Die temporäre Nutzung von Sporthallen zur Unterbringung von
Flüchtlingen war gestern, heute werden die Ziele höher gesteckt. Die Berliner
Senatsfinanzverwaltung hat den Bezirk Steglitz-Zehlendorf angewiesen zu prüfen,
in welchen öffentlichen Parks Containerdörfer errichtet werden können. Damit
ist eine weitere Verteidigungslinie autochthoner Kultur durchbrochen, denn eine
wichtige Erholungsqualität der hier Lebenden, Arbeitenden, das Land
Gestaltenden wird in das bodenlose Fass diffusen Humanitätsgebarens geworfen.
Und hier beginnen sich die Kreise zu schließen, wovor Realisten von Anfang an
gewarnt hatten: Die (möglicherweise) Verbesserung der Lebensbedingungen von
berechtigten oder unberechtigten Zuwanderern ist nicht ohne relevante Einbußen
für die hier Verwurzelten zu haben. Offensichtlich ist das schon immer bei den
Kosten gewesen, erst langsam wird es bei den soften Faktoren spürbar (wenn man
die Vorgänge von Köln noch mit dem Adjektiv „soft“ bezeichnen darf). Zu beiden
Themen wird es hier weitere Posts geben, doch heute soll es um direkte
absehbare Folgen gehen, deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von solcher
Relevanz sind, dass sie die immer wieder beschworene Terrorgefahr zur bloßen Peanut
degradieren.
Selbst das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Museumsdorf
Düppel steht auf der Grünanlagenzweckentfremdungsliste des Berliner Senats, und
niemand weiß, wer demnächst in dieser Stadt oder anderen Städten Favelas auf
dem Grünstreifen vor der Haustür haben wird. Zwar müsste man sich in einem
Rechtsstaat keine Gedanken machen, dass ohne eine langwierige Änderung des
Bebauungsplans Grünanlagen derart missbraucht würden, doch machen sich die
Mächtigen über eben diesen Rechtsstaat nicht mehr viele Gedanken konstruktiver
Art. Ähnlich sieht es dann aus, wenn Wohnungen oder gar ganze Hotels requiriert
werden oder ein Hunderte von Millionen Euro wertes Bauwerk wie das Berliner ICC
als Flüchtlingsunterkunft zweckentfremdet wird.
Steglitz wehrt sich, aber andere Bezirke arbeiten freiwillig
mit an der rechtsbeugenden Politik des Senats. Im Gutmenschenkernbezirk
Kreuzberg, der bisher (dank Dominanz der Grünen im Bezirksamt?) von
Asylunterkünften verschont blieb, beschloss man, „aus Spekulationsgründen
leerstehende“ Wohnungen als Flüchtlingsunterkünfte zu requirieren
. Namentlich richtete sich der Beschluss gegen das in alter Pracht
wiedererstandene Gründerzeitquartier Riehmers Hofgarten, das einst nach der Philosophie des Baumeisters Riehmer als Wohnpalast für
deutsche Werktätige gedacht war.
Es geht in der Frage der Fluchtfolgen also nicht nur um die
Umverteilung von Lebensqualität, sondern auch um den Verlust von Prinzipien sowie
staatlicher Glaubwürdigkeit, allgemeiner Kooperationsfähigkeit und gesellschaftlicher
Produktivität. Der Staat hat Parkanlagen in früheren Zeiten eben nicht
geschaffen, weil er so nett war, sondern um Reproduktionsmöglichkeiten für die
menschliche Arbeitskraft zu schaffen. Die Faktoren Arbeitskraft und Information
sind aber die wichtigsten Säulen einer jeden modernen Volkswirtschaft. Über die
Folgen der gegenwärtigen Politik kritisch zu sprechen heißt also auch, Gefahren
für das Gemeinwesen zu benennen.
