Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 18. März 2017

Hetzer hetzt

"Jana Pareigis mag Hetzer nicht"
Quelle: ZDF Morgenmagazin
Kurz geklagt: Unsportlich wird üblich

Man kann über den Niedergang klagen, wie man will, aber eine Verbesserung gibt es. Fußball ist inzwischen derart hoffähig geworden, dass auch Philosophen den Fußball in den Mund nehmen dürfen (bildlich gesehen ist das natürlich eine problematische Aussage). Das Essen nicht im Mund bleiben wollte dem Autor dieses Blogs, seines Zeichens bekennender Fan von Hertha BSC, als er las, dass „sein“ Verein gegen die AfD gerichtlich vorgehen wolle, weil sich der Berliner Abgeordnete Frank Scheermesser mit dem genialen Linksverteidiger Marvin Plattenhardt nicht nur auf einem Foto wiederfand, sondern er dieses auch noch bei Twitter gepostet hatte. Welches Hassverbrechen Scheermesser dabei eigentlich vorgeworfen wurde, verschwiegen uns die Zeitungen, stattdessen wurde genüsslich das postfaktische Spiel von Gut gegen Böse zelebriert. Der Europarat übrigens wird sich dadurch bestätigt fühlen, hat er doch gerade Deutschland vorgeworfen, den Kampf gegen Rechts zu behindern, weil die Kriminalisierung des Alltäglichen hierzulande noch nicht ausreichend umgesetzt ist.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

kurz-geklagt: Show-Rassismus

Die Debatte zum Rassismus krankt unter anderem daran, dass es keine vernünftige Definition gibt, was das eigentlich sein soll. Unterstellt wird ein irgendwie weiter gültiger Rassenbegriff der Nazis, doch wissenschaftlich gibt es gar keine Rassen mehr - höchstens noch in Form von Rassekatzen o.ä.. „Rassismus“ ist stattdessen mehr und mehr zum ideologischen Kampfbegriff geworden und schließt nationale, xenophobe und kulturelle Konflikte kurzerhand ein. Dennoch kann ein präzise verwendeter Begriff „Rassismus“ helfen, weitverbreiteten Ungerechtigkeiten gegen andere Kulturen und deren Mitglieder entgegenzutreten. Das funktioniert allerdings nur solange, wie der Begriff nicht weiter für absurde Ränkespiele missbraucht wird. Den bisherigen Höhepunkt in dieser Disziplin beschreiben die Vorgänge um die FIFA-Party am kommenden Freitag. Der FIFA, dem Weltfußballverband und damit Vertreter von knapp 300 Millionen Sportlern, wird tatsächlich vorgeworfen, rassistisch zu sein, weil die geplanten Moderatoren der Show hellhäutig sind.