Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Sonntag, 15. April 2012

Statistik im Stau

Verkehrsminister Ramsauer macht sich gerne mit unmodernen Positionen unbeliebt, was ihn bei Konrad Kustos geradezu beliebt macht. Leute, die gegen den Mainstream-Verkehr fahren, sollten schon wegen dieser „bewusstseinserweiternden“ Funktion von uns Skeptikern ein paar Ampeln auf Grün geschaltet bekommen – selbst wenn sie bei ihrer Fahrt auch mal in Sackgassen landen können. Diesmal ist sein Versuch zu loben, der Verkehrssicherheit nicht weiter mit der populären Verbots- und Verregelungspraxis, sondern mit derzeit so unpopulären wie umso notwendigeren Themen, beispielsweise einem „Appell an Verstand und Verantwortungsbewusstsein“, zu dienen. Hintergrund des ganzen ist die diesjährige Zunahme von Verkehrsunfällen mit Personenschaden, die von Statistikern des Niedergangs zu Horrorszenarien aufgeblasen wurde und auf eine weitere Demontage von Freiheit zielt.

Sonntag, 8. April 2012

Oster Poster

Zu Ostern wird uns wieder ein Ei ins Nest gelegt: Wir kriegen eine „Demografiestrategie“. Die Nestbeschmutzer, die das planen, sitzen in der Regierung und streiten sich gerade, ob das Unternehmen mit oder ohne Demografiesteuer für die gesamte arbeitende Bevölkerung ab 25 Jahren einhergehen soll. Sicher können wir schon jetzt sein, dass, egal wie das ausgeht, es auf unsere Kosten sein wird.

Dienstag, 3. April 2012

Nach-Gedacht: Solarstrom

Als hier im Januar der Post zum Thema Solarstrom erschien, hätte man noch witzeln können: „Wie geht’s dem Solarstrom? Na, so la(r)la(r).“ Doch jetzt ist mit Q-Cells der vierte große Produzent in Deutschland insolvent, und für diese Industrie, in die Staat und Bürger Milliarden an Förderung investiert haben, bricht die Eiszeit an.

Sonntag, 1. April 2012

Verkehr(te)s Recht

Welcher Autofahrer unter Euch hat schon mal ein Temposchild übersehen und ist dann (nach Maßgabe dieses Schildes) deutlich zu schnell gefahren? Wen hat dabei sogar die Radarfalle geblitzt? Euch alle? Dann habt Ihr noch mal Glück gehabt, denn Ihr seid knapp an einem Gerichtsverfahren vorbeigeschrammt, Ihr seid auch nicht vorbestraft und schon gar nicht im Gefängnis. Das wird aber demnächst anders sein, wenn Ihr Prof. Dr. Gerrit Manssen und die ihn stützende proto-totalitäre Gutmenschen-Mentalität nicht stoppt, die aus den ehrenwertesten Gründen an die Substanz der freiheitlichen Gesellschaft geht. „Gefängnis für Raser“ ist sein Credo, und damit schüttet er das Kind mit dem Bade aus. Natürlich will nicht nur er nicht leichtfertig Tote und Verletzte im Straßenverkehr riskieren, aber seine Vorschläge sind so ehrenwert wie ein Ehrenmord.

Freitag, 30. März 2012

Nach-Gedacht: Schlecker

Nun geht also Schlecker entweder den Weg der marktwirtschaftlichen Gesundung oder den alles Irdischen. So weit, so gut. Aber die Tradition der Misswirtschaft soll nicht abreißen.


Sonntag, 25. März 2012

Regeln in der Radarfalle

In den USA gibt es einen neuen Trend: das hektisch blinkende Stoppschild an unbedeutenden Kreuzungen. Diese visuelle Umweltverschmutzung beginnt bei jedem anfahrenden Auto sein nervendes Tun und das pro Auto gleich viermal (rechts, links, oben, unten). Das ist natürlich gut gemeint, aber es entspringt einem nicht nur in Amerika wuchernden, als Sicherheitsdenken getarnten Regelwahn. Kybernetisch gesehen bewirkt es das Gegenteil des Proklamierten, denn alle anderen, noch nicht blinkenden oder heulenden Stoppschilder werden dadurch in der Wahrnehmung der Autofahrer auto-matisch an Bedeutung verlieren. Auf der Metaebene schließlich bedeutet das umsichgreifende Regulieren um jeden Preis aber auch einen elementaren Verlust von Freiheit.

Sonntag, 18. März 2012

(P)fusch Fake Fukushima

Pastorin Nora Steen brachte soviel Betroffenheit rüber, wie es eben nur ein evangelischer Pastor oder hilfsweise ein grüner Bundestagsabgeordneter vermag (falls das noch unterschieden werden muss). Sie hatte aber auch allen Grund, wollte sie doch in ihrem Debüt als Wort-zum-Sonntag-Kommentatorin die ein Jahr zurückliegende Erdbeben-Tsunami-Atom-Katastrophe und somit 19.000 Tote beweinen. Tat sie dann aber doch nicht, denn die 19.000 Toten waren ihr kein Wort wert. Stattdessen bramarbasierte sie über verstrahlte Sandkästen, Mütter mit Geigerzählern und unbewohnbare Landstriche. In diesem verstrahlten Kommentar voller Glauben statt Wissen kolportiert sie Folgen der Atomkatastrophe, die es so von Anfang an nur in den Medien und in Verlautbarungen anderer interessierter Kreise gegeben hat. Und da war sie an diesem Gedenktag nicht die einzige.