Da das Gemeinwesen nicht nur aus Volkswirtschaft besteht, muss
auch die Frage nach dem Zustand der Zivilisation gestellt werden. Dass deutsche
Frauen sich nicht mehr so frei kleiden oder bewegen können, wie es unsere
entwickelte Zivilisation bisher ermöglicht hat, ist eine solche bedenkliche
Folge. Dazu gehört, wenn relevante Bevölkerungsteile nicht mehr in die
öffentlichen Badeanstalten gehen, weil diese schon jetzt zu einem zentralen Ort
des neuen Kulturkampfes geworden sind. Dazu gehört, wenn Schulen
Kleidungsvorschriften für deutsche Schüler einführen, wenn in manchen Schulen
die Lehrer vor dem neuen Faustrecht kapitulieren oder wenn die Straßen dramatisch weniger
sicher sind. Dazu gehört aber auch, dass, wenn die Polizei für die neue
Situation aus- und aufgerüstet wird, dies in Hinsicht auf die von der
Flüchtlingssituation relativ unabhängig zu erwartenden Verteilungskämpfe des
zusammenbrechenden Postkapitalismus bestens ins Kalkül der Herrschenden passt.
In Berlin ist jetzt entsprechend ein „Masterplan“ in Arbeit
, der zum Zwecke der „Integration“ einen Bedarf von 560 zusätzlichen
Polizeivollzugsstellen und 219 Stellen im zentralen Objektschutz sowie beim
Gefangenenbewachungsdienst beschreibt. Polizei als Integrationshilfe, wird das
genannt und so kann man es wohl auch sehen. „Mehrere 100 Millionen Euro“
zusätzliche Kosten für die Stadt beschreibt dieser Masterplan darüber hinaus,
der auch die Einrichtung neuer Behörden wie das am 1. August kommende Landesamt
für Flüchtlingsangelegenheiten, zusätzliche oder ausgebaute Kindertagesstätten,
Schulen und Universitäten enthält. In den Kitas sollen Flüchtlinge als Erzieher
helfen - willkommen in der Parallelgesellschaft.
Wir werden uns an Parallelstrukturen wie islamische
Rechtsprechung, Bandenjustiz oder ideologische Gewalt (Ehrenmord)) gewöhnen
müssen. Es gibt Beispiele unter anderem aus Schweden, wo die Polizei resigniert
und die Aufrechterhaltung der Ordnung verweigerte. Dabei ist schwer
nachzuvollziehen, ob dies wegen der eigenen Hilflosigkeit oder der politisch-korrekten
Verlogenheit der Vorgesetzten geschieht.
Doch der Trend ist nicht aufzuhalten: Gerät der innere
Zusammenhalt einer Gesellschaft aus dem Leim, muss zwangsläufig der staatliche
Druck erhöht, also die Freiheit reduziert werden. Eine direkte Folge ist also
der Verlust der persönlichen Freiheit und die beschleunigte Deformation des
Staates. Dazu gehört auch, dass Frauen nach Köln ihre Kleidung und
Verhaltensweise vorgeworfen wurde, dazu gehört die Absage von Fastnachtumzügen
(für die damals noch eine Sturmwarnung als Grund vorgeschoben werden musste). Der
inneren Logik einer politisch-korrekt deformierten Gesellschaft gemäß wird dann
als Alibi für Maßnahmen gegen gewalttätige Flüchtlinge als Breitbandknute gegen
alle deutschen Männer auch „psychischer Druck“ als Vergewaltigungskriterium in
die Rechtsprechung einfließen - wie auch immer so etwas gemessen werden soll.
Zweifellos aber bedarf es in der neuen Situation neuer
regulierender Maßnahmen wie sie sich in der Polizeiaufrüstung niederschlägt. Um
14% auf 38.000 Fälle stieg die Zahl der Ladendiebstähle
im Jahr 2015. Schon im Vorjahr war der dadurch verursachte Schaden laut
Handelsforschungsinstitut EHI landesweit auf 3,9 Milliarden Euro beziffert
worden. 1,3 Milliarden ließen sich die Betriebe die technische Diebstahlvorsorge
kosten. Inzwischen, so die Polizei, spielt der Gelegenheitsdieb nur noch eine
untergeordnete Rolle, weil organisierte Banden - uns sagt natürlich keiner, wo
die herkommen und wie die sich zusammensetzen - das Geschäft unter sich
ausmachen. Von Baustellen werden ganze Lkw-Ladungen abtransportiert.
Aber nicht nur, was abgängig ist, kann belasten, sondern
auch was anhängig wird. Die Zahl der Tuberkulosefälle stieg innerhalb eines Jahres um rund 30%,
wobei es unstrittig sein dürfte, dass die neuen Keimträger unter den
Asylsuchenden zu suchen sind. Bei anderen hierzulande ausgestorbenen oder stark
reduzierten Infektionskrankheiten wird es ähnlich aussehen. In Dänemark gibt es
nach 20-jähriger Abwesenheit nun auch wieder die Diphtherie.
