Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.

Samstag, 10. August 2013

Neues vom Ekel-Menetekel

Foto: Konrad Kustos
Bisher glaubte ich, das Schlimmste, was man mit Lebensmitteln tun könne, sei Ketchup auf Gouda zu streichen, in Milch zu baden, oder Alkohol zu verschütten. Bei einer Recherche für einen am 11. September 2011 veröffentlichten Post stieß ich aber auf das Ekel-Menetekel, das Berliner jährlich auf ihrer Oberbaumbrücke veranstalten und damit die Dekadenz trotz „Wetten, dass“ und Brustvergrößerungen auf ein unerreichbar geglaubtes Maß geschraubt hat. Aber was heißt ‚jährlich’: Für dieses Jahr gibt es zur Zeit der Niederschrift noch keinen Termin für eine neue Gemüseschlammschlacht auf der Oberbaumbrücke, also können wir noch hoffen, dass es diesmal keine neuen „Ekel-Menetekel“ geben wird. Diese Strukturen aber sind in jedem Falle systemimmanent:

Samstag, 3. August 2013

Neue Hysterische Heilsuche

Weil Schwachsinn ein grenzüberschreitendes Phänomen ist, tagten zu Beginn des Sommers in Berlin die „Homöopathen ohne Grenzen“, um herauszufinden, wie die Segnungen dieser Pseudowissenschaft auch anderen Völkern übergeholfen werden könnten. Über diese esoterische Lehre wurde hier schon geschrieben und wird noch mehr geschrieben werden. Zu schön lässt sich daran nachweisen, wie Lügen und der Wunsch, belogen zu werden, immer wieder eine ungesunde Einheit eingehen. Heute soll aber einmal nur kurz der monetäre Aspekt betrachtet werden: 70% der Krankenkassen finanzieren das verantwortungslose Tun von Abertausenden deutscher Ärzte, die wirkungslose Pillen verschreiben. Das bedeutet ein Geschäft, an dem alle verdienen außer die hilfesuchenden Patienten. Als Konrad Kustos seinen Orthopäden einmal zur Rechenschaft ziehen wollte, breitete der nur die Hände aus und sagte: „Sie und ich wissen, dass das Zeug nichts hilft, aber wenn ich es nicht verabreichen würde, könnte ich meinen Laden zumachen.“ Medizin ist ein Geschäft, da sage ich niemandem etwas Neues. Wie sehr aber, zeigte am 28. August 2011 ein Post zum Thema Seuchenbekämpfung:

Samstag, 27. Juli 2013

Neuer Rad-Rat

Kürzlich bekam eine Italienerin einen Strafzettel für falsches Parken in Höhe von 32.000 Euro. Das lag allerdings nicht an der Verwerflichkeit ihres Tuns, sondern an der fehlenden Fehlertoleranz des Niedergangssystems. Der Polizist hatte nämlich beim Eintippen versehentlich anstatt 2008 als Jahreszahl 208 vermerkt, und mit Zins und Zinseszins rechnet der Computer da allerhand zusammen. Doch die Tücken des Verkehrs und seiner Regelung erfahren wir oft viel alltäglicher als in dieser kleinen Anekdote mit großem Hintergrund und stellen fest, dass kleine Verfehlungen in der Masse durchaus große Probleme ergeben können. Schon am 27. Juli 2011 war darüber in diesem Blog zum Thema ‚Ratschläge und Radschläge’ einiges zu lesen:

Samstag, 20. Juli 2013

Neu verkabelt


Berliner Rieselfelder
Das klang doch nach einer guten Idee. Mit einem Volksbegehren versucht eine Berliner Initiative die Energieversorgung der Stadt wieder in hoheitliche Hände zu legen. Nicht ein schwedischer Konzern soll die Preise und die Qualität des Angebots diktieren, sondern, wie es vor der Privatisierungspolitik des Postkapitalismus üblich war, der Staat. Dieser klugen Meinung schlossen sich 250.000 Berliner mit ihrer Unterschrift an, weswegen es nun, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Bundestagswahl, einen Volksentscheid unter allen Hauptstädtern geben wird. Von einem Sieg des „Berliner Energietischs" ist auszugehen, denn der dicke Pferdefuß ist schwer zu erkennen.


