Wenn der Spitzenfußball, wie hier vor zwei Wochen beschrieben, zu einer großen Feierveranstaltung mutiert, in der sich alle als eine große Familie fühlen wollen, werden andere Meinungen nicht mehr geduldet. Italiens Stürmer Cassano war so ein Partymuffel, der naiv oder provokativ äußerte, dass er hoffe, dass in seiner Mannschaft AC Mailand keine Schwulen spielten. Dieser Cassano(va) wäre einige Zeit vor der Europameisterschaft beinahe an einem Herzfehler gestorben; vielleicht war es ihm deshalb egal, was weltliche Instanzen über sein Denken denken. Doch am Ende war auch er glatt gebügelt genug, dass es ihm hoch offiziell „unheimlich leid“ tat.
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 7. Juli 2012
Samstag, 30. Juni 2012
Klima-Müll
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| Karrikatur: Uli Stein |
Samstag, 23. Juni 2012
Frustball total
Aus der Europameisterschaft der schönsten Nebensache der Welt wird mehr und mehr die Europameisterschaft der unschönen Nebensächlichkeiten der Welt. Fußballfunktionäre und Medien lassen keine Gelegenheit aus, sich zu profilieren, während die Spieler vordringlich Ihren Egotrip optimieren. Währenddessen feiern die Zuschauer eine Party nach der anderen, ohne so richtig verstehen zu wollen, was da auf dem Platz passiert. Kein Wunder, dass die Spiele eher spannend als schön sind, und dass das Fußballspiel hier mal wieder als lebendiges Beispiel für den umfassenden Niedergang herhalten muss.
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Samstag, 16. Juni 2012
Verdiente Verdiener
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Samstag, 9. Juni 2012
Schuld und Sühne
Etwas kopflos sind uns unsere Großkopfeten schon immer vorgekommen. Nicht in den Kopf will Konrad Kustos aber der Umgang mit dem Fall Orhan S. Schließlich hat der junge Mann und Vater von acht Kindern in dieser Woche seine Frau, weil sie sich von ihm trennen wollte, nicht nur erstochen, sondern ihr anschließend auch noch den Kopf abgetrennt, und kommt nun vielleicht straffrei davon. Dass er dabei „Allah, Allah“ gerufen haben soll, tut hier ebenso wenig zur Sache wie der Umstand, dass auch noch ein Fuß dranglauben musste. Entscheidend ist ein Rechtssystem, das Unrecht nicht mehr zu einer angemessenen Rechenschaft zieht.
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Donnerstag, 7. Juni 2012
Nach-Gedacht: Fraglicher Frühling
Als Chefin der Grünen fühlt sich Claudia Roth berufen, weltweit für die Freiheit zu kämpfen (außer in Deutschland, wo das Regelwerk von ihr gern enger gezurrt wird). Nun war sie in Libyen und konnte sich persönlich vom Erfolg des Freiheitskampfes der Araber überzeugen: Eine Miliz besetzte mit einem Panzer den Airport Tripolis und verhinderte ihr planmäßiges Entschweben.
Samstag, 2. Juni 2012
Wild auf Bild
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