Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 31. Mai 2014
Regulieren statt regieren
In Großbritannien soll kürzlich
unter Verweis auf EU-Gesetze ein Drahtseilartist gezwungen worden sein, bei der
Ausübung seines Berufs einen Helm zu tragen. Na klar, bei einem Hochseil hätte
er sich ja auch im Fangnetz den Kopf stoßen und über ein Bodenseil hätte er
stolpern können. Über diese und andere Geschichten, wie beispielsweise über ein
Ökolabel für Matratzen oder ein Klo mit europäisch begrenzter Wasserspülung,
wird gerne der Kopf geschüttelt, aber nun wird es ernst: Ab Juni (13.) gelten EU-weit
einheitliche Regeln für den Widerruf eines Fernabsatzgeschäftes, also auch den
Online-Kauf. Es entfällt die begründungslose und portofreie Rückgabe. Zudem müssen
Kunden nun für jede Retoure ein Formular ausfüllen und den Widerruf begründen. Selbst
die einheimische Versandbranche klagt, dass „das alte Recht ein Segen“ gewesen
sei und unseriösen Händlern das Leben schwer gemacht habe. Sicher haben die
Regulierer in Brüssel sich etwas dabei gedacht, aber nicht nur dieser Fall
zeigt, dass Gedanken aus dem Wolkenkuckucksheim in der Realität nicht viel
taugen - erst recht nicht für die Bürger des neuen Europa.
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