Wie naiv von mir, in einem globalisierten Niedergang über
einen schnöden Platz in Berlin zu schreiben. Das zeigt sich spätestens einen
Tag nach der Veröffentlichung des Posts über den Missbrauch des öffentlichen
Raums durch „revolutionäre Asylbewerber“. Andere Städte haben nämlich ähnliche,
schlimmere Probleme, besonders München, wo am Sonntag ein Zeltlager mit
hungerstreikenden Asylbewerbern geräumt wurde. Auch hier hätte die
„fortschrittliche“ Stadtverwaltung sich das böse Spiel sicher noch lange
angesehen, wenn die Aktivisten das Maß nicht überzogen und mit Toten gedroht hätten.