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| "Brandbeschleuniger" Quelle: toonpool.com |
So wie die Altmigranten um ihre Pfründe und ihr Ansehen
fürchten, sieht es auch der ehemalige Generalsekretär von Amnesty International
Deutschland, Wolfgang Grenz. Bei einem Festhalten an der aktuellen
EU-Asylpolitik, die 60% aller Flüchtlinge nach Deutschland oder Schweden lenkt,
könnte die derzeit große Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung und die
hohe Akzeptanz von Flüchtlingen umschlagen. Und Probleme sieht auch der
ehemalige Leiter eines großen Flüchtlingslagers in Jordanien, der es vorsichtig
so formuliert: „Die Integration wird dauern."
Langsam wachsender Widerstand gegen die Jubelorgien des
veröffentlichten Mainstreams zeigt sich auch in der Kritik des früheren
Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich. Die Entscheidung, die Flüchtlinge
aus Ungarn unkontrolliert und unregistriert ins Land zu lassen, sei „eine
beispiellose politische Fehlleistung" der Bundesregierung gewesen und
werde „verheerende Spätfolgen" haben. Seine Aussage „Wir haben die
Kontrolle verloren" wird bestätigt durch Erkenntnisse der Berliner
Sozialverwaltung, nach der nur rund die Hälfte aller von den Aufnahmebehörden in
den Behelfsheimen angekündigten Asylsuchenden auch dort - wie nach dem
Asylgesetz erforderlich - erscheinen. Der Rest versickert irgendwo illegal,
unkontrollierbar und unintegrierbar in Deutschland.
Aber auch die Heime selbst werden nicht nur in Suhl
zu Brutstätten religiöser, rassistischer und ökonomischer Auseinandersetzungen.
Der Link zeigt beispielhaft die schon katastrophale Gegenwart. Wenn 1500
Menschen in einem ehemaligen Flugzeughangar mitten in Berlin untergebracht
werden, muss es auch da demnächst zwangsläufig zu erheblichen Konflikten
kommen. Aber nicht nur innerhalb solcher Örtlichkeiten, sondern auch im
städtischen Umfeld wird es zu Übergriffen von beiden Seiten und so zu
wachsendem Streit und Hass kommen, von dem doch im Vorfeld vom Meinungsapparat mit
einseitiger Schuldzuweisung demagogisch die Rede war.
Integration ist eine zarte Pflanze, die bei Überforderung
schnell dahinsiecht. Schon vor dem neuen Ansturm gab es als Zeichen
gescheiterter Integration allein in Berlin fast täglich Meldungen über
Massenschlägereien, die es zuvor seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hatte. Es
gab Schlägereien beim Fußball, auf dem Hinterhof und im Straßenverkehr, Gewalt gegen
Polizisten, in Gerichtssälen usw. Manchmal, wenn uns die Medien gesonnen waren,
erfuhren wir dann offiziell und mussten es nicht aus dem Kontext schließen,
dass es sich dabei um Konflikte unterunterschiedlicher Migrantengruppen handelte.
Aus Duisburg kamen schon in den letzten Jahren schlimme Berichte von
sogenannten No-Go-Areas.
Nun werden alle diese Probleme mengenmäßig potenziert und
auf einen kürzeren Zeitraum verdichtet. Es wird geben: Konflikte zwischen den
Volksgruppen, Konflikte zwischen Altdeutschen und Neudeutschen, zwischen Alt-
und Neumigranten, zwischen Migranten und dem bereits real existierenden Bodensatz
der Gesellschaft sowie zwischen all den Individuen, die durch ihre
unterschiedlichen Kulturen völlig unterschiedliche Lebensweisen und
Konfliktlösungsstrategien haben. Es kommt zu Alltagsszenen, wie wir sie
praktisch überwunden glaubten. Vielleicht gibt es mittelfristig sogar Homelands
in Mecklenburg-Vorpommern oder Friesland oder Ähnliches, wenn diese Konflikte
unkontrollierbar werden. Die Dezivilisierung Deutschlands ist nach
französischem Muster in vollem Gange, wird aber angesichts der aktuellen
Dynamik ungeahnte Ausmaße annehmen.