Solche Krankheiten werden nicht nur zwangsläufig
eingeschleppt, sondern durch die menschenunwürdige Unterbringung auf engstem
Raum auch kultiviert. So zeigt sich, dass die Einwanderer, egal ob wirklich Bedrohte
oder Glücksritter ebenfalls Leidtragende zusammenbrechender Strukturen sind.
Zum Jahresanfang konnten sich 15.000 Selbstversorger unter ihnen in Berlin kein
Essen kaufen, weil der Krankenstand in der Zentralen Leistungsabteilung - warum
wohl? - zu hoch war und die Unterhaltskosten nicht ausgezahlt werden könnten.
Die vielen, die sich integrieren wollen, werden nicht nur an
der ökonomischen Situation (Arbeitslosigkeit) und der Massivität zu
überwindender kultureller Unterschiede scheitern, sondern schlicht an
mangelnder Qualifikation. Der Bildungsökonom Ludger Wößmann sagte dazu in der Zeit: „In Syrien schaffen
65% der Schüler nicht den Sprung über das, was die OECD als Grundkompetenzen
definiert. In Albanien liegt die Quote bei 59% – gegenüber 16% in Deutschland.
Bei vielen Flüchtlingen ist kein ausreichendes Bildungsniveau vorhanden, um (für
eine Integration) darauf aufbauen zu können.“
Lebensbedingungen und die Chancenlosigkeit werden Einfluss
auf die Psyche der Betroffenen nehmen und „unkonventionelle“ Lösungen
provozieren. Viele Flüchtlinge entziehen sich schon jetzt der staatlichen
Kontrolle und gehen mithilfe der Familie, fragwürdiger Netzwerke oder
krimineller Banden in die Illegalität. In den deutschen Städten werden Parks
und Hauseingänge von wohnungslosen und wohl auch unregistrierten Fremden zu
Wohn- und Aufenthaltsort auf niedrigstem, einem Sozialstaat unwürdigen Niveau
umfunktioniert. Die Verslummung nimmt Fahrt auf.
Auf dem Rücken der Ärmsten und Hoffnungslosen wird dann die
schmutzigste Folge der gegenwärtig praktizierten Gutmenschenphilosophie abgeladen.
Deutsche Opfer des verblassenden Wirtschaftswunders und zugezogene Opfer der
Willkommenspolitik konkurrieren um schrumpfende Almosen. Dabei werden unter
bestimmten Umständen sogar Flüchtlinge gegenüber Einheimischen bevorzugt. Betroffen
ist dabei auch die Unverletzlichkeit der Wohnung: Selbst in den Systemmedien
gibt es zahlreiche Beiträge, die dokumentieren, wie deutsche Subventionsempfänger der
Asylbewerberunterbringung weichen müssen.
Es steht zu erwarten, dass eine solche Politik auf Dauer
beim Bürger nicht gut ankommt. Auch wenn die Kosmopoliten, aus denen sich
Staats- und Wirtschaftsführung in diesem Lande rekrutieren, es nicht gerne
hören: Es gibt sie noch, die Solidarität der Bürger und deren gesunden
Menschenverstand. Und das ist auch gut so - selbst wenn es für den sozialen
Frieden nicht gut ist. Schuld daran sind jedenfalls nicht die Opfer der
Flüchtlingspolitik.
Mein Stadtviertel war eine gesunde Mischung von Deutschen (Rentnern, Familien) und Migranten aus Russland, Kosovo und ganz wenige aus arabischen, bzw. asiatischen Ländern. Alles funktioniert bis jetzt wunderbar. Nun sehe ich immer mehr arabische Einwanderer hier mit 4, 5, 6 Kindern. Ich sehe das durch die inflationäre Zunahme von Kopftuchfrauen - auch alter. Der Grundstein ist gelegt, dass das Viertel kippen wird. Es wird nicht heute geschehen, nicht morgen, aber übermorgen. Die Entwicklung zum Slum ist m.E. nicht mehr aufhaltbar. Wir haben schon so ein Viertel in der Stadt, was Klein-Arabien genannt wird oder die dortigen sagen, es wäre wie in Damaskus. Es ist ein Paradies für Drogendealer. Die Polizei ist dort Stammgast.
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