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| "Sei kein Ausländerfeind - und bring mit neue Handy morgen!" |
Allen 5000 betroffenen Roma stehen nun jedenfalls 2500 Euro Schadenersatz zu - für den Preis könnte mich endlich auch mal jemand irgendwo registrieren. Problematisch sind solche Kataster oder auch Überwachungen wie in der NSA-Affäre ja eigentlich erst dann, wenn die erhobenen Daten auch gegen die Betroffenen angewendet werden. Bei solchen Präzisierungen müssen die Kritiker dann meist passen. Sie blenden auch gerne aus, dass Daten in verantwortungsbewussten Händen und in einem demokratischen Regime durchaus in der Lage sein können, Unschuldige zu schützen, Verbrecher zu überführen und Opfer zu entschädigen. Den Unterschied zwischen gut und böse macht, was Moralisten gerne ignorieren, eben mal wieder das Detail aus.
Und irgend etwas muss schon geschehen, angesichts von
erstmals mehr als 500.000 ausländischen Straftätern in der deutschen
Kriminalitätsstatistik 2012. Reiche Länder mit offenen Grenzen wirken auf
Kriminalitätstouristen wie brennende Kerzen auf Motten. Nach dieser Statistik
hat jeder vierte der mehr als zwei Millionen Tatverdächtigen in Deutschland
keinen deutschen Pass. Die Zahl „nicht deutscher Tatverdächtiger" stieg im
Vergleich zu 2011 um 3,7 Prozent, während die Zahl der deutschen
Tatverdächtigen um 2,2 Prozent auf 1,59 Millionen sank.
Wer das weiß, kann sich schon denken, warum im Berliner
Umland Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Einfamilienhäuser seit 2007
„besorgniserregend“, so Brandenburgs Innenminister, zugenommen haben. 2012 gab
es einen besonders starken Anstieg von 4470 auf 5228 Fälle. Das entspricht einer
Zunahme von 17%. In Berlin registriert die Polizei durchschnittlich 30
Einbrüche pro Tag, bei einer Steigerungsrate von zuletzt 13%.
Bei der Vorstellung der Zahlen der
Bundeskriminalitätsstatistik beschrieb ein führender Polizeigewerkschaftler die
Lage. Die Polizei habe mit reisenden Banden aus Südosteuropa zu kämpfen – etwa
aus Ex-Jugoslawien, Bulgarien und Rumänien. Weil wir ziemlich sicher sein können,
dass aus den genannten Ländern weitaus mehr ehrliche Menschen als kriminelle
nach Deutschland kommen, ist es für uns menschlich, rechtlich und emotional
schwierig, angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Das kann aber nicht bedeuten,
sich in Nichtstun zu ergehen. Schließlich verdienen auch die künftigen Opfer
der hier einreisenden Verbrecher unseren menschlichen, rechtlichen und
emotionalen Beistand.
Der erwähnte Polizeigewerkschaftler jedenfalls forderte eine
temporäre Visumspflicht für bestimmte Einreiseländer, weil schon jetzt die
„wohlhabenden Länder die Zeche für die EU-Erweiterung zahlen." Das ist
natürlich illusorisch, weil weder mit den Euro-Granden noch den Gutmenschen zu
machen. Immerhin ist die Reisefreiheit die wichtigste Voraussetzung für eine
leichtgängige Zufuhr von billigen Arbeitskräften, um das einheimische
Lohnniveau zu drücken und mit billiger Arbeitsleistung einen
unverhältnismäßigen Wohlstand im Lande aufrechtzuerhalten.
In der Tat verbietet die Schengen-Mitgliedschaft Maßnahmen
gegen Zuwanderer - solche unproblematischer oder problematischer Natur
gleichermaßen - wie beispielsweise „systematische" Grenzkontrollen. Nur
Stichproben sind zulässig, wenn ein Land dafür berechtigte Gründe nennen kann. Darunter
fallen natürlich keine osteuropäischen Banden, die nach Deutschland einreisen,
sondern höchstens Deutsche, die nach Frankreich fahren - so geschehen während
des Nato-Gipfels 2009 aus Angst vor gewaltbereiten Demonstranten.

Werter Herr Kustos,
AntwortenLöschenich durfte dieses Jahr erleben, was es bedeutet, Opfer eines Einbruchs zu werden.
Eingeschlagene Scheiben, eine total durchwühlte Wohnung und ein Schaden von rund 20.000 CHF.
Das schlimme ist nicht einmal der materielle Schaden, sondern das mulmige Gefühl, das bleibt.
Die Kantonalspolizei in Zürich sagt ganz offen, dass die Einbrüche mit überwältigender Mehrheit von Albanern, Rumänen und Bulgaren begangen werden.
Neben dem Einbruch wurde mir zudem zweimal das Auto aufgebrochen, was dazu geführt hat, dass ich in Zürich kein Auto mehr benutze.
Tolle neue Schengen-Freiheit und Schweizer Personenfreizügigkeit...