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| Quelle: toonsup.com |
Dann sind natürlich wieder die
deutschen „Rassisten“ wegen ihrer fehlenden Integrationsfähigkeit schuld.
Integration wird in Deutschland mehr und mehr als Pflicht der Alteingesessenen und nicht der Hinzugekommenen interpretiert.
Das hat auch eine gewisse Zirkellogik, denn wenn Fremde allein durch ihr
Sich-in-Deutschland-Aufhalten Deutsche werden können, braucht es ja gar keine
Integration mehr.
Wenn Neudeutsche also an ihrer Herkunftssprache,
an Sitten und Gebräuchen über Gebühr festhalten und die Teilnahme am deutschen
Gemeinwesen verweigern oder diese zumindest ignorieren, wird zunehmend
behauptet, es läge an mangelnden Integrationsangeboten seitens deutscher
Behörden und mangelnder Integrationsbereitschaft der Deutschen. Das Wort
Integration, das bisher für die Anpassung an die vorgefundene Kultur eines
neuen Heimatlandes stand, erfährt damit einen kompletten Bedeutungswandel. Es gilt
dabei, eine Gesellschaft so gesichtslos zu machen, dass sie jedes passende und
unpassende Verhalten aus anderen Kulturen assimilieren kann, selbst wenn es zuvor
als unangemessen, uneffektiv oder gar unmoralisch angesehen wurde.
An dieser Stelle ist vielleicht
die wiederholende Erklärung angebracht,
dass die gegenwärtige Integrationsproblematik in der Regel weder an der
fehlenden Bereitschaft der Deutschen noch der der Migranten liegt, sondern an
der Überlastung
der Integrationsfähigkeit eines Systems angesichts einer unintegrierbar großen Zuwandererzahl.
Integration findet statt, wenn Meme, also einfach gesagt: Verhaltensweisen, von
der Leitkultur quasi in einer Form von Osmose auf die zu Integrierenden
übergehen. Spätestens wenn sich Gettos bilden, bricht die dafür erforderliche kulturelle
Hierarchie zusammen. Einen Zusammenbruch des Kulturtransfers gibt es
beispielsweise genauso umgekehrt, wenn reiche Amerikaner in ihren Gated
Communities glauben, ihre Welt sei noch in Ordnung.
Um den neuen, virtuellen,
Integrationsbegriff aufrechterhalten zu können, müssen die interessierten Kreise,
von grünen Gutmenschen bis zu TTIP-Kapitalisten, den Menschen suggerieren, dass
die Migration unter dem Strich ein Gewinn für das Gemeinwesen darstellt, auch
wenn Argumente da schnell knapp und die Lügen zu offensichtlich werden. Versucht
wird es einerseits mittels Kleinreden oder Verschweigen von Problemen, aber
auch durch das Herausstellen und Erfinden von Vorteilen. Ende November
hatte die Bertelsmann-Stiftung, der wohl dreisteste Think Tank der Postkapitalisten, eine Studie über
Kosten und Nutzen der Zuwanderung vorgelegt, die von den Medien bereitwillig
kolportiert wurde. Danach zahlten Ausländer pro Kopf und Jahr 3300 Euro mehr
Steuern und Sozialabgaben, als sie an staatlichen Leistungen erhielten. Das
klang doch wie der ultimate Beweis, dass sich Migration zumindest ökonomisch
lohnt.
Glücklicherweise hat sich der Ifo-Ökonom Hans-Werner Sinn,
eigentlich im selben Lager ansässig, so sehr über die Milchbubenrechnung der
Bertelsmänner geärgert, dass er öffentlich nachrechnete: Basierend auf den
Zahlen des Jahres 2012 waren die Zuwanderer für die Sozialkassen zwar ein
Gewinn, für die Staatskassen hingegen ein Minusgeschäft. Dieses Pro-Kopf-Minus
lag bei den hier wohnenden Ausländern um 700 Euro monatlich höher als bei
Deutschen. Im Verlauf eines Lebens summieren sich diese Unterschiede nach Sinn
auf stattliche 118 400 Euro Mehrkosten. Und da ist nur von hier lebenden
Ausländern die Rede und nicht von Hartz-IV-basierten Großfamilien.
