Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 15. November 2014
Von Einem zuviel
Wenn sich Absurditäten ballen, muss einem Text zur an sich
völlig banalen Einemstraße sogar noch ein weiterer zur Seite gestellt
werden. Am Ende des vergangenen Jahres hatte Gastkommentator Bernhard Kempen
gnadenlos den politisch-korrekten Willkürakt bloßgestellt, der
seine Wohnstraße mit einem neuen Namen bedachte. Aus der handlichen Einemstraße
wurde nämlich damals das Vier-Wörter-Ungetüm „Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße“,
das nur dank konsequenter Schmalschreibung überhaupt auf die Straßenschilder
passt. Politisch war der Wechsel vom preußischen Militaristen zum Vorkämpfer
der Schwulenbewegung durchaus nachvollziehbar, doch Kempen fand selbst als
Angehöriger der in dieser Gegend ansässigen Berliner Schwulenszene sowohl den
Aufwand als auch das Ergebnis lächerlich. Lächerlich gewiss, aber selbst das blieb
nur die halbe Lachnummer: Weil sich die Bezirkspolitikfürsten in ihren eigenen
Regeln zur Neuerfindung der Welt verhedderten, gibt es jetzt tatsächlich beide
Straßennamen gleichzeitig.
Montag, 12. Mai 2014
kurz-geklagt: Die zwei Seiten der Wurst
Heute geht es um die Wurst, ach nein, den Wurst. Da hat ein
„Travestiekünstler“ diesen unsäglichen, aber dank seichtspülender Medien
populären ESC (Eurovision Song Contest) gewonnen. Normalerweise wäre das für den meist
wertkonservativen Konrad Kustos ein Anlass gewesen, gegen die Dekadenz des
Niedergangs zu wettern. Doch siehe da, es kommt ganz anders. Er hörte bei allem
Getöse den Geist der Innovation durchklingen. Die Dekadenz lag dann eher bei
der Begleitmusik und betraf die Jubelchöre, die Propaganda beim schlichteren
Teil des Volkes initiieren kann. Schlussakkorde in Moll müssen befürchtet
werden.
Samstag, 14. Dezember 2013
Sperrige Straßen
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Sonntag, 4. Dezember 2011
Relativer Rassismus
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