Migration kostet - Widerstand auch
Alles verursacht Kosten, aber nicht für jeden. Zum Beispiel
die Kreuzfahrt auf einem Luxusschiff wie der Ocean Gala: Im Februar
nichtüberraschte uns die Meldung, dass die schwedische Migrantenbehörde das
Boot für 100.000 Dollar am Tag zur Unterbringung von 1750 Migranten gemietet
hat. Ob sich das für den Vermieter wohl rechnet angesichts der anschließend
notwendigen Generalüberholung? Die deutschen Willkommensjubler und ihre Entourage
stören exorbitante Kosten sowieso nicht, denn sie glauben ja, ihr so erkauftes
gutes Gewissen nicht wirklich selbst bezahlen zu müssen. Doch auch sie sind
Teil dieser Volkswirtschaft für die solcherart Spaßvergnügen ein teures ist.
Von 50 bis 900 Milliarden Euro Fluchtfolgekosten in Deutschland reichen die
Schätzungen der Fachleute je nach Kompetenz und politischer Couleur. Der mit
eindeutiger politischer Absicht formulierte angebliche Nutzen der
unkontrollierten Einwanderung, der zu diesen Kosten einen Gegenwert bilden
könnte, erweist sich dagegen mehr und mehr als Propagandalüge. Und nun kommen
zu den Kosten der Einwanderung noch Kosten für die Vermeidung weiterer
Einwanderung und für leerlaufende Prozesse bei der derzeitigen zwischenzeitlich
gelungenen Reduzierung hinzu.
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Samstag, 7. Mai 2016
Aufwand und Nutzen
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Samstag, 23. April 2016
Merkels Saat und Michels Ernte
Die temporäre Nutzung von Sporthallen zur Unterbringung von
Flüchtlingen war gestern, heute werden die Ziele höher gesteckt. Die Berliner
Senatsfinanzverwaltung hat den Bezirk Steglitz-Zehlendorf angewiesen zu prüfen,
in welchen öffentlichen Parks Containerdörfer errichtet werden können. Damit
ist eine weitere Verteidigungslinie autochthoner Kultur durchbrochen, denn eine
wichtige Erholungsqualität der hier Lebenden, Arbeitenden, das Land
Gestaltenden wird in das bodenlose Fass diffusen Humanitätsgebarens geworfen.
Und hier beginnen sich die Kreise zu schließen, wovor Realisten von Anfang an
gewarnt hatten: Die (möglicherweise) Verbesserung der Lebensbedingungen von
berechtigten oder unberechtigten Zuwanderern ist nicht ohne relevante Einbußen
für die hier Verwurzelten zu haben. Offensichtlich ist das schon immer bei den
Kosten gewesen, erst langsam wird es bei den soften Faktoren spürbar (wenn man
die Vorgänge von Köln noch mit dem Adjektiv „soft“ bezeichnen darf). Zu beiden
Themen wird es hier weitere Posts geben, doch heute soll es um direkte
absehbare Folgen gehen, deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von solcher
Relevanz sind, dass sie die immer wieder beschworene Terrorgefahr zur bloßen Peanut
degradieren.
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Samstag, 26. April 2014
Der Bürokraten tEUre Taten
Ein EU-Witz macht die Runde, und der geht so: „Anruf in der
Notzentrale. ‚Wir sind in der Hand skrupelloser Verbrecher und brauchen
dringend Hilfe’. ‚Wo sind Sie und wie viele?’ ‚In Deutschland und rund 80,5
Millionen.’“ Witze sind oft der Versuch, sich trotz Sprachlosigkeit zu
artikulieren. Die Auslieferung an eine fremde Machtzentrale außerhalb der
eigenen Landesgrenzen und die Erfahrung, deren Entscheidungen irgendwo zwischen
fragwürdig und kontraproduktiv einordnen zu müssen, hinterlässt dieses Gefühl
der Sprach-, genauer: Hilflosigkeit. Deshalb werden auch die Absurditäten der
europäischen Politik so weitgehend widerstandslos hingenommen; sie werden
geduldet, weil sich die Menschen machtlos fühlen. Kritik keimt manchmal, wenn die
überbordende Bürokratie zum Thema wird. Wenn den Menschen bewusst wird, dass
55.000 hochqualifizierte und teuer bezahlte Beamte eine Arbeit für Europa
verrichten, ohne die vermutlich alles mindestens genauso gut wenn nicht besser
funktionieren würde.
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