Kürzlich bekam eine Italienerin einen Strafzettel für falsches Parken in Höhe von 32.000 Euro. Das lag allerdings nicht an der Verwerflichkeit ihres Tuns, sondern an der fehlenden Fehlertoleranz des Niedergangssystems. Der Polizist hatte nämlich beim Eintippen versehentlich anstatt 2008 als Jahreszahl 208 vermerkt, und mit Zins und Zinseszins rechnet der Computer da allerhand zusammen. Doch die Tücken des Verkehrs und seiner Regelung erfahren wir oft viel alltäglicher als in dieser kleinen Anekdote mit großem Hintergrund und stellen fest, dass kleine Verfehlungen in der Masse durchaus große Probleme ergeben können. Schon am 27. Juli 2011 war darüber in diesem Blog zum Thema ‚Ratschläge und Radschläge’ einiges zu lesen:
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 27. Juli 2013
Samstag, 20. Juli 2013
Neu verkabelt
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| Berliner Rieselfelder |
Wenn es dann an die praktische Umsetzung geht, wird das Heulen und Zähneknirschen allerdings groß sein. Die schlauen Basisdemokraten haben es nämlich geschafft, den Berlinern klammheimlich ein zweites, völlig andersgeartetes Projekt unterzujubeln. Das ist ungefähr so, als wenn man sich ein kostenloses Zeitungsprobeabo andrehen lässt und mit der Unterschrift gleichzeitig ungewollt eine Waschmaschine kauft. So wird also vermutlich das fortschrittliche Berlin ein „Stadtwerk“ erhalten, das die Stromproduktion komplett auf zweifelhaften Ökostrom umstellt und die Stromkosten dafür dramatisch erhöhen muss. Eine entsprechende Information der Bevölkerung findet bis jetzt weder durch die Initiatoren noch durch die Politik statt. Und nicht nur in der Brieftasche werden es die Bürger zu spüren bekommen: Schon jetzt haben die Planer vorgesehen auf der wunderschönen innerstädtischen Heidelandschaft der Berliner Rieselfelder einen Windmühlenwald zu pflanzen. Das nennt sich dann wohl grüne Energiepolitik. Über andere Auswüchse dieser scheinbar guten und tatsächlich fatalen Politik hat Konrad Kustos „Voll verkabelt“ schon am 6.Mai 2011 geschrieben. An den Aussagen hat sich bis heute nichts geändert:
Samstag, 13. Juli 2013
Neue Gesänge des Grauens
Samstag, 6. Juli 2013
Neues Prima Klima
Montag, 1. Juli 2013
Nach-Gedacht: Platzende Plätze
Wie naiv von mir, in einem globalisierten Niedergang über
einen schnöden Platz in Berlin zu schreiben. Das zeigt sich spätestens einen
Tag nach der Veröffentlichung des Posts über den Missbrauch des öffentlichen
Raums durch „revolutionäre Asylbewerber“. Andere Städte haben nämlich ähnliche,
schlimmere Probleme, besonders München, wo am Sonntag ein Zeltlager mit
hungerstreikenden Asylbewerbern geräumt wurde. Auch hier hätte die
„fortschrittliche“ Stadtverwaltung sich das böse Spiel sicher noch lange
angesehen, wenn die Aktivisten das Maß nicht überzogen und mit Toten gedroht hätten.
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