Schon in diesem Jahr stieg die Zahl der Angriffe auf
Migrantenunterkünfte auf bisher 337, davon nach Angaben des Innenministeriums
rund 300 rechtsmotiviert. Doch der Ton wird auch jenseits rechter Krimineller
schärfer. Das „Schisma“, der ideologische Riss durch Deutschland, nimmt zu. Am Anfang ließ sich der
Unwillen großer Teile der Bevölkerung noch mithilfe der Propagandamaschine
mundtot machen, nun wird er sich wie bei jedem Tabu unartikuliert, unreflektiert
und oft genug irrational bahnbrechen. Bereits jetzt boomen sogenannte
Prepper-Investments (also individuell vorbeugende Notstandsmaßnahmen) und
Schießkurse für verunsicherte Eigenheimbesitzer.
Für 35 Görlitzer Studenten, die ihr Wohnheim für
Asylsuchende räumen sollten, war schlagartig Schluss mit der Solidarität, als
es an die eigene Wäsche ging. Auch der Verdrängungswettbewerb zu Ungunsten
heimischer Unterprivilegierter ist im vollen Gange. Auch viele der besser
situierten Jubler von heute werden die Entsetzten von morgen sein, wenn sie
merken, dass sie den Illusionen einer Eierkuchen-Welt aufgesessen sind. Es ist
zu befürchten, dass die Stimmung radikal umschlagen wird, mit vielen
unschuldigen Asylbewerbern als Opfern der Aggression.
Vorreiterrolle dabei übernimmt beispielsweise ein kleiner
Ort in Hessen, der bei 1800 Einwohnern 3500 Flüchtlinge zugeteilt bekommen hat,
fast ausschließlich junge Männer. Man berichtet im Ort bisher zwar erst über
einige negative Erfahrungen kleinerer und größerer Art mit den neuen Mitbürgern,
aber man hat einfach viel Angst vor der fremden Übermacht. Das ist nicht herablassend
als unmoralisch zu verurteilen, sondern als natürlicher Reflex zu bewerten. Ein
Reflex, der zumindest hier auch berechtigt sein dürfte, denn wo Menschen die
Mehrheit stellen, stellen sie die Machtfrage, d.h. ihre Normen werden Stück für
Stück zur allgemeinen Verhaltensgrundlage erklärt und eingefordert.
Wenn junge Männer mit einem hierarchischen Frauenbild und
ohne große Chancen auf dem örtlichen „Heiratsmarkt“ zu lange auf dem Schlauch
stehen, sind Übergriffe in relevanter Zahl sowieso zwangsläufig die Folge. Man
muss kein negatives Bild von den Flüchtlingen haben, die zur überwiegenden Zahl
sicher aus „anständigen“ Familien kommen, um auch in anderen Bereichen
wachsende Konflikte vorauszusagen. Ihre Langeweile, Perspektivlosigkeit, die
Enge der Unterbringung und Traumatisierung oder Heimweh werden bei den
Einwanderern die Psyche perforieren, und auch bei den Ursprungsdeutschen werden
angesichts kultureller Unverträglichkeiten die Nerven zunehmend blank liegen.
Zu groß sind die kulturellen Unterschiede
beispielsweise in der Frage der Gewaltanwendung in Konfliktsituationen, bei der
Kleidung, in religiösen und anderen Tabus und in der Auslegung des Begriffs
Ehre. Wenn einer wissen will, was im Extrem „kulturelle Unterschiede“ bedeutet,
der kann sich auf eigene Verantwortung diesen Link
ansehen, wer in den nächsten Tagen noch gut schlafen will, lässt es lieber
bleiben. Sicher ist es auch in Arabien nicht die Norm, wie hier ein Kind von
der ganzen Familie gezüchtigt wird. Aber es würde wohl nicht geschehen und
gefilmt, wenn es nicht ein repräsentativer Teil dieser Kultur wäre.
