Die
sogenannte Springer-Presse, die es ja dank lukrativer Weiterverkäufe kaum noch
gibt, hat die Lügenpresse zwar nicht erfunden, ist aber doch ein Teil von ihr. Dennoch
gilt im neuen Milieu der gutmenschlichen Massenmanipulation die „Bild“ immer
noch als einzigböser Außenseiter. Das liegt natürlich zum einen daran, dass das Milieu sich
aus Altachtundsechzigern und deren Erben rekrutiert, für die diese Zeitung
alles Böse der Welt inkarniert, zum anderen, dass jeder Bösewicht immer etwas
braucht, zu dem er als Tarnung „Haltet den Dieb" rufen kann. Denken wir
nur an die plumpe Boateng-Falle, die die FAZ kürzlich AfD-Gauland stellte - wo
muss die Gürtellinie liegen, um noch tiefer kommen zu können? Doch nach wie vor
kann man bei Facebook Sätze wie diesen lesen: „Habe gerade im Zug auf dem Weg
ins Literaturhotel … neben einem Mann gesessen, der eine Stunde (!) lang die
Bildzeitung gelesen hat. Wie geht das???“. Und als Konrad Kustos sich nicht
verkneifen konnte zu fragen, wo denn für die Autorin das Problem sei, fing er
sich noch einen veritablen Shitstorm ein. Höchste Zeit also, einen Text in
Erinnerung zu rufen, der sich hier schon im Juni 2012 angesichts einer damaligen
Anti-Bild-Kampagne der Verlogenheit hinter der „linken“ Bildkritik widmete.
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 30. Juli 2016
Neu-Wild auf Bild
Samstag, 16. Juli 2016
Neues Oster-Poster
![]() |
| Quelle: Wiedenroth Karikatur |
Samstag, 2. Juli 2016
Neuer Frustball total
Fußball EM als Zeitzeichen
Vor vier Jahren standen wir am Abgrund, nun sind wir einen
entscheidenden Schritt weiter. Nicht nur, aber auch bei der Fußball-Europameisterschaft.
In Berlin lädt das Christentum, bekanntlich immer um den gottesfürchtigen Zeitgeist
bemüht, in eine große Kirche zum Public Viewing ein. Immerhin ohne Vuvuzelas,
aber dafür mit Orgelmusik. Noch zeitgemäßer entpuppte sich die Grüne Jugend in
Tateinheit mit Jusos und älteren CDU-Funktionären: Das Schwenken der deutschen
Fahne sei ein Zeichen von Nationalismus. „Denn es kann keine Sommermärchen
geben, wenn brennende Geflüchtetenunterkünfte die abscheuliche deutsche
Realität darstellen.“ Realität und Kausalität spielen offensichtlich keine
Rolle mehr, wenn der Hass gegen das eigene Land und gegen die Menschen, die
dort noch leben, von der Antifa kommend die Ebene der etablierten Politik
erreicht hat. Vielleicht erklärt sich aus solchen schmerzlichen Absurditäten,
dass diese Europameisterschaft weit weniger Begeisterung auszulösen scheint als
jeder andere internationale Fußballwettbewerb seit Jahrzehnten.
Abonnieren
Posts (Atom)

