Auf Druck des Berliner Senats hatten die Kreuzberger
versprochen, die entstandenen rechtsfreien Räume noch vor Einbruch des Winters
in staatlich geregelte Verhältnisse zurückzuführen. Dabei spielte auch eine
Rolle, dass die Lebensbedingungen in der Schule mit maroder Heizung und
katastrophalen hygienischen Bedingungen unzumutbar sind. Bisher ist nichts
geschehen. Der Bezirk wartet auf die Errichtung einer Selbstverwaltung oder
wenigstens einer Kommunikationsfähigkeit der Bewohner, um zu tätig zu werden.
Da kann er bei geschätzt 250 Menschen aus 40 Nationen unterschiedlichsten
sozialen und kulturellen Hintergrunds lange warten.
Selbst innerhalb der Gruppe der Hausbewohner wird
Selbstkontrolle als Herrschaftsmechanismus weitgehend abgelehnt. Regellosigkeit
und Gewalt, Alkohol, Drogen und Gewalttaten bestimmen das Tagesgeschehen. Anscheinend
übertragen die Politiker ihre eigenen, für sie positiven, Erfahrung bei Hausbesetzungen
der Achtzigerjahre völlig unkritisch auf die gänzlich andere, nämlich
entwurzelte und kulturell überforderte, heutige Klientel.
Wie es im Haus derzeit jenseits ideologischer Träume
aussieht, enthüllte vor kurzem die Berliner Morgenpost in einer Reportage: „Oben
schlafen Menschen auf dem Boden in der Aula. Die besten Plätze sind auf der
Bühne, hinter dem zerschlissenen Vorhang. Die Treppen kleben vor Dreck. Es ist
nicht so, dass hier niemand putzt. Aber selten und dann oft so, dass
Dreckwasser von einem Stockwerk ins nächste läuft. In den Toiletten beißt der
Gestank. Immer wieder sind die Rohre verstopft. Weil zu viel Papier in die
Toiletten geworfen werde, sagt das Bezirksamt. Matze weiß aber, dass viele
Afrikaner gar kein Toilettenpapier benutzen. Weil es kaum warme Duschen gibt,
waschen sich viele Bewohner mit kaltem Wasser: Sie füllen es in große Flaschen,
setzen sich auf einen Stuhl und begießen sich.“
Es hat schon vorher von hier aus Übergriffe und interne
Messerstechereien gegeben. Fernab von den Schickimickiquartieren des Bezirks
wächst unter politischem Geleitschutz ein Slum von in Deutschland bisher
unbekannter „Qualität“. Erst kürzlich wurden in einer benachbarten alten
Fabrik, in der illegal, aber vom Bezirk, wie nicht anders zu erwarten, geduldet,
Roma untergekommen sind, schwere Gewalttaten verübt. Aber was heißt schon
illegal, wenn aus humanitären Gründen in manchen rechtsfreien Räumen niemand
mehr nach dem Ausweis gefragt wird?
Wie der Teufel das Weihwasser scheuen die Grünen staatliche
Autorität - jedenfalls dann, wenn es nicht um die ideologische Bevormundung
des andersdenkenden Bürgertums geht. Weil die Unterprivilegierten eben
unterprivilegiert sind, werden ihnen überhoheitliche Rechte zugesprochen, die
wahrzunehmen, diese gar nicht in der Lage sind.
Einzelheiten zu den jüngsten Vorfällen sind noch nicht
bekannt, es heißt aber, die Polizei verdächtige zwei Flüchtlinge. Verhaftet
wurden sie allerdings nicht, wahrscheinlich wohl, weil keine Fluchtgefahr
gesehen wurde. Wohin sollten die Flüchtlinge denn jetzt noch flüchten?
Analog zu den Holocaustleugnern bräuchten wir jetzt noch Kulturleugner. Gewisse Kreise leugnen permanent, dass all die migrierenden Fachkräfte, die deutsche Kultur bereichern, über keine eigene Kultur verfügen. Dabei ist es so schön anzusehen, wenn sie singen, tanzen und deutsche Behördenmitarbeiter an der Nase durch die Manege des Politzirkus führen. Gleichzeitig klatschen Politik-Kabarettisten Beifall mit ihren Solidaritätsadressen, wenn mal wieder ein Schweineschädel ein Moscheegelände verunreinigt hat. Wenn Erich Kästner all dies noch miterleben würde, bräuchte er sich nicht Tag und Nacht im Grab umdrehen. Er brachte es oft genug auf den Punkt:
AntwortenLöschen"Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!"
http://dzig.de/Erich_Kaestner_-_politisch_korrekt