Es weht ein kalter Wind durch Deutschland, und kein künstlicher
Klimawandel kann ihn aufhalten. Mit der desaströsen Flüchtlingspolitik hat das
Land seinen ohnehin schon rasanten Niedergang deutlich beschleunigt. Aber seit
der kalten Silvesternacht in Köln ist die Debatte endlich hitzig geworden.
Andere Themen, auch auf diesem Blog, finden deshalb kaum noch statt – hier zumindest
eine Folge der beschränkten one-man-power des Konrad Kustos. Dabei sind die
Profiteure des Windenergie-Wahns vom wind of change unbeeindruckt und weiter
dabei, die schönsten Naturlandschaften zuzuspargeln, um ineffektiven Strom zu
produzieren. Dass dieser Strom zudem aus ökonomischer und ökologischer Sicht mehr als
problematisch ist, hat der geschätzte Blogger-Kollege Wolfgang Prabel unter dem
Titel „Verschwendung wie beim Pharao“
einmal mit ingenieurtechnischem Verstand ganz konkret vorgerechnet.
Die deutschen Windkraftanlagen und die ägyptischen Pyramiden
haben einiges gemein. Zum Beispiel die Höhe. Aber auch die gigantische Verschwendung von Ressourcen beim Bau. Pyramiden
und Windkraftanlagen dienten oder dienen der baulichen Verkörperung einer
religiösen Überzeugung. Die Pharaonen glaubten, mit Hilfe der Pyramiden in den Himmel fahren zu können und
ewig zu leben. Bundeskanzler Angela Merkel glaubt, mit Windmühlen das Weltklima
zu retten. Beide Überzeugungen halten einer wissenschaftlichen Betrachtung
nicht stand.
Gemeinsam ist Pyramiden und Windkraftanlagen auch der Gigantismus und die menschliche
Hybris. An der Cheops-Pyramide mussten etwa 10.000 Leute 20 Jahre lang sechs
Tage in der Woche arbeiten. Wenn wir den heutigen Mindestlohn von 8,50 €
ansetzen, sind 0,68 Mio. € am Tag verbaut worden und das 6240 Tage lang.
Macht 4,2 Milliarden € für eine Pyramide. Davon wurden im Alten Reich mehrere
gebaut mit dem Ergebnis, dass das Reich zerfiel. Die genaueren Umstände sind
unbekannt, wir dürfen jedoch vermuten, dass der immense Aufwand des
Pyramidenbaus das Land schwer belastet hat. Deutschland wird durch die
Windkraftbauten auf Dauer genauso ruiniert werden.
Die größte Pyramide in Giseh war 146 m hoch. Das ist für
viele Windkraftanlagen (WKA) heute gerade mal die Nabenhöhe. Der Gigantismus in
Zahlen: In den 1990er Jahren übertraf der Rotordurchmesser der Windkraftanlagen
selten 50 Meter. 2014 betrug der
durchschnittliche Rotordurchmesser schon 99 m und die durchschnittliche
Nabenhöhe 116 m. Die größten Rotoren von WKA haben inzwischen bis 170 m Durchmesser,
was fast dem Aufstandsmaß der Cheops-Pyramide entspricht.
Eine der heutigen Serienanlagen ist die E-126 mit einer
Nabenhöhe von 135 m auf einem Stahlbetonturm mit 2800 t Gewicht. Der
Durchmesser des Turms beträgt am Schaft 16,5 m, die Gesamthöhe fast 200 m. Nabe
und Flügel wiegen noch einmal 320 Tonnen und das Fundament 3500 Tonnen.
Kostenpunkt nach Angabe des Herstellers: 11 Millionen Euro. Die Anlage
produziert nach Herstellerangabe zwischen 15-18 Mio. kWh Energie pro Jahr.
Auf Wikipedia haben selbsternannte Experten die Energierücklaufzeit
(energetische Amortisationszeit) berechnet. Diese Größe beschreibt die Zeit,
die vergeht, bis ein Kraftwerk genauso viel Energie erzeugt hat, wie zu dessen
Produktion, Transport, Errichtung, Betrieb usw. benötigt wurde. Die
Energierücklaufzeit betrüge bei Windkraftanlagen etwa drei bis sieben Monate
und läge auch nach konservativen Schätzungen deutlich unter einem Jahr, so die
Wiki-Autoren.
