafen für mindestens 500 Terroristen an. „Für diejenigen, die unsere
Kinder, Bürger und Soldaten ermordet haben, wird es keine Gnade geben", machten
die Behörden ernst. So weit, so gut. Nun aber hatte die sich doch recht weit
vom Schuss befindliche Bundesrepublik Deutschland, die sich beispielsweise bei
Auspeitschungen von Frauen oder Intellektuellen in Saudi Arabien meist
diplomatisch zurückhält, nichts anderes zu tun, als die Pakistani zu belehren
und aufzufordern, die Vollstreckung der Urteile zu unterlassen. Die
Bundesregierung lehne die Todesstrafe generell ab, funkte das Auswärtige Amt
über die Medien in den fernen Osten. Unsere Humanisten beanspruchen also für
sich das Recht, weltweit und in diesem Fall in einem Land mit einer völlig
anderen Kultur und in einer akuten Krisensituation die moralischen Maßstäbe zu definieren.
Für Konrad Kustos ist das ein gleichermaßen arroganter wie aggressiver Akt, der
so interessante wie deprimierende Rückschlüsse auf die Moral derer zulässt, die
die Geschicke eines uns doch mehr als nahen Landes leiten.
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Samstag, 27. September 2014
Flieh-Kräfte
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| Quelle: BerlinerKurier.de |
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