Die Reaktion der Medien ließ nicht lange auf sich warten: „Spiegel
Online“ unterstellte Sinn, falsch zu rechnen, und fragte dümmlich, manipulativ
und vor allem sinnfrei nach, ob er der neue Chefökonom der AfD sei. AfD, hah,
das erklärt ja alles, auch wenn die sich wohlweislich gar nicht zur Thematik
geäußert hatte. Seine Botschaft hörten die neuen Herrschaften eben nicht gerne,
war es Bertelsmann doch ausdrücklich darum gegangen, „der verbreiteten Angst
vor Zuwanderung positive Fakten entgegenzusetzen“. Und ganz nebenbei war laut
Tagespiegel noch die politische Botschaft impliziert, der Staat solle mehr Geld
für die Qualifizierung von Ausländern ausgeben. Nur so lässt sich auch das
Bertelsmann-Engagement klären, denn diese Stiftung ist ureigenst für die
Umverteilung vom Geld des Steuerzahlers auf das Großkapital zuständig.
Sowieso lassen sich Sinn und Unsinn von Einwanderung nicht
ursächlich ökonomisch erörtern. Wenn im Januar aus Hameln berichtet wurde, dass
14 Polizisten bei einem Sturm auf das örtliche Krankenhaus verletzt wurden, ist
das nur ein krasses Beispiel für die tägliche Begegnung unterschiedlicher
kultureller Verhaltensweisen. Nach gegenwärtiger und bisher unwidersprochener
Faktenlage, war ein verurteilter Tankstellenräuber libanesischer Herkunft noch
im Gerichtsgebäude aus dem Fenster geklettert und dabei tödlich verunglückt.
Nach ersten Konflikten der Ordnungskräfte mit schnell zusammengetrommelten
Mitgliedern der anhängenden Großfamilie stürmte diese schließlich das
Krankenhaus und attackierte die Polizisten mit Pflastersteinen und
Pfefferspray. Bedarf es des ergänzenden Hinweises, dass der Leser erst am Ende
der Meldung in einem Nebensatz von der migrantischen Herkunft der Aufrührer
erfuhr?
Schon mehr „Alltagstauglichkeit“ hat das Beispiel, das
Konrad Kustos von einem Bekannten erfuhr. Vor einem Flüchtlingsheim in Berlin
entwickelte sich reger Automobilverkehr in Form meist teurer Karossen, weil
örtliche Verbrecher- und Zuhälterbanden hier Nachwuchs rekrutieren wollten.
Dabei parkten sie regelmäßig in der Einfahrt eines anscheinend gut integrierten
Automobilhändlers, der in seiner Not die Polizei zu Hilfe rief. Wenige Tage
später brannte das Autohaus lichterloh.
Dieses Beispiel soll natürlich keineswegs nahelegen, dass
Ausländer schlechtere Menschen seien. Es steht aber dafür, dass Migration nicht
gleich Migration ist, sondern dass es auf die Menge und die Qualität einer
Zuwanderung ankommt. Wenn Armutsflüchtlinge aus der weniger entwickelten Welt
sich im reichen Deutschland Wunderdinge erwarten, muss es beim Konflikt mit der
Realität ganz automatisch zu Frustration und Desorientierung und damit auch zu einem
erhöhten Maß an Gewalt, Verbrechen und Konflikten kommen. Davon können auch die
Berliner aus Kreuzberg erzählen, deren Görlitzer Park trotz der zur
Gefahrenabwehr angeordneten Rodung eines erheblichen Teils der Vegetation
weiter mit massiver Rauschgiftkriminalität und Gefahr für Leib und Leben
existieren müssen.
