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| "Last-Rad" Artwork: Uwe Möller |
Wenn die Panzer der ideologischen Umgestaltung unserer Gesellschaft überall schon so schön am Rollen sind, macht man am besten keine halben Sachen. Und weil auch mit so scheinbar harmlosen Phänomenen wie dem Fahrradfahren wie vor kurzem hier gesehen weltanschauliche Dominanz bewiesen werden kann, nutzt man dies gleich noch dazu, um den demokratischen Überbau ein bisschen weiter plattzumachen. Wenn also demnächst Berlin per Volksentscheid für ein „Gesetz zur Förderung des Radverkehrs“ und den so generierten Dauerstau Milliarden bezahlen muss, bekommt es dazu gleich noch ein bisschen mehr stramm ausgerichtete Ordnungsmacht verordnet.
Das Gesamtpaket ist spätestens mit dem Volksentscheid
parallel zur Bundestagswahl im nächsten Herbst direktdemokratisch legitimiert,
womit sich erneut zeigt, dass jeder Volksentscheid zu partikulären Themen keine Alternative zur
zunehmend volksfernen Parlamentsdemokratie ist, sondern lobbygesteuerten
Partikularinteressen Tür und Tor öffnet.
Im konkreten Fall stehen solche Fehlinformationen auch noch
konkurrenzlos im Raum, weil bisher weder Politik noch Medien ein Interesse am
Widerspruch zeigen. Ist das nun ein Ausdruck ideologischer Seilschaften oder
eine Unterwerfung unter den herrschenden ökologischen Imperativ? Oder ist es
einfach wieder eine Folge der hier schon oft beklagten Unfähigkeit, Komplexes
sehen zu wollen und zu können? Schon längst ist es in einer so
durchideologisierten wie unüberschaubaren Gesellschaft selbst den inhaltlich Zuständigen
geradezu peinlich, über komplexe Zusammenhänge nachzudenken. Und ebenso ist der
Bürger längst auf einfache Schaltkreise umprogrammiert.
Dieser Wähler, der in seiner Gesamtheit in den großen Fragen
(EU-Beitritt, D-Mark-Abschaffung, Migration), welche die Herrschenden aus aus
ihrer Sicht gutem Grund erst gar nicht zulassen würden, intuitiv durchaus
richtig entscheiden könnte, ist in Detailfragen völlig überfordert. So richtig
es aus demokratischer Sicht ist, die Gesamtheit der Menschen und ihre
„Kollektive Kybernetische Kompetenz“ in den Mittelpunkt von Entscheidung zu
stellen, so sehr muss darauf geachtet werden, dass diese Entscheidungen auch
auf kybernetischer, also umfänglich kollektiv durchdachter Grundlage zu fällen
sind.
Bei einem Volksentscheid kommt das Handeln auf Kosten der Mehrheit nicht als Willkür des Staates oder des Postkapitalismus daher, sondern durch die kalte Küche als Volkswille. Je mehr der Bürger von der Obrigkeit entmachtet und verladen wird, desto mehr kommen solche Volksentscheide ins Gespräch – teilweise von eben denen, die diese Entmachtung planen und forcieren, weil sie deren pseudodemokratische Ventilfunktion schätzen. Umgekehrt suchen natürlich diejenigen, die bemerken, dass die Demokratie systematisch entsorgt wird, nach Lösungen und arbeiten sich dafür an Volksentscheiden ab statt das Übel an der Wurzel anzugehen. Volksentscheidsbefürworter nutzen dieses scheinbar demokratische Mittel also auch für sich selbst als psychisches Ventil gegen den Druck, den das zunehmende institutionalisierte Unrecht aufbaut. Illusionen von Mitbestimmung waren schon immer ein Mittel der Herrschenden zur Besänftigung öffentlichen Unmuts, wenngleich dabei wohl noch nie so viel Schaden das Ergebnis bestimmte wie in unserer Zeit.
