Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 12. März 2016

Linke macht rechte Macht


Zeichnung: de.godsboss.org
Ideologische Unterdrückung erzeugt Gegendruck
Dieser Post sollte mit einem YouTube-Video beginnen, in dem gezeigt wird, wie eine 6-8köpfige Gruppe junger Menschen nichtdeutscher Herkunft auf offener Straße eine Frau erst umstellt, sie jeder Fluchtmöglichkeit beraubt und dann in einer unglaublichen Brutalität zusammenschlägt. Doch was nicht sein darf, darf eben auch nicht gezeigt werden: YouTube hat dieses Video entfernt, zuerst mit der Begründung, es habe einen Hasscharakter, und inzwischen interessanterweise mit dem Verweis auf Richtlinien zu Belästigung und Mobbing. Tarnung ist alles. Keiner der drei Vorwürfe lässt sich in irgendeiner Form aufrechterhalten, aber die Zensur funktioniert eben schon prächtig. Mit diesem letztlich staatlich induzierten Vorgehen wird kongenial das Thema dieses Posts unterstrichen: Das System übt immer offener informelle Gewalt aus und schürt damit die Emotionen, gegen die es vorzugehen vorgibt. Die Wahrheit wird als Hass verleumdet, und die Lüge schürt den Hass.

Samstag, 18. Januar 2014

Gender Blender

In Amerika hat ein männliches Wesen ein weibliches geküsst. Das soll vorkommen, selbst bei Sechsjährigen. Was nicht vorkommen sollte, ist, dass der Junge für diesen Handkuss vom Unterricht suspendiert wird, was aber in Colorado/USA so geschehen ist. In seiner Schulakte bekam der kleine Hunter (nomen est omen) zudem einen Eintrag wegen „sexueller Belästigung“, obwohl das kleine Mädchen von der Geste sehr angetan gewesen sein soll. Hunter reagierte auf die Disziplinierung zeitgemäß: „Ich habe etwas falsch gemacht, und es tut mir leid." Wenn institutionelle sexuelle Selbstgerechtigkeit tollwütig über die natürlichsten Sachen der Welt herfällt, bleibt eben nur der Kotau. Das betrifft nicht nur das Mutterland der Prüderie, sondern auch Deutschland, wo gerade das Gender Mainstreaming (fortan GM) zum Mainstream wird. In Hamburg beispielsweise wird ein Pixi-Buch, dass junge Staatsbürger heranziehen soll, als sexistisch und rassistisch angefeindet, weil darin mehr Jungen als Mädchen vorkommen; in Berlin sollen geschlechtsgerechte Kinderspielplätze eingerichtet werden. Das ist aber nur die Spitze des Müllbergs.

Samstag, 26. Januar 2013

Unwort-Unart


Wer einem „Opfer-Abo“ zum Opfer fällt, für den kommt jede „Rettungsroutine“ zu spät. Dieser Satz ist nicht die Weisheit eines geistig Behinderten (oder politisch-korrekt korrigiert: eines „Menschen mit besonderen Fähigkeiten“), sondern eine typische Sprachoptimierung im Zeichen des Niedergangs. Beide Begriffe sind die jüngsten Unwörter und Wörter des Jahres - und eigentlich auch wechselseitig verwendbar. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat so entschieden, und die will es ja wissen. In Wirklichkeit will sie natürlich nicht der Sprache dienen, sondern in den Medien präsent sein, und deswegen ist sie sich auch für keine Dämlichkeit zu schade. Interessant ist, dass sich aus den Wortschöpfungen dieser Gesellschaft einerseits ablesen lässt, welchem politischen Duktus man folgen muss, um gehört zu werden, und andererseits, welche neue Sprache sich interessierte Kreise zu schnitzen versuchen, um ihr Regime auch ideologisch unangreifbar zu machen.