Doch selbst da gibt es eine lautstarke und schlagkräftige
Unterstützerbewegung von Alteingesessenen, die aus „Solidarität mit den Flüchtlingen“
die hilflosen Lösungsversuche der Behörden bekämpft. Das scheinbar humane und
von interessierten Kreisen bewusst gesteuerte Märtyrerszenario hatte ja schon
in Dresden dafür gesorgt, dass ein in einem Mord endender Konflikt unter
dortigen rauschgiftsüchtigen Asylbewerbern wie selbstverständlich und unter
Umgehung rechtsstaatlicher Maßnahmen ausgerechnet der Pegida untergejubelt werden
sollte. Dieses System der Verdrehung ist so stabil, dass der Mörder genau
wusste, er könne mit selbst angebrachten ausländerfeindlichen Parolen den
Verdacht von sich ablenken.
Die genannten Fälle sollen beispielhaft Strukturen
wesentlicher Nachteile durch Migration zeigen, um nicht immer wieder nur wenn
auch richtige Allgemeinplätze niederzuschreiben. Letztere gibt es aber
weiterhin, hier ein Potpourri dazu: mehrheitlich unqualifizierter,
sprachunkundiger Zuzug, hoher Nachwuchs und Nachzug besonders in prekären
Migrantenkreisen, Hass gegen deutsche „Kartoffeln“, zwangsläufige
weltanschauliche Reibungsverluste und ein hierzulande ungewohntes
Aggressionsverhalten, wie es in weniger zivilisierten Ländern eben üblich ist.
Kultur ist nicht wertfrei, sondern steht für
zivilisatorische Errungenschaften. Dies zu leugnen läuft auf das Leugnen von
Zivilisation hinaus. Wenn, wie kürzlich geschehen, Vater und Onkel, in
Deutschland lebend und libanesischstämmig, einen 15-Jährigen entführen und
zwangsverheiraten wollen, weil er schwul ist (mit 15, wo doch da fast jeder ein
bisschen schwul ist!), bedeutet das nach deutschem Kulturverständnis eben eine
rückschrittliche Verhaltensweise. Jenseits jeden Interpretationsspielraums! Und
man komme nicht mit dem Argument „Ausnahmen“. Na klar sind solche Beispiele
Ausnahmen, aber weil sie möglich sind, stehen sie für eine Geisteshaltung oder
eben Ungeisteshaltung, die das Leben schwieriger und das Zusammenleben schwer
machen. Diese Ausnahmen sind die sichtbare Spitze eines Eisbergs
zivilisatorischer Defizite.
Praktizierte Migration aus weniger entwickelten Ländern
bedeutet in Kulturländern immer einen Kulturverlust mit allen Konsequenzen,
wobei diese Aussage noch einmal zu relativieren ist: In Zeiten des
beschleunigenden Niedergangs besonders der westlichen Welt, können mit der
Migration auch Werte wie Bodenständigkeit, Freundlichkeit und
Realitätsbezogenheit zurückkommen. Können, nicht müssen, auch hier kommt es
wieder auf den Qualitätsfaktor der Einwanderung an. Ein solcher Wertewandel des
Niedergangs hin zur Einfachheit könnte jedenfalls auch zum Teil die
Attraktivität des Islam als Gegenmodell zum westlichen Irrationalismus erklären.
Aber das ist ein anderes Thema und in Deutschland noch ein Nebenwiderspruch.
Den Kulturverlust hat Deutschland jedenfalls nicht exklusiv.
Dazu eine kürzlich selbst erlebte Szene vom Miami-Airport: Bei der Abfertigung
vor dem Sicherheitscheck stehen in
großer Zahl dunkelhäutige und überflüssige Uniformierte, die mit wirren Gesten
die Fluggäste irritieren. Gesten benutzen sie, weil sie nicht in der Lage sind,
die in den USA immer noch geltende Verkehrssprache Englisch zu sprechen, und
überflüssig sind sie, weil sowieso jeder sieht, wo das Ende der Schlange ist.
Auch mit dem Lesen oder Erkennen einfacher Zusammenhänge ist es nicht weit her.
