Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 10. September 2016

Fisch und Pfusch

"Ungenießbar"
Quelle: www.ttbaits.de
Die politische Lüge als Systemerscheinung
Manchmal wird das virtuelle Milieu der Niedergangsrepublik durch die schnöde Realität aufgerüttelt. Wenn die Menschen nämlich nicht mehr das machen, was ihre selbst erklärten Vordenker offiziell für sie für richtig halten. Wenn also beispielsweise die AfD in Mecklenburg-Vorpommern trotz allem Hass, trotz aller Hetze und trotz allen zugefügten Unrechts einen triumphalen Wahlerfolg feiert. Man hatte seitens der Systemparteien so etwas ja schon geahnt und deshalb vorsorglich die Schlagzahl der unlauteren Propaganda im Vorfeld der Wahl erhöht. Beispielsweise im sogenannten Kulturbereich: Dort zeigte sich in Rostock und an Rostock, was Hass und Hybris zum allgemeinen Schaden und persönlichen Nutzen Weniger anzurichten vermögen.

Samstag, 30. April 2016

Weich ist auch hart

"Sanfte" Katastrophen durch Migration
Falschparker sind fein raus. Weil in Berlin die Politessen eingesetzt werden, um die Ordnungsämter im Flüchtlingswesen zu unterstützen, werden hier keine oder deutlich weniger Knöllchen geschrieben. Das geschieht natürlich auch zulasten gesetzestreuer Autofahrer und anderer Verkehrsteilnehmer, denn selbst Busspuren sind kein Tabu für motorisierte Krisenprofiteure mehr. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Überlastung des Systems durch die Flüchtlingsflut zur Aufkündigung bisher einigermaßen einvernehmlich geregelter alltäglicher Prozesse führt. Aber auch die Bekannte, die auf offener Straße von Nichtdeutschen angespuckt und als Hure beschimpft wurde, ist so ein „weiches“ Symptom, das in keiner Statistik über die direkten Folgen der neuen Wende auftauchen wird.

Samstag, 27. Februar 2016

Die Einfalt der Gewalt

Gegengewalt darf nicht die Falschen treffen

Gewalt an sich braucht keinen moralischen Vektor. Im Gegensatz zu Gut und Böse, rechts und links, fortschrittlich und konservativ, deutsch und nichtdeutsch, Freund und Feind bedarf es keiner Wertung, um in einer zivilisierten Gesellschaft Gewalt als negativ und unerwünscht einzuordnen. Schon anders sieht es mit der Gegengewalt aus, also der zur individuellen wie territorialen Verteidigung ausgeübten oder der, die dem Staat zur Aufrechterhaltung der Ordnung zusteht. Wäre unsere Gesellschaft wirklich zivilisiert, würde sich wohl auch diese Gegengewalt minimieren. Wie steht es nun aber mit einer Staatsführung, die durch ihre Flüchtlingspolitik mehr oder weniger formal legal Verhältnisse schafft, die zu zusätzlicher massiver Gewalt führen müssen? Sie übt eine negative institutionelle Gewalt aus - und diese Gewalt hat sehr wohl einen Vektor, und geht mit Sicherheit nicht mehr vom Volke aus. Auf dieser Meta-Ebene ist es dann auch völlig unerheblich, von wem dann die konkrete verbale, nonverbale und als „Ultima Ratio“ die physische Gewalt letztlich ausgeht. Flüchtlinge, Bürger oder radikale Wirrköpfe - sie alle sind dann Opfer einer katastrophalen politischen Weichenstellung. Die wahre Parole heißt dann: „Die schaffen uns.“

Samstag, 19. September 2015

Vom Fluch des Flüchtens

"Brandbeschleuniger"
Quelle: toonpool.com
Die Warnung kam zur rechten Zeit, aber aus unerwarteter Richtung. Den Flüchtlingen müsse zügig deutlich gemacht werden, „wie unser Gemeinwesen aussieht", forderte nämlich ausgerechnet der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek. Es scheint, dass sich die Alt-Migranten mehr Sorgen um das Zusammenleben in Deutschland machen als die Bundeskanzlerin und ihr Willkommenshofstaat. Mazyek sieht die Gefahr, „dass religiöse Konflikte auch hierzulande ausgetragen würden“. Dem müsse entschieden entgegengetreten werden. „Jene, die meinen, hier in Deutschland ihre Konflikte auszutragen, die haben sofort ihr Recht, hier zu weilen, verwirkt. Die haben hier nichts zu suchen." So starke Worte hätte man sich einmal von deutschen Verantwortlichen gewünscht. Der Vorstoß illustriert aber nicht nur im Vergleich, wie verantwortungslos hierzulande die Völkerwanderung gesteuert oder eben nicht gesteuert wird, sondern auch, dass die zu erwartenden Konflikte sich nicht auf jene zwischen Deutschsozialisierten und neuen Zuwanderern beschränken. Und nicht nur der Blick auf Konflikte zeigt, dass das Leben in Deutschland nie wieder so sein wird, wie es einmal war.

