Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 21. September 2013

Wahn-Wahl als Mahnmal


Als SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles daranging, unter der Parole „Spenden für den Wechsel“ im Internet selbige einzuwerben, rief sie versehentlich zu Überweisungen an die CDU auf. Künstlerpech, könnte man sagen, doch auch hier hat das Chaos System. Demotivierte Mitarbeiter arbeiten für Politiker denen zwar der Erfolg, nicht aber die Sache wichtig ist. Im konkreten Fall hatte der Mitarbeiter einfach den Text der Christdemokraten aus dem Internet geklaut und nicht einmal genug Sorgfalt aufgebracht, die Spuren zu verwischen. Und wie sollte da eine Frau Nahles, die viel Höheres als ordentliche Arbeit im Sinn hat, wissen, was ihre Mitarbeiter in ihrem Namen so veranstalten. Hier im Kleinen wie auch im Großen wird die Bundestagswahl zu einer Fake-Veranstaltung, die mangels Alternativen nichts wirklich zur Wahl stellt, sondern Herrschaftsstrukturen legitimiert und stabilisiert.

Samstag, 14. September 2013

Wahl der Gewalt

Wenn in einem Wahlkampf zum Deutschen Bundestag Kandidaten bedroht, geschlagen, getreten und beleidigt werden, wäre normalerweise ein Aufschrei der Empörung fällig. Bei den bundesweit und durchgängig erfolgten Angriffen auf Unterstützer der Alternative für Deutschland, der Partei der Euro-Gegner, war dies nicht der Fall. Im Gegenteil, es paarten sich konsequentes Totschweigen mit klammheimlicher Freude. Offensichtlich geht es also nicht mehr um einen Zusammenhalt der Demokraten, sondern um einen Zusammenhalt der Mächtigen, zu denen die AfD keinesfalls gehören darf. Die Vorfälle im Umfeld des Wahlkampfs zeigen aber noch mehr als eine Demokratie-Inkompetenz der etablierten Parteien: Der Rechtsstaat ist auf einem gefährlichen Weg der Aufweichung von Steuerungsfähigkeit und demokratischer Kultur.

Samstag, 20. April 2013

Alternativ zum Mief

Die Feinde meiner Feinde sind ja eigentlich tendenziell meine Freunde. Was macht man aber, wenn eine neue Partei gegen das politische Establishment antritt und den unseligen Euro ins Visier nimmt, die ansonsten leider für eine Wirtschaftspolitik steht, die derart dreist nicht einmal vom herrschenden Einheitsparteienkonsortium umgesetzt wird? Die Rede ist natürlich von der „Alternative für Deutschland“, die sich am vergangenen Sonntag gegründet hat und die der erste ernsthafte Versuch seit Einführung des Euro ist, einen erheblichen latenten Widerstand erfolgreich zu bündeln. Darf man also, um zur Kernfrage zurückzukommen, den Teufel mit Beelzebub austreiben? Eine Frage, der wir uns nur kybernetisch nähern können. Einen Hinweis liefert die Gülle, mit der die AfD aus Anlass ihrer Gründung vonseiten der Presse und der etablierten Parteien überschüttet wurde.