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Nicht nur neue, politisch-korrekt ausgerichtete
Fahrradstaffeln der Polizei, die laut Gesetz ausdrücklich nicht gegen
Fahrradfahrer vorgehen dürfen, wird das neue Gesetz bringen, sondern auch noch
ein „Bewusstseinsministerium“, das mittels Öffentlichkeitsarbeit den
„Radverkehr zu fördern und alle Verkehrsteilnehmer für ein besseres Miteinander
(zu) sensibilisieren“ hat. Was dieses Neusprech zu bedeuten hat, wissen wir aus
der Gender- oder der Migrantenpraxis zur Genüge. Im Sinne eines machterhaltenden
ideologischen Crossovers heißt es dann in der Gesetzesvorlage auch durchgängig sperrig
„Fahrradfahrende“ oder „zu Fuß Gehende“, um nur ja nicht die männliche
Standardform zu benutzen und damit mögliche Verbündete aus (anderen)
Gutmenschenbereichen abzuschrecken. Das neue Milieu des Niedergangs hält die
Reihen fest geschlossen.
„Berlin dreht sich“, ist der Wahlspruch der Rad-Initiative,
doch in Wirklichkeit dreht sich die Stadt bestenfalls weiter um sich selbst, wahrscheinlicher
aber schlicht komplett durch. Kann denn ein solches Radgesetz unabhängig von
den grundsätzlichen Kontroversen alle erforderlichen Differenziertheiten
abwägen? Könnte das ein anderes von privaten Personen mit privaten Interessen
entwickeltes Gesetz? Nein, kein solches Gesetz kann das, erst recht nicht, wenn
es so offen parteiisch ist wie in unserem aktuellen Beispiel.
Daran ändert auch nichts, dass im Frühsommer 105.000 Bürger
das vorbereitende Volksbegehren begeistert unterschrieben - das waren immerhin fünfmal
so viel wie nötig. Was schert die Unterzeichner und die zu erwartenden Millionen
Pro-Wähler, dass das gut gemeinte Unternehmen nach Senatsschätzungen mehr als
zwei Milliarden Euro kosten wird – die jährlichen Folgekosten für besagte
Polizeistaffeln und andere Personalaufwendungen nicht eingerechnet. Wer von
denen denkt schon darüber nach, was die so bewirkte Verlangsamung bis zum
Dauerstau in der Praxis für den Lebens- und Wirtschaftskreislauf der Stadt
bedeuten wird?
Stattdessen wird so weit gedacht, wie ein Rad mit einem Platten
eben rollt. Dem Regierenden Bürgermeister und seinem Stab werden dann Dienstfahrräder
verordnet, und damit der nicht schwitzend den Botschafter empfangen muss, wird
gleich weitsichtig eine Pflicht verankert, bei Umbauten öffentlicher Gebäude Radfahrerduschen
einzubauen. Ja, detailliert ist die Vorlage schon, legt sie doch auch fest,
dass bei Schnee und Eis erst die Fahrradwege und dann die Straßen zu befreien
sind, obwohl bei Schnee und Eis das überwältigende Gros der Radfahrer den
Drahtesel zu Hause lassen wird.
Schon jetzt musste von den Initiatoren deren Werk
peinlicherweise nach der Abstimmung für das Volksbegehren an zwei
entscheidenden Stellen korrigiert werden. Nicht mehr an 800 Kilometern Berliner
Hauptstraßen sollen zweimal zwei Meter breite Radwege entstehen, sondern an
1600. Man hatte die Bundesstraßen vergessen! Dadurch steigen unter anderem im
selbst schöngerechneten Ansatz die Kosten von 320 Millionen Euro um mehr als
150 Millionen Euro. Außerdem sollen anscheinend Radwege entfallen, wo es Tram-
oder Busspuren gibt. Die Busfahrer werden sich auf den zusätzlichen Slalom
freuen, die Straßenbahnen hinter jedem einzelnen Radfahrer gemütlich
herzuckeln.
