Spätestens nach dem Massaker in Connecticut festigte sich der Eindruck, dass das kommende Jahr nur noch ein besseres werden könnte. Doch positives Denken ersetzt nicht ebensolches Handeln, und das positive Handeln im Niedergang ist schwierig, wenn die Strukturen der Gesellschaft dem entgegenstehen. Man nehme nur mal ein paar der Maßnahmen, die nach Connecticut ergriffen wurden, um zu erkennen, dass derzeit eher Weltverbesserer als Weltverbesserung angesagt sind. Der Fernsehsender Fox beispielsweise strich unmotiviert zwei Folgen von „Family Guy" und „American Dad!" aus dem Programm. Doch kann Selbstzensur aus Anlass einer Katastrophe alltägliches verantwortliches Denken ersetzen?
Kustos kommentiert nicht mehr -
Der Blog schweigt wegen "antifaschistischer" Angriffe.
Samstag, 29. Dezember 2012
Zensur bei Ben Hur
Samstag, 22. Dezember 2012
Wahnsinn zu Weihnachten
Nun ist endlich Weihnachten und damit wieder Platz in den Regalen für die Schokoladenosterhasen …und natürlich die Gelegenheit, die Weihnachtsprämie, sollte es sie denn noch gegeben haben, zu verprassen. Aber war da nicht noch was? Ach ja, Glockenklingen, Besinnlichkeit, Familie unterm Weihnachtsbaum, Liedersingen, Schokolade und viele Geschenke. Das mit der Schokolade und den Geschenken hat der Niedergang noch gerne in sein Programm übernommen, um den Rest steht es eher schlecht.
Samstag, 15. Dezember 2012
Remember 20th November
Samstag, 8. Dezember 2012
Bestechend bestechen
Polizeirazzia bei einer angesehenen Tagesszeitung, Hausdurchsuchung bei einem polizeibeliebten Journalisten, Strafandrohung für eine Recherche im Dienst einer guten Sache… Die Berichte in der letzten Woche überschlugen sich quer durch den ganzen Blätterwald. Und dass alles ausgerechnet, nachdem in diesem Blog gerade akute Gefahren für die Pressefreiheit beschrieben wurden. Da scheinen die Verhältnisse klar und jene Pressefreiheiten erneut in Gefahr zu sein. Doch der kybernetische Blick offenbart dann wieder einmal genau das Gegenteil: Die Pressefreiheit ist zwar tatsächlich in Gefahr, doch weder die Polizei noch das System führt zu dieser Gefährdung.
Samstag, 1. Dezember 2012
Ver-fassungslos
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| Karrikatur: Clay Bennet |
Samstag, 24. November 2012
Verführung zur Führung
Unter den Leuten, die freiwillig und unentgeltlich für Wikipedia arbeiten, sind weniger als 10% Frauen. Vorausgesetzt, man sieht wie Konrad Kustos diese größte, unabhängigste und fehlerärmste Enzyklopädie aller Zeiten als einen der wenigen Lichtblicke in der Welt des Niedergangs, so stellt sich die Frage: Wollen die Frauen nicht, oder können sie nicht? Wenn aber eine Gruppe so wenig Energie oder Kompetenz aufbringt, freiwillig am Aufbau konstruktiver Strukturen mitzuarbeiten, warum sollte diese Gruppe dann für sich in Anspruch nehmen können, dort gleichgestellt zu werden, wo es persönliche Vorteile zu holen gibt, also beispielsweise bei der Besetzung von Aufsichtsratsposten in Großunternehmen? Genau das soll laut EU-Beschluss jetzt passieren, und obwohl vor einer Woche dazu schon die vordergründigen Fakten gegeneinandergestellt wurden, fehlt noch eine polemische Breitseite gegen die politisch-korrekten Ladenhüter-Philosophien, die diesem dirigistischen Beschluss zugrundeliegen. Nun gut, hier ist sie: Männer und Frauen sehen die Welt anders, fühlen die Welt anders und haben völlig unterschiedliche Fähigkeiten, was diverse „Ungleichbehandlungen“ durchaus legitimiert.
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Samstag, 17. November 2012
Aussicht auf Aufsicht
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| Quelle: toonpool.com |
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