Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Dienstag, 23. Juni 2015

kurz-geklagt: Protest-Post

Die Verharmlosungspolitik der Post ist schon dreist. Da gibt es zum Poststreik im Internet eine Informationsseite, bei der wir nach Eingabe unserer Postleitzahl erfahren, dass es zu geringfügigen Ausfällen bei der Belieferung kommen kann. Aber man sei eifrig bemüht, in den folgenden Tagen solche Ausfälle zu korrigieren. Bei Konrad Kustos ist aber seit drei Wochen keine Postsendung eingetroffen, jedenfalls keine von der Deutschen Post. Deshalb ist es an der Zeit, hier einen Protest-Post zu verfassen. Noch dreister allerdings ist die Art und Weise, wie die Medien mit dem Thema umgehen: nämlich so gut wie gar nicht. Da wird aus jedem Edathy und jedem Wulff gleich eine wochenlange Kampagne gemacht, und diese Katastrophe für die Volkswirtschaft und auch viele betroffene Individuen ist höchstens die eine oder andere kleine Meldung oder eine Statementwiedergabe wert.

Samstag, 19. Oktober 2013

Post-Post


Früher konnte „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ durchaus eine Verheißung darstellen, zumindest, wenn es sich um Jack Nicholson und einen Kinofilm handelte. Die meisten Leute gaben sich aber auch schon damit zufrieden, wenn die Post einmal klingelte und pünktlich erschien. Heute, angesichts einer wachsenden Bedeutung des Postwesens durch den Internethandel, kann man heilfroh sein, wenn überhaupt jemand vom entmonopolisierten Zustellwesen klingelt. Denn besonders beim Paketservice ist es inzwischen reine Glücksache, ob einen das Bestellte erreicht. Das hat Gründe, und die liegen im hier schon oft beschworenen Niedergang begründet. Fast hatten wir gelernt, damit zu leben, doch die Dreistigkeit, mit der die postalischen Serviceunternehmen in den vergangenen Wochen das Blaue vom Himmel versprachen, erfordert nun einen Post zur Post.