Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 12. November 2016

Nach-Gedacht: Trumps Triumph

Die Kultur Schaffende Miley Cyrus
Bildquelle: dpa
Miley Cyrus war schon unerträglich, als sie für Disney noch eine grenzdebile Kinder-Fernsehserie machte. Inzwischen versucht sie, mit grenzdebilen Outfits, schrillen Auftritten und schlechten Songs Erfolg zu haben sowie ernstgenommen zu werden, wobei ersteres in dem Maße gelingt wie das zweite scheitert. Höchst zweifelhaft ist es jedenfalls, ob die 23-Jährige jemals etwas Sinnvolles für die Kultur oder ihr Land getan hat. Warum nahm „Geili Miley" also für sich in Anspruch, den künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump als Auswanderungsgrund zu nennen, oder besser gesagt, warum transportieren die Medien in politischer Absicht diesen geistigen Auswurf? Letztlich steht sie damit nicht nur in einer Reihe mehr oder weniger verzichtbarer Kulturträger, sondern auch im Schulterschluss mit der Garde deutscher Politiker, die ihren künftigen Bundespartner und Quasi-Vorgesetzten gleich nach der Wahl mit Beleidigungen überschütteten.

Samstag, 24. September 2016

Wahn-Alarm

Karikatur: www.tomicek.de 
Warum die AfD-Wahlsieger das Feindbild sind
Das ist nicht neu: Wie schön und einfach könnte die Welt ohne all ihre Irren sein. Eine Aussage, die weder durch den Fortschritt noch durch die Aufklärung an Bedeutung verloren hat. Immerhin, eine Welt ohne Irre wäre auch ziemlich unterbevölkert und ein bisschen langweilig - und die Menschen haben immerhin gelernt, das Beste daraus zu machen. Zum Glück fiel auch nur sehr selten die Welt oder einer ihrer Kulturkreise einem Wahn kollektiv anheim, wobei der Nationalsozialismus und die Kreuzzüge schreckliche Beispiele für eine solche kollektive Potenzierung des täglichen Irrsinns sind. Wir kommen nun nicht umhin zu konstatieren, dass die Welt erneut eine solche Zuspitzung erlebt. Während in den kulturell und ökonomisch eher minderbemittelten Regionen der Islam an niedere Instinkte appellierend zunehmend Konflikte schürt, verliert, wie hier kürzlich schon in anderem Zusammenhang ausgeführt, der sogenannte entwickelte Westen den Kontakt zur Realität. Wenn aber Kooperation, friedlicher Wettbewerb und freies Denken sich als Grundpfeiler der sozialen Evolution und eines erfolgreichen Miteinanders erwiesen haben, kann der Wahn als virtuelle Gegenposition nicht nur Konflikte säen und Hass predigen, sondern wird er auch den Niedergang forcieren. Wie unter einem Mikroskop hat in Deutschland der Umgang mit der AfD diesen aggressiven, kontraproduktiven Realitätsverlust nachgewiesen.

Samstag, 16. Januar 2016

Deutschland unter dem Schleier

"Lügenkorrektur im Affentempo"
© 2016 Junge Freiheit
Die Vertuschungspolitik der Machthaber
Die Entscheidung kam den populistischen Linken, egal ob bei der Antifa oder in Teilen der CDU zur rechten Zeit: „Gutmensch“ ist also das Unwort des Jahres. Ausgerechnet dieser wunderbar präzise Begriff, der die psychologische Seite der Hintergründe der gegenwärtigen Katastrophe so treffend und anschaulich beschreibt. Begrifflichkeiten sind aber wie die Kontrolle über die Information ein Teil der Macht, und da lässt das System nichts anbrennen. Wie in jeder ordentlichen Diktatur das Verschleiern der Wirklichkeit zur Kunstform gemacht wird, wird nun auch in unserer Übergangsgesellschaft der Schleier entrechteter Frauen bald zur Wirklichkeit gehören. Zu dieser Schleiertechnik haben wir nach den Vorfällen von Köln etliche Anschauungsbeispiele erhalten, von denen einige im Vergleich die Aktuelle Kamera des DDR-Regimes geradezu so wahrhaftig und unbestechlich wirken ließ wie eine Ziehung der Lottozahlen.

