Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 9. Januar 2016

Köln ist überall

Quelle: Marga Noelke/Facebook
Das neue Jahr begann mit guten Nachrichten: „In der Silvesternacht sind mehr als 800 Fahrzeuge im ganzen Land angezündet worden, twitterte stolz der französische Innenminister. Schließlich seien das 14,5% weniger als zum vorangegangenen Jahreswechsel. Während anderswo Böller geworfen werden, haben sich frustrierte Migranten in den verlorenen Vorstädten unseres Nachbarlands also eine ungleich effektvollere Methode ausgedacht, das neue Jahr zu begrüßen. Einfallsreich zeigten sich auch bei uns lebende Migranten, speziell in der Domstadt Köln, aber auch anderswo. Erstmals probten sie die Kraft ihrer wachsenden Masse und konfrontierten die Kölner auf dem Bahnhofsvorplatz mit ihren Vorstellungen einer fröhlichen Feier. Nach offiziellen Angaben eintausend, laut inoffiziellem Polizeibericht aber „einige tausend“ Menschen arabischer und afrikanischer Herkunft belästigten und beraubten vornehmlich einheimische Frauen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um Alt- oder Neumigranten, also Flüchtlinge, handelt: Schneller als befürchtet hat der Zeitenwandel in Deutschland Einzug gehalten.

Samstag, 5. Dezember 2015

Hass als Kunstform

"Es war einmal...."
Quelle: blog.theater-nachtgedanken 
Kunst im Dienst der Repression
Xavier Naidoo könnte äußerlich durchaus als Flüchtling durchgehen, ist nicht verdächtig, dem Arier-Kult zu huldigen und in einem Business tätig, in dem normalerweise jeder Scheiß abgefeiert wird. Doch der Sänger, der mit seinen Schmuseschnulzen noch keinem außer dem guten Geschmack auf den Fuß getreten ist, hat zwei Fehler gemacht, die in Zeiten der Gutmenschendiktatur unverzeihlich sind: Er hat seinen eigenen Kopf zum Denken benutzt und sich zu dem Land bekannt, das (bisher) für sein Wohlergehen gesorgt hat. Nun müssen wir nicht streiten, ob bei diesem Kopfbenutzen viel Substanzielles herausgekommen ist, aber wir müssen erneut das Recht der freien Meinungsäußerung einklagen. Und hier hat der Fall Naidoo, dem seine Nominierung für den ESC auf Druck „der Öffentlichkeit“ wieder entzogen wurde, vielleicht für eine Trendwende gesorgt. Plötzlich gab es Fürsprecher für den Ausgestoßenen. In der Regel sind Künstler aber weniger die Opfer als die Täter, manchmal sogar unbeschreiblich vulgär und aggressiv, wie es in Berlin gerade die Schaubühne praktiziert. Die Kunst wird so zum Steigbügelhalter der neuen Gesinnungsdiktatur, es entsteht nach der Gleichschaltung der Medien eine weitere fatale Kollaboration von Herrschaft und ihren eigentlichen Kontrollmechanismen.

Montag, 10. September 2012

Nach-Gedacht: Paralympics

Die Zeitung schrieb über Gänsehaut-Atmosphäre in vollbesetzten Arenen, eine Metropole voller fröhlicher Menschen und einen begeisterten Präsidenten: „Die Londoner haben uns das Gefühl gegeben, dass die Paralympics das zweite Olympia waren. Und zwar nicht in der Reihenfolge, sondern nebeneinander stehend.“ Diese Wahrnehmung wollen wir dem Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes lassen, aber wie schon zu Beginn der Spiele in diesem Blog angesprochen, scheint hier trotz aller Freude über die Leistungen der Aktiven vieles durch die virtuelle Brille betrachtet. Wenn alles perfekt zu sein behauptet wird, muss geradezu etwas faul sein.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihnachten des Wahnsinns

Das Weihnachtsfest musste schon einiges aushalten. Erst haben die Christen es von den Heiden vereinnahmt, dann wollten sie es wieder verbieten, schließlich rückte der Dämon Mammon in den Vordergrund und nun gerät es zunehmend, und das macht es richtig sympathisch, in die Schusslinie der politisch-moralisch korrekten Kämpfer für das selbstgestrickte Gute. Doch der Reihe nach…
Als das Christentum im alten Rom Staatsreligion wurde, funktionierte man kurzerhand die Saturn-Feierlichkeiten zur Feier der Geburt Christi um. Aber in unseren „christlichen“ Weihnachtsbräuchen ist auch sonst nicht viel authentisch christlich. Nimrod, ein mythisch-mystischer vorderasiatischer König zweifelhaften Rufs, könnte der Vorläufer des durch den Kamin rutschenden Nikolaus gewesen sein. Immergrüne Feierbäume gab es schon im alten Ägypten, das Datum der Wintersonnenwende nutzten schon die Druiden und auch vorgeschichtliche Menschenopferer.