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| Bild: eurotransport.de |
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
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Donnerstag, 3. März 2016
Kustos kopiert: Merkels Heilsbotschaft
Samstag, 20. Februar 2016
Das Willkommen der Frommen
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| Bildquelle: Volksbetrugpunktnet |
Am Anfang war die Reem. Im Sommer des vergangenen Jahres,
als es schon zu viele Flüchtlinge gab, aber die derzeitige Katastrophe nur von zynischen
Propheten oder gottlosen Zynikern hätte vorausgesagt werden können, trat das gleichnamige
zwölfjährige Flüchtlingsmädchen angesichts einer drohenden rechtmäßigen
Abschiebung der Familie medienwirksam im Fernsehen auf und spielte mit ihren
Tränen auf der Klaviatur der empfindlichen Seelen eines dekadenten Volkes.
Vielleicht hat sie sogar die Bundeskanzlerin auf die schiefe Bahn gebracht, die
bei der damaligen Gegenüberstellung für viele angeblich als eine herzlose,
emotionslose, empathieunfähige, ja eine geradezu unmenschliche Vertreterin
ihrer Zunft rüberkam. Unabhängig von allen sie natürlich sehr wohl parallel beeinflussenden
Kräften des Postkapitalismus galt es nun für die Politikerin, dieses Bild eiligst
zu widerlegen, indem sie das Kind mit dem Bade ausschüttete.
Die Folgerung aus diesen Vorgängen lautet: Wer weint, hat recht - erst recht, wenn er arm oder ein Kind oder gar ein armes Kind ist. Ihm ist die begehrte Aufmerksamkeit der emotionslüsternen Medien gewiss. Wenn eine Angela Merkel vergisst, dass das Amt einer Bundeskanzlerin mehr Verstand als Gefühl erfordert, steht sie Seite an Seite mit ihrem Wählervolk im demonstrativen Mitleid vereint - so lange, bis das Mitleid versiegt, weil es allen gleich schlecht geht.
Die Folgerung aus diesen Vorgängen lautet: Wer weint, hat recht - erst recht, wenn er arm oder ein Kind oder gar ein armes Kind ist. Ihm ist die begehrte Aufmerksamkeit der emotionslüsternen Medien gewiss. Wenn eine Angela Merkel vergisst, dass das Amt einer Bundeskanzlerin mehr Verstand als Gefühl erfordert, steht sie Seite an Seite mit ihrem Wählervolk im demonstrativen Mitleid vereint - so lange, bis das Mitleid versiegt, weil es allen gleich schlecht geht.
Labels:
Kybernetisches Denken,
Migration,
Mitleid,
Religion
Samstag, 19. Dezember 2015
Weihnachten für Wahnsinnige
„Es begab sich aber zu jener Zeit, dass ein Gebot ausging von Kaiserin Merkel, dass alle Welt willkommen sei. Und jedermann kam, dass er sich begrüßen ließe, ein jeder nach Deutschland und wie es ihm gefiel. Und alsbald waren da die medialen Heerscharen, die lobten Merkel und sich selbst und versprachen für Menschen ihres Wohlgefallens den Frieden auf Erden.“ So ungefähr könnte sie lauten, die Weihnachtsgeschichte der Gegenwart, doch ein Erlöser findet sich darin nicht mehr. Brauchen wir auch nicht mehr, lehrt uns doch die Aufklärung als bestimmende Religion der Neuzeit, dass jeder Einzelne über der Realität steht, also sozusagen gottgleich ist. Den mangelnden Realitätsbezug hatten aber schon die alten Evangelisten in ihrer ursprünglichen Weihnachtsbotschaft: Sie sind unglaubwürdig, später verfälscht und widersprechen sich obendrein.
Samstag, 20. Juni 2015
Der Despotismus des Humanismus
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| Humanistische Sehhilfen Bildquelle: www.koufogiorgos.de |
Samstag, 25. Januar 2014
Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit
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| Bild: "Vertreibung aus dem Paradies" © Lise Noergel, www.photocase.de |
Labels:
Freiheit,
Gender,
Religion,
Wissenschaft
Samstag, 1. September 2012
Schneidloses Beschneiden
„Die spinnen, die Römer“, meinte einst ein bekannter Hinkelsteinträger. Doch das ist ein Vorurteil, lieber Obelix. Immerhin verbot der römische Kaiser Hadrian 132 n. Chr. die Beschneidung kleiner Jungen. Das beweist mehr Vernunft und Zivilisiertheit, als es offenbar in der Gesellschaft des Niedergangs erwartet werden kann. Zwar hatten sich ein paar unserer (sonst gerne PoCo-liberal richtenden) Juristen zuletzt aufgemacht, der jahrzehntelang tolerierten Barbarei einiger ewig gestriger Religionsgemeinschaften den Garaus zu machen, doch sie hatten die Rechnung nicht mit deutscher Toleranz und deutscher Büßerethik gemacht. Es ist also anscheinend an der Un-Zeit, unser Rechtsverständnis dem Unrecht anzupassen - planen wir doch schonmal die Beschneidung kleiner Mädchen oder die Legalisierung des Ehrenmords.
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