Donnerstag, 26. November 2015

Kustos kopiert: Halb wahr ist auch gelogen

Das politische Magazin „Cicero“ ist keineswegs ein Blatt der Flüchtlingskritiker, eher das Gegenteil, aber es gibt dort noch einen Binnenpluralismus. Dem verdanken wir eine sachliche Gegenüberstellung der politisch lancierten „Halb“wahrheiten zur Flüchtlingspolitik mit der Realität. Der Autor Alexander Marguier schreibt zum Wahrheitsgehalt offizieller Verlautbarungen und ihrer gleichgeschalteten Verwertung: „Es sind Erklärungsmuster, die inzwischen in jeder Talkshow bemüht werden; Sätze, die jeden Tag in Zeitungen zu lesen sind; politische Statements, die ganz offensichtlich nur zur Beschwichtigung dienen sollen. Natürlich kann es nicht Aufgabe der Politik sein, Ängste zu schüren. Aber ein konsequentes Abstreiten von Problemen wird auf Dauer zwangsläufig dazu führen, dass die gesellschaftliche Spaltung weiter zunimmt. Deswegen wäre ein bisschen mehr Ehrlichkeit das Gebot der Stunde.“ Marguiers Gegenüberstellung von Lüge und Wahrheit folgt hier im Anschluss, aus presserechtlichen Gründen auf das Wesentliche gekürzt.

Samstag, 24. Januar 2015

Agenda Pegida

Bildquelle:
http://www.wiedenroth-karikatur.de/
Über Pegida ist alles gesagt worden. Über Pegida ist sogar viel zu viel gesagt worden, vor allem zu viel Falsches. Deshalb gibt es in diesem Post kaum ein Wort über Pegida - allerdings umso mehr über den Umgang mit dieser spontan entstandenen Bürgerbewegung. Es ist nämlich lehrreich für die Einschätzung unserer Gesellschaft und unserer Demokratie zu beobachten, wie die, die vom Wähler übertragene Verantwortung und zumindest nominell Macht haben, auf ein kleines Häuflein Aktivisten einschlagen, das sich wahrscheinlich nur kurzfristig, aber aus einem offenkundig im Volk relevanten Bedürfnis formiert hat. Es ist nicht nur spannend zu fragen, wie das getan wird, sondern auch, warum es überhaupt getan wird. Man wird feststellen, dass das moralische Level der Akteure, die sich dabei gerade als Pfleger und Erhalter der bürgerlichen Moral gebärden, unter jede Grenze gesunken ist, die man in einem schlechten Kinofilm noch als einigermaßen glaubwürdig durchgehen lassen würde.

Samstag, 15. November 2014

Von Einem zuviel

Wenn sich Absurditäten ballen, muss einem Text zur an sich völlig banalen Einemstraße sogar noch ein weiterer zur Seite gestellt werden. Am Ende des vergangenen Jahres hatte Gastkommentator Bernhard Kempen gnadenlos den politisch-korrekten Willkürakt bloßgestellt, der seine Wohnstraße mit einem neuen Namen bedachte. Aus der handlichen Einemstraße wurde nämlich damals das Vier-Wörter-Ungetüm „Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße“, das nur dank konsequenter Schmalschreibung überhaupt auf die Straßenschilder passt. Politisch war der Wechsel vom preußischen Militaristen zum Vorkämpfer der Schwulenbewegung durchaus nachvollziehbar, doch Kempen fand selbst als Angehöriger der in dieser Gegend ansässigen Berliner Schwulenszene sowohl den Aufwand als auch das Ergebnis lächerlich. Lächerlich gewiss, aber selbst das blieb nur die halbe Lachnummer: Weil sich die Bezirkspolitikfürsten in ihren eigenen Regeln zur Neuerfindung der Welt verhedderten, gibt es jetzt tatsächlich beide Straßennamen gleichzeitig.