All dieses „Kleingedruckte“ werden sich vielleicht 0,1
Promille der Wähler ansehen, während der Rest sich und andere mit ahnungsloser
Begeisterung ins Unglück stürzt. Volksentscheide sind aber nicht nur anfällig
für Missinformation, sondern auch für Fehlinformation, besser gesagt: Täuschung.
Wie gut klingt es, wenn für Busse und Bahnen Vorrangschaltungen gefordert
werden, ohne sagen zu können und zu wollen, an welcher Stelle und in welchem
Umfang. Und letztlich wird mit der euphemisierenden Leugnung der erheblichen
Probleme, die das Radfahrergesetz für den öffentlichen Verkehr bringen wird, auch
kaschiert, dass Nichtradfahrer, Familien, Alte und Behinderte zum Opfer oder
zumindest Leidtragenden der schönen neuen Fahrradwelt werden.
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| Artwork: Uwe Möller |
Immerhin gab es Proteste von den Naturschützern vom BUND und der ÖPNV-Fahrgastgemeinschaft IGEB. Deren
Kritik richtet sich weniger dagegen, dass in Punkto Radverkehr dringender
Handlungsbedarf besteht, sondern in der Befürchtung, dass bei der gewählten
Form als Gesetzesvorlage die Interessen anderer Verkehrsteilnehmer nicht
angemessen berücksichtig werden könnten. Kritik hätte man auch vom ADAC
erwartet, doch der betreibt Appeasement-Politik und stellte eine Umfrage dazu,
nach der rund die Hälfte der Berliner den Volksentscheid auch in seinen
weitergehenden Zielen unterstützen.
Wie auch immer, ein Volksentscheid ist ein perfektes Medium
für Populisten, die auf dem jeweiligen ideologischen Rückenwind surfen. (Der
Begriff "Populist" ist hier im eigentlichen Wortsinne gemeint und nicht wie in der
inzwischen von unseren geistigen und materiellen Machthabern zum Schimpfwort deformierten
Bedeutung für Menschen, die die Interessen des Volkes vertreten.) Um dazu einmal die
ansonsten unsägliche Petra Sorge vom Cicero zu zitieren: „Zahlreiche
Volksentscheidungen auf nationalen und regionalen Ebenen haben gezeigt:
Einkommens- und bildungsstarke Bevölkerungsschichten bringen ihre Interessen
viel stärker in den politischen Prozess ein als benachteiligte Gruppen.“
Wenn die restlichen Teilnehmer am Stadtverkehr antizipieren
könnten, dass ein solcher kein Luftballon ist, der sich beliebig aufpumpen
lässt, sondern bestenfalls ein Nullsummenspiel, wenn sie also wüssten, was
ihnen blüht, würden sie vielleicht einen Gegenvolksentscheid anstreben. Oder dennoch
nicht, weil Volksentscheide eben viel eher von jungen politischen Eiferern als
Abkürzung zum materiellen Seelenheil praktiziert werden. Schon deshalb liegt
hier eine Verschiebung weg von den realen Interessen der Bevölkerung vor.
In realitas sind Volksentscheide, jedenfalls die, die sich
nicht um die großen Fragen eines Staatswesens, sondern um partikuläre Fragen
kümmern, immer der Versuch einer Neuaufteilung des vorhandenen Kuchens
zugunsten von Gruppeninteressen. Nicht nur im konkreten Fall werden individuelle
Vorteile dabei jedoch mehr oder weniger erfolgreich als Nutzen für die
Allgemeinheit verkauft. Die Unbedarftheit und Unwissenheit des Wählers wird
dabei vorausgesetzt und instrumentalisiert.
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| Artwork: Uwe Möller |
Beispielsweise interessieren bei Volksentscheiden die
Initiatoren in der Regel weder Kosten noch Machbarkeit. Wer den Gesetzestext
schreibt und das Wählervotum (bei meist geringer Wahlbeteiligung) hinter sich
bringt, hat dann eben am Ende unabhängig von Vernunft und Wirklichkeit recht.
