Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Donnerstag, 5. Dezember 2013

kurz-geklagt: Show-Rassismus

Die Debatte zum Rassismus krankt unter anderem daran, dass es keine vernünftige Definition gibt, was das eigentlich sein soll. Unterstellt wird ein irgendwie weiter gültiger Rassenbegriff der Nazis, doch wissenschaftlich gibt es gar keine Rassen mehr - höchstens noch in Form von Rassekatzen o.ä.. „Rassismus“ ist stattdessen mehr und mehr zum ideologischen Kampfbegriff geworden und schließt nationale, xenophobe und kulturelle Konflikte kurzerhand ein. Dennoch kann ein präzise verwendeter Begriff „Rassismus“ helfen, weitverbreiteten Ungerechtigkeiten gegen andere Kulturen und deren Mitglieder entgegenzutreten. Das funktioniert allerdings nur solange, wie der Begriff nicht weiter für absurde Ränkespiele missbraucht wird. Den bisherigen Höhepunkt in dieser Disziplin beschreiben die Vorgänge um die FIFA-Party am kommenden Freitag. Der FIFA, dem Weltfußballverband und damit Vertreter von knapp 300 Millionen Sportlern, wird tatsächlich vorgeworfen, rassistisch zu sein, weil die geplanten Moderatoren der Show hellhäutig sind.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Relativer Rassismus

Die Gruppen der Fußball-Europameisterschaft wurden dann doch tatsächlich ausgelost, obwohl die Sportart wieder einmal gegen alle Regeln des politisch korrekten Fair Play verstoßen hat. Das meinten jedenfalls voller Zorn und Häme die üblichen Sichaufreger von Politik und Medien (wo ist eigentlich noch der Unterschied?). Verursacher war diesmal der 75-jährige offizielle Anführer der Fußballgemeinschaft Sepp Blatter, seines Zeichens Präsident des Weltverbandes FIFA, der es wagte, einmal in seinem Leben die Wahrheit zu sagen. Was war sein „Verbrechen“? Er hat bestätigt, dass es auf dem Fußballplatz häufig und naturnotwendig zu Beleidigungen kommt. Was war sein Fehler? Er hat nicht bedacht, dass manche Wahrheiten wahrer sind als andere.