Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 18. August 2012

Neuer Lampen-Alarm

Im September ist es soweit, die Glühlampe ist Geschichte. Das EU-Glühlampenverbot gilt dann für alles, was mehr verbraucht als 10 Watt. Dann werden wir noch mehr stolpern, kneisten und geduldig warten, bis das Licht die Dinge relevant erhellt. Selbst die Niedergangs-Experten in der EU scheinen inzwischen zu erkennen, dass sie bei den Lampen nicht die Hellsten waren. So sprach ein Europaabgeordneter inzwischen vom Nichtbewusstgewesensein der Tragweite und von blindem Kopieren australischer Alibi-Gesetze. Ändern wird sich durch die späte Erkenntnis am Missstand natürlich nichts. Immerhin wurde ein neuer Markt eröffnet, und viele Leute verdienen viel Geld an den neuen PoCo-Funzeln.

Samstag, 11. August 2012

Neues peinliches Schlucken

Der australische Rat für Bildungsforschung hat kürzlich ermittelt, dass viele Schüler glauben, Joghurt wachse auf Bäumen. Nun erstaunt das Kenner des Niedergangs nicht besonders, auch nicht dass immerhin knapp 20 Prozent der Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren dachten, Nudeln würden aus Tieren gewonnen und Rührei stamme von Pflanzen. Drei Viertel der Befragten gab an, dass Baumwolle von Tieren stamme – wahrscheinlich gewonnen bei der jährlichen Baumschur.

Samstag, 4. August 2012

Neue Forst-Fürsten

Freundschaft ist ein hohes Gut und deshalb auch ein Statussymbol. Als Gregor Gysi, Michel Friedman und andere Prominente sich also im ZDF zur Talkshow versammelten, brüsteten sie sich mit ihrer Freundschaftsfähigkeit auch vor manchen natürlichen Feinden auf dem Stuhl gegenüber. Einig war man sich, dass man in Freundschaften Geduld und Toleranz einzubringen habe. Doch eine der Anwesenden hatte sehr spezielle Vorstellungen von dieser Toleranz.

Samstag, 28. Juli 2012

Neue Medien Katastrophen

Man kann ziemlich sicher auf das Wetter wetten, nämlich, dass der Wetterbericht nicht stimmen wird, weil die Voraussagen bestenfalls erst dann eintreffen, wen es für den Nutzer nicht mehr relevant ist. In verzweifelten Wunsch des Niedergangs, Unerklärbares erklärbar zu machen, glauben dennoch die meisten an das moderne Kaffeesatzlesen. Dabei liegt der Fehlerhaftigkeit in dem Falle nicht nur eine unbeherrschbare Komplexität der Natur zugrunde, sondern auch bewusste politische Verfälschungen.

Samstag, 21. Juli 2012

Neue Freiheit hat Freizeit

Manch einer verliert seine Freiheit in einer Beziehung, aber in China hat kürzlich einer seine Freiheit wegen einer Beziehung verloren. Wegen Rowdytums wurde der Mann verhaftet, weil er vor 28 Jahren seine damals noch nicht gefreite Frau umarmt hatte. Der unerhörte Vorfall war übrigens von den Eltern der Braut angezeigt worden. Solchen Sexismus darf eine sozialistische Gesellschaft natürlich auch nach einem halben Menschenalter nicht ungesühnt lassen Dabei interessierte es die Gerechtigkeitsjäger auch nicht, dass das entsprechende Gesetz seit 1997 abgeschafft ist.

Samstag, 14. Juli 2012

Neue feine Freunde

Das Internet ist ein gefährlicher und feindseliger Ort - so wie die ganze Welt. Kein Wunder, dass man sich da sicherheitshalber bei Facebook mit einer dicken Schicht schützender Freunde umgeben möchte, doch auch das kann nach hinten losgehen, wie der Fall des 43-jährigen Herrn Mindermann zeigt, der mit einer 15-jährigen Minderjährigen rumgefacebookt hatte.

Samstag, 7. Juli 2012

Neue Kosmetik statt Athletik

Wenn der Spitzenfußball, wie hier vor zwei Wochen beschrieben, zu einer großen Feierveranstaltung mutiert, in der sich alle als eine große Familie fühlen wollen, werden andere Meinungen nicht mehr geduldet. Italiens Stürmer Cassano war so ein Partymuffel, der naiv oder provokativ äußerte, dass er hoffe, dass in seiner Mannschaft AC Mailand keine Schwulen spielten. Dieser Cassano(va) wäre einige Zeit vor der Europameisterschaft beinahe an einem Herzfehler gestorben; vielleicht war es ihm deshalb egal, was weltliche Instanzen über sein Denken denken. Doch am Ende war auch er glatt gebügelt genug, dass es ihm hoch offiziell „unheimlich leid“ tat.