Enthält das Radfahrergesetz etwa Vorschläge wie man die Berliner
Kamikazeradfahrer zum Einhalten der Gesetze bringen könnte? Natürlich nicht,
denn das wäre Aufgabe einer kenntnisreichen und engagierten Verwaltung, die
durch einen Volksentscheid ausgehebelt wird und dann höchstens die Scherben
zusammenkehren muss.
Volksentscheide kennen auch keinen Minderheitenschutz. Eine
Interessengruppe setzt sich stattdessen gegen die Allgemeinheit durch. Und
gerne wird im Siegesgefühl die Schraube auch noch angezogen. Hieß es im
Gesetzesentwurf ursprünglich „Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer und zu Fuß
Gehende“, wurde das inzwischen korrigiert zu einem schlanken: „Erhöhung der
Sicherheit und des Komforts“! Oder, wie es der oberste Radaktivist Heinrich
Strößenreuther formuliert: „Wir wollen uns lediglich angemessen sicher und
entspannt bewegen.“
Das Wir wird groß geschrieben in diesen Initiativen und der Rest
kann sehen, wo er bleibt. Was etwa machen die älter als 65-Jährigen, die nur zu
7% am Radverkehr Anteil haben und deren Busse radfahrergenerierte Verspätungen
haben? (Interessanterweise ist auch die Nutzung bei den jünger als 36-Jährigen
mit 15% erstaunlich gering. Zeigt sich hier schon eine Trendwende?) Was machen
andere Ältere auf den Gehwegen, die sich inklusive des Verfassers mancherorts
schon jetzt ängstlich Schritt um Schritt vortasten, um Zusammenstöße mit
gleichzeitig und mit hoher Geschwindigkeit aus allen Richtungen kommenden
Pedalisten zu vermeiden?
Laut Infratest wollen 54% der Berliner Investitionen in den öffentlichen
Nahverkehr und nur 26% in das Fahrradwesen (Auto 14%!). Konkret aber wird der
fahrradgerechte Ausbau der Stadt, die Akzeptanz und die Finanzierung des ÖPNV
belasten. Wenn dann in derselben Umfrage aber 62% angeben, die Forderung der
Volksentscheidsinitiative gehe in die richtige Richtung, zeigt das, wie willkürlich
und undurchdacht die öffentliche Meinung in Detailfragen votiert.
Bei einem Volksentscheid kommt das Handeln auf Kosten der Mehrheit nicht als Willkür des Staates oder des Postkapitalismus daher, sondern durch die kalte Küche als Volkswille. Je mehr der Bürger von der Obrigkeit entmachtet und verladen wird, desto mehr kommen solche Volksentscheide ins Gespräch – teilweise von eben denen, die diese Entmachtung planen und forcieren, weil sie deren pseudodemokratische Ventilfunktion schätzen. Umgekehrt suchen natürlich diejenigen, die bemerken, dass die Demokratie systematisch entsorgt wird, nach Lösungen und arbeiten sich dafür an Volksentscheiden ab statt das Übel an der Wurzel anzugehen. Volksentscheidsbefürworter nutzen dieses scheinbar demokratische Mittel also auch für sich selbst als psychisches Ventil gegen den Druck, den das zunehmende institutionalisierte Unrecht aufbaut. Illusionen von Mitbestimmung waren schon immer ein Mittel der Herrschenden zur Besänftigung öffentlichen Unmuts, wenngleich dabei wohl noch nie so viel Schaden das Ergebnis bestimmte wie in unserer Zeit.
