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"Neues Symbol
des Postkapitalismus?" |
gerät unter die eigene Gürtellinie
Warum wählt einer als Profilbild für seinen Facebook-Auftritt
den Roten Stern und nennt ihn „davaidavai“? Wahlweise bedeutet die russische
Redensart „nun mach schon!“, was als Überschrift für einen Blog nicht gerade
das freundlichste Willkommen ist, oder sie erinnert an eine Parole in Stalins Arbeitslagern,
sozusagen die russische Variante von „Arbeit macht frei“. Gerald Hensel, der
hier
vor kurzem schon als einer der gegenwärtig aggressivsten Hetzer im neuen Elitensport
„Kampf gegen Rechts“ präsentiert wurde, weiß das sicher selbst nicht so
richtig, aber es klang in seinen Ohren eben schick. Schick schien ihm auch zu
sein, die politische Gegenöffentlichkeit bei den Geschäftskunden seiner Firma als
rechtsextremistisch zu denunzieren und mit „Kein Geld für Rechts“ zum
Werbeboykott aufzurufen, was, wie wir wissen, zur weniger schicken Kündigung
seines lukrativen Vertrages bei der Agentur Scholz & Friends geführt hat.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass sich die konservative Opposition nicht nur
direkten Angriffen des Systems ausgesetzt sieht, sondern auch einer Meute von
Trittbrettfahrern. Die Attacke hat System.

