Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 12. November 2016

Nach-Gedacht: Trumps Triumph

Die Kultur Schaffende Miley Cyrus
Bildquelle: dpa
Miley Cyrus war schon unerträglich, als sie für Disney noch eine grenzdebile Kinder-Fernsehserie machte. Inzwischen versucht sie, mit grenzdebilen Outfits, schrillen Auftritten und schlechten Songs Erfolg zu haben sowie ernstgenommen zu werden, wobei ersteres in dem Maße gelingt wie das zweite scheitert. Höchst zweifelhaft ist es jedenfalls, ob die 23-Jährige jemals etwas Sinnvolles für die Kultur oder ihr Land getan hat. Warum nahm „Geili Miley" also für sich in Anspruch, den künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump als Auswanderungsgrund zu nennen, oder besser gesagt, warum transportieren die Medien in politischer Absicht diesen geistigen Auswurf? Letztlich steht sie damit nicht nur in einer Reihe mehr oder weniger verzichtbarer Kulturträger, sondern auch im Schulterschluss mit der Garde deutscher Politiker, die ihren künftigen Bundespartner und Quasi-Vorgesetzten gleich nach der Wahl mit Beleidigungen überschütteten.

Samstag, 5. November 2016

Trump ist Trumpf

Bildquelle: TheWealthWatchman.com
Was fordert der Hauptfeind des Systems?
Wie sich die Bilder gleichen: In Deutschland bezeichnete ein prominenter Sozialdemokrat kritische Bürger, also die, die seiner Herrschaftslogik nicht brav folgend ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, als „Pack“, in den USA nannte die Präsidentschaftskandidatin der (Sozial-)Demokraten, Hillary Clinton, Opponenten aus dem Volk „deplorable“, was so viel wie bedauernswert oder erbärmlich bedeutet. T-Shirts mit dieser Aufschrift sind jetzt bei Trump-Anhängern so populär wie in Deutschland die Demo-Parole „Wir sind das Pack“. Wir lernen aus der gemeinsamen Feindseligkeit der Volksvertreter gegen das eigene Volk, dass es eine Internationale des Hasses gibt. Deren populärstes Opfer beiderseits des Atlantiks ist wohl Donald Trump. Er spricht die Sprache des Volkes, er spricht dem Volk aus der Seele. Und damit ist er naturgemäß ein Todfeind des Systems.

Samstag, 29. Oktober 2016

Kustos kopiert: Alle gegen Trump

Quelle:www.tomicek.de
Wir haben von den Medien ja schon so einiges erlebt: Pegida, AfD, Migrantismus, PoCo, Genderismus und artverwandte Wirklichkeitsfälschung, aber nirgends bekommt man die Verrohung des Journalismus derart in Reinkultur vorgeführt, wie bei der Demontage des Donald Trump. Ein Wettrennen um Verzerrungen und Geschmacklosigkeiten. Man denke nur an die Tomicek-Karikatur eines hässlichen Trump von vorne, der im Profil eine Klopapierrolle darstellt. Das ist es, was es ist: Fäkaljournalismus. Dabei erfährt der Leser so gut wie nie, was Trump wirklich sagt und was er will. Das Schlimmste an der Ignoranz der Medien ist deren Grundhaltung, sich lustvoll zügellosem Hass hinzugeben. Der Vordenker des Cicero, Alexander Kissler, hat sich kürzlich mit diesem Phänomen auseinandergesetzt und ist dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen über eine gesteuerte Emotion zugunsten des persönlichen psychologischen Vorteils gekommen.

Samstag, 6. September 2014

Der Feind in meinem Kopf

Quelle: toonpool.com, Jan Thomaschoff
Wusste der geneigte Leser schon, dass die Hippiebewegung in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Wirklichkeit eine CIA-Verschwörung war, um den politischen Widerstand gegen das System zu zerschlagen? Nein? Ich auch nicht. Was wir nun aber gemeinsam mit Sicherheit wissen, ist, dass keine Verschwörungstheorie dämlich genug ist, um nicht Zulauf zu finden. Natürlich ist die Welt oft feindselig und unverständlich, doch wenn wir sie feindselig und voller Unverstand in unserem Bewusstsein noch schlechter machen, als sie ist, kriegen wir den Niedergang erst recht nicht in den Griff. Deshalb ist es so erschreckend, dass sich derzeit im Internet, und nicht nur dort, ein neues Phänomen manifestiert, dass dem gerade aufkeimenden und sich vorsichtig organisierenden Widerstand gegen relevante Niedergangsprozesse eben mal locker den Boden unter den Füßen wegzuziehen droht.

Samstag, 7. September 2013

Giftige Bomben

Es ist Zeit zu handeln. Die Lage ist unerträglich. Menschen kommen zu schade. Wir tragen Verantwortung. Diese Schlagworte passen eigentlich in jeder beliebigen Periode zur weltpolitischen Situation, aber derzeit assoziieren wir sie automatisch mit Syrien. Warum das? Weil die Medien und das in Washington beheimatete selbsternannte Weltgewissen uns das suggerieren. Unbestritten geschehen in Syrien furchtbare Dinge, aber ohne eine kybernetische Betrachtung, warum dies so ist und wie man helfend eingreifen könnte, droht die Gefahr, dass es durch jedwede Intervention schlimmer statt besser wird. Dessen ungeachtet werden aber die Kriegstrommeln geschlagen, und wir fragen uns im Durcheinander möglicher Motive hilflos, wer eigentlich ein Interesse an diesem Krieg in und gegen Syrien hat.