Samstag, 14. März 2015

Wandersfrust

Insgesamt sind 190 Nationalitäten in Deutschland vertreten, das ist wahrlich eine bunte Mischung in einem kleinen Land, und der Zuwachs hält an. Kein Wunder, dass die Berliner Morgenpost auf Seite 1 stolz titelte: „Berlin wächst und wird europäischer“, um auch noch den umseitigen Aufmacher mit „Berlin wird immer internationaler“ zu überschreiben. Und anderswo heißt es: „Die Migration macht Berlin bunter.“ Wäre die Presse ausgewogen, läse man auch einmal „Immer weniger Berliner in Berlin“ oder „Immer weniger Deutsche in Deutschland“, doch die Informationslage des Mediennutzers ist nicht ausgewogen. Und eine „bunte Gesellschaft“ kann man positiv oder negativ interpretieren. Ein paar Vögel schließlich sind ein herrlicher Anblick, doch kommen sie in Scharen, ist es schon Stoff für einen Hitchcock-Thriller.

Donnerstag, 27. März 2014

Nach-Gedacht: Freiwilds Echo

Was für ein Echo. Nachdem die Südtiroler Band Frei.Wild vor fast genau einem Jahr wegen der Boykottdrohung einiger politisch besorgter „Kollegen“ vom Echo, dem wichtigsten Preis der deutschen Musikindustrie, ausgeschlossen wurde, gab es nun für die heutige Neuauflage gleich zwei bemerkenswerte Reaktionen: Erstens distanzierte sich die Musikindustrie von ihrem damaligen Verhalten, indem sie die Heimat-Rocker demonstrativ erneut nominierte, zweitens distanzierten sich Frei.Wild diesmal vom Echo. Beides sind beherzte Reaktionen.

Samstag, 1. Juni 2013

Migranten-Varianten

Bild: C.Pontenagel
Im glücklichen, wohlhabenden Schweden, weitab von allen Krisenherden dieser Welt, in diesem Fluchtziel romantischer Auswanderer brennen plötzlich die Autos, und es gab mindestens vier Brandanschläge auf Polizeistationen. Verursacher waren jugendliche Migranten, die in den Plattenbaugettos Stockholms ihre soziale Unzufriedenheit und ihre kulturelle Frustration auslebten. Da passt es vortrefflich, dass zur selben Zeit in Berlin der 6. Integrationsgipfel der Bundesregierung Hof hielt. Die diversen Lobbyisten diskutierten gewollt zielmeidend nicht ob oder wieviel Migration sinnvoll wäre, sondern wie möglichst vielen neuen Migranten der Zuzug ermöglicht werden kann.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Lohn der Intervention

Eine virtuelle Gesellschaft erfindet immer wieder neue Wörter, um missliche Dinge schöner aussehen zu lassen als sie sind. Umsiedlung statt Vertreibung, Lohnangleichung statt Lohnsenkung und Entsorgungspark statt Mülldeponie. ‚Intervention’ ist auch so ein Wort, suggeriert es doch, dass kompetente Kräfte eingreifen, um das Schlimmste zu verhindern. Dabei liegt man mit dem deutschen Terminus ‚Einmischung’ viel näher dran: Leute, die sich einbilden, sie seien kompetent, oder die dies aus Eigeninteresse vorgeben, mischen sich mehr oder weniger ungefragt in die Angelegenheiten anderer Leute ein. Was dabei herauskommt, gehört meistens in den Entsorgungspark. In dieser Woche waren 1000 mehr oder weniger kompetente Leute in Bonn, um über die Folgen der Intervention in Afghanistan nachzudenken. Das konnte nur so erfolgreich enden wie die Rettung des Euro oder wie der Versuch, weggelutschte Bonbons wieder in die Tüte zu stecken.