In hocharmiertem Stahlbeton sind etwa 1 kWh/kg Primärenergie
enthalten. Bei der Herstellung von 6000 t Stahlbeton sind also 6 Mio. kWh
verbraucht worden, Die Montage und der aufwändige Transport zum Bauplatz sind
darin nicht enthalten. Auch der Energieaufwand für 20 Jahre Instandhaltung und
Wartung nicht. Der Aufwand für die Elektroausrüstung einschließlich der
Kupferkabel und ggf. von neodymhaltigen Magneten blieb ebenfalls
unberücksichtigt. Zur Erinnerung: Die jährliche Energieausbeute betrug 15 bis 18
Mio. kWh. Mit einem stark verkürzten Aufwand sind die Wikipedia-Autoren
offensichtlich in den Vergleich gegangen und haben ihre olympisch schnelle
Energierücklaufzeit errechnet. Wikipedia
muss bei manchen Einträgen darum kämpfen, nicht zu Wikilügi zu werden.
Was ist nun wirklich los? Nehmen wir mal an, dass die
Herstellerangabe zur Energieausbeute von bis zu 18 Mio. kWh jährlich stimmt.
Multipliziert mit dem Preis einer kWh für den Privatkunden ergibt sich ein
Erlös von 18 Mio. kWh x 0,30 € /kWh = 5,4 Mio. €. In zwei Jahren hätte die
Anlage ihr Geld verdient (11 Mio. / 5,4 Mio. = 2), so der erste Überschlag –
eine Milchmädchenrechnung. Wie kann es kommen, dass die Energierücklaufzeit
weniger als ein Jahr dauert, die wirtschaftliche Amortisation zwei Jahre? Das
ist in einer Marktwirtschaft ungewöhnlich, weil Energieaufwand und Kosten wie
siamesische Zwillinge miteinander verwachsen sind. Aber wir leben ja in einer
ausgeprägten Planwirtschaft.
Wir werden sehen, dass auch zwei Jahre nicht ausreichen, um
die Anlage zu amortisieren. Es ist nämlich falsch, nur die Herstellungskosten
zu berücksichtigen. Berthold Hahn vom Institut für Solare
Energieversorgungstechnik in Kassel hat ausgerechnet, dass die
Instandhaltungskosten bis zu einem Drittel der Kosten der erstmaligen
Herstellung betragen. Zu den 11 Millionen müssen wir deshalb konservativ
geschätzt 3 Mio. € hinzurechnen, so dass die Bauwerkskosten über die
Lebenszykluszeit 14 Millionen betragen. Darin enthalten sind noch keine
Finanzierungskosten von Krediten und keine Nutzungsentgelte für Land- und
Forstwirte. Auch keine Kosten für Verwaltung und den Anlagenwart, wie Berthold
Hahn schreibt. Wenn man 14 Mio. € durch den jährlichen Ertrag von 5,4 Mio. €
teilt, so ergeben sich bereits 2,6 Jahre Amortisationszeit.
Nun sind die 30 Cent pro kWh natürlich ein fehlerhafter
Ansatz für den Energiepreis, weil darin mehr als 50% Steuern und Umlagen
enthalten sind und weil er aus einem unwirtschaftlichen und nicht
marktgerechten vom Staat willkürlich festgelegten Strommix entsteht.
Marktgerecht ist nur der billigste Strom, und das ist Kohlestrom. Ohne Zwang
könnte man in einer Marktwirtschaft nämlich nur den billigsten Strom verkaufen.
Von ein paar Grünen, die aus religiösen Überzeugungen Ökostrom kaufen, einmal
abgesehen. Kohlestrom kostet weniger als 4 Cent pro kWh. Also noch einmal
gerechnet: 18 Mio. kWh x 0,04 € /kWh = 0,72 Mio. €. Da braucht es 19 Jahre, um die Anlagekosten
der WKA E-126 zu erwirtschaften. Zum Vergleich: Die betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer von WKA in den AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen
beträgt 16 Jahre.