Wenn es dann an die praktische Umsetzung geht, wird das Heulen und Zähneknirschen allerdings groß sein. Die schlauen Basisdemokraten haben es nämlich geschafft, den Berlinern klammheimlich ein zweites, völlig andersgeartetes Projekt unterzujubeln. Das ist ungefähr so, als wenn man sich ein kostenloses Zeitungsprobeabo andrehen lässt und mit der Unterschrift gleichzeitig ungewollt eine Waschmaschine kauft. So wird also vermutlich das fortschrittliche Berlin ein „Stadtwerk“ erhalten, das die Stromproduktion komplett auf zweifelhaften Ökostrom umstellt und die Stromkosten dafür dramatisch erhöhen muss. Eine entsprechende Information der Bevölkerung findet bis jetzt weder durch die Initiatoren noch durch die Politik statt. Und nicht nur in der Brieftasche werden es die Bürger zu spüren bekommen: Schon jetzt haben die Planer vorgesehen auf der wunderschönen innerstädtischen Heidelandschaft der Berliner Rieselfelder einen Windmühlenwald zu pflanzen. Das nennt sich dann wohl grüne Energiepolitik. Über andere Auswüchse dieser scheinbar guten und tatsächlich fatalen Politik hat Konrad Kustos „Voll verkabelt“ schon am 6.Mai 2011 geschrieben. An den Aussagen hat sich bis heute nichts geändert:

Samstag, 13. Juli 2013

Neue Gesänge des Grauens

Obwohl die Lage der Welt glänzend scheint, müssen immer irgendwelche Miesepeter versuchen, uns die gute Laune zu rauben. Da haben doch Forscher der Universität von Canterbury (Neuseeland) die Gesichtszüge von 6000 Lego-Figuren analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zahl der von negativen Gefühlen gezeichneten Grimassen zunimmt. Vorausgesetzt, die Studie hat recht, stellt sich natürlich die Frage, ob es eine Korrelation mit den tatsächlichen menschlichen Gesichtern gibt oder ob es mit den sich im Laufe der Zeit wandelnden Lego-Verkaufsstrategien zu tun hat - oder worin da der Unterschied läge. Keinen Unterschied werden auch Eurovisionssongcontestenthusiasten, Justin-Bieber-Anhänger oder Fußballfans finden, denen gemeinsam kein Anlass blöd genug ist, Gesänge des Grauens anzustimmen, über die hier schon am 21. August 2011 zu lesen stand:

Samstag, 6. Juli 2013

Neues Prima Klima

Wissenschaftler wissenschaftlern gerne rum, erzählen über den Jahrmarkt im Himmel und wie man den Teufel mit Beelzebub austreiben kann. Dabei sind sie meistens ziemlich nützlich, aber weil die meisten unter uns ihnen bedingungslos vertrauen, auch oft gefährlich. Da brauchen wir nicht die Alchemie, dass Geozentrische Weltbild oder die Rassenlehre zu zitieren. Normalerweise ziehen die folgenreichen Fehler keine persönlichen Folgen für die Verursacher nach sich, doch kürzlich hat es gleich sieben auf einen Streich erwischt. Weil die italienischen Seismologen 2009 eine Erdbebengefahr ausgeschlossen hatten, starben mehr als 300 Menschen in 10.000 zusammengebrochenen Häusern. Inzwischen wurden die sieben Neunmalklugen vom Gericht dafür mit Haftstrafen zur Rechenschaft gezogen. Wird dies auch mit all den Klimatologen geschehen, die mit ihren Kassandra-Rufen weltweit Milliardenkosten, Umweltschäden und Verunsicherung auslösen? Wir wissen es nicht, aber schon am 7. August 2011 gab es hier allerhand Skeptisches zur Klimaforschung zu lesen:

Montag, 1. Juli 2013

Nach-Gedacht: Platzende Plätze

Wie naiv von mir, in einem globalisierten Niedergang über einen schnöden Platz in Berlin zu schreiben. Das zeigt sich spätestens einen Tag nach der Veröffentlichung des Posts über den Missbrauch des öffentlichen Raums durch „revolutionäre Asylbewerber“. Andere Städte haben nämlich ähnliche, schlimmere Probleme, besonders München, wo am Sonntag ein Zeltlager mit hungerstreikenden Asylbewerbern geräumt wurde. Auch hier hätte die „fortschrittliche“ Stadtverwaltung sich das böse Spiel sicher noch lange angesehen, wenn die Aktivisten das Maß nicht überzogen und mit Toten gedroht hätten.