Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 18. Februar 2017

Der Winter ist für alle da

Bildquelle: Arag
Nur Radfahrer nehmen Auszeit
"Beobachtung 13"


Im Winter bleibt man als Verkehrsteilnehmer am liebsten zu Hause. Im November verwandelt Dauerregen das Laub in glitschigen Matsch. Der Dezember ist dunkel und weihnachtsfiebrig. Im Januar liegt Schnee, und aus dem wird nicht selten Glatteis. Im Februar fegen kalte Winterwinde. Im März können auch längere Tage die Kälte nicht vertreiben, die sich inzwischen in die Knochen vorgearbeitet hat. Und nur der Vollständigkeit halber: Oktober und April sind meist auch nicht viel besser. Das wissen besonders die Radfahrer, weshalb sie sich für 5-6 Monate im Jahr kollektiv von den Straßen zurückziehen und lieber auf ihr Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen.

Samstag, 22. September 2012

Klimakomp(s)ensation

In Berlin werden jetzt an einigen Bushaltestellen die Bänke beheizt. Das ist dann ein echter Hot Spot, denn hier gibt es auch noch einen Internetanschluss für alle dazu. Wenn aber Bänke im Winter den Leuten im Freien den Hintern heizen, müsste man aus Umweltgesichtspunkten den Verantwortlichen Feuer unter demselben machen. Doch statt dass hier ein Sturm der Entrüstung losbricht, muss sich pauschal das arme Internet als Umweltschänder brandmarken lassen. Jede Google-Suche verbrauche soviel Strom wie eine Stunde Energiesparlampe, sagen aufgeregt manche CO2-Strategen, andere sprechen von 66 Google-Suchen für solch ein erleuchtendes Ereignis. Warum aber muss sich die Propaganda der Klimaretter ausgerechnet gegen das Suchen von Information mittels weltumspannender Datennetze wenden? Immerhin liegt in diesen Netzwerken eine der wenigen Chancen, dem unbeherrschbar werdenden Informationswachstum beizukommen.

Samstag, 8. September 2012

Energie-Wände

Unsere schöne neue Welt kennt den Zwang zum „ökologischen“ Benzin, zu „energiesparenden“ Leuchtmitteln und nun auch den Zwang zur ökologischen Haussanierung. Appelle an Vernunft und Marktwirtschaft sind im Wahn der Klima-Clowns out, „gutmeinender“ Zwang ist in. Nun werden - mithilfe des eigens für die Energiewende umgeschriebenen Baugesetzbuches - zunehmend die Hausbesitzer genötigt, ihre Häuser ökologisch umzubauen. Das ist aber nicht nur teuer, sondern je nach Bauzustand oft auch absurd. Ein Eigenheim energetisch zu sanieren kostet nach Betroffenenaussagen durchschnittlich 70.000 Euro. Das amortisiert sich trotz Förderung dann in rund 35 Jahren - bis dahin ist das Dämmmaterial aber längst wieder von der Wand gefallen. Kommt „dämmen“ denn von „dämlich“?

Samstag, 30. Juni 2012

Klima-Müll


Karrikatur: Uli Stein
Berlin bekommt jetzt eine „Klimatonne“. Das ist auch gut so, denn dann können wir unser Klima, dass uns seit mindestens 2005 statt der versprochenen Erwärmung meist kaltes und schlechtes Wetter verschafft, eben mal in die Tonne treten. Oder hat dann jeder eine Tonne zuhause, wo er ein bisschen Klima rauslassen kann, wenn das mal knapp werden sollte? Gut gedacht, aber weit gefehlt: Mit der Klimatonne ist eine Mülltonne gemeint, die das private Geldverdienen mit Hilfe unserer Umweltfreundlichkeit optimieren soll. Dabei kommt - nicht nur in Berlin - jeder Euphemismus und jede Übertreibung recht, selbst wenn sie noch so albern ist. Denn bei der Tonne ist noch lange nicht Schluss, wenn es um die Knebelung der Wirklichkeit im Dienst der „guten“ Sache geht.

Mittwoch, 24. August 2011

Beobachtungen 4

Normalerweise kann man Konrad Kustos mit Rap-Musik in Rekordzeit auf den Baum jagen. Jetzt bin ich aber über einen jungen Österreicher oder vielmehr dessen Rap-Lyrik gestolpert, die mein (musikalisches) Weltbild mal wieder ins Wanken bringt. Zu beinahe hypnotischer Musik hat Kilez More ein künstlerisches Manifest zur Klimalüge verfasst. Das dazugehörige Video wartet mit ausdrucksstarken Bildern auf. Schaut mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=AybBEuIpy44&feature=player_embedded#t=319s
Auch in anderen Liedern setzt sich der junge Mann erstaunlich hellsichtig mit dem System des Niedergangs auseinander. Dass er dabei manchmal mit Freimaurerverschwörungstheorien aufwartet, sei seiner Jugend zugeschrieben. Schließlich formuliert er doch selber so treffend skeptisch: „Lasst Euch keinen Eisbären aufbinden."