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P.S.: Wenn Partikularinteressen sogar parlamentsdemokratisch
legitimiert werden, erübrigen sich schließlich selbst Volksentscheide. So
scheint es in Berlin zu kommen, wo der neue rot-rot-grüne Senat verkündet hat,
voll hinter den Inhalten des Fahrrad-Volksentscheids zu stehen. Heinrich
Strößenreuther meinte dann gleich hell- und einsichtig, wenn das Gesetz ohne
ihn zustande komme, sei es ihm auch recht. Was aber nicht heißt, dass es nicht
weitere Aufgaben für Volksentscheidsaktivisten gebe: Soeben werden in Kreuzberg-Friedrichshain
Unterschriften für ein tägliches veganes Menü in öffentlichen Einrichtungen
gesammelt. Dies geschieht „im Interesse aller leidensfähigen Wesen“ - Menschen
natürlich ausgenommen.



Heute wortgleich an DIE FREIE WELT:
AntwortenLöschen"Witz oder Ernst? Im letzteren Fall konstellierte sich der erste Fall von Linkstotalitarismus, der eher an seiner Lächerlichkeit als an seiner Regelungswut für die schöne neue Welt erstickte. Haben in Berlin nicht die Autofahrer immer noch die Mehrheit? Was sagt der ADAC dazu? Die Spediteure? Lassen die sich etwa alle widerstandslos vom grünen Vollidiotismus abräumen? – In der Energie- und Industriepolitik geben die grünen Volks-Haßardeure (Haßbrenner) ebenfalls nicht eher Ruhe, bis auch da der genderneutrale Stillstand/Kollaps eintritt. Ein Wahnsinn, den man den roten Banden und Staatsverderbern inzwischen allerdings schon wie selbstverständlich zutraut. Daß sie im Bürgerkrieg auch selber dran sind, scheint diese wahren Menschenfreunde nicht im geringsten zu irritieren. Eine Hoffnung bleibt: die Realität. Oder (wienerisch): ‚Ka Göld, ka Musik‘. Dummheit muß man sich auch leisten können. - Bleiben Sie dran, verehrter Herr Kustos!" -
Vielen Dank für Ihr nach wie vor ungebrochenes Vernunft-Engagement im Meer des Wahnwinns! Herzlichst Gernot Radtke
Für den lieben Herrn Bürgermeister darf es rechtzeitig zu Weihnachten dann aber doch noch ein echtes Männer-Spielzeug mit 530 Pferdchen unter der Haube und Sternchen oben drauf sein. Ob die 325.000 Euro für das neue gepanzerte ''Berlin Beast'' allerdings gut angelegt sind, wenn er zukünftig doch überall ausgebremst wird? Schwer zu sagen! Aber vielleicht hat er ja - vorausschauend wie er ist - einen ausfahrbaren Bullenfänger bzw. Radfahrerräumer als Extra geordert? ^^
AntwortenLöschenSehr glaubwürdig... die bösen Radfahrer sind für die Blockade des öffentlichen Nahverkers verantwortlich, jaja. Wenn ich bei uns an der Straßenecke schaue, sehe ich einen unendlich langen Stau, in dem die Busse genauso feststecken wie die Autos. Immer schlimmer geworden in den letzten paar Jahren. Nur die Radfahrer fahren auf dem engen Radweg, der vom Gehweg abgeknapst wurde, am Stau vorbei.
AntwortenLöschenBei den aktuellen Bevölkerungs-Wachstumszahlen kann das nicht wie bisher weitergehen. Eine "Trendumkehr" vom Fahrrad zum Auto wird, wenn es sie wirklich geben sollte, durch das Chaos auf den Straßen und die schlechte Qualität der Radwege verursacht. Ein massenhaftes Umsteigen auf das Auto wird aber nur zum endgültigen Zusammenbruch des Verkehrs führen.
Ich will nicht sagen, dass die Fahrradfahrer immer Engel sind. Aber solange Straßenrennen meist als Ordnungswidrigkeit gehandhabt werden und bewusst auf Lärmerzeugung getunte Maschinen auf den Straßen unterwegs sind, habe ich kein Verständnis dafür, dass die Radfahrer der Sündenbock sein sollen.