Weniger schmerzlich, aber ebenso drastisch die Illusion von
der Gleichartigkeit aller Kulturen zerstörend, ist der „Schilfrohrtanz“
in Swasiland, bei dem 40.000 kinderlose Frauen dreiviertelnackt für den König tanzen.
Der Herrscher hat dann die Wahl, seinem Harem von 14 Gattinnen frisches Blut
zuzuführen. Nebenbei bemerkt hat in Swasiland jeder fünfte Einwohner HIV.
Hoffen wir, auch aus unserem Interesse, dass ein migrationsstiftender Bürgerkrieg
dort noch lange auf sich warten lassen wird.
Nicht nur die wirtschaftliche Lebensqualität der Deutschstämmigen
wird durch die neue Billiglohnkonkurrenz und die Belastungen
für das Gemeinwesen sinken, sondern auch jene Qualitäten, die sich mit
Freiheit, Sicherheit und Gewohnheit umschreiben lassen. Es wird also nicht bei
Spannungen bleiben, sondern die massenhafte Konfrontation mit dem Fremden wird
auch unsere Kultur verändern, sie wird nach dem Vorbild der einwandernden
weniger entwickelten Kulturen gröber, weniger sozial kontrolliert,
gewaltbereiter, rücksichtsloser, machomäßiger werden. Verhaltensweisen, die in
den Ursprungskulturen oft genug überlebensnotwendig sind, hier aber gegen das
mühsam erworbene und verteidigte Kooperationsvermögen unserer Kultur gerichtet
sind. Wir sollten aber auch fairerweise nicht unterschlagen, dass unsere Kultur
da, wo sie klare Dekadenzerscheinungen zeigte, beispielsweise bei
Hubschraubereltern, Biowahn oder übersteigerter Toleranz, durchaus auch
positive Impulse erhält. Die skeptische Frage muss also lauten, welche
Einflüsse wohl überwiegen werden.
Skeptizismus ist angebracht, wenn bereits jetzt in vielen
deutschen Schulen Kleidervorschriften erlassen werden, angeblich aus Rücksicht
auf die Flüchtlinge, in Wirklichkeit aus Sorge vor sexuellen Übergriffen. Die
Mädchen eines Gymnasiums im brandenburgischen Michendorf wurden beispielsweise vom
Schulleiter aufgefordert, gegenüber Flüchtlingen ein „angemessenes Verhalten“
an den Tag zu legen. Dazu gehöre, dass die Mädchen keine aufreizende Kleidung
wie etwa Miniröcke oder kurze Hosen tragen, um die in der Schulsporthalle
untergebrachten „alleinreisenden Männer“ aus Kamerun, Pakistan, Bosnien,
Serbien und Tschetschenien nicht zu provozieren. Die Toleranzideologie
Deutschlands wird angesichts von Schleier, Kopftuch und Burka den so
angeschobenen Prozess des Verlustes von Freiheit noch vorantreiben.
Dabei hatte doch Aiman Mazyek ausdrücklich angemahnt, man
müsse eine integrative Politik des „Forderns und Förderns“ betreiben. Dabei ist
die entscheidende Voraussetzung für eine gelungene Integration, die
Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft nicht zu überfordern, also Zuwanderung zu begrenzen. Aber so weit wollte der Mann sich wohl nicht
aus dem Fenster lehnen.

Wenn ich mich recht erinnere, dann ist es noch nicht lange her, dass verschieden christliche und konservative Schulleiter Schülerinnen einfach so aufforderten sich nicht aufreizend zu Kleiden. Kann es sein, dass Flüchtlinge hier einfach instrumentalisiert werden um die spießigen Vorstellung der Lehrer durchzusetzen?
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