Wieviel Windstrom zur Unzeit anfällt, weiß keiner ganz
genau. Am 30.03.2015 sind sturmbedingt von 0 bis 5 Uhr 160.000 MWh (das sind
160 Millionen kWh) Windenergie erzeugt worden, die den Energiepreis auf
bis zu minus 20 € pro MWh gedrückt haben, weil fast niemand den Strom zur
Unzeit brauchen konnte. Der Energie mussten noch 2,69 Mio. € hinterhergeworfen
werden, dass sich freundlicherweise Verbraucher fanden. Das muss doch auch
eingepreist werden?
Wenn man mal annimmt, dass 10% des Windstroms im
wirtschaftlichen Sinn Müllstrom sind, so reduziert sich der Wert der
Windenergie noch einmal. 18 Mio. kWh x
0,04 € /kWh = 0,72 Mio. € x 0,9 = 0,65 Mio. €. Da braucht es 21,5 Jahre, um die
Anlagenkosten zu erwirtschaften. Für 20 Jahre sind die Anlagen von den
Herstellern in der Regel konzipiert.
Zugegeben, das sind alles Überschläge. Keine der Zahlen, von
den Herstellungskosten und der Energieausbeute angefangen, ist auf Steintafeln
gemeißelt. Über alle Ansätze darf und sollte man auch streiten. Es ist
angesichts der entstehenden Kosten für den Windstrom und die Netze jedoch
höchste Zeit zu streiten und zu hinterfragen.
Denn Wissenschaft ist systematisches Erkennen und nicht systematischer
Selbstbetrug.
Vielen Dank für diese plausiblen Zahlen .Bisher stocherte ich im Wind .Was jetzt noch fehlt sind die unbezahlbaren Schäden in der Natur . Der Raubvogelbestand einiger Arten wurde inzwischen bis auf 20% reduziert .Windkraftanlagen sind VOGELSCHREDDERANLAGEN .Außerdem wird eine Umverteilung von Arm zu Reich erzeugt . Die reichen Grundbesitzer erhalten staatliche Förderung , werden somit zu SOZIALHILFEEMPFÄNGERN trotz Landbesitzes . Die Rentnerin in der Mietskaserne weiß nicht mehr wie sie die Stromrechnung bezahlen soll .Wir haben also als Ergebnis nur Schäden , keinen einzigen Vorteil und die ständige Angst durch Infraschall krank gemacht zu werden .WINDKRAFTANLAGEN sind ein VERBRECHEN an Mensch und Tier .
AntwortenLöschen@ Kellermann ,- Ich kann kaum wiedersprechen,- derweil Ich die Materie- das Sach-Thema nicht verstehe...!
AntwortenLöschenWind-Kraft !!! --- SOLAR Kraft hört sich doch SUPER GUT dann an...!!!
Tut mir ja Leid um die "Flatter-Männer" der Lüfte...! -ABER das die GREIF-Vögel aussterben liegt an den,- Deutschen-EIER-DIEBEN !
Diese verkaufen die Gelege in/an orientalische GELEGE...!!!
KEIN GREIFVOGEL ist so DUMM in eine WIND-MÜHLE zu fliegen...!!!
Und überhaupt,- was für eine Dumme Behauptung überhaupt ! Prinzipiell ! - Welche Greif-Vögel gibt es denn dann noch an der Küste...???
@ kellermann
AntwortenLöschenPrinzipiell will ich aber nicht Widersprechen !
TURM-FALKKEN Nisten (also das Ding mit den Eiern u. Ausbrüten) in Türmen...oder Dächern/-Hochfirsten (Hohe Dächer).
JAAH WER hat denn das dann noch ??? BZW. hatte es jemals gehabt ...???
Schwalben-Nester werden heutzutage ,- per HOCHDRUCK- Weggespritzt !!! - Diese Nisteten am Dachfirst (also das Ding mit den Eiern...)
......... Das LANDBESITZER zu SozialhilfeEmpfänger nach BGH dann werden (bzw. SGB) ist einfach,-ERLOGEN !!! -POLEMIK billigster ART und WEISE !!! --- EINFACH SCHÄNDLICH und insbesondere der SACHE,...SCHÄDLICH !!!
@Garrong
LöschenIch empfehle Ihnen , Ihre Gedanken zu sortieren . Also : Erst sortieren , dann schreiben .