Ähnliches Personal findet sich bei der Kontrolle selbst, vielleicht etwas
„integrierter“. Der Umgang mit den Fluggästen ist rüde: herrische Gesten, kein
Lächeln, auch hier keine verbale Sprache.
Das ist vielleicht nicht böse gemeint, aber es ist genährt
von persönlicher Unsicherheit und einem kulturellen Hintergrund, in dem
Uniformierte eben noch unfreundlich zu sein haben, weil es ihnen dort Autorität
verleiht. Die Jobmaschine Flughafen ist ein guter Platz für solche Studien,
weil es einer dieser Orte ist, an dem Migranten vom System untergebracht werden
- auf Kosten der Reisenden und des Steuerzahlers und keineswegs zum Wohle des
Jetsets. Ist das die Schuld der neuen Angestellten oder nicht vielmehr einer
Politik, die sie in solch frustrierende Lebensumstände bringt?
Auch dieses Beispiel zeigt, dass eine Migration aus weniger
entwickelten Kulturen einen Verlust an Lebensqualität für die Einheimischen
bedeutet. (Das mag sich höchstens für die Minderheit relativieren, die jetzt
nicht mehr die Drecksarbeit machen muss/darf, und der es außerdem reicht, von
Hartz IV zu leben.) Bei den alltäglichen Verlusten für die überwältigende
Mehrheit braucht es jedenfalls keines Islam als Feindbild, der dem
unterdrückten Groll bestenfalls als Fokussierungsobjekt dient.
Die Migrationsversteher setzen diesem Unbehagen eine unglaubliche
Realitätsferne entgegen. Sie ignorieren Sprachprobleme,
Verhaltensunverträglichkeiten (Gewalt, Verlässlichkeit, Frauenrolle),
berufliche Inkompetenz, Integrationsunwilligkeiten oder -unfähigkeiten und
kulturelle Problemimporte (interne Konflikte, Konflikte mit anderen
Migrantengruppen, Anspruchsdenken) mit dem selbsterklärten Recht des
Gutmenschen.
Die real existierenden Defizite zu beschreiben heißt, der
Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen, und hat nichts mit Rassismus zu tun. Nach
der UNO-Rassismusdefinition hingegen, die ausdrücklich auch kulturelle
Kriterien einbezieht, ist so ziemlich alles Rassismus, was zwischenmenschliche
Probleme zwischen Kulturen ausmacht. Kurz gesagt: Jeder, der nach dieser -
falschen und schädlichen - Definition kein Rassist ist, muss ein Idiot sein.

https://www.youtube.com/watch?t=28&v=1sqGds-MrtM
AntwortenLöschenwie beurteilt Herr Kustos und seine Leserschaft dahingehend diese Entwicklung, wie lange ist gepflegtes parlieren noch ausreichend?
Hammer! Wenn die Information aus dem Link stimmt, ich habe leider erstmal keinen Anlass zum Zweifel, und wenn wir uns an ihrem "NWO"-Hintergrund nicht stören, bedeutete ein solches EU-Gesetz nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Gedankenfreiheit. Allein, dass so etwas ohne Skrupel formuliert wird, zeigt schon die Zerrüttung unserer Wertesysteme.
Löschenkönnte was an der theorie dran sein, dass man das system absichtlich an die wand fährt, weil man den leuten das gutmenschentum effektiv austreiben will?
AntwortenLöschen"...bei Konzerten am Reiseziel doch besser keine Nüsse mehr zu knacken."
AntwortenLöschenEs die Summe vieler Kleinigkeiten, z.B. was die Hygiene unserer Exoten betrifft. Immer öfter sieht man im öffentlichen Raum, Busse und Bahnen, Schnellrestaurants, Geschäften etc., massenhaft ausgespuckte Schalen von Sonnenblumenkernen. Dies Verhalten war mir bisher nur von exotischen Vögeln bekannt, die allerdings spucken sie nicht aus, sondern lassen sie einfach fallen.