Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 29. November 2014
Natur aus der Spur
Samstag, 22. November 2014
Im Stich gelassen
Labels:
Dekadenz,
Evolution,
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Niedergang,
Piercing
Donnerstag, 20. November 2014
Nach-Gedacht: Von allem zu viel
Karl Wilhelm Georg August Gottfried von Einem ist, wie
gerade erst hier
zu lesen war, seine Straßenwürdigung zu Gunsten eines Vorkämpfers der
Schwulenbewegung losgeworden, weil er ein Militarist war - letzteres für einen
preußischen Offizier und Kriegsminister vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts
allerdings keine große Überraschung. Für ihn persönlich spielt das sicher keine
große Rolle mehr, wie auch nicht die jüngsten und dennoch tragischen Ent- und Verwicklungen für Günter
Pfitzmann. Der vor elf Jahren verstorbene große Volksschauspieler (Praxis
Bülowbogen) sollte nach Vorschlag der CDU-Fraktion im Berliner Bezirk
Tiergarten geehrt werden, indem ein bei einer Parkneugestaltung entstandener
Weg seinen Namen tragen sollte. Undenkbar war dies aber für die Vertreter der
Grünen und ihrer Sekundanten von der SPD, denn erst sei - trotz der
unbestrittenen Bedeutung Pfitzmanns - die 50-prozentige Frauenquote bei
der Gesamtzahl der Straßennamen zu erfüllen.
Samstag, 15. November 2014
Von Einem zuviel
Wenn sich Absurditäten ballen, muss einem Text zur an sich
völlig banalen Einemstraße sogar noch ein weiterer zur Seite gestellt
werden. Am Ende des vergangenen Jahres hatte Gastkommentator Bernhard Kempen
gnadenlos den politisch-korrekten Willkürakt bloßgestellt, der
seine Wohnstraße mit einem neuen Namen bedachte. Aus der handlichen Einemstraße
wurde nämlich damals das Vier-Wörter-Ungetüm „Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße“,
das nur dank konsequenter Schmalschreibung überhaupt auf die Straßenschilder
passt. Politisch war der Wechsel vom preußischen Militaristen zum Vorkämpfer
der Schwulenbewegung durchaus nachvollziehbar, doch Kempen fand selbst als
Angehöriger der in dieser Gegend ansässigen Berliner Schwulenszene sowohl den
Aufwand als auch das Ergebnis lächerlich. Lächerlich gewiss, aber selbst das blieb
nur die halbe Lachnummer: Weil sich die Bezirkspolitikfürsten in ihren eigenen
Regeln zur Neuerfindung der Welt verhedderten, gibt es jetzt tatsächlich beide
Straßennamen gleichzeitig.
Samstag, 8. November 2014
Rechts-Empfindung
Labels:
Deutschland,
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Rechte
Samstag, 1. November 2014
Gute Grün(d)e?
Die Grünen haben es geschafft. In einem siebenseitigen
Papier haben sie sich programmatisch vom Veggie-Day (Altmeister Trittin: „Es
schärft das Bewusstsein und erweitert die Speisekarte, wenn wir in öffentlichen
Kantinen einen Tag haben, an dem man sich fleischlos ernährt.“) losgesagt.
Jedenfalls hat das die Führungsspitze getan, das Parteivolk darf demnächst
abnicken. Sieben Seiten für ein absurdes Theaterspiel, das es überhaupt nur
geben konnte, weil die Grünen zuletzt zu viele Absurditäten hatten Realität
werden lassen wollen. Weil der Wähler der rechthaberischen Verbotspolitik
die rote Karte gezeigt hatte, wird nun parteiamtlich zurückgerudert. Es wäre
jedoch naiv, dies für einen Bewusstseinswandel statt einer neuen Wahlstrategie
zu halten. Da opfert man lieber einen Veggie-Day als das stadtflächendeckende
Tempo 30 oder die Nullpromillegrenze.
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